Work in Progress

Der Bau an LAToyA CoRE schreitet voran… inzwischen wurde die Montage des Bestrahlungsraums für die Ionentherapie PaTSy abgeschlossen. Der Lichttest kam ja heute morgen schon, aber inzwischen ging es noch etwas weiter.

Panorama über LAToyA CoRE mit Baulicht bei PaTSy – auch sonst alle Lichter an!

Bis jetzt gibt es leider noch keinen Strahl – denn das Beschleunigermodul AMUR ist noch nicht gebaut. Aber da PaTSy rasend schnell voranschreitet, wird wohl AMUR der nächste Streich werden. Aber es gibt zumindest zwei Teststrahlenquellen – Clark und Kara haben einen Heidenspaß daran!

Im Bestrahlungsraum ist es hell – Fr. Dr. Minischmidt und Diana schauen sich die Werte an. Der Feuerlöscher dient der Sicherheit, die Kaffeetasse der Konzentration.

Allerdings vergessen Fr. Dr. Minischmidt und ich selbst allzuleicht die Zeit, wenn am Beschleuniger gebaut wird – und hier erinnert daher Carol daran, mal zum Essen machen zu fahren – sie hat ein entsprechendes Gefährt vor dem Kontrollraum gefunden:

„Ab nach Hause, Fr. Dr. Minischmidt!“

Auf dem Stahlrad

Fast jeder kennt ja das berühmte Bild der Arbeiter, die auf einem Stahlträger über New York City beim Bau eines Wolkenkratzers ihre Pausenbrote essen. Heute ergab sich ein ähnliches Bild an meiner Beschleunigerbaustelle…

„Mach‘ mal ein Foto wie das aus New York, Clark!“

Die Damen für die schweren Aufgaben machten gerade Pause und baten ihren Kollegen, ein Bild zu machen – leider ist das Rad ein wenig klein, so dass der Fotograf sich etwas überlegen musste, um alle drei auf das Foto zu kriegen – zum Glück hat er gewisse Talente, ebenso wie die drei Damen für die schweren Lasten.

Während die ersten Elektronik-Tests des (gelben!) B-Mesonen-Experiments „BIFoCal“ laufen, korrespondiert Fr. Dr. Minischmidt auf der Baustelle für das Ionentherapie-Gantry mit den Lieferanten für Komponenten des Beschleunigermoduls „AMUR“. Die regelbare Batterie-Box ist nun auf dem Weg.

Mein Kopf – funktioniert seltsam

Heute morgen hat wohl das ankommende Schnee-Feld meine Wetterfühligkeit angetriggert. Ich merkte gegen 7:00, dass ich Kopfschmerzen bekommen würde. Gegen die Spannung im Rücken zog ich auf’s Sofa, überstreckte den Nacken und dehnte im Wechsel dazu die Nackensehnen und Nackenmuskeln. So konnte ich genug Entspannung erzeugen, dass ich mit einem Halbmarathon im Schnee die Sache unter Kontrolle bekam.

Dann futterten mein Mann und ich gemeinsam – ich hatte zum Frühstück Maultaschen mit Eiern, Speck und Schinken gebraten. Dabei schauten wir das, was wir nun als neue „Frühstücks-Serie“ auserkoren haben. Mein Mann hat diese Serie als Kind in Form von Hörspielen gehört, ich habe sie teils an der Seite meines Opas im Privatfernsehen gesehen, denn meine Großeltern hatten viele Jahre vor meinen Eltern Kabelfernsehen… es dreht sich um „Knight Rider“. Ein schwarzer TransAm mit rotem LED-Lauflicht unter der Haube und einem leicht beleidigten Computer namens K.I.T.T., dazu David Hasselhoff als Michael Knight…

Als mein Mann dann meinte: „Jetzt fängt K.I.T.T. gleich an zu sprechen!“, antwortete ich: „Und was sagt er?“ Mein Mann so: „???“ – darauf ich: „Guten Morgen, Dave!“

Seit dem weiß ich, dass ich eine LED-Wandlampe im HAL-9000-Design haben möchte…

Baufieber

Es sind spezielle Tage. Unter normalen Umständen hätte ich gestern volles Haus gehabt, den ganzen Tag in Küche mit Sushi machen verbracht und abends eine Party mit mehr als 20 Gästen gefeiert, heute wären dann mindestens zehn Gäste aus der Schwiegerfamilie zum Kaffee hier gesessen. Indes, es war nicht so – Corona lässt es dieses Jahr nicht zu.

