[KuK] Eines der schönsten Komplimente

Vor einiger Zeit besuchte ich eine Freundin und deren Verlobten. Als ich mein Alter – 40 und etwas mehr als ein halbes Jahr – nannte, meinte er, er habe mir maximal 34 gegeben.

Daraufhin sagte sie: „Du siehst heute viel jünger aus als da, als ich dich kennenlernte.“

…daran musste ich denken, als ich heute morgen vor dem Spiegel feststellte, dass ich auch eine deutlich ausgeprägtere Taille habe als vor einem Jahr.

[KuK] Nachtabsenkung

Unsere kleine Wetterstation im Wohnzimmer – oben rechts Innen-, unten links Außentemperaturen.

Ich mag ihn ja, den Sommer. Ich mag’s auch, wenn es tagsüber draußen heiß ist. Ich mag auch die Sonne, auch wenn ich ein bisschen aufpassen muss, meiner Haut nicht zu viel zuzumuten.

Ich sehe auch, dass es zur Zeit zu heiß und zu trocken ist, und fürchte, dass dieses „zur Zeit“ ein Zeichen einer neuen Normalität ist, in der nichts „normal“ ist – da der Klimawandel die Normalität für unsere Vegetation, Tierwelt und auch uns Menschen durcheinander wirbelt. Das macht mir Sorgen. Allerdings ist ein heißer Sommer nicht zwingend nur dem Klimawandel geschuldet – wird aber durchaus wahrscheinlicher durch die menschgemachte Erderwärmung.

Was mir allerdings ganz persönlich und ganz direkt zusetzt, ganz unabhängig von globalen Überlegungen, ist die Tatsache, dass es zur Zeit nachts nicht mehr richtig abkühlt. So habe ich die 19,9 °C auf unserem Außenfühler heute echt begrüßt. Ich fürchte, die kommenden Nächte wird’s da nicht unter 20 °C gehen. Dann kriegt man auch mit nächtlichem Lüften durch alle Löcher die Temperatur nicht mehr vernünftig runter… und dann schlafe ich schlecht.

Vielleicht bin ich doch ein Wüstentier: Tags brütend heiß, nachts gegen den Frost unter die Decke kuscheln.