Klötzchen-ÖPNV

Wie Ihr im Beitrag Ich versteh‘ nur Bahnhof schon gesehen habt, bauen wir mit den Loren und Schienen auf dem Minecraft-Server ein Bahnnetz auf, sozusagen einen Klötzchen-ÖPNV. Es war sehr motivierend, dass eine Mitspielerin Ihren Teil der blauen Linie in die Hand genommen hat.

Blaue Linie? Nun – wie für den realen ÖPNV habe ich einen Plan erstellt, mit Linien und dergleichen. Die sind farblich markiert und erscheinen so auch mit Blöcken. Auf der blauen Linie, der ersten großen Linie unseres Bahnnetzes, ging es nun Schlag auf Schlag. Nachdem der Bauabschnitt „Automateninsel“ schon lange in Betrieb war, aber letztlich vier Stationen miteinander verband, wuchs die Strecke nun erheblich.

Zuerst ging am Wochenende der „Bauabschnitt Süd“ in Betrieb, bestehend aus einem Tunnel unter einer Meerenge und insgesamt drei Stationen: Norddorf, Meerenge und Süddorf.

Da somit der Bauabschnitt „Automateninsel“ und der Bauabschnitt Süd existierten, aber nicht verbunden waren, wurde nun der Bauabschnitt „Taiga Express“ forciert… und ging am Mittwochabend im Rahmen der Spielgruppe „WNF“, das bedeutet „Wednesday Night Fever“ in Betrieb.

Wie jedes anständige Netz gibt’s auch von unserem im Ausbau befindlichen Netz einen Netzplan. Stand Mittwochabend sah der so aus:

Der Netzplan der Klötzchen-Transport-Behörde.

Noch vor kurzer Zeit waren die Stationen Devi Valley Süd, Flussschleuse, Tiefbahnhof Automateninsel und IiA-Zentrale die einzigen in Betrieb befindlichen. Neu in Betrieb auf dem Taiga-Express sind nun Solidaritätsbrücke und Außenkanal, auf Bauabschnitt Süd kamen Norddorf, Wegstation / Selionora Narrows (Meerenge) und Süddorf dazu. Die in Betrieb befindliche Netzlänge hat sich mehr als verdreifacht.

Ferner wird gerade von Norden her an der grünen Linie gearbeitet. Da geht was – nein, da fährt was!

Klötzchen auftürmen – Klötzchen auf Türmen

Wie schon gestern geschrieben, haben mich zwei Tage sehr leichte Krankheit mit einem extrem vergrößerten Zeitkontingent ausgestattet. Mit 12 Stunden Sport und 41 Stunden arbeiten in der Woche fielen durch Halskratzen, Husten und so recht große Mengen Zeit an, die ich anderweitig nutzen konnte. So baute ich das Hochhaus endlich fertig – mein erstes großes Projekt auf dem WNF-Minecraft-Server, und es darbte lange. Aber es ist auch ein Mega-Bau:

  • 248 Blöcke hoch ist der Turm – von der Ebene des Bedrock (untere Begrenzung der Minecraft-Welt) bis an die obere Baugrenze.
  • Über 40.000 Blöcke Glas und über 40.000 Blöcke geglätteter Stein stecken in dem Bau, wahrscheinlich sogar mehr.
  • 15 Ebenen unter dem Wasserspiegel des den Turm umgebenden Sees existieren, die meisten Stockwerke sind als zwei Ebenen ausgeführt, so dass es 7 unterirdische Stockwerke ergibt. 47 Oberirdische Ebenen gibt es, auch hier sind nahezu alle Stockwerke als Doppelebenen ausgeführt, so dass wir bei 23 Obergeschossen und einem Penthouse-Aufbau landen.

Ich habe immer wieder im Bau pausiert, andere Projekte und Ideen verfolgt. Nun ist endlich der Turm des Instituts für industrielle Automatisierung (IiA-Turm) fertig und ich kann mich an neue Hochhäuser wagen, ohne eine „zu-viele-Projekte“-Demotivation zu bekommen. Es ist ein Heidenaufwand, 23 acht Block hohe Obergeschosse in etwa gleichförmiger Ausführung zu bauen. Aber der Ausblick belohnt’s:

Natürlich ist der Turm auch selbst nett anzusehen:

Doch auch der Turm an sich – in voller Länge – ist ganz schön krass. Es steckt eine Menge Arbeit drin, aber es hat riesigen Spaß gemacht. Er bildet den Beginn der Skyline der Automateninsel, einer Art Block-Manhattan…

Ich versteh‘ nur Bahnhof

Was passiert, wenn ich wegen leichtem Erkältungsgefühl keinen Sport treibe und in dieser Zeit lieber auch bei leichten Symptomen einmal mehr zuhause bleibe statt einmal zu wenig?

