Eine Frage…

Radwege sollen schön sein, durch die Natur führen, dort geht dann natürlich keine Bodenversiegelung und die Radwege sind eher geschottert.

In der Konsequenz kann man darauf nicht gut mit schmalen, leichtgängigen Reifen und nicht schnell fahren. Man kommt langsamer voran, muss mehr Kraft für dasselbe Tempo aufwenden, braucht eine Federung, wird eher dreckig als auf Asphalt. Man braucht also eine Dusche und eine Umkleide, um nach dem Radtransfer zur Arbeit, zur Dienstreise, zum Kunden wieder „seriös“ auszusehen. Zu zeigen, dass man das Klima schont, indem man per Rad kommt, ist also unseriös.

Was sagt das über die Idee aus, eine Verkehrswende auch außerhalb der Stadt über Fahrradfahren voranzutreiben? Was sagt das über das Fahrrad als Verkehrsmittel statt als Sportgerät oder Freizeitgefährt aus?

Fehlerkultur, Wandel und Klima

Derzeit kocht’s mal wieder. Das erste Mal wird diskutiert, ob nach einer Bundestagswahl die neue Person im Kanzleramt kein Parteibuch von Union oder SPD hat, gefühlt war auch das Klima – trotz Pandemie! – nie so präsent in einem Wahljahr. Zugleich bekommt man um die Ohren geschlagen, was das mit dem Klimawandel eigentlich solle, so windig, kalt und regnerisch sei das Frühjahr schon lange nicht mehr gewesen. In mir regt sich Widerspruch, weil die geringere Stabilität der Westwindlagen und ein eventuelles grönland-schmelze-bedingtes Zusammenbrechen des Golfstroms Klimawandelfolgen sind, aber eben genau nicht Europa zum Hitzeofen machen, unsere Lebensgrundlage aber dennoch gefährden. 

Ich will die großen Zusammenhänge allerdings eigentlich gar nicht diskutieren, sondern auf etwas anderes hinaus: Auf den Verkehr und was man machen kann. Freilich kann man nun eine Verzichts-Debatte aufmachen: Zuerst einmal stellen wir fest, was alles viele Ressourcen verbraucht und viel CO2 in die Atmosphäre bläst. Dann finden wir raus: Das betrifft ja alle Lebensbereiche! Uff, das geht mal gar nicht. Also lassen wir’s sein, weil ganz richtig können wir es ja nicht machen und dann macht das Leben auch keinen Spaß mehr. 

Aber das ist genau die Fehlerkultur, die Menschen dazu bringt, Fehler lieber zu verschweigen, als sie anzuführen, eine Verbesserung zu starten und weiter zu machen. Natürlich können wir nicht so einfach von „Täglich Autopendeln, Flug nach Berlin, Klimaanlage und jeden Tag günstiges Fleisch auf dem Teller“ auf – naja, auf das umschalten, was wir machen sollten, wenn acht oder neun Milliarden Menschen auf dem Planeten leben sollen, ohne ihn zu zerstören. Viele Dinge sind eingefahren und man muss Stück für Stück ändern – aber dafür muss man etwas ändern, irgendwo anfangen, und nicht ächzend aufgeben, weil es zu viel ringsum ist. 

Analog zu Michael Jacksons Song beginne ich mit der Frau im Spiegel: Ja, mir schmeckt, als Luxusgut, weiterhin das Rindersteak auf dem Teller. Mir würde es sehr schwer fallen, darauf völlig zu verzichten. Aber geflogen bin ich zum Beispiel seit etlichen Jahren nicht mehr, obwohl ich wohl zu der Einkommensgruppe gehöre, die sich das nicht nur leisten kann, sondern auch oft leistet. Kurzstreckenflüge lehne ich sowieso ab – aber noch nicht mal aus prinzipiellen Überlegungen, sondern weil ich es unglaublich unbequem finde, meine Reisezeit zu „zerreißen“: Fahre ich mit der Bahn, habe ich bei gut abgestimmtem Reiseplan ÖPNV-Zubringer zum nächsten Fernbahnhof, Fernzug, ÖPNV-Zubringer zum Ziel. Meine ruhige Reisezeit ist zweimal durch Transfer und Warten unterbrochen. Beim Fliegen fahre ich erstmal zum nächsten Flughafen, dort warte ich ggf. auf das Abgeben des Gepäcks (Check-In geht ja elektronisch), dann warte ich auf das Boarding, dann sitze ich für ein paar Minuten im Flugzeug, renne wieder auf mein Gepäck… und die Flughäfen liegen weiter weg von Start und Ziel als die Fernbahnhöfe. Das, was eine Bahn-Fernreise länger dauert als ein Flug, kommt an Qualität der Reisezeit, weil nicht zerrissen, Toilette verfügbar, keine Gurte… direkt wieder rein. Aber wir wissen ja aus der aktuellen Debatte, dass ich hier Augenwischerei betreibe: Kurzstreckenflüge sind nicht DER brennend-riesige Punkt in unserer Klimabilanz, während man beim Fleischkonsum schon mehr Stellschrauben hat – nicht zuletzt kommt dann noch der Stromverbrauch dazu, da ich ja durchaus gerne mal am Rechner spiele. 

