[KuK] Frühstück bei komischen Leuten

Der Plüsch-Tiger fragt die Plüsch-Schneeleopardin, ob sie sein Astromech-Schneeleo beim Angriff auf die Todesstern-Keksdose sein will. Die Ehefrau futtert zwei Schälchen knoblauchfreie Tzatziki, die noch übrig ist, eine Schale rote-Beete-Salat und ein Schälchen Heidelbeeren. Der Ehemann futtert Toast mit Pfälzer Leberwurst.

Geräusche von Turbolasern der Plüschi-Attacke auf den Keks-Todesstern überlagern eine Folge „Sherlock“, die Kaffeemühle surrt, während sich ein pedalgetriebener Y-Wing mit Luchs-Pilotin und Astromech-Wolf dem X-Wing des Tigers und der Schneeleopardin anschließt.

Und parallel fragen wir uns anlässlich der Hochzeit Dr. Watsons, ob die Ehe uns verändert hat. Wenn ja, dann sind wir bestenfalls noch exzentrischer geworden.

[KuK] Radfahren!

Die letzten paar Tage waren fies – erst der Fingerbruch, dann Zahnschmerzen. Inzwischen bin ich einen verfaulenden Backenzahn ärmer, habe nun keine Schmerzen mehr und Platz für den gesunden Weisheitszahn.

Lyn fährt weiterhin mit mir zur Arbeit und hat mir nun eine Startnummer aus dem Kreuz geleiert – schließlich bin ich für ihre Sprint-Siege an der Unterführung unter der A5 zwischen Ettlingen und Rüppurr die „Edelhelferin“ und sie mein Teamcaptain.

Im Büro erzählt sie jedem, der sich bereiterklärt, mit einem radfahrenden Luchs zu sprechen, dass sie Teamcaptain ist, ich ihre Edelhelferin bin und dass das X in Lyn X. van Rad für X steht.

Trailablaufen kann ich nicht

Ich merke immer wieder sehr deutlich, dass ich mit rollenden Steinen oder Ästen auf abschüssiger Strecke nicht gut klarkomme. Trailablaufen ist also echt nicht meins. Trail hoch macht Spaß, aber runter habe ich Unsicherheiten, die mich langsam werden lassen – und das ist dann ein Problem, weil bei höherer Bodenkontaktzeit auch die rollenden, losen Bodenteile Unsicherheiten potenzieren. Aber kürzer auftreten macht mich so schnell, dass Angst und Unsicherheit mich wieder völlig blockieren lassen. Gestern lehnte ich bei einem Lauf mit der Cousine meines besten Freundes die Option „Straße runter“ ab, ich müsse Trailablaufen ja irgendwie lernen. Ich wollte noch sagen: „Geht doch ganz gut…“ Da rollte ein Stein unter meinem rechten Fuß nach rechts die nach vorne rechts geneigte Seite des Pfads runter… ich fing mich ganz gut ab, bei dem Sturz, aber leider war die Wurzel, auf die ich mich stützte, knorrig. Der Großteil der linken Hand kam auf dem Schaft der Wurzel auf und hielt mich gut. Die Beine und Hand fing ich gut ab, aber der kleine Finger wurde von einer knorrigen Erhebung erwischt und stark nach oben-außen abgespreizt. Es ist wohl nichts gebrochen, aber ich habe den eindrucksvollen Beweis, dass Trailablaufen nicht meins ist…

Achtung vor den Bildern, wenn Ihr etwas empfindlich seid.

Abspreizen kann ich ihn ganz okay, zur Faust ballen auch – wegen der Schwellung zieht er etwas mehr nach innen als normal beim Ballen der Faust, aber nicht sehr. Voll Strecken geht nicht ohne Schmerz, an den Ringfinger andrücken tut weh, sobald ich Kraft ausüben will. Alles in allem wird’s wohl schon wieder besser, aber genervt bin ich tierisch davon. Nächstes Mal nehme ich runter wieder die Straße oder zumindest waldfahrzeug-tauglich geschotterte Wege. Man muss nicht alles können und es beim Lernen von Dingen, die einem unsichere Gefühle vermitteln, nicht unbedingt Verletzungen riskieren.

[KuK] Next Percent und Sprüche

Neben der Montage von elektronischer Schaltung (Shimano Ultegra Di2 R8050 2×11) habe ich im Moment noch ein bisschen am Cockpit des Rennrads optimiert.

Neues Setup des Rennrad-Cockpits.

Da ich mit dem Sattel nicht mehr viel weiter hoch komme, ohne Reibungsprobleme zu bekommen, musste der Lenker runter. Also habe ich den Vorbau umgedreht. Außerdem habe ich von einem seitlich des Vorbaus um den Lenker geklemmten Halter für meinen Radcomputer eine Halterung umgestellt, die vorne an die Vorbauklemme geschraubt wird. Nun ist in Planung, diese Halterung noch durch eine aerodynamischere und leichtere in die Vorbauklemme integrierte Halterung zu ersetzen.

Selbstverständlich muss ich irgendwie aushalten, dass auch andere ungewollte Doppeldeutigkeiten mit Sprüchen ausschlachten. Ich bin ja schließlich auch oft dabei, Doppeldeutigkeiten mit Sprüchen auszuschlachten. Also habe ich mich heldenhaft den Assoziationen gestellt und vielleicht ein kleines bisschen mit Blick an mir runter mitgewitzelt.

Wehe den anderen, wenn es irgendwann um Kettenglieder geht!

[KuK] Unsichtbar

„Wo ist denn der Rocky?“, fragte die kleine Schneeleopardin Xue. Das Mäusepärchen Sidney Maus und Indiana Maus tauschte Blicke. „Piep!“, stellte Indiana fest, und Sidney bekräftigte: „Piep.“ Xue legte den Kopf schräg: „Ich glaube nicht, dass er weg ist, ihr beiden. Wahrscheinlich hat er sich nur versteckt.“

Das zufriedene Kichern, das aus dem mit Tiger-Bettwäsche bezogenen Kissen kam, ließ Xue lächeln. „Naja, vielleicht ist er doch weg. Ich sehe ihn jedenfalls nicht“, meinte Xue, halb zu Sidney und Indiana, halb zum Kissenbezug, und im Kissenbezug lächelte ein Stück des Tigermusters dankbar.

Sashiiiimi!

Beim japanisch Essen bestellte ich mir Sashimi. Wir hatten gerade eine Nerd-Gruppe zusammen und so entstand die Vorstellung… ich reiße das mal an:

Jeder kennt wohl die kleinen, mit Kapuzenmänteln bekleideten Jawas aus Star Wars, deren Augen gelb leuchten. In einer Szene brüllen die Jawas in Erstaunen „Udinni“, oft und gerne als Ausruf „Houdiiiini!“ interpretiert. Und nun…

Stellen mein Mann, mein Nennbruder und dessen Vater sich mich in einem Jawa-Kostüm vor, mit Stäbchen in der Hand und dem Ausruf: „Sashiiimi!“

Und wisst Ihr was? Ich MAG die Vorstellung. Ich brülle jetzt schon den halben Abend immer wieder begeistert und in Imitation der Jawas „Sashiiiimi!“ durch die Gegend!