Anfällig für Werbung…

Normalerweise halte ich mich für recht vernünftig – äh, nein. Nochmal von vorn.

Normalerweise halte ich mich für recht unabhängig von Werbung in dem, was ich gerne hätte. Ich überlege mir, was ich gerne an Gadgets, Spielzeug und Sonstigem haben möchte, und wähle es nicht nach dem aus, was mir gerade vorgespielt wird. So kam es dazu, dass ich irgendwie konträr zur Mode einen Tartan-Faltenrock haben wollte, eine Radlerhose mit Polster und so weiter.

Dann erreichte mich am Mittwoch eine Werbemail. Sowas mag ich eigentlich gar nicht. Ich melde mich von sowas in aller Regel gleich wieder ab, wenn ich bemerke, dass ich ein Abo abgeschlossen habe. Klar beeinflusst mich, was mir so begegnet an Dingen, aber ich möchte nicht, dass Werbemails oder Fernsehwerbung… nun, weil ich mich für unabhängig halte und halten möchte, in meinen Entscheidungen. Zurück zur Werbemail: Irgendwann bei der Registrierung eines meiner Gadgets zum Laufen bzw. Fahrradfahren scheine ich mich für den Garmin-Newsletter angemeldet zu haben. So flatterte nun die Mitteilung in mein Postfach, dass es ein neues Modell des Varia RTL Rücklichts mit Radar-Sensor gibt. Ich war erst etwas verwirrt – Radar?

Dann las ich interessiert rein: Das Ding ist nicht nur ein Rücklicht, es kann – und das wohl recht zuverlässig – vor sich von hinten näherndem Verkehr warnen, indem es eine orange oder rote Aura um das Display des Fahrradcomputers anzeigt und durch Punkte am Rand des Displays verdeutlicht, wie viele Fahrzeuge sich von hinten nähern und wie viele es sind. Oh, das ist cool, dachte ich. Ein Hauch der ganzen Sensorik, die in Autos zwecks Etablierung des autonomen Fahrens eingebaut – was ich sehr cool finde.

Dann fiel mir ein, dass ich mich stets ärgere, wenn ich laufend nach hinten schaue auf dem Radweg neben der Bundesstraße 36. An zwei Stellen gehen Tankstellenzufahrten von der vierstreifigen Bundesstraße ab, mit Ausfädelspur und allem – und zwar über meinen Radweg. Freilich hätte ich Vorrang, aber wissen die Autofahrer das auch? So schaue ich – weil ich dort meist schnell radle und somit alles laut ist – ständig über die Schulter und nicht nach vorne. Da wäre es doch toll zu wissen, ob sich einer von hinten nähert, den man dann auf Blinken und in die Tankstelle einbiegen visuell taxieren kann, wenn es so weit ist! Eine solche Warnung kann und soll kein Denken und Aufpassen ersetzen, aber es ist sicher hilfreich…

Und so habe ich mir so ein Teil bestellt. Ich bin gespannt, wann mein Varia RTL 511 ins Haus flattert und wie es sich bewährt. Ich werde berichten! Und ohne die Mail von Garmin wäre ich nie drauf gekommen, dass es sowas gibt, auch wenn ich es mir schon mehrfach auf besagtem Radweg gewünscht habe… Manchmal sind Produktnewsletter-Updates vielleicht doch nicht ausschließlich aus der Hölle!

[KuK] Ups, klassischer Fall davon

Heute habe ich bei der Nachmittagsradtour die Kartenfunktion des Garmin Edge 830 benutzt. Ich habe die ganze Zeit den Weg auf der Karte vor mir gehabt und hin und wieder draufgeschaut. Das fand ich total faszinierend.

So faszinierend, dass ich zwar meine Uhr auf Herzfrequenz-Übertragung eingestellt habe, auch die Sensoren am Rad waren aktiv, aber die Aktivität gestartet habe ich nicht. Zum Glück war ich mit meinem Mann unterwegs, so konnte ich die Aktivität von ihm abschreiben, für meine Tabelle.

Himmel, wie doof!

[KuK] Ein Gewinn für mein Rad

Ein Garmin Edge 830. Heute per Post angekommen!

Heute erwartete mich, als ich von der Arbeit nach Hause kam, ein Päckchen auf meinem Schreibstischstuhl. Mein Mann hatte es für mich angenommen – und darin war ein Gewinn!