Wo ich aber wirklich sagen kann: „Ich hab‘ was geändert! Ich habe was gemacht!“, das ist beim täglichen Verkehr. Pendeln zur Arbeit, Einkaufen, Freunde Besuchen… von 2011 bis 2017 bin ich mit dem Auto von nahe Karlsruhe nach Stuttgart gependelt. 170 Kilometer am Tag, zwar mit einem kleinen Auto, aber nichtsdestotrotz mit einem Auto. Ich habe 800 Kilogramm Fahrzeug bewegt, um 60-75 Kilogramm Person (gelegentlich eine weitere Person) und vielleicht zwei, drei Kilogramm „Nutzlast“ zu befördern. Über zwei Wechsel zu näheren Arbeitsstätten, Experimenten mit Laufen zur Arbeit, ÖPNV und mittlerweile dem Fahrrad bin ich auf den Punkt gekommen, dass ich 63 Kilogramm Person plus drei bis zehn Kilogramm Nutzlast (Notebook, Wechselklamotten, Papiere) mit dem 13 Kilogramm schweren „Red Flash“ befördere und dafür keine fossilen Brennstoffe, sondern pflanzlich und ggf. tierisch aufgebaute Kalorien verbrenne. Mittlerweile habe ich auch das Einkaufen, das Besuchen von Freunden und die Transfers zum Training so ersetzt. 

Freilich: Es ist eventuell nicht genug. Es gibt Dinge zu optimieren – große Dinge, wie das Ersetzen von Auto- oder ÖPNV-Fahrten mit dem Fahrrad, kleinere Dinge wie die Reduktion des Energieverbrauchs durch effizientere Beleuchtung z.B. durch LED. Es gibt viele Baustellen, vor denen ich noch etwas ratlos stehe: Heizen mit Öl durch Heizen mit ebenfalls fossilem Gas zu ersetzen? Oder mit Strom, der eventuell auch durch fossile Energieträger erzeugt wird? Durch Biomasse, wo wir beim Hochskalieren auf „alle Menschen“ allmählich auch an die Grenzen stoßen werden? Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Das heißt aber nicht, dass ich es bei anderen Sachen gleich lassen kann. Dort, wo was geht, kann ich was tun, dort, wo noch nichts geht, halte ich still und gucke mal, ob mir oder wemanders was einfällt. 

Deswegen geht es nicht um Symbole. Es geht auch nicht drum, dass alles schlecht ist und wir dran scheitern und es gleich lassen können. Es geht drum, da was zu tun, da was zu verbessern, wo es geht, und das andere eben zu lassen, bis da was geht. 

Das gilt übrigens nicht nur für Klimaschutz, Plastik und dergleichen. Es gilt für alles. Bloß weil ein guter, großer Schritt unbequem oder gar unmöglich ist, all die kleinen, vielleicht gar nicht so schlimmen Schritte zu lassen, weil es sich ja doch nicht lohnt und danach immer noch schlecht ist, führt uns nirgendwohin. Und gerade fällt mir endlich ein, wie die Melodie trotzdem passt: 

I’m starting with the girl in the mirror.
I’m asking her to change her way.
And no message could have been any clearer.
If you want to make the world a better place.
Take a look at yourself, and then make a change.

Wettstreit der Verbrenner

Es gibt – im Zuge des Klimaschutzes und des damit verbundenen Aufstiegs des E-Autos – derzeit viele Diskussionen, ob Elektromobilität oder „der Verbrenner“ das Mittel der Wahl seien. Das bezieht sich dann auf die Autos, und man kann ja mit dem Materialaufwand für Akkus (insbesondere die Herstellung bestimmter Metalle, die für Akkus gebraucht werden, und deren Lebensdauer) gewisse Punkte ins Feld führen, dazu noch die Erzeugung des Stroms. Grundsätzlich sind aber nicht alle Verbrenner schlecht.

