Ja sind wir denn in Norddeutschland?

Meine Freundin aus der Nähe von Buxtehude charakterisiert Hamburg gerne als die Stadt, in der der Regen von der Seite kommt. Zumindest, was den Köhlbrandbrückenlauf und den Hella Hamburg Halbmarathon angeht, kann ich das nicht bestätigen: Beim Köhlbrandbrückenlauf kommt der Regen von vorne und dann von hinten, und beim Hella Hamburg Halbmarathon glaubte man zu schmelzen.

Aber in den letzten Wochen ist Karlsruhe auch eine Stadt, in der der Regen von der Seite kommt. Mindestens zwei Tage jede Woche gibt’s stürmische Böen, zumeist aus Südwest, und das seit Ende Januar. Nach „Sabine“, dem Sturmtief, kamen diverse weitere. Morgens auf dem Weg zur Arbeit macht das auf dem Rad durchaus manchmal Laune, denn da ist es Rückenwind. Abends auf dem Weg nach Hause ist es voller Gegenwind und da macht es gar keinen Spaß mehr, vor allem, wenn Regen dabei ist. Ich bin nicht sicher, ob das daran liegt, dass ich nun Fahrrad fahre und es mehr wahrnehme, aber irgendwie kommt es mir so vor, als hätten wir dieses Jahr statt süddeutschen „Rheinebenentropen“-Winter norddeutschen Herbst in Februar und März.

Ich würde ja damit klarkommen, dass es windig ist, aber Böen mit 40 oder mehr Kilometern in der Stunde, oder gar die stürmischen Böen als Gegenwind, das nervt auf 20 Kilometern Distanz dann doch langsam. Freilich, es ist gutes Training, aber wenn man nur noch heim will und in der Mittagspause schon gelaufen ist, muss die dritte von drei Stunden Sport am Tag nicht unbedingt die schwerste sein. Mal sehen, wie das weitergeht, diese Woche ist’s auch schon recht stürmisch angesagt.

Heute bin ich noch am gucken – Laufen oder S-Bahn-Fahren. Radeln ist keine Alternative, denn so furios der Hinritt wäre, so wenig würde die Gegenwindorgie bei 40-50 km/h Böen Spaß machen. Und heute habe ich nicht beliebig Zeit, denn ich treffe mich mit Holger beim Fitnessstudio – wie hoffentlich bald wieder jeden Dienstagabend.

Am Wetterpuls

Da ich meine Arbeitswege inzwischen zu nicht unbeträchtlichen Teilen außerhalb geschlossener Fahrzeuge verbringe, spielt für mich das Wetter eine weit größere Rolle als zuvor.

Bei meinem Mann kannte ich das ja schon, denn er fährt ja jeden Tag mit dem Rad oder Pedelec zur Arbeit. Aber zuschauen und selbst erleben sind nochmal zweierlei Dinge. Nun habe ich gestern Abend wieder mal die Wettervorhersage gecheckt und ärgere mich schon ein klein bisschen über die Wetterentwicklung. Am heutigen Mittwoch wird es wohl ganz gut gehen, trocken zu Fuß auf die Arbeit zu kommen – heim komme ich dann voraussichtlich per Bahn. Das plane ich nun schon eine Weile – denn am Donnerstagvormittag habe ich einen Termin etwa zehn Kilometer vom Büro entfernt.

Dort kommt man nur mit Umsteigen von der Bahn in den Bus, jeweils mit Wartezeiten und außerhalb der Arbeitshin- und Rückwegzeiten nur schlecht getaktet hin. Mit zehn Kilometern geradem Radweg durch den Wald, Rucksack mit vernünftigen Klamotten auf dem Rücken und schnellem Umziehen auf einer Toilette wäre das praktisch, schneller als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und dann auch noch Sport! Da man um den Wald, den ich mit dem Fahrrad durchfahren würde, mit dem Auto außenrum müsste und einiges an Stadtverkehr dabei ist, würde ich vermutlich sogar schneller mit dem Fahrrad dort sein als mit einem Dienstfahrzeug!