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich nämlich bei Eiswürfel im Schuh in der Verlosung zum Testbericht des Edge 830 einen solchen gewonnen – und nun ist er da. Morgen oder spätestens über Ostern werde ich das Teil an meinem Fahrrad anbringen, die Sensoren verbinden und das Teil mal testen! Bestimmt muss ich erst ein bisschen lernen, wie die Funktionen so funktionieren, weil’s vermutlich ähnlich, aber dann doch anders als bei der Fénix und der vívosport ist. Aber erstmal ist’s vor allem ein Gewinn. An sich, für mich und für mein Rad.

Die Grundversorgung sicherstellen

Derzeit hat – wie kaum anders zu erwarten – das rennwerk zu. Die Filiale in Karlsruhe mit Petar und Mario ist ja der Laufladen, den ich nach Mittagspausenläufen gerne mal auf einen Plausch und wann immer ich neue Schuhe brauche, besuche. Allerdings steht insbesondere bei meinen Vibram Fivefingers ein Generationenübergang an. Außerdem will ich, dass das rennwerk die Zu-Phase überleben kann. Zum Glück haben sie mit dem Shop4Runners auch ein Angebot, wie man außerhalb des Ladens zu deren Schuhen kommt.

Normalerweise kommt das für mich nicht in Frage. Warum nicht? Ich möchte die kompetente Beratung, das Probieren von Alternativen zu meinen vielfach eingefahrenen Wegen und den netten Plausch nicht missen, auch die Begegnungen mit anderen Läufern im Laden – egal, ob die oder ich Schuhe kaufen – ist mir wichtig. Aber im Moment geht es nicht. Also habe ich meine Gutscheine hier liegen gelassen, um sie später mal einzulösen, und online beim Shop für Läufer des Rennwerks bestellt. Es war natürlich nur die Grundversorgung – Altra Escalante, fünftes Paar und Vibram FiveFingers V-Run, drittes Paar.

Ein Drei-Generationen-Gruppenbild: Altra Escalante, Paare Nummern 3, 4 und 5, Vibram FiveFingers V-Run Paare Nummern 2 und 3.

Das jeweils vorderste, teilweise umgedrehte Paar ist gerade im Straßeneinsatz. Man sieht’s den FiveFingers an, dass sie bald durch sind – die schwarze und die gelbe Schicht sind schon durch, das Innenmaterial der Sohle liegt an einer Stelle frei. Das laufe ich noch durch, dann haben sie ihre Schuldigkeit getan.

Die grünen Escalantes (ich hatte vorher schon so ein Paar) sind gerade im Straßeneinsatz und wohl schon über die Hälfte ihrer Lebensdauer belaufen, die blauen Escalante 1.5 belaufe ich gerade indoor auf dem Laufband und habe sie im Fitnessstudio an. Sobald die grünen durch sind, kommen die blauen auf die Straße. Indoor, im Fitnessstudio und in Reserve rücken dann meine fünften, die gelbgrünen Escalante 2.0 nach.

Ein wenig fasziniert realisiere ich, dass ich tatsächlich meine Vorfuß-Lauferei deutlich sehen kann: Aufkommzone an der Außenkante des Vorfußes, Abdruck über die große Zehe. Insbesondere der Abnutzung auf der großen Zehe bin ich mir gerade erst so richtig bewusst geworden, wo ich das Schwarze bei den Altra Escalante und das gelbe bei den V-Runs durchschimmern sehe.

Dass ich auf diesen Schuhmodellen 50% meiner Laufkilometer bestreite, rechtfertigt durchaus, immer ein Modell in Reserve und eventuell sogar eines im Halleneinsatz auf Wartestellung zwischen Reserve und Straßeneinsatz zu haben.

Gewonnen – zerronnen

Nach meinem furiosen Lauf am Sonntag war ich Montag, als der Sturm kam, Mittags eine Runde in geschützten Gefilden laufen, da meine Bahnen erst spät wieder fuhren und ich so spontan einen Tag Urlaub nehmen durfte oder eher musste. Dann fuhr ich Dienstagfrüh auf die Arbeit und sah auf meine Uhr, scrollte auf der Fénix die verschiedenen Bildschirme durch… und staunte.

Mit der Trainingsapp Physio TrueUp habe ich ja schon gehadert. Es gibt da mehrere Optionen, wie das Training bzw. der Trainingszustand bewertet werden. Grau steht für den Formverlust, der auch damit zusammenhängen kann, dass man gerade „nichts tut“, also nicht trainiert. Orange steht für unproduktives Training und hellgrün für Formaufbau oder Formerhalt. Mein Symbol auf dem Trainingszustandsschirm der Uhr war aber… lila!