Die „Verbrenner“, die in meinem Alltag zum Einsatz kommen oder kommen können, habe ich nun mal in Beziehung zu setzen begonnen. Die Elektromobilität kommt bei mir bisher nur in Form von ÖPNV und öffentlichem Fernverkehr zum Einsatz, daher ist es tatsächlich ein Wettstreit der Verbrenner, wenn ich meinen Individualverkehr nach Strecke aufführe. Zur Personenbeförderung sind bei mir derzeit im Einsatz:

  • Toyota Aygo der zweiten Generation, Verbrenner fossiler, eher kurzkettiger Kohlenwasserstoffe mit gewissem Anteil regenerativer Alkohole (derzeit eher unter 5% als unter 10%)
  • Für kurze (schwer erfassbar) und längere Strecken „Schusters Rappen“, also Gehen und Laufen. Da ich teils auf Laufschuhen ins Büro gependelt bin und auch schonmal mit Rucksack zum Einkaufen zum Bäcker gerannt bin, möchte ich den „Glykogen- und Lipid-Verbrenner ohne Räder/Rollen“ nicht von den Verkehrsmitteln ausnehmen, auch wenn der Großteil der erfassten Laufstrecken doch eher in Training und/oder vergnügliches, freizeitliches „Spazierenlaufen“ fällt.
  • Bisher eher nicht als Verkehrsmittel genutzt kommt noch das Inline-Skaten dazu. Aber Freunde von mir skaten durchaus ins Büro, und wenn ich mal mehr Praxis und weniger Homeoffice habe, werde ich diese Option sicher nicht ausschließen. Schneller und dabei weniger schweißtreibend als das Laufen ist es allemal, und damit effizienteres Pendeln.
  • Definitiv stark als Verkehrsmittel genutzt tritt derzeit das Radfahren auf. Auch hier haben wir – wie beim Laufen und Skaten – einen Glykogen- und Lipidverbrenner vorliegen, der aber regenerativ betrieben wird, denn sobald organische Verbindungen als „fossil“ gelten dürfen, bin ich ziemlich sicher, dass ich sie nicht mehr essen oder trinken mag.
  • Der Vollständigkeit halber aufgeführt sei hier das Schwimmen.

Über die unteren vier – Laufen, Radfahren, Skaten und Schwimmen – führe ich ja schon länger Buch. Da nun aber bei mir erstens das Radfahren zunehmend kurze Auto-Strecken ersetzt, selbst wenn viel Last zu befördern ist, und ich zweitens durchaus mit dem Gedanken kokettiere, beim „Stadtradeln“ mal als Stadtradeln-Star mitzumachen zu versuchen, habe ich beschlossen, auch Auto-Kilometer zu dokumentieren und in der Liste aufzuführen. Das tue ich nicht rückwirkend, sondern erst ab Mai 2021, also ab dem laufenden Monat. Einerseits habe ich schon mehrfach im Kopf den Vergleich angestellt, wie sich per Muskelkraft zurückgelegte Strecken zu den mit dem Auto abgespulten Kilometern monats- und jahresweise bei mir verhalten, andererseits hilft’s mir natürlich, abzuschätzen, wie viel Umstellung es erfordern würde, wenn das Auto nicht mehr als eigenes Auto jederzeit auf dem Hof stünde – entweder, weil’s kaputt wäre, oder weil wir nur noch über Carsharing eine Verfügbarkeit des Autos für uns gewährleisten würden. Das ist jeweils rein hypothetisch gesprochen, denn unser kleiner Aygo funktioniert, hat immer noch unter 110.000 Kilometer auf dem Buckel und eine Abschaffung ist auch nicht in Planung. Natürlich nutzt die Statistik, wie oft und über welche Strecken das Auto genutzt wurde, auch bei der Abschätzung, ob und wenn ja, was für ein neues Auto angeschafft werden sollte, wenn der Aygo dann doch mal den Geist aufgibt.

Und somit habe ich nun die Möglichkeit, den „Wettstreit der Verbrenner (im Individualverkehr)“ in meinem Leben aufzumachen:

Das neue Gesamtkilometer-Diagramm ab Mai 2021. Stand der Monate vor Mai ohne Erfassung von Autofahrten, Stand der Erfassung im Mai: 05.05.2021, 6:00.

Bis jetzt ist nur in der Legende das Auto dazugekommen. Monate, in denen eine „0“ an Autokilometer zusammenkommt, erfasse ich für das Diagramm mit einem „#NV“, was in Excel dem Fehler „no value“ entspricht. In den Diagrammen erscheint dann kein Punkt. Natürlich geht das Auto nicht in die Kilometersumme „Cardio Gesamt“ ein, sondern steht als Gegenstück dazu mit drin. Da ich die Erfassung von Autofahrten erst ab Mai 2021 beginne und rückwirkende Schätzungen sicherlich sehr ungenau wären, und wir im Mai noch gar nicht Auto gefahren sind, gibt’s bisher keine Punkte in Braun, sondern nur den Legendeneintrag.

Ich bin sehr gespannt, ob ich die Disziplin habe, tatsächlich quasi ein Fahrtenbuch draus zu machen und somit eine Datenbasis zu legen, die auch die Entscheidung beim nächsten Auto fundierter machen wird. Wenn nämlich nur sehr wenige, lange Fahrten auftreten, ist eventuell die Mietwagen-Lösung gangbar. Sind’s einige kurze und weniger lange, dann könnte neben dem Rad eine Carsharing- und Mietwagen-Lösung her, sind es etwas mehr kurze, ist vielleicht ein E-Auto eine Idee. Nur bei eher mehr, eher langen Fahrten müsste man wohl, wenn die technische Entwicklung der tatsächlich verfügbaren Fahrzeuge und der Ladeinfrastruktur dann nicht wesentlich vorangekommen sein sollte, wieder einen eigenen Verbrenner in Erwägung ziehen.