Indes: Am Donnerstag soll es regnen. Nicht nur ein bisschen, sondern eher ein bisschen mehr. Kurz umziehen vor dem Termin ist ja machbar, aber durchnässt dort ankommen, das ist nicht akzeptabel. Ich beobachte noch das Wetter, aber bin im Moment eher überzeugt, dass ich zwar heute zur Arbeit laufe und mich drüber freue, aber am Donnerstag nur mit dem Fahrrad ins Büro fahre, meinen Außentermin aber mit der Bahn wahrnehmen muss.

Plötzlich wird unheimlich wichtig, wie zuverlässig die Regen- und Windprognose von verschiedenen Wetterseiten und Wetterapps ist, die Heimfahrt wird auch mal eine halbe Stunde nach hinten verschoben, weil da ein Regenfenster ist. Schon krass, wie sehr sich die Anforderungen ändern, wenn man zunehmend auch von der Bahn auf Rad und teils Laufen für den Arbeitsweg umsteigt…

Ich sattele mein Tretboot…

… und reite durch die Zweiphasenströmung nach Hause.

Heute Nachmittag setzte Regen ein, als wir von unserem Außendienst zurück ins Büro zurückkehrten. Ich war – natürlich – mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren, also stand mein Fahrrad wohlangeschlossen im Hof des Regierungspräsidiums. Tja, dieses „natürlich“ ist ein Ding! Noch vor etwas mehr als zwei Monaten war ich nie mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Aber nun ist es irgendwie schon wieder selbstverständlich geworden. zurück zum Wetter: Ich checkte also Wetter-Webseiten und stellte fest: Zwischen 17:35 und 18:40 sollte ein Regenfenster sein, also es sollte da halbwegs trocken sein.

Das war allerdings nix. Es regnete weiter, wenn auch weniger stark. Ich ging also in den Hof, schaltete meine Lichter ein, steckte sie ans Rad, schloss es auf, schwang mich drauf und machte mich auf den Weg. Und es regnete! Erstmals drehte ich das Visier meines Radhelms nach unten und hatte so einen Tropfenschutz für die Brille. Freilich regnete es auch auf das Visier – aber das war nicht so schwer, wie es von der Brille zu wischen. Gute Sache!

An der Alb war’s noch nicht so weit, dass die Radwege überflutet waren. Es fehlte aber nicht viel, dass das Flüsschen auf die Radwege unter der Südtangente hinaufhüpfen wollte. Die Flut-Schranken waren aber noch offen. So rollte ich meinen Weg Richtung Südwesten, nass blieb’s, Tropfen waren weiter in der Luft – also eine Zweiphasenströmung aus Tröpfchen im Gas.

Mein Mountec fühlte sich wirklich wie ein Tretboot – und es war hinreichend nass, dass der zum Rucksack hochgespritzte Dreck fast schon wieder runtergewaschen wurde. Nun bin ich glücklich zuhause und springe gleich mal unter die Dusche – eigentlich wollte ich mich auf dem Laufband aufwärmen, aber durch das spätere Heimfahren fehlt mir dafür nun vor dem Trek Monday die Zeit.

Ein bisschen stolz bin ich schon darauf, bei diesem Wetter nicht gekniffen und das Rad mit der Bahn transportiert zu haben.

[KuK] Eingeschränkt komfortabel

Gestern ließ ich wegen Graupels und Regens den Lauf in der Mittagspause sausen. Ich dachte ja noch: „Du fährst ja eh mit dem Rad heim.“ Dann kam noch mehr Regen und Graupel – und Sturm! Ab 18:00 wurde es trockener, aber die Sturmböen waren heftig.

Also versuchte ich es doch mal, stellte aber nach fünf Kilometern durch Karlsruhe fest, dass es mir zu windig war. Gelegentlich wurde ich zehnzentimeterweise vom Seitenwind versetzt, der Gegenwind ließ mich in die Pedale treten und schnaufen.