Joah. Ich hab‘ dann Zeit. Viel Zeit. Etwa 12 Stunden Sport und etwa 41 Stunden Arbeit in der Woche, bei Untermengen einer Woche entsprechend weniger, sind dann zusätzlich zur Verfügung. In solcher Zeit wische ich das Bad feucht, koche Hackbraten mit aufwändiger Soße und… schiebe Klötzchen hin und her. Nachdem auf dem Minecraft-Server von Wednesday Night Fever (WNF) meine Aktivitäten zuletzt ein bisschen von Unlust am Langstrecken-Bahnlinie-Bauen gedämpft wurden, hat Mithilfe beim Bahnbau wie auch Rückbesinnung auf eigene Projekte auf meiner Stadtinsel der Motivation einen richtigen Schub versetzt.

Im Klartext: Ich baute eine Bahnlinie quer durch’s Nirgendwo. Freilich war motivierend, dass Leute gerne mit ihren Loren auf dieser Bahnlinie durch die Serverlandschaft fahren wollen. Aber Mithilfe motiviert mehr als Freude der Leute. Zudem habe ich viele Pläne für meine eigene Insel, und die darbten. Nun bauen noch andere an den Bahnen – das motiviert. Außerdem habe ich an eigenen Gebäuden auf meiner Stadtinsel, der „Automateninsel“ gearbeitet, und auch das motiviert. Zusammen mit der leichten Krankheit und der dadurch bedingten Zeit…

Und so entstand der erste Teil der Ladenzeile des Tiefbahnhofs der Automateninsel. Schon lange geplant war das Schnellrestaurant „Ess-Bahn im Tiefbahnhof“. Im Prinzip besteht es aus ein paar Tischen und einer Theke. In die Theke eingelassen sind Blöcke, die man mit Gegenständen füllen und mit dran angebrachten Knöpfen auslösen kann… und somit erscheint auf Knopfdruck Essen auf der Theke.

Das Schnellrestaurant „Ess-Bahn im Tiefbahnhof“. Für den kleinen Snack in der Wartehalle. Rechts im Bild das Gleis der blauen Bahnlinie sowie die Treppe hinunter zur Unterführung zu den Bahnsteigen.

Ebenfalls im Tiefbahnhof, allerdings in einem seitlichen Zugang, hat ein Rüstungsladen eröffnet. Auch dieser war schon lange geplant. Aus Platzgründen habe ich den Rüstungsladen „Ironwear“ aus der Wartehalle in den südöstlichen Zugang verlegt.

Rechts das Ladengeschäft von „Ironwear“ in der südöstlichen Passage des Tiefbahnhofs der Automateninsel. Links im Bild die zusätzlichen Schaufenster von „Ironwear“.
Hereinspaziert bei „Ironwear“, aufgenommen vom Platz zwischen den Zusatzschaufenstern. Links im Bild der Blick in die Bahnhofshalle.

Außerdem hat noch das Service-Desk der Klötzchen-Transport-Behörde (kurz KTB) eröffnet. Seitlich davon liegt der Aufgang in die KTB-Lounge für KTB-Premium-Kunden.

KTB-Service-Desk und Aufgang zur KTB-Lounge. Links im Bild von der Holztreppe verdeckt die Passage zum Nordost-Aufgang, wo noch Platz für ein weiteres Ladengeschäft ist, ganz links der Tunnel zum Zugang auf die andere Seite des Flusses, der meine Insel umgibt. Auch hier ist noch Platz für eine Ladenpassage.

Bald werden wohl noch mehr Läden in den Bahnhof einziehen, zudem wird wohl bald eine zweite Linie (neben der blauen Linie) in Betrieb gesetzt – eine grüne Linie ist in Arbeit.

Derzeit haben eine weitere Mit-Bauerin und ich zwei noch nicht verbundene Streckenabschnitt der blauen Linie in Betrieb genommen. Zwischen Bauabschnitt „Süd“ mit Tunnel unter einer Meerenge (bei der Mitspielerin) und meinen bisherigen Bauabschnitten folgt bald der „Taiga-Express“ durch das Taiga-Biom südlich meiner Automatenstadt. Vermutlich werde ich die Gleise mit einer weißen Bullet-Train namens „Blue Tiger“ verzieren – zwar fährt man mit der Lore, aber man kann sich ja wie im Schnellzug fühlen! „Blue Tiger“ ist übrigens ein Wortspiel mit dem ähnlichen Klang des Wortes „Taiga“ sowie der blauen Linie…

Aber da kommt noch mehr! Stay tuned!

Baustufe Cyan

Der Minecraft-Boom in meinem Kopf und meinen Freizeit-Kontingenten, der mit dem weißen Haus und einer neuen Population auf unserem Server einherging, hat angehalten. So gibt es nun vom Turm des Instituts für industrielle Automatisierung (IiA) Bilder von der nächsten Baustufe.