Mir wurde Höchstform attestiert! Wow! Doch nach dem Fast-Duathlon gestern, der zwar in meinen Augen sinnvoll war, aber halt mit Gegenwind und Kälte und Arbeitstag vorher nicht die Leistung und Effizienz hatte, wie die „Höchstform“ implizierte, war ich bereits am Abend wieder bei „Formaufbau“ gelandet. Passt ja, ich will ja hoch hinaus: Im Mai bereits Marathon. Es war aber schon cool zu sehen, dass es in der Trainingsapp mehr gibt als „Formverlust“, „Unproduktiv“, „Formerhalt“ und „Formaufbau“.

Lego Batmobil [Teil 12]

Es ist soweit: Die zwei letzten Beutel sind dran. Gleich im ersten kommen endlich die Räder an das Mobil. Damit kann es dann endlich herumfahren.

Aber natürlich war nicht nur das in dem Beutel; auch hinten der „Nachbrenner“ wird  gebaut. Dieser hat allerdings noch eine weitere Aufgabe, als nur dekorativ auszusehen. Es ist der Drehschalter, um die MG’s ein- und auszufahren. Das ist sehr schön verpackt worden. Man erkennt ihn im Grunde nicht – ist aber voll funktionsfähig.

Und wenn wir schon bei den MG’s sind: Die Abdeckung fehlt auch noch. In Beutel 23 wird auch diese gebaut. Allerdings bin ich hier etwas enttäuscht: Es sind einfach nur zwei kleine Abdeckungen, die grade an einer Noppe festsitzen und quasi weggesprengt werden, wenn man die MG’s ausfährt. Ich weiß nicht mehr wie es im Film ist, ob also dieser Bau hier einfach originalgetreu nachgebaut wurde. Sinnvoller wäre es gewesen, wenn es einfach Klappen gewesen wären, die aufgehen und wieder zugehen, sobald die MG’s runtergefahren werden. Klappen, die nicht einfach (im Film) nachgebaut werden müssen, weil sie irgendwo auf der Strasse liegen.

Und das war auch schon der Beutel. In diesem war nicht sonderlich viel drinnen. Genau wie in Beutel 24. Dieser dreht sich überhaupt nicht mehr um das Batmobil. Dieses ist fertig!

Es gibt in dem Beutel zwei Teile die gebaut werden. Einmal ist es ein runder Ständer, wo man das Batmobil drauf stellen kann. Es stellt das Teil dar, auf das Batman in der Bathöhle drauf fährt, um das Batmobil zu drehen – was auch hier ohne weiteres funktioniert. Nur das drauf fahren geht nicht. Das Batmobil muss daraufgestellt werden, kann dann nicht mehr wegrollen und steht sicher.

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Der zweite Teil ist einfach eine art Ständer, auf den man die ganzen Figuren stellt. Auch sehr schön: so kann man sie schön ausstellen. Damit ist dieses Set des Batmobils fertig.

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Und ich muss sagen: es sieht gut aus und hat auch viel Spaß gemacht zu bauen. Ein paar Kleinigkeiten gibt es, die mir nicht gefallen. Aber das waren wirklich nur – wie gesagt – Kleinigkeiten. Die Bauweise war interessant und toll. Und selbst der Preis war – grade für Lego Verhältnisse – in Ordnung.

Jetzt zeige ich euch noch ein paar Bilder vom fertigen Batmobil. Auf die habt ihr ja auch lange warten müssen!

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Zu den Beutel 21 und 22…

Lego Batmobil [Teil 11]

In Beutel 21 geht es weiter um das Heck. Hier wird die Heckklappe gebaut. Anfangs dachte ich noch, dass man diese öffnen könne. Das entpuppte sich aber als Irrtum: Sie ist nicht beweglich oder aufklappbar. Allerdings kann man sie – wenn man es denn will – ohne Probleme abnehmen. Allerdings wäre das wohl nur als „Wartung“ nötig. Der Raum ist nicht wirklich zum besichtigen aufgebaut. Und wenn man alles richtig gemacht hat, dürfte es auch nicht nötig sein, die Klappe wieder abzunehmen.

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Der nächste Beutel behandelt die Flossen, oder wie man auch immer diese Teile nennen kann. Sie sehen gut aus und es ist ein interessanter Aufbau. Aber ich muss sagen, dass sie mir nicht ganz so gut gefallen. Im Gegensatz zu dem Rest des Batmobils sind sie recht instabil. Das liegt auch an der Bauweise. Meiner Meinung nach hätte man das auch besser lösen können. Da es aber eh ein Vitrinenstück ist, ist dies nicht so wichtig. Schade ist es trotzdem.

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Zu den Beuteln 19 und 20…

Wird fortgesetzt…