Seit drei Wochen…

Haben wir unsere Wocheneinkäufe mit dem Fahrrad absolviert, Essen von lokalen Restaurants bestellt und mit dem Fahrrad abgeholt…

Im letzten Jahr habe ich beim Stadtradeln in Bietigheim noch gedacht: „Hmm, ohne Auto drei Wochen Einkäufe bestreiten… was Stadtradeln von seinen ‚Stadtradeln-Stars‘ will, kriegen wir noch nicht hin.“ Ja, ich hatte die Phrase „noch nicht“ gedacht. Nun konnte ich diese beiden Wörtchen streichen. In der Tat: Wir kriegen es nun doch hin, Wocheneinkäufe, Abholungen bestellten Essens und so weiter mit dem Rad zu schaffen.

Freilich, Radfahren ist für mich auch Sport. Mittlerweile ist es aber auch seit über einem Jahr mein einziges Pendelgefährt, seit drei Wochen mein Einkaufsvehikel und so weiter. Das wurde auch möglich, weil ich neben dem „Green Scooter Killer“, meinem heißgeliebten Carbon-Rahmen-Rennrad, auch noch den „Red Flash“ angeschafft habe, ein Touren-Rennrad, das mit Gepäckgestänge vorn und hinten sowie Schutzblechen, robustem Stahlrahmen, Tourenschaltung mit Kettenschutz und drittem, kleinem Kettenblatt sowie Anhängekupplung punktet. Man könnte sagen, der „Red Flash“ ist das SUV in meiner Garage, er steht neben dem Sportgefährt „Green Scooter Killer“ und dem momentan nicht wirklich genutzten „Silver Surfer“, dem alten Mountainbike, das ich von meinem Schwiegervater vor gerade mal anderthalb Jahren geschenkt bekam.

Ich bin derzeit ernsthaft am Überlegen, neben meinen Strecken zu Fuß (Laufen), auf dem Rad sowie auf Inline-Skates auch noch über meine Autofahrstrecken Buch zu führen. Interessant wäre das sicher, um mal zu sehen, wie viel oder wenig Autofahrten eben doch noch zu meinem Leben gehören. Beim Autofahren lässt sich das ja ganz gut dokumentieren, schwieriger wird’s beim ÖPNV. Der spielt in meinem Leben derzeit coronabedingt kaum eine Rolle, weil ich lieber mit dem Rad fahre, als mich mit Maske in eine Bahn zu setzen. Als Sicherheit habe ich meine Monatskarte für das Netz des KVV aber behalten und werde das auch weiter tun – und ich hab‘ sie immer dabei. Kann ja immer mal was Unvorhergesehenes sein!

Im Juni ist wieder Stadtradeln bei uns im Ort angesagt. Die Aktion geht über drei Wochen. Ich halte es mittlerweile durchaus für realistisch, in diesem Zeitraum zu leben wie ein „Stadtradeln-Star“, also kein Auto zu nutzen, auch nicht als Mitfahrerin.

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