Fortschritte

Meine Karte der Nebelsteine – aktueller Stand. Auf der Hauptinsel sind sechs Höhenstufenfarben vollständig ausgemalt. Eine kleine Nebeninsel ist angerissen.

Wie schon beschrieben, zeichne ich gerade eine Karte einer Insel auf einer Phantasiewelt. Meine Inspiration für die Nebelsteine habe ich ja schon im früher in diesem Absatz verlinkten ersten Post zu meinem Relax-Projekt benannt. Eigentlich wollte ich heute in die Sauna gehen, wo das Bild hängt, das mich zu den Nebelsteinen inspiriert hat – aber ich habe es dann doch gelassen, weil ich auf jeden Fall Teile der 15 Kilometer von Hin- und Rückweg Fahrrad dafür hätte fahren müssen – auch zurück. Das wollte ich mir nicht antun, habe den Saunagang also auf die Zeit verlegt, wenn unsere S-Bahn wieder fährt und ich nicht mindestens von Rastatt nach Hause radeln oder gehen müsste. Schienenersatzverkehr vermeide ich, wenn ich Rad fahren kann.

Stattdessen habe ich heute früh meinen Augen eine Pause von den Abbildungsfehlern der Prismenfolie gegönnt. Auf die Nähe brauche ich weder meine Brille noch die Prismenfolie, da ich dort weder unscharf noch doppelt sehe. Also räumte ich die Tastatur zur Seite, nahm Buntstifte und meine Karte zur Hand und malte weiter aus. Als ich die Karte heute früh zur Hand nahm, war keine der neun bisher verwendeten Farben auf der und um die Hauptinsel vollständig ausgemalt, nun sind es die unteren sechs Land-Höhenstufen. Ob ich wie eine Geographin gewählt habe, weiß ich nicht, aber mir gefällt die Reihenfolge und erscheint mir auch schlüssig. Vorhanden sind nun noch zwei Brauntöne, Grau und Weiß – ganz reichen wird das aber bei der Nebelspitze nicht ganz, da eine eng um den Gipfel der Nebelspitze gezogene Höhenlinie dann Weiß von Weiß trennen wird. Die Nebelspitze ist der höchste Punkt des linken Meteoritentrümmers in der rechten Dreiergruppe. Mal sehen, wie ich das löse.

Vielleicht ist Euch auch die Beschriftung „Neylsteyner (Nebelsteine)“ aufgefallen. Bis zu einem gewissen Grad versuche ich, für die Nebelsteine und die Welt, in der sie eingebettet sind, bestimmte Klänge (mit realen Sprachen als Inspirationsquellen) in Orts- und Personennamen für bestimmte Sprachen stehen zu lassen – natürlich nicht akkurat, sondern nur dem Klang nach, es sind ja fiktive Sprachen. Wenn ich mir Gespräche auf dieser Welt vorstelle, modelliere ich die verwendete Sprache meist mit Deutsch, seltener mit Englisch, aber in den Namen kommt dann doch die Unterschiedlichkeit der Nationen zum Ausdruck. Für die Völker und Religionsgruppen, in deren spiritueller und kultureller Welt die Nebelsteine eine wichtige Rolle spielt, ist die Bezeichnung „Neylsteyner“ allerdings auch ein feststehender Begriff, für den die Übersetzung in deren modernen Wortschatz oder eine andere Sprache nur unzureichend wiedergibt, was mit „Neylsteyner“ gemeint sein soll. Für ein bisschen mehr Hintergrund zu dem, was ich mir für die Nebelsteine ausgedacht habe, verweise ich auf den Kommentar zum oben verlinkten Beitrag.

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