Hingeknallt

Man möchte es nicht wahrhaben und man möchte nicht, dass es passiert. Aber Stürze gehören zum Rennradfahren. Sie sind nicht willkommen und man tut mit Vorsicht, Geschicklichkeit und Übung was man kann, um sie zu vermeiden.

Aber sie kommen vor und das ist nicht zu leugnen. Als Jugendliche hatte ich nicht nur jenen spektakulären Unfall gegen einen Geländewagen, der mir für 20 Jahre Angst vor dem Radfahren machte, sondern eben auch noch ein paar andere. Der aufregendste war, als ich von meinem Elternhaus den Berg hinunter sauste, die Kurve nicht kriegte – und nicht etwa, wie man das hätte machen können, die Straße etwas nach links versetzt hinunter rollte, um zu bremsen, sondern schnurstracks auf die Rundung der kniehohen Palisade des Gartens auf der Ecke zuraste. Die Metallgabel wurde dreißig Zentimeter nach hinten gebogen, man hörte wohl meinen Schrei, ich flog durch die Luft – und landete, wie von Armen aufgefangen, auf einer Kiefer. Dann klapperte mein Rennrad auf mich drauf. Ich wollte sofort wieder aufsteigen, aber das Lenken wäre schwierig geworden, nur Kurven wären möglich gewesen – die Gabel war so weit zurückgebogen, dass das Vorderrad nur auf einer Seite des Unterrohrs frei beweglich war, und beim Geradeausfahren im Unterrohr hätte stecken müssen.

Wie gesagt: Nicht oft, nicht erwünscht, aber Stürze gehören dazu.

Heute hat es mich wieder erwischt. Ich hatte mir eigentlich ganz gute Gedanken gemacht. Frühmorgens musste ich los, weil ich um neun einen Termin in Eggenstein-Leopoldshafen, 30 Kilometer von Zuhause, 10 Kilometer hinter Karlsruhe hatte und noch etwas im Büro in Karlsruhe holen musste. Am Ortsausgang von Durmersheim fiel mir auf, dass mein üblicher Weg entlang der B36 bei Dunkelheit und Berufsverkehr noch weniger schön ist als sonst: Nicht nur die Ampeln halten einen auf und der Verkehr auf der vierspurigen Straße neben dem Radweg nervt. Nein, zusätzlich kommt einem der nähere Verkehr entgegen. Die Lichtverhältnisse wechseln, unabhängig von der Helligkeit des Vorderlichts, zwischen „geblendet“ und „zu dunkel für die an Blenden angepassten Augen“. Der Radweg wird unsichtbar. Also fuhr ich durch Rheinstetten…

Aber in Forchheim kreuzt die Straße spitzwinklig die eingleisige Trasse der Straßenbahn S2. Östlich der Gleise ist ein kleiner Grünstreifen. Neben dieser Grünstreifen-Gleis-Kombination kommt die Hauptstraße von Süden auf der Grünstreifen-Seite (Ost), quert spitzwinklig das Gleis und schwenkt dann westlich, also auf der Gleisseite, wieder neben die Trasse. Bei Dunkelheit, etwas Nässe und Gegenverkehr… nun, ich wollte nicht zu sehr links Richtung Gegenverkehr fahren, als ich von Süd nach Nord das Gleis querte. Der nasse Stahl erlaubte meinem Vorderrad zu gleiten, beim Versuch, mit dem Lenker zu kompensieren, glitt das Vorderrad ins Gleis und nach einem kurzen Schock, dass das Vorderrad in eine andere Richtung zog als der Rest des Rads und die Trägheit meines Körpers, klatschte ich auf den Boden. Der Autofahrer hinter mir hatte Abstand gehalten, hielt an und fragte, ob es mir gut ginge. Ein andere Herr kam über die Straße und wollte auch helfen. Mir ging es so weit gut. Nach kurzem Fummeln entschied sich auch die Kette wieder, welchen der beiden vorderen Zahnkränze sie netter fand. Alles gut also… oder?