Das klingt nun schon fast nach einem „ganzheitlichen persönlichen Verkehrskonzept“. Oh weh!

Es ist kein Spaß

Ich habe mich lange darum gedrückt, aber es ist nun so weit. Es ist einfach kein Spaß mehr.

Im vergangenen Frühjahr, fast noch im Winter, feierte ich noch Fasching. Am Wochenende zwischen „schmutzigem Donnerstag“ oder Weiberfastnacht und Aschermittwoch lief ich auf zwei Umzügen mit. Parallel hörte man immer mehr vom neuen Corona-Virus Sars-CoV-2 und dessen Ausbreitung. Der Umzug, an dem ich theoretisch am Tulpendienstag mitgelaufen wäre, fiel dann wegen Witterung und wohl auch Sorgen in Sachen des Virus und wegen eines Vorfalls mit einem Auto, das in Hessen in einen Umzug hineingerast war, sowieso aus. Ein wenig ein mulmiges Gefühl war schon da.

Das ist ein Jahr her, ein paar Tage mehr, ein paar Tage weniger. Wir hatten Ungewissheit und Lockdown im Frühjahr ’20, Absage aller Laufveranstaltungen, stückweise, dann zunehmend en bloc, über das Jahr 2020, schließlich schleichenden Anstieg nach dem Sommer und Explosion im Herbst, erneuten Lockdown, verlängerten Lockdown, fulminant schnelle und (trotz der momentanen Diskussionen um den Impfstoff von AstraZeneca) dafür verdammt gute Impfstoffentwicklung, dann aber ein Desaster bei der Beschaffung, zumindest in Europa. Nun steuern wir mit langsamen Impfungen und schnellen Lockerungen auf eine dritte Welle mit erneut härterem Lockdown zu.

Ja, ich beklage, dass im Management dieser Krise vieles komisch und schlecht und falsch lief. Anfangs wusste man es nicht besser, später agierten Politik und Verwaltungen an neuralgischen Punkten teils überaus schwierig. Auch ich habe keine Lust mehr auf Lockdown. Aber mir geht es auf den Nerv, dass ein paar (wenige), aber (sehr) laute Leute den Eindruck erwecken, eine Mehrheit glaube nicht an Existenz und Gefahr dieses Virus und seiner Mutationen, lehne vernünftige Eindämmungsmaßnahmen ab und sei gegen die Impfungen.

Wir erleben eine Situation, die schwer fassbar ist. Ich habe vielleicht den Vorteil, dass ich als Kind noch die Auswirkungen von Tschernobyl mitbekommen habe. Auch hier war etwas Unsichtbares, Gefährliches im Spiel, dessen Auswirkungen und Verbreitung man noch nicht genau verstand. Radioaktivität und ein Virus mögen sehr unterschiedlich funktionieren, aber sie sind gleichermaßen außerhalb dessen, was die Instinkte von Menschen handhaben können. Harmlos erscheinende Erde ist kontaminiert, symptomlose Menschen sind ansteckend. Ob und wie man geschädigt wird, merkt man erst mit Verzögerung. Es gibt keine sensorische Wahrnehmung für die Gefahr und kein direktes Feedback, dass der Schaden bereits angerichtet ist. Das ist naturgemäß schwer fassbar.

Dennoch ist klar, dass Covid-19 mit schweren Verläufen und langwierigen Folgen nicht nur alte Menschen trifft, genau wie die Radioaktivität aus Tschernobyl nicht nur ein Ostblock-Problem war. Ebenso ist klar, dass man selbst bei symptomlosen oder symptomarmen Verläufen bereits vor Beginn der Symptome ansteckend ist. Dazu kommt das exponentielle Wachstum, insbesondere bei Versagen lokaler Eindämmung. Diese drei Faktoren zusammengenommen sind der Grund für die Lockdowns.

Am Ende des Tages schockiert, deprimiert und ermüdet mich das Leugnen einer pandemischen, gefährlichen Situation und die Unterwanderung der Eindämmungsmaßnahmen ebenso wie das Versagen der Politik in der rechtzeitigen Installation wirksamer Eindämmungsmaßnahmen und auch derer hinreichender Erklärung. Ich bin diese Pandemie nicht annähernd so leid wie das offenkundige Versagen vieler Menschen – Corona-Leugner und Maßnahmen-Brecher ebenso wie Politiker – in der Reaktion auf die nunmehr schon lange nicht mehr SO fremde und neue Situation.

