Design-Fight

Es gibt im Kreise meiner Freunde recht – starke Meinungen zu den verschiedenen Designs einer Reihe stolzer Schiffe … sogar zwischen meinem Mann und mir bestehen da gewisse Differenzen. Natürlich werden wir, wenn wir uns einmal scheiden lassen sollten, es nur tun, weil der Streit „Excelsior gegen Sovereign“ eskaliert ist.

Aber ich bin offen für weitere kontroverse Meinungen zu diesem weltbewegenden Thema: Welches ist das schönste Schiff namens „Enterprise“? Bilder poste ich nicht, da ich vermutlich keine hinreichend guten Bilder finde, die ausreichend sicher nicht geschützt sind – aber wer eine starke Meinung hat, kennt eh sein Lieblingsschiff! Also, welches ist die wahre, beste, schönste „Enterprise“?

  • Eine der vielen anderen USS Enterprises, HMS Enterprises oder EN (=Einfach Nur) Enterprises.
  • USS Enterprise CV-6 (1936-1947), Flugzeugträger der Yorktown-Klasse.
  • USS Enterprise CVN-65 (1961-2017), Flugzeugträger der Enterprise-Klasse, längstes Kriegsschiff und erster nuklearer Flugzeugträger überhaupt.
  • Enterprise OV-101, das erste Space Shuttle.
  • USS Enterprise CVN-80 (ab 2028), Gerald-R-Ford-Klasse.
  • USS Enterprise XCV-330 (frühes 22. Jahrhundert).
  • USS Enterprise NX-01 (2151-2161), erstes Warp-Schiff der Menschheit.
  • USS Enterprise NCC-1701 (2240er-2285), Constitution-Klasse und Kirks erste Enterprise. Der Klassiker.
  • USS Enterprise NCC-1701A (2286-2293), Constitution-Klasse und vielleicht umgebaute USS Yorktown oder USS Ti-Ho.
  • USS Enterprise NCC-1701B (2293-?), Excelsior-Klasse, bereits beim Erstflug beschädigt durch den Nexus. Ich halte es da mit Mr. Scott zum Thema Excelsior: „Und wenn meine Großmutter Flügel hätte, könnte sie auch fliegen.“ Ich mag das Design gar nicht – aber mein Mann findet’s schön.
  • USS Enterprise NCC-1701C (23. Jahrhundert), Ambassador-Klasse. Für meinen Geschmack ein bisschen eckig, aber so richtig schön sieht man sie ja auch nicht, sie tritt ja nur in einer Folge auf.
  • USS Enterprise NCC-1701D (2363-2371), Galaxy-Klasse. Jeder kennt sie aus Star Trek: The Next Generation. Mir sieht sie immer ein bisschen zu breit und gemütlich aus – die Untertassensektion ist breiter als lang! Freilich, im Weltraum spielt Windschnittigkeit keine Rolle, aber … also bitte!
  • USS Enterprise NCC-1701E (2372-?), Sovereign-Klasse, elegant und schnittig – meine liebste Enterprise.
  • USS Enterprise NCC-1701J (26. Jahrhundert), für meinen Geschmack etwas – arg geschwungen.

Aber, um es mit Chekov zu sagen: „… und Admiral. Es heißt ENTERPRISE!“ Oder mit Worf: „Es kommt noch ein Schiff auf uns zu – es ist die ENTERPRISE!“

Ihr dürft mir gerne Eure leidenschaftlich vorgetragene Ansicht ins Gesicht schleudern, welches das schönste all dieser Schiffe ist und warum ich Unrecht habe mit meiner Bevorzugung von NCC-1701E und CVN-65 – aber Ihr habt natürlich Unrecht, weil ich Recht habe!

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Mein Planet im Briar Patch

In Star Trek: Insurrection geht es – bekanntlich oder auch nicht – um die Ba’ku, die auf einem Planeten in einem unzugänglichen, von störendem Gas durchsetzten Raumgebiet namens Briar Patch leben.