Nicht ganz. Abschürfungen am Knöchel, durch die Hose am Knie und ein bisschen an der Außenseite des Oberschenkels sowie am Ellborgen, alles links, kamen mir langsam zu Bewusstsein, während ich weiter radelte. Auch an der Hüfte war nicht nur ein wenig geschürft, sondern auch leicht geprellt. Dazu die Hand… zwar hatte das Polster des Handschuhs genau unter dem aufkommenden Teil der den Körper abfangenden Hand gelegen, so dass ich keine Abschürfung habe, aber ein bisschen tat es schon weh. Ein Bekannter, ebenfalls Radfahrer, warf nun auf Strava die Horrorvision eines gebrochenen Kahnbeins auf, oder eines gebrochenen Mittelhandknochens. Nachdem ich mich das gerade beschäftigt, habe ich neben den nur sehr oberflächlichen Schürfungen nun mal genau in meine Hand hineingehört und würde im Moment viel mehr auf eine Prellung tippen. Morgen weiß ich mehr, aber es wird gefühlt schon wieder besser – nachdem ich direkt nach dem Sturz 10 Kilometer weiter gefahren bin, danach 10 raus nach Eggenstein-Leopoldshafen, vier Stunden später 10 zurück nach Karlsruhe und gegen 18:00 dann nochmal 20 nach Hause. Freilich, ganz toll war das nicht mit der Haltung auf dem Hornlenker, aber Bewegung ist schlimmstenfalls etwas unangenehm, aber nicht schmerzhaft. Nur bei Vibrationen durch unebene Straße und aufstützen auf den Lenker fand ich es dann doch reichlich unkomfortabel. Naja, wenn’s morgen schlimmer ist, berührungsempfindlich, schmerzhaft und geschwollen, weiß ich mehr. Wenn nicht, kann ich hoffen, dass es wirklich nur geprellt ist.

Jedenfalls habe ich nun noch mehr als zuvor einen Heidenrespekt vor Bahnschienen…

[KuK] Freiheit

Es ist für mich ein Stück Freiheit, mit dem Rad oder zu Fuß zur Arbeit und zurück fahren beziehungsweise laufen zu können. Die Parkplatzsuche entfällt, auch die starren Zeiten der Bahnen sind keine Vorgabe mehr für mich.

Aber in den Zeiten der Pandemie gibt es noch einen Vorteil: Wenn ich durch den Wald, über den freien Radweg radle oder laufe, bewege ich mich an der frischen Luft und muss – anders als in der Bahn – keine Maske tragen. Freilich habe ich meinen Buff um den Hals und ziehe ihn als Maske hoch, wenn ich über den engen, belebten Bürgersteig gehe oder mein Rad darüber schiebe, bei uns vor dem Büro. Dort ist ein Nagelstudio, ein Edeka, eine Bar: Stets High Life und Konfetti, wie meine Mama zu sagen pflegte. Da und im Treppenhaus, auch auf dem Flur im Büro, ist’s Pflicht und angesichts der derzeitigen Explosion der Zahlen auch einsichtig. Dann aber, raus aus dem Trubel, laufend oder auf dem Rad, da kann ich die Maske weglassen.

Das lerne ich gerade sehr zu schätzen, wo in jeder Besprechung nach Vorgabe des Arbeitgebers Masken zu tragen sind, wo wir heute zu einem Außendienst fuhren – mit dem Auto. Anderthalb Stunden Maske, kurvige Strecke im Schwarzwald… trotz Corona nötig, nicht einfach nur so. Aber halt durchaus etwas, das mir klar gemacht hat, wie ungewohnt die Maske ist und wie sehr sie mich, die ich sie nicht gewöhnt bin, sonst alltägliche Dinge beschwerlicher finden lässt.

Laufen und Radeln stellt da eine Freiheit dar. Eine sehr große sogar!

Freihändig überzeichnet

Ein Radweg im Herbst. Blätter und vom Wind heruntergerissene Zweige liegen herum, verdecken die Schäden des Radwegs: Hubbel und Risse, verursacht von Wurzeln der Bäume neben dem Weg. Die Blätter sind feucht und rutschig. Ein Radler rollt über diesen Weg – hoch aufgerichtet im Sattel, beide Hände tief in die Jackentaschen versenkt…

Was geschieht, wenn dieser Radler auf den Blättern rutscht? Einen Ast oder eine starke Unebenheit übersieht? Sicher, viele Leute fahren sehr geschickt auch freihändig Rad, aber ein bisschen Platz braucht man zum Ausgleichen – und was, wenn da Fußgänger, entgegenkommende Radfahrer sind?

