[KuK] Seminar

Der Seminarraum des ILBP im Detail. Stühle aus Brick, round mit Flossen und Sitzen, Tische aus Panels und Slope Curved, das Pult aus Brackets und Slope Round… und der Bildschirm aus großen, schwarzen Tiles.

…irgendwie liegt mir auf der Zunge: Nothing fancy, but who cares? Detail-Renderbild aus dem Entwurf des ILBP-Gebäudes auf Wunsch eines geschätzten Lesers!

[KuK] Eine Einschätzung

Natürlich rede ich weiterhin mit Freunden, wenn ich krank bin – sofern ich nicht wirklich nur mit Schmerzen im Bett liege, gibt es ja noch das Telefon und Messenger und Email…

Aber meine Freunde bemerken natürlich, wie sich ändert, wie ich kommuniziere, wenn es mir nicht gut geht. Daher zitiere ich nun hier die Einschätzung einer Freundin, bei der ich einen Heureka-Moment hatte:

Was mir gefällt ist, dass aus Deinen Nachrichten wieder mehr Interesse an diversen Themen herausspricht. Das habe ich einige Wochen sehr vermisst bei Dir.

Eine meiner Freundinnen über einen Messenger.

Rückblickend: Ja, genau. Ich habe vor Schmerz, Kranksein, Doppelbildern an vielen meiner sonst stets vorhandenen Themenkomplexe das Interesse verloren. Ich hatte einfach nicht die Kraft dafür. Das kommt wieder – und für mich ist das vielleicht das deutlichste Zeichen, dass es dieses Mal nachhaltig besser werden dürfte.

[KuK] Abbildung ist auch Bildung, nicht?

Meine Brille – links etwas dreckig, rechts Prismenfolie.

Es sieht weit cooler aus, als es ist: Prismenfolie auf der Brille. Sie macht Farb-Fehler, vergrößert etwas und korrigiert die Doppelbilder in der Ferne toll… in Computer-Bildschirm-Distanz ist die Korrektur der Doppelbilder so lala, dafür sind die sonstigen Abbildungsfehler unangenehmer als in der Ferne. Ganz nah sehe ich zum Glück nicht doppelt – denn dort macht der leichte Vergrößerungseffekt, dass mein iPhone auf der rechten Seite einen Zentimeter länger zu sein scheint als links – und somit krumm.

Das Ganze fühlt sich bestenfalls wie ein Quickfix an. Aber immerhin: Zum Einkaufen mit dem Rad fahren ging schon wieder. Vielleicht ist es nur eine Gewöhnungsfrage. Aber toll… nee, toll ist das nicht.

[KuK] Fortschritte

Der Aufbau von LAToyA Phase II hat begonnen, obwohl noch ein letztes Paket aussteht – in diesem Falle aus Dänemark.

LAToyA Phase II in Bau.

An der Synchrotron-Strahlungs-Beamline (weiße Hütte in Bau, oben rechts) sieht man schon eine Menge Fortschritt, auch wenn ich darüber nachdenke, den Undulator (wo aus dem geladenen Strahl durch Magnetfelder Synchrotronstrahlung gemacht wird) noch etwas zu versetzen, um mehr Platz für eine Vergrößerung des Bauteils und einen baulichen Anschluss an den Vorbeschleuniger (graue, abgerundete Komponenten neben dem Kontrollraum) zu erstellen.

Beim Collider-Detektor (rechts) ist die Sache noch nicht sehr weit gediehen, da habe ich aber auch noch viel wieder zusammenzupuzzlen, da ich die Pläne aufgrund eines Datenverlusts nicht mehr habe. Aber es wird – und was man nicht mehr genau weiß, kann man mit großem Spaß rekonstruieren!

[KuK] Es ist seltsam

Eigentlich ist einen Schlauch am Fahrrad zu tauschen nicht unbedingt die komplexeste Reparatur an einem Rad. Nicht ganz zu Unrecht bekommt man gesagt, das sollte man, wenn man längere Touren macht, können – und auch einen neuen Schlauch dabei haben.

In dem Jahr, in dem ich wieder Rennrad fahre, habe ich es noch nicht gemacht. Nun verlor mein Hinterreifen schleichend Luft, vermutlich war das Ventil nicht mehr ganz okay. Also überwand ich meinen Widerwillen und nahm das Hinterrad raus, wuchtete den Mantel runter, setzte einen neuen Schlauch ein, wuchtete den Mantel wieder drauf, immer drauf bedacht, den Schlauch nicht einzuklemmen – ich hoffe, ich habe es geschafft.

Nun fahre ich testen, ob alles in Ordnung ist. Hätte jemand anderes den Schlauch getauscht, vermutlich wäre ich losgefahren mit dem Gefühl, nichts könne mich stoppen. So habe ich es gemacht und ich rechne jederzeit damit, dass ich Mist gebaut habe und der Reifen wieder platt ist.

Manchmal wünsche ich mir bessere Mechanik-Skills und mehr Selbstvertrauen dabei.