[KuK] Knoten

Mein Bahnknoten in Cities: Skylines.

Wie ich ja schon schrieb, ist Krankseizeit bei mir Zeit für Cities: Skylines. Über das Laufen lassen der Simulation, während ich am Erholen war, fielen mir ein paar Dinge auf – die Güterzüge, die meine Straßen entlasten, stauten sich bis zu den Stadtgrenzen. Also schuf ich ein paar zusätzliche Gleise, Bypässe für verschiedene hochfrequentierte Güterbahnhöfe. Es wurde besser…

Und dann kam mir eine Idee: Planfreie Kreuzungen! Das realisiere ich schon eine Weile bei den Straßen des Spieles. Nun sah ich aber, dass sich die Bahnen insbesondere dort stauten, wo sie an Weichen das Gegengleis überqueren müssen. Ich versuchte also, solche Überkreuzführungen von Gleisen verschiedener Richtungen zu beheben, so wie man das z.B. von Autobahnkreuzen kennt. Aus dem ohnehin schon recht vielsträngigen Knoten der Frachtgleise inmitten meiner Stadt wurde dann das oben gezeigte Spaghetti-Bündel. Und es funktioniert tatsächlich – der Verkehr ist entflochten und fließt flüssig – manchmal muss an Zusammenführungen ein Zug warten, aber nie muss ein Zug warten, weil ein entgegenkommender das Gleis blockiert – die fahren dann nämlich auf einer anderen Ebene.

Akkus mögen keine Kälte

Kaum wird’s kalt, stresst der Akku meines Telefons wieder herum. Es geht erschreckend schnell, dass die Prozente der Ladung dahinschmelzen, wenn ich das Telefon draußen im Kalten nutze. Ich weiß, warum das so ist, dennoch…

Aber nicht nur für den Akku meines iPhone SE gilt das, sondern auch für meinen biologischen. Wenn es kalt und dunkel draußen wird, geht mir viel schneller die Energie für den Tag aus. Ich könnte mehr schlafen, bin schlapp und lustlos. Dafür liebe ich es, wenn‘s heiß und hell ist im Sommer. Klar, 40 Grad sind hart, wenn man arbeiten soll, aber 36 Grad sind für mich noch Wohlfühlzone.

Und so kämpfen sich die Akkus meines Telefons und meines Körpers durch den Winter und träumen vom Sommer. Mal sehen, wie gut es sich im ICE auf Dienstreise nach Köln träumen lässt.

[KuK] Glückliche Kundin

Unsere kleine Xue ist nun Inhaberin einer BahnCard 100 in der Schneeleopardenklasse.
Ein paar Sonderrechte gibt’s auch in der Schneeleopardenklasse.

Unsere sehr bahnbegeisterte kleine Xue hat nun eine BahnCard 100 spendiert bekommen. Natürlich sieht die ein bisschen anders aus als die für Menschen in zweiter oder erster Klasse, es ist ja schließlich Schneeleopardenklasse. Mit Unterschrift und Bild ist sie natürlich versehen – und so wird die junge Dame uns nun wohl immer beim Bahnfahren begleiten.

Ein Nahverkehrsticket hat sie auch.

Tatsächlich ist es auch mein Traum, einfach in Züge einzusteigen und nicht darüber nachzudenken. Beim KVV mache ich das mit meinem Monatsticket schon so. Aber die BahnCard 100 lohnt sich für mich nicht, denn selbst wenn ich nicht mehr drüber nachdenken müsste, SO viel Bahn fahren würde ich dann wohl doch nicht, zumal ja auf stark frequentierten Verbindungen noch die Reservierung dazukäme. Es ist trotzdem ein riesiger Luxus, eine Art von Lebensqualität, in Züge einzusteigen und nicht darüber nachzudenken. Kostenloser ÖPNV oder ÖPNV mit Netz-Monatsticket oder eben BahnCard 100, das sind solche Dinge, die aus dem „Bahn oder Auto?“ recht stark ein Hemmnis herausnehmen, nämlich die Frage nach dem Ticketkauf. Für mich ist das ein Argument in dieser Frage.

Bahnsüchtiger Schneeleopard schlägt wieder zu!

Unsere kleine Schneeleopardin Xue in völliger Verzückung über den Bahntickets.

Nächste Woche geht es für mich zum Helden der Steine, zusammen mit meinem Mann und zwei sehr guten Freunden. Zwar jammere ich ein bisschen, dass an dem Tag DREI Dinge sind, die ich gerne tun will, aber nur eines davon geht, aber so ist es nun einmal.

Die kleine Xue, die so gerne Bahn fährt, freut sich, dass es die Veranstaltung geworden ist, die mit „Zugfahr’n!“ verbunden ist.

Zugfahr’n!

Unsere kleine Xue ist ein sehr höflicher kleine Schneeleopard. Häufig verneigt sie sich, wenn sie sich für irgendetwas bedankt. Sie begrüßt jeden gerne mit einem sanften „Hallooo!“ und ist auch sonst meist ein sehr positiver Zeitgenosse. Anders als meine etwas unverschämten Stofftiger, die gelegentlich das nachdrücklich fordern, was sie gerne hätten, fragt Xue immer freundlich, ob sie etwas bekommen kann – oder sagt einfach nur, dass sie es mag. Da sie nett und höflich und süß ist, bekommt sie’s in der Regel auch. Bei der Yak-Butter, die sie als Himalaya-Bewohnerin gerne in ihren Tee hätte, haben wir noch unsere Probleme, aber darüber sieht ein so lieber kleiner Schneeleopard gerne hinweg. Schließlich hat sie es hier warm, wird gekuschelt und darf unser warmes Bett bewohnen.

Beim Fahren mit der Bahn allerdings wird sie manchmal etwas euphorisch. Daran konnte auch der überfüllte Zug auf der Heimfahrt am Sonntag nichts ändern, die etwas chaotische Fahrt am Montag ebensowenig. Die beiden Herren, die Xue damals im Karlsruher Zoo aus dem Regal ansprang, woraufhin ich sie adoptiert habe (Xue, nicht die Herren – wobei, die auch, als Nenn-Bruder und eine Art Zweitpapa), und mein Mann grinsten breit, als Xue (die seltsamerweise ein bisschen klingt wie ich) am Mittwoch die ganze Zeit euphorisch rief: „Bahnfahr’n!“

Xue mit Ticket und BahnCard … sind zwar meine, aber ich glaube, ich darf meinen Schneeleo immer mitnehmen, nicht nur, wenn die Mitnahmeregelung gilt.

Jedenfalls versüßt es mir jede noch so saure Bahnfahrt, wenn ich um den zug-begeisterten kleinen Plüschschneeleoparden weiß, der manchmal in meinem Rucksack, oft aber mit Blick nach draußen am Fenster sitzt.