Der Radfahrer mit den Händen in den Taschen auf dem herbstlichen Radweg. Überzeichnet?

Leider nein. Ich sehe das dauernd, zur Zeit. Das Wetter ist kühl, klar, die Hände werden kalt. Auch verbreitet: Eine Hand in der Tasche, die andere am Handy. Wenn ich solchen Leuten entgegenkomme, lasse ich immer rollen, bemühe mich um Kontrolle, trete nicht mehr, bremse vielleicht auch an. Aber auch mit 25 km/h bei mir und 15 km/h beim Freihändigen kann eine starke Unebenheit, ein Ast, von dem das Vorderrad abrutscht und das Ausgleichen dieser Bewegung zumindest in meiner Vorstellung zum Crash führen – mit Kollision mit 40 km/h Geschwindigkeitsdifferenz, ohne Knautschzone.

Mir macht das ein unsicheres Gefühl, ganz ehrlich. Egal, wie kalt mir an den Fingern wird, selbst mit Handschuhen, egal, wie sicher ich mich fühle – wenn ich freihändig fahre, dann nur so, dass ich die Hände jederzeit wieder an den Lenker bekomme, denn nur so habe ich schnell genug die Kontrolle, wenn eine Unebenheit oder ein Rutschen auftritt. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich schrecklich unsicher Rad fahre…

Manchmal kommt es anders…

Es war geplant, dass mein Rad zum Ersetzen der Bremsklötzchen kommende Woche Donnerstag in die Werkstatt meines Radhändlers kommt. Den Termin hatte ich ausgemacht, und eigentlich war er mir fast ein bisschen lang hin, aber diese Woche hatte mein Händler Urlaub.

Indes, es kam anders. Freitagfrüh radelte ich in Richtung Arbeit, in der Absicht, einen sportlich halbwegs ruhigen Arbeitstag zu verbringen – ohne große Umweg hin- und zurückradeln, in der Mittagspause einen lässigen Zehner laufen. Rückblickend war das Gefühl unter meiner Vordergabel schon ab Durmersheim komisch, aber spätestens in Mörsch war klar: Mein Vorderrad verliert Luft. Bäm, der erste Platte meiner wiedergeborenen Radfahrkarriere. Donnerstag erst hatte ich von einem befreundeten Läufer und Radler aus der Pfalz über eine abgebrochene Tour wegen eines Platten gelesen, nun war ich dran. Aber ich fahre ja nicht in der Wildnis: Ich schob mein Rad zur Haltestelle Rösselsbrünnle, hatte meine Fahrt nach 8,5 Kilometern plattfußbedingt abgebrochen. Meinen Buff zog ich über Mund und Nase, als Maske, die Maske mit den Spaghettiträgern hinter den Ohren ließ ich im Rucksack – wie die Stoffbedeckung über Mund und Nase gehalten wird, ist ja für die Wirkung egal. Nur DASS man Mund und Nase bedeckt, ist inzwischen auch auf den Bahnsteigen des KVV Pflicht, und da ich mir wirklich Sorgen über dieses blöde Virus mache, gab es da auch keine Frage meinerseits, ob der Sache zu folgen war…

Nur eine andere Sache verschwitzte ich völlig. Ich habe eine Jahreskarte, muss also nicht drüber nachdenken, wenn ich in eine KVV-Bahn einsteige, Mund und Nase hatte ich bedeckt, ansonsten war mein Kopf von der Frage beherrscht, wo ich in Karlsruhe während meiner Arbeitszeit und in der Zeit, in der mein Radhändler urlaubsbedingt zu hatte, einen neuen Schlauch draufmontiert bekommen würde. Da kam der Kontrolleur auch schon auf mich zu – als er auftauchte, wurde mir klar: Oh Mist, ja, in der Zeit von sechs bis acht braucht Dein Rad ein eigenes Ticket – halt, nein, es ist nach acht – ach verdammt, das gilt von sechs bis NEUN, nicht von sechs bis acht.