Sowas wie „Plogging“

Bereits vorvorgestern habe ich mich ja über das ganze Glas auf den Rad- und Fußwegen echauffiert. Das ist nicht weniger geworden, also das Echauffieren. Am gestrigen Tag jedoch gab es erstens die Erkenntnis, dass ein halber Flaschenboden einfach so auf dem Radweg herumliegt – und ich verlor bei einem Experiment meinen Running Dynamics Pod auf dem Radweg von Bietigheim nach Elchesheim, da ich am Skate damit Schrittzahl messen wollte, das Ding aber abfiel. Nach der „ALB“, also der „Active Lunch Break“ mit Skaten, war also nicht nur der geplante Duathlon angesagt, sondern auch die Suche nach dem RD Pod.

Da ich ohnehin den Blick auf dem Boden hatte, nahm ich noch eine Tüte mit, um Glas aufzusammeln… und musste am Ende feststellen, dass die mitgenommene Tüte zu klein war. Gefunden habe ich das hier, alles auf oder unmittelbar neben dem Weg:

Plogging-Ausbeute auf 2,5km Radweg, Fokus war eigentlich, den rechts neben dem Papier legende RD Pod, so dass ich bestimmt nicht alles Glas gefunden habe.

Am Ende war die Aktivität, die ich dann durchführte, nicht von schlechten Eltern:

Eigentlich bin ich ja nicht unbedingt ein Ploggerin, wie man das Aufsammeln (plocka, schwedisch für „aufsammeln“) und Laufen (Jogging( neuerdings bezeichnet. Wenn ich was aufhebe, dann eher beim spazieren Gehen, denn ich laufe ja durchaus ambitionierte Trainings. Aber so lief es doch ganz gut und fügte sich zusammen.

Für 2,5 Kilometer Radweg mit Fokus auf der Suche nach dem RD Pod stellt die Menge an gefundenem Glas (restlichen Müll habe ich liegen lassen, meine Intention war der Schutz von Kinderhänden, Hundepfoten und Fahrradreifen) den Menschen, die Radweg und Straße benutzen, ein verheerendes Zeugnis aus, da ich sicher nicht alles gefunden habe…

Überall glitzert’s

Nein, ich meine nicht das Reifglitzern, weil wir auch in der Rheinebene nachts wieder Frost haben. Das finde ich eigentlich ganz nett, zumal man sich doch inzwischen recht sicher sein kann, dass es eher nicht mit Straßenglätte verbunden ist – nur die Pfützen sind morgens teils gefroren, aber die kann man mit dem Rad dann ja umgehen.

Aber die Eigenschaft als Radfahrerin gehört zu den Dingen, die mich hier über das Glitzern, das ich meine, ungehalten sein lassen. Es geht um das leidige Thema Glasscherben, das ich ja schon das eine oder andere Mal hier hatte.

An einem eher vom Dorf entfernten Vereinsheim: Glitzern von Glasscherben in der Wiese, manchmal auch auf dem Geteerten. In der Umgebung der Glascontainer, zur Zeit vor allem in der Wiese und im Bereich der dreckigen Rinne zwischen Straße und Wiese: unendlich viele Glasscherben glitzern einen an, auch einige auf dem Weg. Unterhalb des Friedhofs im Ort: Glasscherben, teils auf dem Weg. Ein halber Flaschenboden fiel mir auch schon auf. Manchmal hebe ich was davon auf und schleppe es zum nächsten Abfalleimer oder so. Eine Tüte mitzunehmen, um das Zeug einzusacken und daheim selbst zu entsorgen, daran denke ich leider nicht ganz so oft. Aber um ehrlich zu sein kapituliere ich inzwischen auch vor der schieren Menge: Es ist so unheimlich viel!

Glasscherben in Wiesen und auf Wegen sind nicht nur für Radfahrer ein Reifentod, sondern auch eine Gefährdung von Tieren – nicht nur Wildtieren, die nachts dort vielleicht lang laufen, sondern eben auch Hunden, die dort Spazieren geführt werden. Auch die Kinder, die fallen und sich auf ihren Händen abstützen. Von der absurden Idee, im Sommer mal barfuß durch die Gegend zu laufen, möchte ich gar nicht reden.

Mir ist nicht klar, was das soll. Klar, es kann schonmal in der Gegend des Glascontainers eine Flasche aus Versehen so runterfallen. Das zumindest notdürftig wegräumen wäre anständig, aber naja, was soll’s. Das liefert mir aber keine Erklärung für die schiere Menge an Scherben und die große Vielfalt von Orten, wo Scherben in Massen auf Wegen, in Wiesen, sonstwo herumliegen. Hängt’s vielleicht am Feiern draußen, weil man in Corona-Zeiten nicht im Innenraum miteinander feiern möchte, sondern zur Vermeidung von Ansteckung lieber im Freien einen gemeinsamen Platz sucht? Andererseits würde man doch in der Regel auch nicht all die Bierflaschen, die man bei einer Vor-Corona-Party zuhause oder im Garten geleert hat, einfach so zerschlagen! Oder treffen die Leute den Glascontainer nicht mehr? Fällt’s mir, da ich nun Rad fahre und mir Gedanken um die Integrität meiner Reifen mache, mehr auf, oder ist das tatsächlich eine neue Qualität?

