[KuK] Zwischenbilanz

Seit Februar sind da Dinge mit der Corona-Sache im Busch. Ich war ja bisher neben der Läuferin auch recht massive ÖPNV-Nutzerin…

… seit Anfang März saß ich quasi nicht mehr in der Bahn. Ich hatte dreimal Teilstrecken per Bahn zurückgelegt. Warum? Zweimal war mir nach 15 Kilometern echt der Elan für’s Laufen ausgegangen und ich fuhr den Rest per Straßenbahn vom Entenfang in die Innenstadt – und einmal bei Regen und Sturm nach ich ab der Rheinhafenstraße in Karlsruhe bis nach Mörsch die Straßenbahn.

Ich bin also seit zwei Monaten nicht mehr ernsthaft S-Bahn zur Arbeit gefahren, sondern habe jeweils mindestens die Hälfte jeder Strecke per Laufen oder Rad zurückgelegt – und an jedem Tag bin ich mindestens eine der Strecken vollständig gelaufen oder geradelt.

Das hätte ich mir nicht träumen lassen, als ich im Dezember wieder Fahrrad zu fahren begann und als Ende Januar das mit Corona aufkam. Aber beides in Kombination hat mich echt dazu gebracht, wirklich massiv von elektrischem Antrieb (S-Bahn) meinen Arbeitsweg wieder größtenteils über Verbrennungsmotor zu bestreiten. Aber über Glykogen- und Fettsäuren-Verbrennungsmotor: Muskeln. Das fühlt sich ganz schön krass an!

Das Pendel schwingt

Ich steh‘ auf mein Monats-Netz-Ticket für den Karlsruher Verkehrsverbund. Zu jedem Zeitpunkt an jeder Stelle im Karlsruher Netz in einen Nahverkehrszug, eine S-Bahn, eine Tram oder einen Bus einsteigen zu können, ohne darüber nachzudenken, ist ein Wert an sich. Freilich wird das Ding auch gesponsert – von der Arbeit. Somit zahle ich einen eher mittleren statt hohen zweistelligen Betrag dafür – im Monat. Vergleiche ich als BahnCard-Besitzerin das mit 20 Mal zwei Mal 3,30€ für meine Arbeitsfahrt, lohnt es sich in jedem Fall…

Indes: Diesen Monat wird es sich für mich nicht lohnen. Ich hab’s diesen Monat noch kein einziges Mal – KEIN EINZIGES MAL genutzt. Die Krise um das neuartige Corona-Virus spielt dabei eine Rolle, allerdings nicht in Form von „Homeoffice“. Ich gehe immer noch jeden Tag ins Büro – von den drei Tagen abgesehen, die ich präventiv daheim war, weil ich unbestimmte Erkältungssymptome hatte. Es war aber eher Schnupfen, Fieber war nicht dabei, gehustet habe ich auch kaum, so dass meine Ärzte Covid-19 ausschließen konnten, ohne mich auf Sars-CoV-2 zu testen.

Natürlich hat das Forcieren der Radfahrerei – bis auf einmal zurück habe ich im März alle meine Arbeitshin- und -rückwege mit dem Fahrrad bestritten – durchaus AUCH mit dem Virus zu tun. Ich meide den ÖPNV, um mich nicht anzustecken. Damit haben auch die Leute, die den ÖPNV nutzen wollen oder müssen, mehr Platz, um Abstand zu halten, wenn etliche Leute mit dem Fahrrad fahren. Der eine Arbeitsrückweg, den ich nicht Fahrrad gefahren bin, habe ich zu Fuß bestritten. Ich bin gestern nach Hause gelaufen. Da das Fahrrad auf der Arbeit steht, laufe ich nun wieder hin.

