[KuK] Cuteness Overload

Xue versucht, den Fahrkartenkontrolleur auf sich aufmerksam zu machen.

Von unserer kleinen Xue und Rocky, ihrer gestreiften Reisebegleitung, gab’s am Wochenende in den Zügen und danach noch ein paar weitere Bilder. Ich bekomme selbst den Cuteness-Overload, wenn ich das Ganze nochmal ansehe…

Xue zeigt den anderen Tierchen ihren kleinen ICE, den sie von mir geschenkt bekommen hat.

Zuhause musste die Kleine dann unbedingt ihren kleinen ICE den daheimgebliebenen Tierchen zeigen. Rocky und die Mäuse, die im Rucksack schlafend die Zugfahrt verbrachten, sind auch dabei – aber Schildi, der Pinguin Fritjof sowie Glitzi und Kitty, die beiden Tuschelkatzenfreundinnen, haben den kleinen ICE total ehrfürchtig bewundert!

Nix tut sich – und jetzt?

Diese Frage stellte ich mir am Freitagmorgen auf dem Weg zur Arbeit. Da ich am Abend in der Stadt zu tun hatte und mich nicht auf Parkplatzfinden verlassen wollte, zudem von einem Freund von der Arbeit in die Stadt gefahren werden würde, war ich mit der Bahn auf dem Weg zur Arbeit. Da beim Karlsruher Verkehrsverbund Ticketautomaten in den Zügen sind und der Automat in meinem Ort auf dem Bahnsteig so richtig unglaublich langsam ist, stieg ich in meine Bahn und ging zum Automaten.

Aber als ich auf den Touchscreen des Automaten fasste, tat sich nichts. Ich betatschte den Schirm weiter, ließ eine Münze durch den Schlitz fallen, ob das das Gerät vielleicht resetten würde, aber es tat sich nichts. Gar nichts. Überhaupt nichts. Somit stand ich vor der Frage: Schwarzfahren? Klar, gut begründet, aber … auch irgendwie echt doof. Denn ich will ja mit der Bahn fahren und dafür zahlen, denn wenn man nicht dafür zahlt, gibt es kein Angebot. Also befragte ich mein Telefon – und siehe da, es gibt eine Ticket-App.

Somit habe ich seit Freitag auf meinem Telefon die Ticket-App des Karlsruher Verkehrsverbundes, muss nicht mehr immer gucken, dass ich Kleingeld parat habe, falls die Maschine meine Scheine nicht frisst. Das ist echt ein Stück Bequemlichkeit!

Die App habe ich gleich am Abend wieder benutzt, um nach dem Essen mit den Veranstaltern der Veranstaltung, wegen derer ich in der Stadt war, mein Heimfahrtticket zu kaufen. Fast schade fand ich, mit diesem Arrangement nicht kontrolliert worden zu sein, denn ich hätte gerne mal gesehen, wie das dann abläuft. Andererseits muss man in einem Nahverkehrszug voller aufgekratzter KSC-Fans nach dem Relegations-Hinspiel um halb eins nachts nicht unbedingt noch einen zusätzlichen Aspekt dazu haben. Mir war es ganz recht, dass der Spaziergang vom Bahnhof heim durch das stille Dorf mich dann noch etwas „runter holte“, so dass ich schlafen konnte.