Noch ganz am Anfang – was wird denn hieraus werden?

Beschenkt worden bin ich dennoch. Neben einem wundervollen Video, das meine Freunde choreographiert haben und das ich kurz nach Mitternacht unter Rührungstränen angeschaut habe. gab es auch physische Geschenke. Jedes Jahr sage ich: Ihr müsst nicht. Jedes Jahr bekomme ich dennoch total tolle Sachen! Dieses Jahr gab es neben vielem anderen einen Klemmbaustein-Bausatz… und zwar von Cobi. Statt der Kaffeetrink-Aktion am heutigen Nachmittag saß ich also da und habe zusammengebaut – Stein um Stein, Schritt um Schritt.

Hier wird es schon konkreter…

Ich habe zwei Bilder auf Facebook gepostet und es gab ein Rätselraten, was daraus werden würde. Aber hier spanne ich Euch nicht auf die Folter, denn bis morgen kann ich mit den fertigen Bildern nicht warten, und fertig gebaut habe ich schon. Hier also das Ergebnis:

Es ist die F/A-18E Super Hornet in der Top-Gun-Edition von Cobi. Nicht, dass ich die Einsatzzwecke befürworte, aber ich habe eine Schwäche für die Ästhetik solcher Flugzeuge. Von mir aus könnt’s gerne dabei bleiben, dass damit geübt wird und Flugshows geflogen werden. Sicher würden die Maschinen aber nicht nur dafür entwickelt – optisch gefallen tun sie mir jedenfalls.

Challenge accepted

Mein Mann und ich schauen derzeit die Serie „Friends“. In der letzten Folge, die wir angesehen haben, bürdete Chandler den anderen ein Spiel auf: Sie sollten in sechs Minuten alle Bundesstaaten der USA aufschreiben. Aus irgendwelchen Gründen waren sie der Ansicht, es seien 51 – oder Chandler hat sie damit getrollt, ihnen zu erzählen, es seien nicht 50, sondern 51.

Unabhängig davon fühlte ich mich davon herausgefordert. Meine Mutter und ich spielten in meiner Kindheit gelegentlich geographische Wissens-Spiele: Staaten, Hauptstädte, Bundesstaaten wurden einander zugeordnet, ich lernte das Zeug auswendig und freute mich wie ein kleines Kind, wenn ich alles beantworten konnte. Zum Beispiel war ich schrecklich stolz darauf, zu wissen, dass die Hauptstadt des Bundesstaates New York eben nicht New York City mit seinen fünf Bezirken (Manhattan aka New York County, Queens aka Queens County, Brooklyn aka Kings County, die Bronx aka Bronx County und Staten Island aka Richmond County) ist, sondern Albany weiter oben am Hudson River.

Also unterbrachen wir das Schauen der Folge, mein Mann startete die Stoppuhr und ich schrieb auf.

Das Ergebnis meines Versuchs.

44 Staaten schrieb ich – ohne Doppelnennungen, wenn ich mich nicht verguckt habe – binnen sechs Minuten auf. Einer (Idaho) kam mir noch direkt nach Ablauf der sechs Minuten, danach schaute ich die restlichen fünf nach. Vergessen habe ich Wisconsin, Minnesota, Kentucky, Oklahoma und Wyoming. Für ein ad hoc Experiment beim serienguckenden, späten Frühstück gar nicht mal sooo übel, finde ich, wenn ich das auch früher besser gekonnt hätte.

Dass mir, die ich doch eher geographisch denke, beim Nennen von Illinois und Michigan nicht auch noch Minnesota und Wisconsin in den Sinn kamen, genau wie eigentlich Kentucky als Nachbar von Ohio wie auch als Nachbar von Tennessee hätte fällig sein müssen, wundert mich ein bisschen. Aber es gab halt auch eine Zeitbegrenzung.