Ich bin somit von der Auto-Pendlerin nach Stuttgart über die Teil-ÖPNV-Pendlerin nach Bruchsal und die S-Bahn-Pendlerin nach Karlsruhe zur Fahrrad- und Laufpendlerin nach Karlsruhe geworden. Mein Monatsticket gebe ich nicht auf, ganz bestimmt nicht. Jederzeit an jeder Stelle, wenn mir das Laufen oder Radfahren zu viel wird, in eine Bahn zu steigen und nach Hause fahren zu können, das ist ein Wert an sich, selbst wenn es sich „wirtschaftlich“ nicht lohnt. Mehr als zwei Drittel der Arbeitswege – diesen Monat voraussichtlich sogar jeden absolvierten – mit Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen, empfinde ich jedoch als eine Sache, die es wert ist, beibehalten zu werden. Statt 45-50 Minuten mit Gehtransfers und S-Bahn bewege ich mich in 55-70 Minuten mit dem Fahrrad oder in 95-120 Minuten zu Fuß zwischen Karlsruhe und Bietigheim (Baden). Meine Pendelzeit wird damit 100% zu Sportzeit. Ebenso wie die Monatskarte ist das für mich ein Wert an sich.

Und ich will alle beide diese Werte.

Ja sind wir denn in Norddeutschland?

Meine Freundin aus der Nähe von Buxtehude charakterisiert Hamburg gerne als die Stadt, in der der Regen von der Seite kommt. Zumindest, was den Köhlbrandbrückenlauf und den Hella Hamburg Halbmarathon angeht, kann ich das nicht bestätigen: Beim Köhlbrandbrückenlauf kommt der Regen von vorne und dann von hinten, und beim Hella Hamburg Halbmarathon glaubte man zu schmelzen.

Aber in den letzten Wochen ist Karlsruhe auch eine Stadt, in der der Regen von der Seite kommt. Mindestens zwei Tage jede Woche gibt’s stürmische Böen, zumeist aus Südwest, und das seit Ende Januar. Nach „Sabine“, dem Sturmtief, kamen diverse weitere. Morgens auf dem Weg zur Arbeit macht das auf dem Rad durchaus manchmal Laune, denn da ist es Rückenwind. Abends auf dem Weg nach Hause ist es voller Gegenwind und da macht es gar keinen Spaß mehr, vor allem, wenn Regen dabei ist. Ich bin nicht sicher, ob das daran liegt, dass ich nun Fahrrad fahre und es mehr wahrnehme, aber irgendwie kommt es mir so vor, als hätten wir dieses Jahr statt süddeutschen „Rheinebenentropen“-Winter norddeutschen Herbst in Februar und März.

Ich würde ja damit klarkommen, dass es windig ist, aber Böen mit 40 oder mehr Kilometern in der Stunde, oder gar die stürmischen Böen als Gegenwind, das nervt auf 20 Kilometern Distanz dann doch langsam. Freilich, es ist gutes Training, aber wenn man nur noch heim will und in der Mittagspause schon gelaufen ist, muss die dritte von drei Stunden Sport am Tag nicht unbedingt die schwerste sein. Mal sehen, wie das weitergeht, diese Woche ist’s auch schon recht stürmisch angesagt.

Heute bin ich noch am gucken – Laufen oder S-Bahn-Fahren. Radeln ist keine Alternative, denn so furios der Hinritt wäre, so wenig würde die Gegenwindorgie bei 40-50 km/h Böen Spaß machen. Und heute habe ich nicht beliebig Zeit, denn ich treffe mich mit Holger beim Fitnessstudio – wie hoffentlich bald wieder jeden Dienstagabend.

Überraschung beim Lauftreff

Gestern vor dem Lauftreff wollte ich noch eine Stückchen vor dem Treffen zu der gemeinsamen 15-Kilometer-Runde laufen. Geplant waren insgesamt 30 Kilometer, schließlich steht ein Marathon im Mai an. Also lief ich raus auf die Hardt, wandte mich schon wieder in Richtung Treffpunkt. Ich wußte, dass wir wohl eher zu zweit die 15er-Runde laufen würden, denn einer unserer Marathonis war für den Mercedes-Halbmarathon in Rastatt angemeldet.

Am Hardtwald, wo ich Richtung Treffpunkt links abbiegen würde, sah ich dann einen Läufer in blauer Jacke und mit einer Mütze, die mir bekannt vorkam. Auch der Laufstil – ganz klar, das ist der Michael! Aber das kann nicht sein, dachte ich. Der ist in Rastatt beim Mercedes-Lauf. Also bog ich auf den Weg und schloß langsam auf. Und siehe da: Es war wirklich der Michael!

