S-Bahn-Laufen

Ich habe schon viele Bezeichnungen für eine sehr praktische Technik gelesen, die einen schnell vorankommen lässt. Indianerlaufen oder Pfadfinderlaufen waren darunter, eventuell ist’s sogar so eine Art Intervalltraining.

Ich setze es zur Zeit auf dem Weg zur S-Bahn ein und daher nenne ich es „S-Bahn-Laufen“. Die Idee ist simpel: Gehe 50 oder 100 Schritte, dann laufe 50, 100 oder 200 Schritte. Klar wird’s dabei etwas warm, aber man steht nicht schweißgebadet wie nach einem vollen Lauf an einem solch warmen Morgen in der S-Bahn, kommt aber deutlich schneller voran. Das gibt mehr Zeit zum Frühstücken.

Ich zähle meine Schritte im Moment nach dem Schema 1, 2, 3, … 10, Zehn. 1, 2, 3, … 10, Zwanzig und so weiter – das funktioniert besser, als im Kopf 75, 76, 77, … zu zählen. Somit laufe ich zur Zeit im Schema 110 Schritte gehen, 220 Schritte laufen zur Bahn. Es ergibt etwa 33% Zeitersparnis, die ich zuvor beim Frühstück vertrödeln kann. Ob und inwieweit es einen Trainingseffekt hat, werde ich sehen, wenn ich das mal ein paar Wochen gemacht habe.

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[KuhL-Treffen] Ankunft

Heute bin ich nach der Arbeit von Karlsruhe direkt nach Hamburg gefahren, und zwar zum Treffen meiner Guild-Wars-2-Gilde „Kuhba Libre“. Am Donnerstag bei den Gildenmissionen versprach ich einem Mitglied, das leider nicht dabei sein kann, hier davon in einer Art Blog-„Livestream“ vom Gildentreffen zu berichten – und das beginne ich hiermit.

Heute Abend fällt das Ganze noch etwas wortkarg aus – die meisten kenne ich zwar, aber ein neues Gesicht war dabei, nämlich der Mitspieler unter dem Namen Dankwart. Viel berichten kann ich nach Aufstehen um 5:45, Arbeit und Bahnfahrt nach Hamburg heute Abend aber noch nicht. Ich bin einfach fertig.

Morgen erläutere ich für die Nicht-KuhL-Leute auch nochmal, was KuhL ist, da ja nicht jeder meiner geschätzten Leser (alle!) GW2 spielt und zu KuhL gehört. Jetzt falle ich erstmal ins Bett …

[KuK] Kran!

Vor einigen Jahren gab es mal einen Anlass, gemeinsam mit etlichen Trek-Monday-Weggefährten nach Stuttgart zu einem „Special“ zu fahren … zur Erklärung: der Trek Monday ist mein montäglicher SciFi-Video-Abend, ein Mitglied war umgezogen und wir besuchten sie mit Mann und Maus und DVDs. Daher fuhren wir von Karlsruhe nach Stuttgart.

An diesem Tag funktionierte vieles nicht, ich war ohnehin gestresst und so war meine Laune zum abgewöhnen. Ich beschloss, mich über das nächste Objekt am Wegesrand zu freuen. Mein finster entschlossen begeistertes „Oohh! Ein Kran!“ klingt vielen noch im Ohr.

Und somit: „Yay! Ein Kraaaaaan!“

Verplant?

Wenn ich mit der Bahn zur Arbeit fahre, habe ich zwei Möglichkeiten. Die beiden Möglichkeiten heißen S7 und S8, sind Karlsruher Stadtbahnen und verkehren zumindest zwischen Rastatt und Karlsruhe auf exakt identischer Strecke. Nur die Fahrpläne sind unterschiedlich, und stellenweise durchaus auch nicht nur nach „Schema F“, also „immer um 29 nach voller Stunde“ oder ähnlich. Manchmal fahren sie auch gemeinsam oder nur eine Teilstrecke – und sowieso muss man entweder immer neu auf dem Handy suchen oder aus zwei Aushangfahrplänen mit teils nur null bis einer Uhrzeit pro voller Stunde zusammenbasteln, wann die richtige Bahn fährt.

Das war mir zu blöd. Daher habe ich mir auf die Schnelle Kärtchen mit dem Fahrplan zusammengestellt und für den Geldbeutel laminiert, so dass ich nun auf einen Blick mit kleinem Plan und ganz ohne Datenvolumen oder Handy herausfinden kann, wann zumindest laut Fahrplan meine Bahnen fahren. Diese „alles auf einen Blick“-Lösung war mir wichtig, denn ich möchte eigentlich nicht aus zwei Tabellen raussuchen müssen, wann ich heimfahren kann – und zumindest die Hinfahrt hat zu variable Abfahrtszeiten, um sie immer auswendig zu wissen.

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Zum Beispiel passierte es mir neulich, dass ich meine Abfahrt um etwas vorverlegen wollte – ich sprintete wie eine Irre, um den 7:09-Zug zu bekommen, der gemäß des Schemas von 8-19 Uhr als S7 in Richtung Stadt verkehrt … und stand dann sechs Minuten auf dem Bahnsteig, fing an zu schwitzen, wo ich ganz gemütlich …

Somit habe ich mir meinen ganz privaten Fahrplan zusammengestellt, da ich sicher auch mal zu Zeiten fahre, die ich nicht auswendig weiß. Bei einer Fahrplanänderung muss ich es neu machen, aber nun ja, so ist das eben.

Arbeitsweg

Heute fiel mir auf, dass am Weg von der Haltestelle zum Büro einige nette Gebäude liegen. Mir gefiel besonders das über die Front des Gebäudes verlaufende Treppe der Heinrich-Hübsch-Schule in Karlsruhe, das Ihr unten sehen könnt.

Auch recht hübsch finde ich, dass offenbar beim Sprechen der Ansagen des KVV auch Humor im Spiel war. Die Sprecherin, die mir nebenbei auch vom Autofahren nach Stuttgart bekannt ist, klingt bei der Ansage „Werderstraße“ sehr amüsiert …