Von den Ringen des Planeten geht eine Strahlung aus, die kontinuierlich biologische Lebensformen regeneriert, so dass sie zumindest gegen Tod durch Altersschwäche immun sind und stets im Alter junger bis mittlerer Erwachsener verbleiben. Nachdem Captain Picard das begreift, kommt er zu den Ba’ku und fragt Anij von den Ba’ku: „Wie alt sind Sie?“ Im Laufe des Gesprächs erzählt der Dorfvorsteher der Ba’ku, Sojef die Geschichte, wie sie auf den Planeten kamen – und Picard sagt zu ihm: „Und sie sind seit dem keinen Tag gealtert.“ Er antwortet: „Im Gegenteil. Ich war damals sehr viel älter, was meinen körperlichen Zustand angeht.“

Und irgendwie fühle ich mich so bezüglich des Laufens. Ich fühle mich jünger und sehe im Spiegel auch jünger, besser aus, seit ich laufe. Ich bin tatsächlich, seit ich wieder richtig laufe und nicht dauernd pausiere, keinen Tag gealtert. Im Gegenteil. Ich war damals viel älter, was meinen körperlichen Zustand angeht.

Irgendwie fühlt sich das gut an, sowas zu sagen. Und ich fühle mich auch so, als wäre es genau so.

Romulan Ale

Seit ich auf meine Star-Trek-Gläser warte, reift in mir immer mehr der Wunsch, auch romulanisches Ale daraus zu trinken. Mit dem charakteristischen Blau des berüchtigten, in der Föderation verbotenen Erzeugers von Mörder-Kater bei Menschen und auch anderen Humanoiden liegt nahe, sich bei der Simulation an Blue Curaçao zu vergreifen. Einige Rezepte schlagen vor, hier mit eben jenem Blue Curaçao, Vodka und Zitronenlimonade zu arbeiten. Mir persönlich reicht aber eigentlich die Optik, ich brauche nicht den heftigen „Schlag“ des Vodkas. Also habe ich mal ein bisschen herumgespielt – da auch beim Gin gelegentlich blaue Flaschen auftreten, kam mir als erstes ein leicht blau eingefärbter Gin Tonic in den Sinn. Dazu kam noch die Idee von einfach nur Blue Curaçao mit Tonic …

Beide Varianten habe ich in nachvollziehbarem Mischverhältnis und dafür geeigneten Gefäßen in teils sehr passender, teils eher nicht ganz so passender Atmosphäre ausprobiert:

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Mein Mann merkte völlig richtig an, dass beides durchaus noch in etwas verdünnter – also links mehr Tonic, rechts mehr Gin Tonic – als korrekt gefärbtes romulanisches Ale durchginge. Außerdem fiel der Satz: „Romulanisches Ale auf dem Todesstern? Da wird Babylon 5 ganz sicher draufgehen!“

Was ich konkret probiert habe:

  • Zwei Teile (beim vorliegenden 50ml-Becherglas: 10ml) Blue Curaçao,
  • Acht Teile (also hier 40ml) Tonic Water und
  • im etwas volleren der Gläser 5-7ml, also knapp ein Teil Gin.

Beides fand meinen Applaus – der Vollständigkeit halber habe ich aber noch folgendes probiert:

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Schon etwas ausprobiert auf der linken Seite: Die Blue Curaçao Gin Tonic Variante, daneben ein Mix aus 10ml Blue Curaçao und 40ml Bitter Lemon. Sieht auch gut aus und ist für etwas anders gestrickte Zungen sicher akzeptabler als Tonic, das nun doch manchen Leuten nicht so schmeckt – mir inzwischen aber schon.

Nun können die Gläser und die Nerd-Parties kommen!

Qapla‘ – ein Wohnwagen!

In der vergangenen Woche – da war viel los – kam mir auf der Autobahn etwas unter, über das ich eigentlich unbedingt bloggen wollte. In der Nähe der Anschlussstelle Karlsbad auf der A8 überholte ich am Freitagmorgen LKW und Wohnmobile und Wohnwagen, die wegen der Steigung langsam fuhren – und dann, ganz oben, als es schon wieder in die Abfahrt Richtung Pfinztal und Nöttingen ging, überholte ich ein Gespann. Der Wohnwagen … fing meinen Blick ein. Auf der Rückfront des Campers prangte über die volle Höhe … das Staatszeichen des klingonischen Imperium.