Ich fragte ihn, ganz salopp, was er denn hier wolle. Doch statt seinen Lauf durch den Wald, der ja allen gehört, zu verteidigen, erläuterte er mir, dass der Mercedes-Lauf in Rastatt abgesagt war, wegen des Corona-Virus. Also liefen wir gemeinsam weiter, recht überzeugt davon, dass Messen, Hallen-Großereignisse oder dergleichen sicher sehr infektiös seien, aber bei Läufen… man könnte immer noch die Siegerehrung abblasen und die Leute bitten, nach dem Lauf nach Hause zu fahren und sich die Urkunden zuschicken zu lassen.

Am Treffpunkt fanden wir dann nicht nur den anderen Michael, der ebenfalls mit uns in Heilbronn Marathon laufen wird, sondern auch noch eine weitere Läuferin vor. Gemütlich absolvierten wir gemeinsam 15 Kilometer, die drei Marathonis hatten jeweils schon 10 Kilometer intus. Ich verlängerte nach dem gemeinsamen Lauf noch auf 32 Kilometer und bin nun am mich fragen, ob wir am kommenden Wochenende den Rißnert-Lauf in Rüppurr bestreiten dürfen oder ob es auch hier eine Absage geben wird.

Was mich ein bisschen irritiert, ist die Frage: sind nicht Züge des ÖPNV, oder auch Busse, ein viel frequentierteres, infektiöseres Milieu als eine Laufveranstaltung, bei der dann bestenfalls die Siegerehrungen am Schluss mit engem Kontakt in geschlossenen Räumen verbunden sind? Ist nicht das Risiko, dass jemand mit leichten Erkältungs- oder Grippesymptomen zu einem Lauf kommt, viel geringer, als dass so jemand auf eine nicht-sportliche Veranstaltung geht?

Aber vielleicht übersehe ich ja was.

[KuK] Eingeschränkt komfortabel

Gestern ließ ich wegen Graupels und Regens den Lauf in der Mittagspause sausen. Ich dachte ja noch: „Du fährst ja eh mit dem Rad heim.“ Dann kam noch mehr Regen und Graupel – und Sturm! Ab 18:00 wurde es trockener, aber die Sturmböen waren heftig.

Also versuchte ich es doch mal, stellte aber nach fünf Kilometern durch Karlsruhe fest, dass es mir zu windig war. Gelegentlich wurde ich zehnzentimeterweise vom Seitenwind versetzt, der Gegenwind ließ mich in die Pedale treten und schnaufen.

Am Ende gab ich so halb auf und stieg mitsamt meinem Fahrrad an der Rheinbrückenstraße in die S2 und fuhr durch bis zur Merkurstraße. Von dort radelte ich – vor allem zwischen Mörsch und Durmersheim gegen heftigen Gegen-Seiten-Wind von schräg vorn – nach Hause. Heute wird’s hoffentlich besser!

[KuK] Sturmschritt im Dunkeln

Morgens, fünf vor sieben bei mir zuhause…

Der Rucksack ist gepackt! Ist der Rucksack gepackt? Nein, es fehlt noch jede Menge Zeug, das ich gestern Abend einpacken wollte, aber nicht eingepackt habe!

Am Ende bleiben elf Minuten für 1400 Meter und zwei Treppen zum Bahnhof. Ich stürme!

Am Bahnhof an der Ecke – Vollbremsung, Füße leicht nach außen gestellt, Beine mehr als schulterbreit, für Stabilität! Denn das kleine Mädchen, das eng um die Kurve auf dem Gehweg kommt, achtet noch weniger auf Querverkehr als ich – aber sie setzt nur kurz dir Füße ab und radelt weiter, ich nicke dem auf der Straße fahrenden Papa zu und stürme weiter – Zug erreicht!

Welch ein wilder Ritt!