Am Ende gab ich so halb auf und stieg mitsamt meinem Fahrrad an der Rheinbrückenstraße in die S2 und fuhr durch bis zur Merkurstraße. Von dort radelte ich – vor allem zwischen Mörsch und Durmersheim gegen heftigen Gegen-Seiten-Wind von schräg vorn – nach Hause. Heute wird’s hoffentlich besser!

Sturm und Graupel

Gestern Mittag war… tolles Wetter. Nur dummerweise war genau der Zeitslot toll, in dem unsere Sitzung zu Ende, aber ich noch am Dinge hochtragen und mich umziehen war. Denn gestern war es sehr windig und so zog nach Graupel und sogar einem oder zwei Blitzen während der Sitzung ein Stück blauer Himmel durch. Als ich dann rausging, zog sich der Himmel mit regelrecht stürmenden Wolken wieder zu…

Als ich dann auf den Weg, der sich wie ein Ring außen um den Karlsruher Schlossgarten zieht, einbog, da merkte ich schon: „Es stürmt und… ähm? Hagel? Graupel? Autsch!“ Jedenfalls brach ein Graupelschauer, der sich hart wie Hagel anfühlte, sturmgepeitscht über mich herein. Allerdings hielt das nicht sehr lange, aber es regnete immer wieder und war saukalt. Da aber auch immer wieder Sonne dazwischen kam, lief ich weiter und muss sagen: Es fühlte sich großartig an. Bei solchen Bedingungen zu laufen, kann einfach nur widerlich sein – aber es kann auch ein purer Rausch sein. Letzteres war gestern bei mir der Fall – es lief wie von allein. Mein Gesicht war rosig-aufgeregt und ich rannte über nasse Pfade und Wege, durch den Schlossgarten, durch dessen Umgebung und durch den Campus Süd des KIT. Dann kehrte ich mit euphorischer Laune ins Büro zurück.

Allerdings muss ich sagen, dass ich zeitweise durchaus ein bisschen Sorge hatte, dass der Sturm mir Teile von Bäumen um die Ohren blasen würde. Die Angst trieb den Puls hoch, ließ mich aber sehr lebendig fühlen und das steigerte die Euphorie noch. Nun hoffe ich, während ich das vorschreibe, dass heute früh (also auf der Zeitskala des Schreibens dieses Beitrages) der Regen und Sturm nicht mehr da sind und ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren kann. Denn ganz aufrichtig: Beim Laufen kriege ich das auf die Reihe. Beim Radfahren ist der Wind durch meine noch bestehende Unsicherheit kritischer – und durch den stärkeren Fahrtwind ist Regen und Graupel noch unangenehmer als beim Laufen.

[KuK] Sturmschritte

Gleich geht es los Richtung Rheinzabern zum Zehner der Winterlaufserie. Letztes Jahr hatten wir plötzlich Schnee – dieses Mal läuft es auf Regen und Sturm hinaus. Die Wetterprognose hat sich seit Freitag immer mehr Richtung „mehr Regen, stärkerer Wind“ verschoben.

Kalt ist es nicht, Glätte ist nicht zu erwarten, auf der durchgehend asphaltierten, schnellen Strecke wird sich auch der Matsch in Grenzen halten. Demnach werde ich wohl meine Saucony Peregrine Ice Trailschuhe nicht auspacken müssen, sondern die leichten, harten Mizuno WaveShadows belaufen und auf möglichst viel Wald bei Gegen- und möglichst freies Land bei Rückenwind hoffen.

Heute Nachmittag gibt’s was zum Ergebnis, denke ich mal.

Wetterflucht

Heute muss ich gestehen, dass ich auf pienzig gemacht habe. Ich habe diese Nacht schlecht geschlafen – mindestens vier mal wachte ich aus bedrückenden Träumen auf. Es waren nicht Angstträume an sich, sondern eher solche, die Konsequenzen vom Nichttun von Dingen heraufbeschworen, die eigentlich schon in der Mache sind. Komisch, nicht? Einer der Träume beschrieb auch eine Aufgabe beim Badenmarathon. Kaum sage ich nach einigen Tagen, an denen ich mir kaum eine Pause gegönnt habe, einen Ruhetag an, schon fängt sowas an!