Der IiA-Turm in Bau, Baustufe Cyan ist zu sehen. Im Vordergrund ganz links die Baustelle der Hafentürme (schwarzer Glaszylinder), das Weiße Haus und die Kathedrale „Out fine Lady from the Block“.

Der Turm gliedert sich in mehrere Abschnitte. Unter der Oberfläche, im Unterbau, liegen die Core-Lobby, das Gefängnis und die Betriebsebene, die jeweils auch mit Farmen und Automaten verbunden sind, welche mich mit Baumaterial versorgen. Dann folgt, von Wasser umgeben, ein noch immer als Keller bezeichneter Abschnitt. Bei Ebene 0 hebt sich der Turm aus dem ihn umgebenden, tiefen See, auf Ebene +2, acht Blöcke über dem Seespiegel, bilden Brücken die Zugänge zum Turm. Danach geht es nur noch aufwärts!

Die bisherige Nordansicht der Skyline meiner Stadt in Minecraft. Vor „Our fine Lady from the Block“ liegt die Baustelle des Hochhauses der Konzernzentrale von „Neko Industries“, die die Entwicklungen des IiA vertreiben werden. Hoch oben im Nebel sind die in Bau befindlichen Abschnitt des IiA-Turms zu sehen.

Auf Ebene +22 liegt das blaue Stockwerk, das als optisch hübscher Streifen und zugleich für mich markiert ist, damit ich weiß, dass ich nun in den nächsthöheren Abschnitt eintrete, wenn ich im Turm nach oben laufe. Der nächste Absetzpunkt ist dann die Ebene +32 das cyanfarbene Stockwerk. Dort bin ich mit dem Bau nun angekommen, auch wenn die Verglasung auf den Ebenen +30 und +32 noch fehlt. Wie Ihr auf den Bildern seht, ist die Turmkrone mit der Aussichtsplattform schon angesetzt, auch das zentrale Treppenhaus geht schon durch bis ganz oben.

Der Blick hinauf am IiA-Turm, aufgenommen von der Ring-Hochstraße um die Turmbasis.

Wenn der Turm fertig – oder zumindest etwas weiter ist, werde ich wohl auch noch Bilder zusammen mit der Hängebrücke im Süden machen – die Schrägseilbrücke mit dem weißen Seil neben der Kathedrale ist ja weiter oben schon im Bild. Wie bei den meisten extremen Hochbauten kann man – vom Superlativ abgesehen – Sinn und Zweck des Hochbaus bezweifeln.

In Minecraft baue ich seit jeher Türme, da ich stets Sorge hatte, meine Basis nicht wiederzufinden. Ein Turm ermöglicht mir, die Basis aus weiter Ferne zu sehen – und zugleich auch, von der Basis aus weit in die Landschaft zu schauen. Der IiA-Turm allerdings, der bis an die Obergrenze des bebaubaren Raumes reichen wird, übererfüllte diesen Zweck allerdings schon, bevor ich bis zur Ebene +22 (blau) gekommen war. Nun geht es nur noch darum, den Turm so hoch zu bauen, wie man kann – weil man es kann! Wie man auf den Bildern sieht, fügt Minecraft bei solchen Distanzen schon leichten Nebel ein, auch von ganz oben beginnt die Landschaft unten langsam zu verschwimmen. Was auf die ganzen Stockwerke kommen wird – nun, ich weiß es noch nicht.

Bestimmt allerdings werde ich glücklich sein wie in einem Traum, wenn ich einen maximal hohen Turm gebaut habe und diesen endlich mal fertig habe. Die nächsten Hochbauten sind schon in der Mache: zylindrische Zwillingstürme aus schwarzem Glas („die Hafentürme“), die Konzernzentrale von Neko Industries aus poliertem Diorit und türkisem Glas sowie der Turm der Klötzchen-Transport-Behörde (KTB). Doch das sind andere Geschichten.

Our fine Lady from the Block

Ihr wisst vielleicht, dass es in spanischsprachigen Ländern Kirchen, Schiffe, Orte gibt, deren Namen mit „Nuestra Señora“ beginnen. Typischerweise ist dann eine Orts- oder Eigenschaftsbezeichnung angehängt und das Ganze steht für „Unsere liebe Frau von…“, bezieht sich also auf die Jungfrau Maria aus dem Christentum.

Daneben gibt es einen Song eines neuzeitlichen Superstars – dass Jennifer Lopez ein Superstar ist, ist denke ich unbestritten, ob man sie mag, steht auf einem anderen Blatt. Insbesondere das sehr eingängige „Jenny from the Block“ ist allerdings für mich etwas, das mir nicht zwingend immer gefällt, aber doch sehr im Kopf geblieben ist.