Solidarität unter Pendlern

Heute war‘s knapp. 7:17 zeigte die Uhr, als ich die Straße nach Elchesheim überquerte, von dort sind es noch 900 Meter bis zum Bahnhof. 7:29 fährt die S8, danach für 40 Minuten nichts. Rennen wollte ich auch nicht, der „Homerun“ gestern zeigte mir, dass ich gerade nah an einem „Zuviel“ an Belastung bin – die Erkältung meines Mannes ist, halbwegs unbemerkt, wohl auch in meinem System, und auch wenn ich mich nicht erkältet fühle, der Puls beim Laufen und das Schwitzen diese Nacht sind deutliche Hinweise meines Körpers, es etwas ruhiger angehen zu lassen.

Tja, es kam also, wie es oft kommt, wenn man spät dran ist: Der Zug ist pünktlich. Er fuhr gerade ein, als ich auf der anderen Seite des Bahnhofs auf den Bahnsteig trat – noch 35 Meter „falschen“ Bahnsteigs und eine Unterführung vom Einstieg entfernt. Ich beschleunigte, rechnete aber fest damit, frustriert gegen den anfahrenden Zug zu rennen…

Und dann stand da eine nette Dame in der Tür und hielt sie durch ihren Körper in der Lichtschranke auf! Das fand ich klasse – ich bedankte mich und nun sitzen wir beide in dem Zug, den ich fast verpasst hätte. Sie liest in einem Buch und ich tippe auf dem Handy diesen Beitrag.

Wie schön, dass sie auf mich geachtet hat! Es waren auch wirklich kaum 20 Sekunden.

Workrun

Nach mehreren unvollständigen Versuchen hat es gestern endlich mal geklappt: Der Workrun. 

Den Homerun habe ich ja schon mehrfach gemacht: Computer auf Arbeit runterfahren, Laufklamotten an, Trailrucksack mit rudimentärem, zwischen Büro und Zuhause hin- und herzubeförderndem Zeugs auf den Rücken, Ausstechen und los. Nun kam es – unverhofft und halb unbeabsichtigt – zum Workrun. Nach einer nicht ganz so prallen Nacht stand ich auf, vertrödelte Zeit, die ich eigentlich zum Laufen geplant hatte, und dann irgendwann ging es raus auf die Straße. Da ich nicht so recht wusste, wie viel ich laufen wollte – 

Stopp. Man könnte sagen, dass das gelogen ist. Ich wusste ziemlich genau, wie viel ich laufen wollte: Da 254 Kilometer und ein paar hundert Meter auf dem Dezember-Konto lagerten, wollte ich 16 Kilometer laufen, um auf 270 zu kommen. Aber ich wusste nicht so recht, ob ich unterwegs nicht vielleicht doch mein Soll herunteranpassen wollen würde und ob ich vielleicht nun doch mehr laufen wollte. Damit war gesetzt, dass ich an einer der beiden Bahnlinien entlang laufen würde, die von Südwesten nach Karlsruhe hineinführen – nämlich S7/S8 über Durmersheim oder S2 ab Rheinstetten. Da S7 und S8 morgens stündlich verkehren und dadurch ein 20-40-Minuten-Rhythmus existiert, die S2 aber zehnminütig verkehrt, fiel auch hier die Wahl leicht: Wenn man nicht genau weiß, wie weit man laufen mag und wie lange man bis dorthin braucht, ist der Zehnminutenrhythmus eindeutig zu bevorzugen. 

Der Workrun in Übersichtsdaten.

Ich rannte also erstmal fernab der Bahn von Bietigheim los; zwischen Durmersheim und Würmersheim nach Norden und dann nach Mörsch. Dort erreichte ich an der Haltestelle Merkurstraße die S2 und hangelte mich von Station zu Station an ihr entlang. Erstmal dachte ich: „So, Merkurstraße erreicht. Hier kommt gleich eine Bahn, aber ich bin ja eh pro Haltestelle nur ein bis zwei Minuten langsamer als die Bahn – und es sind erst sieben Kilometer.“ Munter lief ich weiter, zeigte den morgendlichen Passanten meine Sport-Löwen-Baden-Windjacke in herrlichem Gelb-Rot und erfreute mich der verhältnismäßig hohen Temperaturen für Mitte Dezember. Irgendwo an der Grenze zwischen Mörsch und Forchheim war’s dann so hell, dass die Straßenbeleuchtung ausging. Eine Bahn ließ ich irgendwo zwischen Mörsch Rösselsbrünnle und Forchheim Hauptstraße an mir vorbeiziehen, verließ nördlich der Messe dann auch Forchheim wieder und erreichte Karlsruhe in Form von Daxlanden. Am Dornröschenweg war die nächste Bahn noch drei Minuten hin, mit ein bisschen Getrödele war sie dann an der Karl-Delisle-Straße schon wieder weg. Also lief ich weiter – erstens half es nichts und zweitens fühlte sich die Lauferei richtig gut an! Einzig der zunehmende Nebel war nervig, weil meine Brille allmählich so beschlagen war, dass sich größere Tröpfchen bildeten und ich nicht mehr allzuviel sah. 

