[KuK] Die Läuferin versteht’s nicht

Ich bin Vorfuß-Läuferin, laufe auf Fivefingers auch mal Halbmarathon, ganz ohne Probleme. Ich könnte mir vorstellen, dass es daran liegt, dass ich es nicht verstehe. Aber…

Irgendwie wird Radfahren (Radeln) stets mit den Waden (Wadeln) assoziiert. Genau das ist es, was ich nicht verstehe. Bei mir beansprucht Radfahren eher die Oberschenkel – sowohl die Beuger als auch die Strecker des Knies, dazu die Adduktoren und die Gesäßmuskulatur. Die Wade, klar, die macht mit. Aber die Waden merke ich eher nach einem langen Lauf auf minimalen Schuhen…

Vermutlich ist tatsächlich nur der sprichwörtliche Reim der „Wadeln“ auf das „Radeln“ der Grund, dass Radfahren mit dem Musculus gastrocnemius (Wadenmuskel) assoziiert wird. Der Musculus quadriceps femoris und die Adduktoren spielen eine viel größere Rolle, erst recht für die meisten Menschen, die (wie z.B. ich auch) ohne Klickpedale fahren.

[KuK] ONCE upon a time

Es war einmal ein Radsport-Team, das gab es von 1989 bis 2003, ab 1999 mit weiteren Sponsoren, zunächst die deutsche Bank, dann Eroski. Es war ein Team, das stets seine charakteristischen gelben Trikots bei der Tour de France durch rosane zu ersetzen hatte, da das Trikot des Gesamtführenden, das „Maillot Jaune“ bei der Tour sonst zu leicht mit ONCE-Fahrern hätte verwechselt werden können. Laurent Jalabert fuhr bei ONCE, Jörg Jaksche ebenfalls – und Joseba Beloki. Den sportlichen Leiter Manolo Saiz habe ich im Post am Montag erwähnt.

Und nun habe ich Repliken der Trikots aus der „klassischen“ Zeit, bevor die Deutsche Bank bzw. Eroski auf dem Trikot stand, das Design aus der Zeit, in der Laurent „Jaja“ Jalabert zweimal das grüne Trikot der Punktewertung für ONCE gewann.

Ich bin glücklich wie in einem Traum!

Autofreier Tag

Gerade habe ich gelernt, dass der heutige 22.09. der „autofreie Tag“ ist. Mir ist natürlich bewusst, dass der Tag sich gewandelt hat in seinem Anlass. Ursprünglich eine Idee, Erdöl zu sparen, weil die Förderländer des Erdöls dieses als wirtschaftliches Druckmittel für politische Forderungen gebrauchten, ist der Tag heute wohl eher ein Symbol- und Aktionstag für die Verkehrswende.

Das Träumer-Ich zeichnet gerade ein Bild, dass ich meine Fahrt zur Arbeit heute über die leere oder nur von Radlern, Rollerfahrern, Gehern und Läufern bevölkerte A5 vollbringen werde – in Muggensturm nicht auf den Radwegen neben der, sondern direkt AUF die B3, Karlsruhe Süd auf die Autobahn, Karlsruhe-Durlach wieder runter…

Das wird nicht passieren, sagt Ihr. Ja, da habt Ihr recht. Unsinn, sagt Ihr? Das würde ich so nicht sagen. Unsinn ist das nicht. Die Radler-Infrastruktur wird zwar besser, aber wenn man sie mit der Qualität der Auto-Infrastruktur vergleicht, ist es immer noch eine Frechheit, was teils als Radweg „verkauft“ wird, wenn es überhaupt einen gibt. Auf jedem Stück Rollsplitt, Abschnitt mit Schlaglöchern, Abschnitt mit starkem Gefälle oder starker Steigung, rutschigem Fahrbahnbelag wird vor selbigem gewarnt. Ein Schotterweg als explizit definierter Radweg? Kein Problem! Ein Radweg mit starken Schlaglöchern? Macht doch nichts!