…und nun galt es eine Kirche in Minecraft zu benennen. Plötzlich gab einen Moment, den ich nur als „Erscheinung“, als „Emergence“ bezeichnen kann. Wie bezeichnet eine Person, die zwar Sakralbauten unheimlich schön findet – viele zumindest – aber eigentlich irgendwas zwischen Agnostikerin, Atheistin, Humanistin und Trekkie ist, eine Kathedrale in einem Spiel, in dem alles aus Klötzchen, im Englischen „Blocks“ aufgebaut ist? Nun… die Kirche in Minecraft, deren Bauzustand ich Euch vor Zeiten mal zeigte? Ja, richtig:

Our fine Lady from the Block

Natürlich steckt hier ein Haufen Augenzwinkern mit drin. Aber dennoch prangen zwei Schilder über dem Eingang, die die Kirche als „Our Fine Lady from the Block“ kennzeichnen. Bezeichnenderweise hatte ich den ersten Aufschlag, Euch den Grundriss zu zeigen, ebenfalls mit einem Pop-Hit bezeichnet – Blockstreet’s Back war das damals. Und nun ist sie fertig, die Kathedrale „Our fine Lady from the Block“:

Die Ansicht vom „Our fine Lady from the Block“ kurz vor Sonnenaufgang von Westen.
Der Blick von weit oben im Osten der Kirche auf den Chorraum und die beiden Türme. Rechts unten im Bild die Wolfenbrücke zur Turmbaustelle von Holger/Aringus, meinem „Wolf“. Im linken Hintergrund ist die Hängebrücke „Solidarität“ zu sehen. Im rechten Hintergrund seht Ihr die Hochbahnstation „Flussschleuse“, und im Hintergrund in der Mitte reckt sich der Hauptturm des Instituts für industrielle Automatisierung (IiA) in die Höhe.
Noch mehr von „Our fine Lady from the Block“, nun hinter der Wolfenbrücke und der Straße dorthin. Rechts unten im Bild ist die Baustelle der Konzernzentrale der Firma „Neko Industries“ zu sehen.

Natürlich ist nicht nur die Außenansicht eine tolle Sache. Ich habe auch deswegen die Bilder vor Sonnenaufgang gemacht, weil ich dann noch eine spektakuläre Aufnahme machen wollte… und die ist mir glaube ich auch gelungen:

Der Blick in das Hauptschiff von „Our fine Lady from the Block“ vom Westportal aus in Richtung Osten. Hinter dem Chorraum geht die Sonne auf.

Meine Stadt „Mauzingen“ mit ihrem Stadtzentrum auf der Automateninsel hat somit eine neue Attraktion. „Our fine Lady from the Block“ kann von der östlichen Hauptstraße meiner Insel erreicht werden und ist Tag und Nacht für Besucher geöffnet. Eine U- und eine Hochbahnhaltestelle sind in Planung, aber das wird noch viel Arbeit werden.

[KuK] Blockstreet’s back

Die Bodenplatte meiner Kirche in Minecraft in der Bildmitte.

Nun, da ich Urlaub habe, habe ich die Freude an den Klötzchen in Minecraft wieder gefunden. Hier seht Ihr die Grundplatte meiner künftigen Kirche auf der Automateninsel, meinem kleinen Reich auf unserem Server.

Ebenfalls im Bild sind: Im Hintergrund die Hängebrücke „Solidarität“, am rechten Bildrand der Turm des Instituts für industrielle Automatisierung (IiA), davor der Torturm des IiA mit dem verglasten Schriftzug. Rechts unten im Bild liegt die Baustelle des künftigen Firmensitzes von Neko Industries, einer Firma, die Entwicklungen des IiA vertreiben wird – und am unteren Bildrand sind die Pylonen und Seile der Ookami-Brücke zum Wolfenturm, der Heimstatt meines Ehemannes auf dem Server, zu sehen.

Was man noch nicht sieht (neben dem Hochbauteil der Kirche): Der grüne Hügel rechts des Flusses wird früher oder später etwas oben eingeebnet und es wird darauf ein Regierungssitz der Automateninsel erstellt – das Weiße Haus. Auf dem anderen Ufer, obere Bildmitte, ist das Parlamentsgebäude geplant.

[KuK] Block-Leidenschaft

Unsere kleine Lego-Minecraft-Landschaft.
Und dasselbe nochmal – von etwas „tiefer“.

Nach den Geschenken zum Geburtstag schickten uns als „Revanche“ für mein „Schnellziehen“ beim gemeinsamen Essen gehen gute Freunde, die mir auch schon die Lego Minecraft Crafting Box 2.0 geschenkt hatten, auch noch die Hühnerfarm aus der Serie – das Farmhaus kaufte ich mir selbst – und nun habe ich das Ganze zu einer Landschaft arrangiert.

Ist ganz hübsch geworden, finde ich!