Fragen über Fragen. Am Ende bleibt’s dabei: Leute, schmeißt doch Euer Glas nicht einfach in die Landschaft! Zerschlagt’s nicht! Lasst die Glasflaschen nicht rumliegen, wo das nächste Auto oder der nächste Traktor drüberfährt und es in tausend Stücke zersplittern lässt!

Dunkel, kalt und unsicher

Ich wusste schon lange, dass ich die Kälte nicht mag. Dafür brauchte ich nicht viel zu forschen – ich gehe im Winter raus und merke, es gefällt mir nicht, wenn’s kalt ist. Die Kältetoleranz ist durch Sport auch durch den Winter hindurch besser geworden, aber noch immer mag ich es lieber, wenn die Sonne auf mich scheint und die Temperatur es erlaubt, der Sonne viel Haut zu zeigen – auch beim Sport. 30 °C beim Laufen? Kein Problem für mich!

Das bringt mich zum anderen Punkt. Dunkel! Als Mensch, der in seinen Zwanzigern noch gerne bis Mittag schlief und in den krassesten Zeiten zwei bis drei Mal die Woche bis zum Morgengrauen in Discos mit bevorzugt schwarz gekleideten Menschen tanzte, war ich eigentlich der Ansicht, dass die Dunkelheit mich nicht stört. Tatsächlich gehe ich auch gerne mal bei Dunkelheit spazieren, laufe auch mal im Streulicht der Großstadt ohne Stirnlampe über die Felder, vorausgesetzt ich werde nicht geblendet. In zunehmendem Maße merke ich aber, dass nun, in meinen Vierzigern, mir das frühe Dunkeln im Winter zusetzt. Schon beim Pendeln nach Stuttgart, das den größten Teil meiner Dreißiger einnahm, störte es mich, im Dunkeln aus dem Haus zu gehen und dann im Dunkeln wieder nach Hause zu kommen. Im Auto geht das ja sogar noch besser, aber auf dem Fahrrad macht es gar keinen Spaß. Nun, wo ich wegen der Corona-Pandemie auch einiges an Homeoffice machen darf oder muss – ich empfinde es eher als ein „Dürfen“, wo ich mich nun daran gewöhnt habe – bemühe ich mich, so früh wie möglich zu Arbeiten zu beginnen, um nach dem Feierabend gegen 15:00 oder 15:30 noch ein bis zwei Stunden im Hellen zu haben – für Sport, Spaziergänge, irgendwas.