Daher habe ich ausgeschlafen und den Lauftreff Lauftreff sein lassen. Meinen langen Lauf wollte ich am Nachmittag machen. Die ersten zehn Kilometer gingen auch problemlos, es nieselte nur leicht. Dann, als ich nach kurzer Toilettenpause daheim, wieder los wollte, wurden die Tropfen dicker. Eigentlich würde mir das nicht so viel ausmachen, aber heute hatte ich da echt keine Lust drauf. Also zurück nach Hause und dann … nun … ich habe ein Laufband und es ist ein ziemliches Training, mit der Eintönigkeit des Langstreckenlaufs umzugehen, zweimal fast eine Stunde (55 Minuten und 58 Minuten) auf dem Laufband zu laufen. Ich habe das unter „mentales Training“ abgeheftet. So waren es insgesamt mehr als 32 Kilometer heute, etwas mehr als zehn auf den herrlichen Mizuno WaveShadows und etwas mehr als Halbmarathon auf den als Hallenschuhen genutzten Brooks Launch 6.

Allerdings musste ich auch feststellen, dass es neue Effekte gibt, wenn man wirklich fast zwei Stunden auf dem Laufband unterwegs ist. Ich schwitzte enorm und musste dann sofort lüften, da mein Mann und ich uns eindeutig einig waren, dass der Schweißgeruch unerträglich war. Uff! Das dritte Drittel des Laufes hätte ich vielleicht, angesichts des nachlassenden Regens, doch wieder nach draußen verlegen sollen. Aber Schweiß kann man aufwischen, den Geruch kann man weglüften. Dass allerdings meine SCHUHE schweißnass waren, es bei jedem Schritt quatschte und das Laufband langsam rutschig wurde, das hatte ich von Schweiß allein noch nie!

Hindernislauf

Heute war ich das erste Mal nach dem Sturm am Dienstag wieder im Wald laufen. Ich habe zuerst mit dem Lauftreff eine Runde im heimischen Wald zwischen Elchesheim, Steinmauern, Ötigheim und Bietigheim gedreht. Schon nach kurzer Strecke mussten wir von der üblichen Route abweichen, weil einige der Wege noch nicht geräumt sind. Nicht falsch verstehen: Die Helfer haben in den fünf Tagen seit dem Sturm Großes geleistet! Viele Wege sind wieder frei, aber die Schäden sind enorm. Das wird die Gegend noch eine Weile beschäftigen.

Nachdem ich mit dem Lauftreff so weit durch war, lief ich noch ein wenig in Richtung Norden, Richtung Durmersheim und Würmersheim. Dort hatte ich im Wald auf dem Weg zum Motoball-Feld zwei Bäume zu übersteigen, die quer über dem Weg lagen. Dann kam ein ganzes Stück durch Durmersheim, wo nicht ganz so viel zu sehen war – aber dann auf dem Hardtwaldweg zwischen Mörsch und Bietigheim, da sah man enorme Schäden. In der ersten Reihe des Waldes waren stellenweise fast ein Drittel der Bäume umgestürzt oder abgebrochen. Eine bestürzende Verwüstung!

Nach 33 Kilometern durch die Zone, in der die Superzelle am Dienstagabend gewütet hat, kann ich sagen: Die Gewalt, mit der der Sturm gewütet hat, ist schwer zu fassen, zumal es nur ein paar Minuten gedauert hat.

[KuK] Der Wasserweg vor unserer Tür

Dienstagabend in Bietigheim

Diese Straße heißt zwar nach dem Bach, der Bach selbst ist aber hinter den Häusern. Vom Unwetter am Dienstagabend strömte das Wasser im Bild nach links, es stand schätzungsweise 15 bis 20 Zentimeter hoch auf der Straße und den Bordsteinen. Zuvor fühlte es sich wie Weltuntergang an – 20 Minuten Blitze, 15 Minuten Sturm, Hagel und Regen, dann war der Strom weg und das Wasser da.