Nun habe ich den Blick der Rennradlerin, während Citybikes da etwas robuster sind. Dennoch: Wenn es darum geht, komfortable und schnelle Radwege zu haben, um zum Beispiel zur Arbeit zu fahren, dann ist der Schotterweg oder gar der unbefestigte, an dem ein Radweg-Schild hängt, aus meiner Sicht ein Symbol der mangelnden Wertschätzung, die dem Rad als Verkehrsmittel immer noch entgegengebracht wird. Die aus dem fahrenden Auto achtlos auf den Radweg geworfenen Fastfood-Tüten, Glasflaschen, sonstige Objekte sind es genauso. Klar, das ist ebenso eine Umweltsauerei und ein mindestens fahrlässiger Angriff auf die Gesundheit von Tieren und anderen Barfußläufern, aber eben genauso ein Zeichen offener, nicht einmal bewusster, sondern struktureller Missachtung von allem, was nicht mit (Verbrennungs-)Motor auf mindestens zwei, eher vier Rädern stattfindet.

Wäre ein Gefährt, bei dem sich die Beine des Fahrers nur durch Schuhe und Kleidung gegen die Widrigkeiten der Umwelt geschützt sehen, bei dem der Fahrer in seinen Muskeln und seinem Tempo bemerkt, wenn das Gefährt höheren Rollwiderstand hat, nicht durch anständige Wege besonders schützenswert? Verdiente ein Gefährt, bei dem die Beleuchtung verhältnismäßig klein ist und jede dafür aufgewandte Energie vom Fahrer erzeugt oder in Form StVO-konformer Akkuleuchten gesondert mitgeführt werden muss, nicht besser beleuchtete Wege als ein Fahrzeug, bei dem der Strom für’s Licht so ganz nebenbei abfällt, weil der Motor eh für den Betrieb der Maschine Strom mitproduzieren muss? Sollte ein Gefährt, bei dem der Fahrer jedes Anfahren mit seinen Muskeln zu betreiben hat, nicht Vorrang bekommen, um nicht laufend seine eh schon geringere Geschwindigkeit als das Auto durch nachteilige Ampelschaltung zu verlieren. Sollte nicht der Tatsache Rechnung getragen werden, dass die Vorfahrt genommen zu bekommen für einen Radfahrer mangels Knautschzone weit ernstere Konsequenzen hat als für einen Autofahrer?

Es muss ja nicht gleich die Autobahn sein, auch wenn ich davon träume, mal über den glatten Asphalt einer frisch überzogenen linken Spur zu brettern. Ein bisschen schneller die Wertschätzung und Qualität für die Radwege weiter aufzubauen, das wäre schon schön. Über den Lückenschluss eines Radweges von einem Dorf ins sechs Kilometer entfernte andere kämpfen Gemeinderäte und Kommunalverwaltungen jahrelang. Dass die direkte Straße für die Autos in Betrieb gehalten werden muss und sie zur Einbahn- oder stark geschwindigkeitsbegrenzten Strecke zu machen, weil man sie für die Abteilung eines Radwegs schmaler macht, gibt’s keine Diskussion.

Vielleicht würden so manche Radfahrer verstehen, wie sehr ihre Infrastruktur noch immer mit Füßen getreten wird (auch wenn es natürlich besser wird), wenn sie mal einen Tag auf den Straßen der Autos fahren dürften, weil diese stehenzubleiben hätten.

Ist es nicht seltsam…

…das von etwas, das in den Neunzigerjahren im Fernsehen und dort wirklich ikonisch war, nicht auf die Schnelle ein Video auf Youtube aufzutreiben ist?

Was hat sie denn nun wieder, werdet Ihr fragen. Ikonisch… sicher irgendwas mit Science Fiction oder so, bevorzugt im abseitigen Bereich. Nein.

Ich habe die Begriffe „Manolo Saiz Venga Time Trial“ gesucht. Das, was man damals in den Neunzigern sah, wenn diese Begriffe zusammen fielen, fand ich nicht als Video, sonst hätte ich es gerne hier verlinkt. Deswegen muss ich es in Worten nachzeichnen, DARF ich es hier in Worten nachzeichnen.