Zu Kälte und Dunkel kommt dieses Jahr die Unsicherheit. Als Sportlerin mag ich es eh nicht, mich zu erkälten. Rhino-, Grippe- und Coronaviren (nicht nur Sars-CoV-2) treiben sich im Winter ja sowieso überall herum, und ich möchte diesen Mist nicht in meiner Nase, meinen Bronchien, Lungen und erst recht nicht an meinem Herzen haben. Dass ich das nicht möchte, hat sich mit der zunehmenden Bedeutung des Lauf- und nunmehr auch Radsports in meinem Leben verschärft, denn Erkältung heißt Sportverbot, damit der Infekt schnell weggeht und nicht auf’s Herz schlägt, und Herzmuskelentzündung hieße LANGE keinen Sport. Aber das ist ja nicht alles! Da man sich Sars-CoV-2 leichter einfängt als irgendeinen HxNy-Grippevirus und Covid-19 tendenziell mehr Spätfolgen, die einem den Sport verleiden, haben kann, ist das sowieso super-ätzend mit einem solch neuen Erreger auf dem Markt der winterlichen Erkältungsviren. Aber es kommt ja dazu, dass nicht nur ich Sorge vor dem Erreger habe, und nicht nur ich mit allem Recht. Sars-CoV-2 mit seinem Erkrankungsbild Covid-19 mag vielleicht nicht schlimmer sein als die spanische Grippe damals, problematischer als die übliche saisonale Grippe-Epidemie ist es aber definitiv, denn erstens haben bisher nur einige Menschen durch Infektionen mit anderen Corona-Viren eine gewisse Resistenz gegen das Zeug und zweitens sind die Folgen potenziell schwerwiegender und noch nicht voll bekannt. Deswegen finde ich es richtig, dass Gesellschaften, Staaten und Menschen mehr Infektionsschutz als sonst betreiben. Ich finde es auch in normalen Wintern ohne neue, aggressive Influenza-Variante oder neues Coronavirus nicht gut, wenn ein rotnäsig-schniefend-hustender Mensch sich in der Bahn neben mich setzt oder wild in den Zug niest oder hustet. Auch wenn ich es nicht auf meinen Alltag anwenden konnte oder wollte, hatte für mich der Usus fernöstlicher Gesellschaften, mit Mund-Nase-Maske in Zug oder anderweitig die Öffentlichkeit zu gehen, wenn man erkältet ist, einen großen Appeal. Meine Idee war einfach, dann zuhause zu bleiben, um die anderen nicht anzustecken. Mit dem Mix aus schweren und symptomlos-ansteckenden Verläufen verschärft Sars-CoV-2 bzw. Covid-19 all das und ich bin voll dabei, dass wir das Infektionsgeschehen unter Kontrolle halten müssen. Vielleicht verabschiedet sich nun endlich auch der letzte davon, dass man sich erkältet, weil man in der Kälte steht oder mit nach dem Sport feuchten Haaren irgendwo sitzt… freilich sind Sport und Kälte Aspekte, die das Immunsystem vorübergehend ein wenig schwächen, während mindestens der Sport es langfristig stärkt. Dieses „Open Window“ für Infektionen aber als den Grund von Erkältungen zu sehen, spricht für eine Haltung, die die allgemeine Verbreitung, die Allgegenwart von Erkältungserregern im Winter als unausweichliche Tatsache akzeptiert. Das ist aber nicht so! Das Kind, das beim gemeinsamen Essengehen über zwei Stunden hinweg unaufhörlich Tisch, Besteck, Geschirr aller Begleiter der Eltern anhustet und anniest ist genauso vermeidbar wie der „heldenhaft“ mit knallroter Nase, Husten und Schnupfen im Büro krächzende Mensch, der sich für unersetzlich hält. Dass man nicht bei jedem kleinen Naselaufen daheim bleiben muss, wenn nicht gerade Sars-CoV-2 oder ein neuer Influenza-Flavour grassiert, ist mir auch klar – als Läuferin läuft mir im Winter durchaus auch mal ohne Infektion die Nase, weil die Schleimhäute in Nase und Augen auf Kälte und starke Temperaturwechsel nunmal mit Sekretion von Schleim reagieren. Feucht-kalte Luft, die angewärmt wird, wird dadurch nunmal in relativer Luftfeuchtigkeit trockener und reizt auch wieder die Schleimhäute. Aber verantwortungsvoll mit dem eigenen Körper und dem Infektionsrisiko der anderen umgehen fängt nicht erst bei Fieber an. Egal, was Kollegen und gegebenenfalls der Arbeitgeber sagen, den schlappen, infektiösen Körper nicht in den ÖPNV und nicht das Büro zu schleppen, ist kein Drückebergertum.

Tja. Ich schweife ab. Unsicherheit war das Thema. Mit einem neuen, auf schnelle Verbreitung sehr gut angepassten Erreger mit verhältnismäßig häufigen schweren Verläufen auf dem Markt ist unsere europäische Haltung zu Infektionsschutz und Drückebergertum gefährlich. An der Stelle ist es sinnvoll, die nicht „aus Vernunft“ heraus von jedem einzelnen ergriffenen Schutzmaßnahmen doch anzuordnen. Das beschränkt natürlich Freiheiten – und das sehen wir gerade. Mich nervt das ebenso wie so ziemlich jeden. Der lange, abschweifende Absatz vor diesem Absatz hier ist jedoch daraus geboren, dass ich mir selbst klar gemacht habe – schon vor Corona – und anderen klar machen will, dass Infektion durch Viren Erkältungen erzeugt und nicht die Kälte – und dass der Infektionsschutz sinnvoll ist. Freilich ist extreme Eindämmung bei eher milden Erregern übertrieben – es beschränkt unsere Freiheit zu sehr, macht die Produktivität kaputt und hindert zudem an der Entwicklung von Immunität gegen genau diesen und von Resistenz gegen ähnliche Erreger. Ist aber ein Erreger mit heftigeren Eigenschaften auf dem Markt, muss man das anpassen. Aber im Gedanken an „Kälte verursacht Erkältung“ und in der Erfahrung, dass die jährliche Grippewelle ja „noch nie so schlimm war, wie das immer aufgebauscht wurde“ sind wir nicht geübt in Infektionsschutz, auch wenn er nötig wäre. Und so lassen wir in Freiheitsdrang, Unwissen und teils der bewusst die Fakten durch Verschwörung ersetzender Kombination daraus den Infektionsschutz auch da zu gering, wo er nötig wäre – und bekommen ihn verordnet, in entsprechend harter Form.