Regen

Gestern regnete es. Es – regnete.

Im Buch „Es gibt hier nur zwei Richtungen, Mister“ sagt der Ich-Erzähler, dass im Bereich des Lake Superior, auf kanadischer Seite, Wald etwas sei, mit dem man leben müsse oder verrecken. Nicht wie in Deutschland „Wald“, der eigentlich nur Wäldchen sei, in den man hineinfahre und darin ein bisschen herum und dann wieder hinaus, sondern richtig Wald, der nicht mehr aufzuhören scheine.

So war es gestern mit dem Regen. Es regnete. Man ging in den Regen oder blieb daheim. Rausgehen ohne Regen war nicht drin. Es gab mal mehr, mal weniger dichten Regen, mal mehr, mal weniger große Tropfen. Aber Regen. Immer Regen. Noch immer halten wir uns an dem Mantra fest, dass der letzte Sommer zu heiß und zu trocken war, dass die Reservoirs noch nicht wieder aufgefüllt sind. Wir schauen raus und freuen uns über den Regen, denn er sagt, dass die Gefahr einer Dürre schwindet. Inzwischen bildet sich auf den ersten Flüßchen Hochwasser – heute auf der Fahrt zum Fitnessstudio erzählte das Radio vom mächtigen, braunen Strom, zu dem das Flüßchen Fils geworden ist. Draußen regnete es. Als wir wieder aus dem Studio kamen, mein Mann und ich, meinte ich, es sei besser geworden mit dem Regen. Tropfen schlugen in die Pfützen ein. Es regnete.

Das alles konnte mir nur zeitweise schlechte Laune machen, den Großteil des Tages war ich gutgelaunt, weil ich Auli’i Cravalhos Performance in „How Far I’ll Go“ und „I am Vaiana“ auf den Kopfhörern hatte, morgens im Zug. Nur auf dem Heimweg war’s dann ein bisschen arg mit Arbeitstag und Regen und noch mehr Regen. Was aber definitiv cool war, war der Lauf in der Stunde, die laut Wetterbericht den intensivsten Regen des Tages brachte. 3,6 Liter pro Quadratmeter, das gab eine Wetter-Seite für die Stunde zwischen zwölf und eins an. Es war genau die Zeit, in der ich etwa vierzig Minuten draußen laufen war. „Zwei Liter!“, verkündete ich fröhlich, als ich völlig durchnässt wieder im Büro ankam. Zwei Liter habe ich wohl abbekommen und in Haaren und Laufsachen aufgesogen. Die waren nach einem Arbeitsnachmittag auf der Leine immer noch patschnass, als ich sie in den Rucksack packte. Eingestandenerweise war auch die Bewunderung der anderen Läuferinnen und Läufer im Referat, dass ich bei diesem Wetter laufen gegangen war, ein ganz schöner Flash für mich. Mir macht das beim Laufen gar nichts mehr aus. Einzig die vielen Tropfen auf der Brille sind lästig, aber die kann man ja in der Hand tragen oder in die Tasche der Regenjacke stecken. Ansonsten ist’s während dem Laufen gar nicht schlimm, wenn es regnet. Rutschige Waldwege sind Koordinationstraining, der Regen ist frisch im Gesicht und die Luft ist toll, wenn sie vom Regen gewaschen wird. Erst danach wird’s eklig – aber wenn man dann die nassen Sachen ausziehen und durch trockene ersetzen kann, ein Handtuch über die Haare reiben oder sogar warm duschen kann, ist auch das kein Problem. Dennoch: All die Leute, die lieber bei trockenem Wetter laufen, bewundern einen, wenn man durch den Regen rennt und dann auch noch gut gelaunt zurückkommt. Genau das habe ich nämlich gemacht.

Weil es gestern regnete. Es – regnete.