Etwas nervig war dann der Weg entlang der B36 zwischen Rheinhafenstraße und Zeppelinstraße, weil der Berufsverkehr neben mir nach Karlsruhe hineinbrandete. Dann jedoch konnte ich mich in die Grünanlagen im Bereich der Alb verziehen und dort dann zunächst einige Zubringer von der B36 auf andere Straßen – zum Beispiel die Südtangente – unterqueren, bevor dann nochmal der Radweg über die Vogesenbrücke entlang der B36 angesagt war. Dann war ich am Entenfang und hier setzte die Erkenntnis ein, dass es nun ja auch nicht mehr lohne, die restlichen paar Schritte mit der Bahn zurückzulegen – also bog ich ab und lief die Sophienstraße entlang bis tief in die Stadt hinein, von wo ich ein bisschen zum Büro hin die Straßen entlangkreuzte und schließlich nach 19 Kilometern und 520 Metern auf der Arbeit ankam. 

Schön stabile Herz-, Schritt- und Pace-Daten über die vollen 19,5km.

Eigentlich war das so gar nicht beabsichtigt, aber es ergab sich als eine Folge von „eine Station schaffe ich noch vor der nächsten Bahn“, „oh, da ist die Bahn und ich noch nicht an der Haltestelle“ sowie „macht nix, bin ja eh nicht viel langsamer als die S2“. Und so war der Lauf recht entspannt – ein Workrun. Tolle Sache, finde ich. Auch wenn ich an der Strecke noch etwas feilen kann und will, ist es auch eine Strecke, die ganz problemlos auch in der dunkelsten Zeit des Jahres belaufen werden kann, weil sie durchgehend beleuchtet ist oder zumindest neben schönen, grünen, unbeleuchteten Strecken auch recht nahe, beleuchtete, aber hässliche Alternativen bietet, falls es doch noch dunkel ist. Außerdem ist jederzeit die Möglichkeit da, in die S2 einzusteigen, wenn es aufgrund von Kondition, Verletzung oder Unlust nicht weitergeht. 

Das mach‘ ich mal wieder!

[KuK] Vergewissert

Gestern beim Wettkampf in Rheinzabern sprach Katja etwas an, das ich gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Mitte Dezember – also genau genommen von gestern auf heute – gibt es eine Fahrplanänderung. Ich hatte darüber überhaupt nicht nachgedacht, zu sehr erschienen und erscheinen mir die Abfahrtszeiten um 7:01, 7:15 und ab da um 29 und 9 Minuten nach der vollen Stunde von Bietigheim nach Karlsruhe in Stein gemeißelt. Ebenso fix erscheinen mir die Rückfahrtmöglichkeiten um 17:03 und 17:23 ab Kronenplatz.

Also habe ich mich gestern um halb elf – also 22:30 – nochmal auf die KVV-Webseite begeben und geschaut. Aber ich musste meine Steintafeln nicht zerbrechen – auf meiner Strecke bleibt der Fahrplan bestehen. Wie ich angenommen hatte, sind es vor allem die Strecken am Rande des Karlsruher Verkehrsverbunds, die ohne bevorzugte Behandlung der KVV-Teilnehmer AVG und VBK neu vergeben wurden und daher teils nicht mehr bei der AVG liegen – was mit neuen Fahrplänen verbunden ist.

Für mich bleibt also alles beim Alten. Puh! Gut so, denn ich bin in solchen Dingen ein ganz schreckliches Gewohnheitstier.