Schon wurden meine Personalien aufgenommen, ich bekam einen Überweisungsträger (halt, einen Überweisungsträger? Finsteres Mittelalter!) in die Hand gedrückt. 20 Euro soll’s kosten, aber der Kontrolleur dokumentierte auch noch meinen Platten und meinte, ich solle beim KVV anrufen und fragen, ob ich unter diesen Umständen vielleicht mildernde Umstände bekäme, da ich mir sonst nichts zuschulden habe kommen lassen.

Nicht unbedingt bester Laune kam ich auf die Arbeit. Aber dann entwickelte sich die Situation wieder in eine andere Richtung: Der KVV hatte die Meldung noch gar nicht vorliegen, Dienstag darf ich nochmal anrufen. Vielleicht zahle ich die 20 Euro einfach, die ganze Zeit dran zu denken, da nochmal anrufen zu müssen, kostet mich mehr Nerven, als diese 20 Euro wert sind. Beim Büro um die Ecke gibt’s zudem einen Gebrauchtradhändler mit Werkstatt, der mir am Telefon auf meine Terminanfrage völlig irritiert beschied, ich solle einfach vorbeikommen – und mir dann gleich noch sagte, er könne mir die Bremsklötze tauschen, den zweiten Schlauch noch angucken, Rahmen und vor allem auch Kette und Zahnkränze reinigen…

Nun habe ich neue Bremsklötze, einen neuen Schlauch im vorderen Laufrad, ein (nach der Rückfahrt nicht mehr ganz so) sauberes Rennrad und immer noch einen Wartungstermin kommende Woche… allerdings hat mir nun eine Freundin einen Floh ins Ohr gesetzt: Kombipedale! Vielleicht nutze ich den eh vereinbarten Termin dann, um mich mal bezüglich einsteigerfreundlicher und weiterhin neben dem Klick-System auch ohne solches benutzbarer Pedale und passender Schuhe beraten zu lassen – und das dann gleich umzusetzen.

Manchmal kommt es anders… und man kann das beklagen, oder auch umarmen und nutzen.

Zurück bei Zwanzig-Zwanzig

Im Frühjahr habe ich ja den Zwanzig-Zwanzig-Modus beschrieben – vielleicht erinnert sich jemand. Ich jedenfalls erinnerte mich, als ich mich neulich fragte: „Ist es noch drin, dieses Jahr 10 Kilometer pro Tag im Durchschnitt zu laufen?“

Im vergangenen Jahr bin ich im Schnitt 11,1 Kilometer am Tag gelaufen. Das dieses Jahr zu schaffen, das hatte ich mir Anfang 2020 vorgenommen und als Ziel definiert. Trotz eines Teilausfalls durch eine Erkältung im Januar und eines weiteren Teilausfalls im Februar durch ein bisschen Geziepe im linken Unterschenkel war ich gut auf dem Weg: über 1000 Kilometer war ich im ersten Quartal gelaufen, 300 im Januar, 300 im Februar, 400 im März. Was ich nicht ganz auf dem Schirm hatte, bei der Definition des Zieles am Jahresbeginn, war das Radfahren. Recht schnell war das Radfahren zu einem wichtigen zweiten Sport geworden – bereits im März übertrafen meine Radkilometer die Laufkilometer, und das, obwohl ich nach 20 Jahren Pause erst am 01.12.2019 wieder angefangen hatte! Ich lief und radelte im März das, was ich den Zwanzig-Zwanzig-Modus nenne: Montags mit dem Rad zur Arbeit, heimgelaufen, Dienstags hingelaufen und heimgeradelt, das Ganze an Mittwoch und Donnerstag wiederholt, am Freitag beide Strecken per Rad. Mein Körper war das aber noch nicht gewöhnt…