Hier beschränkt dann unser Staat Grundrechte, um ein anderes Grundrecht, nämlich das Recht auf Leben und Unversehrtheit des Körpers (Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG) zu schützen. Damit greift die Beschränkung des Rechts auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2 Abs. 1 erster Halbsatz GG) durch den zweiten Halbsatz: „soweit er nicht die Rechte anderer verletzt“. Genau da kommt die Unsicherheit auf. Wir alle sind nicht daran gewöhnt, ICH bin nicht daran gewöhnt, dass unsere, meine freie Entfaltung der Persönlichkeit das Leben und die Unversehrtheit anderer gefährdet (bzw. insbesondere im Straßenverkehr sind wir zu sehr dran gewöhnt, dass wir’s nicht mehr sehen). Und so entstehen „plötzliche“ Einschränkungen, und je weniger Leute es einsehen, dass an dieser Stelle die Beschränkung der freien Entfaltung der Persönlichkeit, die im SELBEN Artikel des Grundgesetzes festgelegt ist, desto härter und unvorhersehbarer werden diese Einschränkungen.

Das Ergebnis ist eine Unsicherheit, die zusätzlich zu Kälte und Dunkelheit in diesem Winter auf meiner Seele liegt. Es gesellt sich in meinem Fall in diesem Jahr noch eine gewisse Unsicherheit in anderen Bereichen dazu – mit neuer Chefin, neuen Aufgaben und neuen Kollegen ist die Abstimmung der Gruppe noch nicht final, und wo durch den Corona-Winter Sicherheiten wegbrechen, sind zusätzliche Unsicherheiten für mein sprödes Nervenkostüm Gift.

Dunkel, kalt, unsicher. Keine gute Kombination, um froh, gesund, produktiv und kreativ zu sein. Ich musste mir das mal von der Seele schreiben.

Situationsunkomik

Es ist Corona-Zeit. Daran kann kein Zweifel bestehen. Dass das Virus anders als normale Erkältungsviren auch vor Einsetzen der Symptome und von vollkommen symptomfrei Infizierten weitergetragen wird, wissen wir inzwischen auch.

Und so entwickeln sich die Dinge. Ich bin heute im Homeoffice gewesen und habe in der Mittagspause statt meines Radpendelns zur Arbeit und nach Hause eine Mittags-Radrunde gedreht, 32 Kilometer um den Block. Mein Mann arbeitet im Bereich von Prüfung und Instandsetzung, kann nicht ins Homeoffice und macht sich Sorgen um den sorglosen Umgang mancher seiner Kollegen mit der Situation. Meinen Science-Fiction-DVD-Abend, den Trek Monday, habe ich vorsichtshalber abgesagt, zu dem Zeitpunkt unter Berufung auf die Zahlen vom Freitag. Da die Mail dann erst Sonntag an die Leute ging, kam prompt zurück, dass meine Zahlen falsch seien… aber an der Konsequenz ändert das nichts, denn wir haben schon aufgrund der Zahlen am Freitag abgesagt und derzeit kennen in Baden-Württemberg die Infektionszahlen kaum einen anderen Trend als „aufwärts“.

Mir fällt der Umgang mit der Situation schwer. Ich möchte mich gerne sicher fühlen, aber mir ist klar, dass wo immer ich hin rausgehe, meine Mund-Nasen-Bedeckung mehr ein Schutz für die anderen als ein Schutz für mich selbst ist. Nicht nur die Sorge um das Virus setzt meinem Mann zu, sondern auch die Konsequenzen, die das für unser Leben hat – eingeschränkte Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, Virtualisierung der ohnehin nicht SO vielen physischen Kontakte, keine Wettkämpfe für mich, und die Tendenzen in Zahlen und Handlungen machen wenig Hoffnung, dass es was anderes als schlimmer werden wird, den ganzen dunklen, kalten, nassen Winter über. Es wird auch sicher immer Leute geben, die nicht dran glauben, dass all das real ist – und die Maßnahmen unterlaufen, so dass es noch drastischere braucht.

So stellte ich meine Füße auf meine Wärmflasche, arbeitete im Homeoffice, behalf mir mit Tee, Kaffee und warmem Essen als Trost. Sport hilft auch, ich hoffe nur, dass der Sport allein oder in kleiner, abstandhaltender Gruppe draußen nicht auch noch den steigenden Zahlen zum Opfer fällt. Denn dann drehe ich wirklich am Rad!

[KuK] Ansporn

Ansporn gab mir das Stadtradeln für meine Radfahrerei in den letzten drei Wochen. Drei Wochen vom 07.09. bis 27.09.2020 Bonus-Ansporn. Drei Wochen lang habe ich mich bemüht, die Kilometerzahlen hoch zu halten.

1018,1 Kilometer kamen zusammen, mehr als 339 in der Woche im Schnitt. Arbeitspendeln, Einkaufen, Essen Fahren, Dienstreisen und Lustfahrten sind da drin. Ein wilder Ritt!

Nun bin ich gespannt, was für unsere Gemeinde dabei rauskam und ob unsere Gemeinde die Vielfahrer-Teams oder die Vielfahrer oder sonst irgendwen für die Teilnahme ehrt. Wir werden sehen!