[KuK] Hügelintervalle

Die Bergläufer lachen sich tot. Aber man nimmt mit, was man kann:

Höhe-Pace-Diagramm.
  • Drei Kilometer einlaufen.
  • Steilsten Weg auf Mt. Klotz hoch (22 Höhenmeter auf 130 Metern), langen Weg wieder runter, unter Mt. Klotz ein paar Meter wieder zum Einstieg – neunmal insgesamt.
  • Auf Mt. Klotz nach dem neunten Mal einen Plausch halten. Das drölfzigste Mal gefragt worden, ob ich Triathletin bin. Weiterhin nicht!
  • Drei Kilometer auslaufen.
Höhe-Puls-Diagramm.

War der Hammer!

[KuK] Seit langem…

…waren mein Mann und ich nicht mehr im Ort essen. Mit Besuch in Nachbarorten, auf Besuch anderswo haben wir mit – teils sehr strikten, teils immer noch strikten – Hygiene-Maßnahmen Restaurants besucht. Aber in einem Restaurant in unserem Ort selbst, da waren wir seit Beginn der Krise nicht mehr.

Heute haben wir es besucht und es war wunderschön. Freilich, da sind die Masken, da gibt es das Wischen des Tischs, bevor man sich setzt, man hinterlässt seine Kontaktdaten und es liegt ein Infoblatt vom DeHoGa auf dem Tisch. Aber hey, so ist das nun einmal.

Aber wir waren essen! Es gab Pfifferlinge in Suppen- und Salatbestandteil-Form für mich, und Champignons als Teil der Soße für meinen Mann. Nun könnte man meinen, ich hätte dazu ein Pils getrunken, bei all den Pilzen, aber ich hatte einen kroatischen Rotwein, einen Plavac. War trocken und lecker!

Nun sind wir satt und zufrieden.

[KuK] Elefanten gucken

Heute Mittag beim Laufen hatte ich kein Handy dabei – sonst hätte ich bestimmt Bilder gemacht. Was ich getan habe? Ich habe Elefanten angeschaut, während ich gelaufen bin!

Neben der Hirschbrücke, die über Mathy- und Jollystraße sowie die Tram 5 führt, gibt es in Karlsruhe nämlich auch noch die Fußgänger- und Radwegbrücke über den Stadtgarten, in dem sich auch der Karlsruher Zoo befindet. Von der Brücke kann man herrlich zu den Elefanten gucken, und genau das habe ich getan. Zweimal bin ich über die Brücke gelaufen und habe mir die Dickhäuter angeschaut. Vom neuen Büro aus ist das nicht weit.

Wahrscheinlich sollte ich mal ein Telefon mitnehmen und ein Elefantenbild beim Laufen machen!

[KuK] Auch Absteigen will gelernt sein…

Heute Abend auf der Heimfahrt von der Arbeit (Umzug ins neue Büro, anstrengender Tag) war ich noch beim Arzt, ein Rezept holen, und dann bei der Apotheke, das Rezept einlösen – alles natürlich mit dem Fahrrad.

Ich enthalte Euch das Bild vor bzw. habe keines gemacht. Jedenfalls war ich unachtsam beim Absteigen an der Apotheke, stieß mir am griffigen Mountainbike-Pedal richtig mit „Schmackes“, wie man bei uns sagt, das Schienbein an. Als ich dann eben die Socken und die Hose auszog, stellte ich eine fünf Zentimeter lange Verletzung fest, die die Zacken des griffigen Pedals in meine Haut gegraben haben – ein bisschen blutet’s auch. So ein Mist, und eine halbe Sekunde unachtsam, und schon hat man länger was davon…

Aber es gilt wie heute Morgen. Es ist soooo schön, wenn der Schmerz nachlässt!

[KuK] Es gibt nichts Schöneres…

…als wenn der Schmerz nachlässt.

Das sagte mein Vater eine Zeit lang gerne, und es steckt natürlich ein gewisser, beißender Sarkasmus darin. Heute Morgen vor dem Spiegel sagte ich genau das. Den ganzen gestrigen Tag und die nun mehr abgelaufene Nacht quälte mich eine druckvoll geschwollene Stelle an der Lippe. Ich machte mir schon Sorgen, was das wohl sein möge – aber in erster Linie hielt meinen Schlaf unruhig, dass diese Schwellung weh tat.

Tja, wie soll ich sagen: Es gibt nichts Schöneres, als wenn der Schmerz nachlässt. Es war nur ein Pickel, aber direkt am Rande der Unterlippe, kurz vor dem Mundwinkel. Dieser fand heute morgen vor dem Spiegel sein jähes Ende. Einerseits eklig, aber andererseits: Endlich ist das Ding weg! Die fulminanten Details lasse ich mal weg. Wenn ich es recht betrachte, war da seit Wochen ein komisches Gefühl, während sich das Ding entwickelte. Nun ist es erstmal weg, Schmerz und Schwellung lassen nach. Uff!

Nur die schlechte Nacht wirft ihre Schatten auf den Tag. Mal sehen, was der dann bringt.

[KuK] Schreck-Schrei-Glück

Nachdem ich gestern schon über Begegnungen mit dem Rad geschrieben habe, gab’s heute wieder eine Menge. Ich greife aber nur eine heraus…

An der Alb auf dem Radweg entlang, ich rollte. Da rollt es sich gut! Der Asphalt ist glatt, meine Skater im Verein sprechen von „Black Ice“. Langsam war nicht nicht, zumal es kurz vorher von der Brücke über die Alb südlich der Südtangente runter auf den Radweg an der Alb entlang ging. An der nächsten Treppe kam eine Hundehalterin mit ihrem Hund herunter, blieb stehen – der Hund auch. Zuerst blieb er stehen. Dann lief er auf den Radweg, vielleicht drei, vier Meter vor mir. Ich war schnell – über 20 km/h bestimmt, eher über 25 km/h. Ich wusste mir nicht mehr zu helfen, ich schrie in der Antizipation eines Unfalls, bei dem der Hund schlechter wegkommen würde als ich, aber auch ich sicherlich einen Salto über den Lenker mit anschließendem Sturz des Fahrrads auf mich erleben hätte können…

Diese Sekunde dehnte sich heftig!

Aber dann drehte der Hund, erschrocken über meinen Schrei, zurück zur Halterin. Ich war so froh, dass es gut ausgegangen ist – für den Hund, für mein Fahrrad, für mich. Eine Schuldfrage mache ich nicht auf. Das Tier ist wohl nicht auf so schnellen Querverkehr gepolt, und das ist ein Radweg, Teil des Radwegs in die Pfalz – und abgesehen vom wartenden Fußgänger-Querverkehr war alles frei. Wäre echt eine Verkettung ungünstiger Umstände gewesen…

Manchmal ist der Schreckensschrei doch für etwas gut – hier sogar dazu, den Unfall zu vermeiden!