[KuK] Oxidation und Reduktion des Chaos‘

Über mehrere Übernahmen von verschiedenen Aufgaben von Kollegen und eine von Vorgängern übernommene Aktenführung, die mich beim Abheften zögern ließ, hatte sich in meinem Büro ein ziemlich heftiges Papierchaos angesammelt. Der Nerd in mir ordnete die möglichen Lösungen nun chemische Reaktionstypen zu…

Ein Riesenhaufen Papier, Erdatmosphäre und ein Feuerzeug… eine herrliche Lösung des Problems via Oxidation!

Aber das ist natürlich nicht tragbar. Also habe ich den mühsamen Weg gewählt: Zuordnung der Schriftstücke zu Aktenzeichen, Auffindung der zugehörigen Aktenhefter – oder, falls die nicht bei mir sind, Verfügung in die Registratur. Die Reduktion des Chaos‘ ist aber weit zeitaufwendiger als die Oxidation…

[KuK] Knoten

Mein Bahnknoten in Cities: Skylines.

Wie ich ja schon schrieb, ist Krankseizeit bei mir Zeit für Cities: Skylines. Über das Laufen lassen der Simulation, während ich am Erholen war, fielen mir ein paar Dinge auf – die Güterzüge, die meine Straßen entlasten, stauten sich bis zu den Stadtgrenzen. Also schuf ich ein paar zusätzliche Gleise, Bypässe für verschiedene hochfrequentierte Güterbahnhöfe. Es wurde besser…

Und dann kam mir eine Idee: Planfreie Kreuzungen! Das realisiere ich schon eine Weile bei den Straßen des Spieles. Nun sah ich aber, dass sich die Bahnen insbesondere dort stauten, wo sie an Weichen das Gegengleis überqueren müssen. Ich versuchte also, solche Überkreuzführungen von Gleisen verschiedener Richtungen zu beheben, so wie man das z.B. von Autobahnkreuzen kennt. Aus dem ohnehin schon recht vielsträngigen Knoten der Frachtgleise inmitten meiner Stadt wurde dann das oben gezeigte Spaghetti-Bündel. Und es funktioniert tatsächlich – der Verkehr ist entflochten und fließt flüssig – manchmal muss an Zusammenführungen ein Zug warten, aber nie muss ein Zug warten, weil ein entgegenkommender das Gleis blockiert – die fahren dann nämlich auf einer anderen Ebene.

[KuK] Es wissenschaftlich angehen

Ich bin leider – noch immer – krank, aber das ist ja kein Wunder: Erkältungen gehen nicht über nacht weg. Allerdings habe ich – bevor sie dann am Montagabend richtig fett ausbrach – fast nichts von der Erkältung gemerkt. Streng genommen: Ich habe nichts bemerkt, auch wenn vielleicht ganz leichte Symptome bemerkbar gewesen wären. Daher war ich am Montag auch noch einmal kurz draußen, laufen…

Nun gibt es ein Schreckgespenst für Sportler, das mit Erkältungen in Zusammenhang steht. Belastet man sich stark, während der Infekt im System ist, kann es zu einer Herzmuskelentzündung kommen, und die ist mal gar nicht lustig. Da mir – erkältungstypisch – in der Nacht von Montag auf Dienstag ziemlich das Herz klopfte, kamen die Ärztin und ich überein, zu meiner Beruhigung ein Ruhe-EKG zu machen. Sie sah dann kurz drauf und meinte: „Alles okay!“

Nun war ich aber doch neugierig und nahm den Ausdruck mit – und beschaffte mir ein paar Dokumente, wie man EKGs zur Diagnose benutzt. Natürlich überlasse ich das echte Diagnostizieren den Profis, aber zumindest wissen wollte ich, wie man einen Herzmuskelinfekt im EKG sieht. Und siehe da: Ich konnte mich selbst überzeugen, dass die darauf hindeutende Struktur in meinem EKG nicht zu sehen war. Ich finde es gut, zumindest an der Basis ein bisschen zu wissen, was meine Ärzte eigentlich tun und wie sie die Daten lesen.

Der EKG-Ausdruck …

[KuK] Ich bin eine Prinzessin

Da ich nun doch wirklich erkältet bin, möchte ich wenigstens meine Serie mit „einem Post täglich“ verlängern, wo schon über 8000 Schritte pro Tag und über 10km Laufen am Tag krankheitsbedingt nicht drin sind.

Daher hier mein neues Schloss – damit bin ich für’s Radfahren komplett. Ich bin eine Prinzessin! Ich hab‘ ein Schloss!

[KuK] Sushi

Von links nach rechts: Lachsrogen-Gunkans, übrige Gurken, Jakobsmuschel-Nigiri, Thunfisch-Nigiri, Avocado-Frischkäse-Maki, mehr Avocado-Frischkäse-Maki und ein paar Gurken-Maki, Rotbarsch- und Wolfsbarsch-Maki, Bildübergang, mehr Thunfisch-Nigiri, Lachs-Nigiri, Rotbarsch- und Wolfsbarsch-Nigiri, Lachs-Maki und Thunfisch-Maki.

Knappe drei Kilogramm Fisch, etwa 2,5 Kilogramm Reis, zwei Gurken, zwei Avocado, etwa 40 Nori-Blätter wurden verarbeitet. Zu dritt stecken ca. 15 Personen-Stunden in dieser Platte. Maki-Endstücke haben wir, um übersättigte Köche oder weggeworfenes Gutes zu vermeiden, mit auf den Platten arrangiert.

[KuK] Sturmschritte

Gleich geht es los Richtung Rheinzabern zum Zehner der Winterlaufserie. Letztes Jahr hatten wir plötzlich Schnee – dieses Mal läuft es auf Regen und Sturm hinaus. Die Wetterprognose hat sich seit Freitag immer mehr Richtung „mehr Regen, stärkerer Wind“ verschoben.

Kalt ist es nicht, Glätte ist nicht zu erwarten, auf der durchgehend asphaltierten, schnellen Strecke wird sich auch der Matsch in Grenzen halten. Demnach werde ich wohl meine Saucony Peregrine Ice Trailschuhe nicht auspacken müssen, sondern die leichten, harten Mizuno WaveShadows belaufen und auf möglichst viel Wald bei Gegen- und möglichst freies Land bei Rückenwind hoffen.

Heute Nachmittag gibt’s was zum Ergebnis, denke ich mal.