Was soll das?

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Links im Bild: Mein Gefährt. Unten im Bild: Mein Schatten.

Im restlichen Bild: WTF?

Warum muss man einen Parkplatz so zumüllen? Klar, es sind „nur“ Haushaltspapiertücher, Baumwolltüchlein, Verpackungen – von meinen Aygo verdeckt stand da noch ein Fastfood-Restaurant-Becher für Getränke zum Mitnehmen. Aber wieso kann man das Zeug nicht zu den 15 Meter entfernten Mülleimern tragen?

Ich habe das dann zumindest für diesen Platz neben meinem Parkplatz getan – also den Müll weggetragen. Manchmal kann ich über sowas hinwegsehen, manchmal regt es mich furchtbar auf – die letzteren „Manchmals“ würde ich künftig gerne zu einem „ich rege mich auf, aber beseitige das Zeug dann auch“ machen. Mal sehen, ob es klappt.

Was das mit Verkehr zu tun hat? Auf der Autobahn sehen viele Mittelstreifen nicht so aus wie im obigen Bild, sondern WESENTLICH zugemüllter. Klar produzieren wir zuviel Müll, ich selbst auch. Klar produzieren wir den auch im Auto – aber beim einfach aus dem Auto werfen oder dort fallenlassen, wo man ihn produziert, hört’s dann irgendwo auf.

9 Kommentare zu „Was soll das?

  1. Die Leute werden es ohne saftige Strafen niemals sein lassen. Ebenso beim Handy am Ojr, Unfall gaffen oder Rettungsgasse vergessen bzw. in der Gasse vorfahren…

        1. Ich bezog mich auf die dortige U-Bahn – dort kostet zum Beispiel Essen oder Trinken in der U-Bahn umgerechnet über 600 Euro. Zeug auf den Boden Werfen kostet im Erstfall 1200 Euro, im Wiederholungsfall sind Reinigungsstunden UND 2400 Euro umgerechnet fällig. Klar, dass dort niemand dagegen verstößt.

          Kaugummi war zeitweise generell verboten und nirgends zu kaufen.

          Ich hatte allerdings drakonischere Strafen im Kopf, habe aber nachgelesen, insofern gilt mein Kommentar nur eingeschränkt.

          Wie bei allen Verboten in Deutschland gilt aber ein weiteres Problem: Bei vielen Dingen, die teils auch bei uns recht saftig bestraft werden, stellt sich die Frage der Kontrolle. Denn kontrolliert wird bei uns recht wenig, sowohl beim „Dinge auf die Straße werfen“ als auch bei Verstößen gegen die StVO. Leute, die erwischt werden, fühlen sich oft ungerecht behandelt, da es wie Lotto spielen ist – man macht oft mit bei den Verstößen, wird aber selten erwischt. Die Leute beklagen sich oft über das „gemeine“ Aufstellen von Blitzern (nur mal für den Vergleich erwähnt) an Stellen, wo jeder zu schnell ist, und dann auch noch getarnt, so dass man sie nicht sieht … und man nicht unter den Augen des Blitzers langsam machen und danach wieder beschleunigen kann, sondern einfach halt erwischt wird … ich glaube nicht, dass sich dieses fehlende Unrechtsbewusstsein signifikant ändert, wenn man einfach nur die Strafen hochsetzt. Egal, ob im Straßenverkehr oder beim Vermüllen der Landschaft.

        2. Das sind doch mal coole Strafen 🙂

          Bei uns passiert nix, weil die Geldbußen schon so lachhaft sind. Geldbußen müssen vom einkommen abhängen. 400 Euro tun niemanden weh, der 10 Scheine im Monat verdient… und genau die rasen sehr gerne überall herum…

        3. Ja, die Strafe muss vom Einkommen abhängen. Oder solche Aktionen, wie die Schweiz, die die Autos von Rasern beschlagnahmt und verkauft …

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