Und so kam es, dass ich eine langwierige Zerrung in einem der rechten Zehenstrecker hatte, die mich ab April gehen, aber nicht laufen ließ. Die Radkilometer gingen durch die Decke, die Laufkilometer stagnierten… bis in den Juni hinein blieb meine Laufleistung unter dem erforderlichen Niveau, um die im Schnitt 10 Kilometer am Tag zu erreichen. Ich verlegte mich auf Radfahrziele, strich die Laufziele und freute mich einfach nur, als im Juli im Urlaub plötzlich die Laufleistung wieder auf über 350 Kilometer im Monat nach oben schnellte. Nun sitze ich hier, Mitte Oktober, und bin unverhofft doch so weit, dass es noch 957 Laufkilometer bis zu den 3660 sind, die im Schaltjahr einen „Zehn pro Tag“-Schnitt bedeuten. Das Ziel von 7500 Radkilometern ist völlig ungefährdet, aber in zweieinhalb Monaten fast eintausend Kilometer laufen, das ist eine Menge. Habe ich schonmal geschafft, auch schon öfter, so ist es nicht, aber da bin ich parallel weniger Rad gefahren.

Um zu testen, ob es nun doch machbar werden kann, bin ich nun zurück im Zwanzig-Zwanzig-Modus. Gestern gab es einen „Workride“, also eine Radfahrt zur Arbeit. Das Rennrad blieb aber im Büro und ich machte einen „Homerun“, einen Halbmarathon nach Hause. Heute geht’s zu Fuß zur Arbeit, heute Abend mit dem Rad nach Hause. Nach der Erfahrung mit „Zuviel“ im März werde ich das aber auf maximal einmal in der Woche beschränken und die restlichen drei Tage Rad fahren. Noch sehe ich nicht, ob mich das zurück auf den Weg zum „Zehn pro Tag“-Ziel bringt, ich muss sehen, ob ich es durchhalte. Aber ich hab’s wieder angefangen und gebe der Sache einen Versuch.

Turmbergprinzessin

Was ist eine Prinzessin? Nun, zunächst einmal ist eine Prinzessin typischerweise ein zum Thronerbe berechtigtes Mitglied der königlichen Familie einer Monarchie. Eine Prinzessin ist aber auch Objekt vieler romantischer Projektionen – begonnen mit den Märchen über z.B. Prinzessin Leia Organa im modernen Märchen Star Wars bis hin zu weiteren fiktiven Gestalten. Die Bandbreite ist groß. 

Ich beziehe mich in diesem Post in symbolischer Weise auf die erstere – vermutlich nicht hundertprozentig exakte – Definition. Denn am Turmbergomat, der Zeitmessung per Stempelkarte am Durlacher Turmberg, gibt es eine Wertung, in der die jeweils führenden Personen als König bzw. Königin des Turmbergs geführt werden. Es handelt sich hierbei um eine Kombiwertung aus Laufen und Radfahren: Die Zeitsumme aus einem laufenden, also zu Fuß ausgeführten Aufstieg auf den Turmberg und einer Radfahrt hinauf auf den Turmberg, jeweils nachgewiesen durch die Stempelkarte, ist das Wertungskriterium. Es wird nicht berücksichtigt, dass man zum Hochlaufen etwas länger braucht, die Zeitunterschiede hier also größer sind, sondern schlicht addiert. Mit meinem Lauf und meiner Radfahrt auf den Turmberg habe ich am vergangenen Freitag meinen Eintrag in diese Wertung geschafft – 8:02 beim Laufen, 6:42 mit dem Rad, bei jeweils 1,75 Kilometer Strecke mit ca. 120 Höhenmetern. Indes, ganz vorne, auf dem Thron der Königin, habe ich mich nicht platzieren können. Aber ich bin schonmal drin, ich bin also eine Prinzessin des Turmbergs. 

Stand: 14.10.2020

Derzeit stehe ich – wie im Bild zu sehen – auf Platz 2. Natürlich werde ich versuchen, meine Zeiten noch ein bisschen zu verbessern – aber auch die anderen werden sicher nicht „schlafen“. Insofern bin ich sehr gespannt, wer im Dezember die Krone innehaben wird. Ich will es natürlich versuchen, aber wenn’s nicht reicht, Königin zu sein, bin ich auch mit Begeisterung Prinzessin!