[KuK] Was es heißt…

…ohne Auto zu leben zu versuchen: Beim aktuellen Wetter – knapp über dem Gefrierpunkt, Regen angesagt, Sturmböen bis über 60 km/h auf das Rad zu steigen, um zum Büro und zu einem weiteren Ort zu fahren. Über 60 Kilometer Strecke sind für heute angesagt, ob und wie viel ich davon auf die Straßenbahn ausweiche, mal sehen.

Aber auch das heißt, teils ohne Auto zu leben: Auf dem Rad und auch mit der Straßenbahn ist Sturm einfach eine andere Qualität als mit dem Auto.

Aber das heißt nicht, dass ich jetzt das noch vorhandene Auto aktiviere, nein. Das heißt, dass ich jetzt gucke, ob’s mit dem Rad geht oder ob ich mein Rad teils mit der Bahn befördern muss.

2 Kommentare zu „[KuK] Was es heißt…

  1. Hallo! Respekt für das, was du da machst! Wir müssen handeln, ein jeder für uns, sonst ist der Erhalt dieser Welt nicht möglich. Ich habe noch nie ein Auto besessen. Ob das so bleibt, kann ich nicht sagen, aber da ich immer in Städten gelebt habe, verbietet sich ein Auto aus meiner Sicht. Da hast du es deutlich schwerer, aber du beweist, dass es geht. Ich bis extra mal nach Kopenhagen gereist um zu sehen, wie das in einer Fahrradstadt der Superlative läuft…. Dort fahren zur Hauptverkehrszeit 40.000 Fahrräder rum, auf extra angelegten Fahrradautobahnen. Auf diesen Wegen pendeln die Leute auch aus den Vororten in die Stadt, das ist dort ganz normal. Wie vieles andere könnte man auch das 1:1 übernehmen, weil es funktioniert. Viell. wäre in deinem Fall ein E-Bike ein Lösung, das könnte ich mir vorstellen. Aber nochmal, Respekt dass du das einfach machst! Jeder zeigt immer gerne auf die Politik. Aber letztlich müssen wir selbst auf das Auto, auf Fleisch (40% Anteil CO² Ausstoß weltweit aus meiner Sicht) verzichten und den Vertrag beim Ökostromanbieten abschließen. Wer, wenn nicht wir selbst, kann das machen? Wenn wir scheinbar handeln müssen, und zwar jetzt, dann müssen wir, jeder von uns, eben handeln, und zwar halt jetzt. Warum auf die Politik warten, wenn wir es einfach machen können (-;

    1. Das Auto abzuschaffen – dafür ist dieser Winter der Test. Wenn‘s dasteht und nicht genutzt wird, ist das das „Go!“. Ein eBike ist für mich keine Option. Ich brauche keine zusätzliche Kraft beim Fahren – in erster Linie ist der fehlende Kasten um mich rum der Punkt, über dessen Bedeutung im Winter ich mir klar werden muss, und halt der Zustand der Wege im Winter.

      Wir sollen hier einen Schnellweg bekommen, aber zumindest dessen Planung und Bau ist überhaupt nicht schnell.

      Was das Fleisch angeht, muss ich gestehen, dass ich Reduktion hinbekomme, aber mit dem vollen Verzicht bin ich noch nicht durch. Beim Ökostromanbieter sind wir – mein Mann lädt sein eBike auch damit. Er fährt auch jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit, manchmal elektrisch unterstützt, manchmal so. Ich nehme das Rad zur Arbeit auch als Training, das ergibt dann effizientere Zeitausnutzung.

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