Einzelzeitfahren, Tour de France. Ein Fahrer in einem rosanen Trikot mit einem Strichmännchen mit Blindenstock darauf auf einer Straße, schräg hinter ihm ein Begleitfahrzeug mit ganzen Rennrädern, Laufrädern, Equipment auf dem Dach. Vielleicht ist es Alex Zülle, der da Einzelzeitfahren fährt, vielleicht Joseba Beloki, in jedem Falle ist es der Fahrer des ONCE-Teams mit der besten Chance, auf das Podium der Tour de France zu fahren. Aus dem hinteren Fenster des Begleitfahrzeugs hängt ein Arm, ein halber Mensch heraus, der ein Megaphon in der Hand hält und in unendlicher Folge, immer wieder, dauernd, nur ein Wort brüllt:

„Venga! Venga! Venga!“

Skurril ist das, aber Manolo Saiz, der sportliche Leiter des ONCE-Teams, tat das durchaus ganze Einzelzeitfahren lang. Keiner seiner Schützlinge hat das gelbe Trikot nach Paris getragen.

Später wurde aus ONCE das Team ONCE – Eroski, dann ONCE – Deutsche Bank, zuletzt dann Liberty Seguros. Dann wurden Manolo Saiz und sein Team von Verstrickungen in die Doping-Netzwerke um den Arzt Fuentes weggespült. Ich habe gelitten unter diesem zusammenbrechenden Kartenhaus aus Doping, Leugnen und Lügen. Und doch bleiben Erinnerungen an ein Einzelzeitfahren, es muss tatsächlich damals noch Zülle gewesen sein, dem Manolo Saiz ein ganzes Einzelzeitfahren lang aus dem Megaphon vom Begleitfahrzeug her nur ein Wort in den Rücken brüllte: „Venga!“ Und wenn er’s nicht getan hätte, es wäre immer noch eine gute Geschichte.

Gelesen: Tim Krabbé – Das Rennen

Da ich nun Rennrad fahre – genau genommen ja WIEDER Rennrad fahre, wurde mir von Ma San ein Buch empfohlen. Es geht um „Das Rennen“ von Tim Krabbé, in der deutschen Übersetzung. Bereits die ersten Zeilen, die durchaus öfter mal zitiert werden, hatten mich:

„Meyrueis, Lozère, 26. Juni 1977. Warm, bewölkter Himmel. Ich nehme meine Sachen aus dem Auto und setze mein Fahrrad zusammen. Von Straßencafés aus schauen Touristen und Einwohner zu. Nicht-Rennfahrer. Die Leere in ihrem Leben schockiert mich.“

Aus: Tim Krabbé – Das Rennen

Das gilt allerdings nicht nur für das Radrennfahren. Auch Laufwettkämpfe haben so einen Sog und so ein Gefühl des Abgehobenseins, auch wenn das Rennrad mit all seiner Technik und auch der Rennzirkus des Radrennens es betonen. Ich selbst bin – vor langer Zeit – nur ein Rennen gefahren. Es war das Scheuerbergrennen in der Nähe von Heilbronn, ein Einzel-Bergzeitfahren über eine nicht allzu große Distanz und nicht allzu viele Höhenmeter. Ich habe es nicht gewonnen, aber mein Teenager-Ich schnitt für den damaligen Anspruch ganz gut ab. Aus Überanstrengung nahm ich eine Fanta zu mir, nachdem ich über den etwas flacheren Gipfel gesprintet war, und kotzte sie instantan wieder in die Büsche.

Wenn ich den obigen Absatz so lese, frage ich mich: Klang ich auch vor der Lektüre von „Das Rennen“ schon so, oder kam das erst dadurch?

Was in „Das Rennen“ passiert, ist erstaunlich schnell gesagt: Tim Krabbé nimmt, als Amateurradfahrer, an einem bergigen, schweren Radrennen in den französischen Cevennen teil. Es ist die Mont-Aigoual-Rundfahrt, deren namensgebender Berg in der Tour de France 2020 als Bergankunft Etappenziel war. Dazu beschreibt er Rennfahrertypen, Rennsituationen und seine Taktik, seine Gefühle, seine Einstellung in greifbaren Begriffen und über Anekdoten und Exkurse.