Emblem_des_Klingonischen_Hohen_Rates.png

Bildquelle: Memory Alpha.

Wie genial ist das denn? Ich wollte anhalten und den Fahrer stoppen, um ihn zu umarmen und dann weiter zu fahren. Das mag zwar nicht sehr klingonisch sein, aber es wäre meiner Begeisterung angemessen gewesen. Natürlich ist das auf der Autobahn schwierig – und ich habe es auch nicht gemacht. Aber ich hätte sollen, finde ich!

Nerd-Shirt

Das Nerd-Shirt. Irgendwie scheint das mit „The Big Bang Theory“ cool geworden zu sein. Ich kann gar nicht genau sagen, ob ich schon vorher sowas hatte – oder ob ich Teil dieser Modewelle bin. Gleichviel, ich besitze das eine oder andere Shirt mit nerdigen Motiven. Da wären:

  • „Red Shirts may be hazardous to your health. Wear at own risk.“ – natürlich mit klassischem Star Trek Kommunikator als Print und natürlich rot.
  • „Join the security team!“ mit einem weiblichen Sicherheitsoffizier der klassischen Enterprise und ein paar ironischen Sprüchen zum Redshirt-Motiv.
  • „Keeping up with the Cardassians“, drei Cardassianerinnen drunter – ein Highlight!
  • Ein rotes Shirt mit einfach nur dem Wonderwoman-Symbol in Goldfolie drauf – schlicht genial.

Aber ich wäre nicht ich, wenn da nicht noch mehr wäre. Das Star Cargo Symbol habe ich mir natürlich auf Shirts und eine Sweaterjacke drucken lassen, mit entsprechendem Namensschriftzug dazu – Jenny Korrenburr und ihre Geschichte lassen grüßen.

Eines meiner absoluten Lieblingsmotive ist aber das folgende:

Vorderseite:

shirt1.jpg

… und die Rückseite:

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Die Idee stammt von mir, gemalt hat es katzueki für mich, den Ihr auf deviantArt vorfindet. Im Verhältnis war das für mich gemalte Motiv sehr brav, für ihn …

Aber ich liebe dieses Shirt, ich liebe es unheimlich. Es ist einfach eine schöne, etwas unerwartete Pointe, und ich mag Twi’leks sehr gern, besonders Rutian Twi’lek (also blaue). Allerdings gibt es da noch eine Idee, die mir für ein ganz eigenes Nerdshirt wie das obige im Kopf herumspukt … genau wie in „Keeping up with the Cardassians“ ist dabei eine Pointe drin. Ein Schiffskommandant der Ferengi ist ein Daimon. Vielleicht ahnt es ja schon wer … „Beautiful like DaiMons in the Sky“, dazu ein Marauder-Klassen Ferengi-Schiff und zwei oder drei Köpfe, zum Beispiel DaiMon Bok und DaiMon Solok. Bis jetzt hatte ich noch nicht den Elan, es umzusetzen, aber ich LIEBE die Idee!

Sabotage? Denkste!

„Four hundred years ago on the planet Earth, workers who felt their livelihood threated by automation flung their wooden shoes called sabots into the machines to stop them.“
– Lt. Valeris in Star Trek VI: The Undiscovered Country (gespielt von Kim Cattrall)

… genau das wollte das Wetter heute mit uns machen. Eigentlich wollten mein Mann und ich heute Laufen gehen. Aber es regnet, sogar ziemlich fies. Und auch wenn es nur unpassende Kleidung gibt, kein schlechtes Wetter – so hart sind wir nicht. Erst recht, weil mein Mann in letzter Zeit zu Erkältungen neigt und er wirklich – WIRKLICH am Laufen dranbleiben will, mit einem für mich erstaunlich hartnäckigen Willen, den er bisher bei Sport sonst nicht hatte.

Aber: Wir sind eben doch so hart! Mag auch damit zusammenhängen, dass es hier nicht in Strömen geregnet hat, sondern nur noch genieselt. Drei Kilometer mit (erstaunlich wenigen!) Gehphasen zusammen und drei Kilometer mit 5:19/km ich allein waren das Resultat.

Ich habe gelesen, dass das Wochenende wettertechnisch sehr gut werden soll. Da werden wir wieder laufen – gemeinsam!