Klingt simpel? Ist es auch! Aber in diesem simplen Konzept, in dem ein Haufen Erfahrung mit Radrennfahren und ein Haufen Einfühlung in den Radrennsport und seine Geschichte, seine Gestalten stecken, liegt Genialität. Für mich, die ich selbst in den Neunzigerjahren den Profiradsport verfolgt und bejubelt habe, 2004 dann schließlich in L’Alpe d’Huez beim Contre la Montre an der Außenseite einer Serpentine, in Sichtweite der „Flamme rouge“ den Schweiß der Rennfahrer abbekam, war das Buch wohlige Nostalgie, das Lernen von Anekdoten und gestalt-, ja, wortgewordene Offenbarung dessen, was einem auf dem Rennrad, selbst ohne Rennen, aber mit der Erfahrung von Laufwettkämpfen intus, so durch den Kopf schießt.

Tim Krabbé charakterisiert die Leute, mit denen er fährt, gegen die er fährt, vergleicht sie mit bekannten Gestalten. Durch eine gewisse Hingabe zum Verfolgen der Tour de France in den Jahren, in denen ich selbst hobbymäßig fuhr und auch später noch, waren mir Fahrer wie Bernard Hinault, Jacques Anquetil, Lucien van Impe, Federico Bahamontes, Gino Bartali und Fausto Coppi schon ein Begriff, Eddy Mercks natürlich auch. Wie wichtig die Psychologie, die Taktik und das Gefühl sind, und wie sehr sie einander widersprechen und doch zusammenwirken, das charakterisiert und karikiert Tim Krabbé oft in wenigen Sätzen eines Absatzes. Eben noch spricht die Vernunft, geißelt den Angriff eines Mitfahrers, Gegners als sinnlos und zu früh, im nächsten Moment wird sich Krabbé bewusst, dass er selbst gerade angreift und dass es gut ist! Auch das schnelle Wandeln vom Gegner im Feld zum Verbündeten in der Ausreißergruppe wieder zum Gegner beim Sprint, auch das zeichnet er in einer Weise nach, die der Faszination einer schweren Bergetappe der Tour de France erklärt, aber nicht entzaubert.

In der Mischung aus Anekdoten und dem Drama eines Rennens, in dem die Chancen hin und her wogen, fängt Tim Krabbé die Faszination Radsport in einer Weise ein, die sonst wohl nur für jemanden, der zumindest Ausdauersport-Rennen und Rennradfahren kennt, zugänglich wäre.

Die Fortsetzung des Anekdotischen aus „Das Rennen“ begleitet mich gerade in Form von Tim Krabbés „Die Vierzehnte Etappe“, aber ohne die Mont-Aigoual-Rundfahrt als Kulisse ist es nicht ganz so das, was „Das Rennen“ in mir weckte. Zugleich schießen mir selbst ein Haufen Anekdoten durch den Kopf… aus meinem eigenen Nicht-Rennen-Rennradfahren früher und heute, aber auch aus dem Schauen von Radrennen. Wohlig eingepackt, in sportliche Faszination und Nostalgie.

[KuK] Eines der schönsten Komplimente

Vor einiger Zeit besuchte ich eine Freundin und deren Verlobten. Als ich mein Alter – 40 und etwas mehr als ein halbes Jahr – nannte, meinte er, er habe mir maximal 34 gegeben.

Daraufhin sagte sie: „Du siehst heute viel jünger aus als da, als ich dich kennenlernte.“

…daran musste ich denken, als ich heute morgen vor dem Spiegel feststellte, dass ich auch eine deutlich ausgeprägtere Taille habe als vor einem Jahr.

Annäherungen

Ich bin ja gescheitert, an der Steige nach Freiolsheim. Aber ich habe mir vorgenommen, dass ich es irgendwann schaffen würde.

Heute war ich mit dem Rad in Freiolsheim. Aber nicht, dass hier jemand denkt, dass ich das so schnell geschafft habe – es war von der anderen Seite, vom Albtal her. Das liegt mehr als 200 Meter höher als die Rheinebene, der Anstieg war also kürzer. In Bernbach habe ich kurz geschoben, eine Pause hatte ich auf dem Anstieg von Bad Herrenalb nach Bernbach auch drin. Erschwerend kam allerdings dazu, dass ich mein Schloss und meine Wechselklamotten im Rucksack zu befördern hatte, und gerade das Schloss ist nicht leicht.

Von Bad Herrenalb nach Hause. Die Farbe meiner Strecke gibt die Geschwindigkeit wieder.

Anstrengend war es auf jeden Fall. Aber es war, trotz der kurzen geschobenen Passage in Bernbach und der Pause am Aufstieg nach Bernbach, ein tolles Erfolgserlebnis, nun eben doch irgendwie, von der anderen Seite, aber trotzdem nach Freiolsheim hoch gefahren zu sein.

Berg und Puls gehen hoch, Tempo geht runter…

Auf der Abfahrt von Bernbach nach Althof hatte ich noch Spaß, auf der Abfahrt über die L608 von Freiolsheim nach Malsch ging mir, wie man Vater sagen würde, sowas von die Düse! Da hing ich ständig an den Bremsen. Auch Abfahren, so sehr ich meine Feigheit dabei schätze, muss ich noch ein bisschen besser wieder lernen.

Erklärte Ziel-Erklärung

So langsam bewegt sich das verrückte Corona-Jahr 2020 von „zwei Drittel rum“ auf „drei Viertel rum“ zu. Ich sehe mittlerweile recht deutlich, dass das im Vorfeld definierte Ziel „10 Kilometer pro Tag laufen“ nicht mehr drin ist. Dafür war ich im April und Mai zu lang verletzt. Dafür zeigt sich langsam, was mit Radfahren und Laufen parallel wirklich geht.

In der aktuellen, ablaufenden Woche bin ich 380 Kilometer geradelt und 80 Kilometer gelaufen, in der zuvor 317 Kilometer Rad gefahren und 100 Kilometer gelaufen. Der September ist bei mir zwar sportlich traditionell ein starker Monat, aber dennoch sind das Werte, die mich in großen Schritten Rückstände auf meiner Massen-Ziele aufholen lassen.

Der aktuelle Stand, etwas mehr als 3,5 Monate vor dem Jahresende, also bei knappen 71% des Jahres, sind 2365 Kilometer Laufen und 5140 Kilometer Radfahren. Hochgerechnet würde ich auf 3330 Kilometer Laufen und 7240 Kilometer Radfahren kommen, wenn ich weitermache, wie ich im Schnitt der abgelaufenen 8,5 Monate gelaufen und geradelt bin.

Die Wahrheit ist aber auch, dass ich zwei Monate verletzungsbedingt nicht laufen konnte und zwei Monate eingewöhnungsbedingt deutlich weniger Rad gefahren bin, als ich das normal (Laufen) bzw. jetzt (Radeln) tue. Mit den 400 Kilometern im Monat, die ich bräuchte, um die „10 Kilometer Laufen pro Tag“ zu schaffen, rechne ich mal nicht. 3300 Kilometer Laufen sind genug. Die 7500 Kilometer auf dem Rad sind allerdings in Reichweite, weil ich voraussichtlich Ende September so weit bin, dass ich im Schnitt von Oktober, November und Dezember jeweils nur noch 600 Kilometer fahren müsste – und das habe ich in Monaten mit Homeoffice und teils schlechtem Wetter bereits vor der Anschaffung eines leichtgängigen Rennrads mit dem Mountainbike gepackt.

Also kann ich mir jetzt erklärte Ziele erklären. 7500 Kilometer Radfahren, 3300 Kilometer Laufen, wenn keine Verletzungen oder Pannen dazwischen kommen. Da will ich hin, und das sind auch realistische Ziele – und Handlungsanweisungen für die nächsten 3,5 Monate.