Das Loch danach

Es passiert immer wieder, mir zumindest. Ich arbeite monate- oder jahrelang auf etwas hin, wende Kraft und Zeit und mehr auf, um es zu erreichen. Dann ist es geschafft und plötzlich ist da ein Loch. Der Plan für das Ziel ist erledigt und all die Zeit, die er einnahm, ist wieder frei. Sie kann mit all dem gefüllt werden, das für den Plan zurück gestellt wurde – aber das schlagartig zur Füllung des Loches zu verwenden funktioniert nicht.

Also ist da das Loch, nicht echter Leerlauf, aber Zeit und Raum für Dinge, die einfach nicht mit diesem Impetus auf das Ziel hin erfüllt sind. Das fühlt sich immer wieder komisch an und es dauert immer wieder seine Zeit, bis der innere Antrieb wieder das vorige Level erreicht hat.

Konkret ist es der Marathon, der dieses Gefühl hinterlässt, im Moment. Es war schon bei Jobwechseln, der Promotion, Umzügen der Fall. Hier, heute beim Marathon-Aftermath kommt noch dazu, dass der Körper noch regenerieren muss. War in anderer Hinsicht bei anderen Dingen auch der Fall, aber das Ziehen in den Muskeln, die Schwellung/Reizung auf dem linken Mittelfuß, das fühlt sich doch direkter an als die Müdigkeit nach dem Umzug damals.

Ich bin gespannt, wie der Körper auf den Köhlbrandbrückenlauf hin wieder mitspielt, denn das wäre ein schöner Überbrückungs-Anlauf, während all die anderen Dinge, die durch die Marathon-Vorbereitung runtergefahren waren, wieder einsetzen.

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Nur die Harten kommen in den Garten – Talianna beim Baden-Marathon (1)

Der Baden-Marathon stand bei mir unter einem schlechten Stern. Die Kombination aus einem Wetterwechsel (meine Familie ist erblich wetterfühlig), einer schönen, aber ungewohnten Aktion beim Betriebsausflug nach Mannheim und einer weiteren schönen, aber auch anstrengend-ungewohnten Aktion bei der Promotionsfeier eines Ex-Kollegen ließen mich am Samstag mit Kopfschmerzen flachliegen. Ein paar Kartoffeln konnte ich abends essen, aber mehr auch nicht. Am Sonntagmorgen begann ich erstmal mit dem Auskotzen von Tee, der Kopfschmerz war noch da.

Aber danach war es mir besser und ich wollte zumindest versuchen, dass das ganze Training nicht umsonst war. Also verkündete ich unter den skeptischen Blicken meines Mannes, ich wolle es versuchen, ich könne ja zur Not an der Marathon-Weiche zum Halbmarathon abbiegen. Vor Ort begegnete ich dann erstmal einem Lauftreff-Bekannten vom Regierungspräsidium, holte meine Startnummer, lieh mir eine original Berlin-Marathon-Sicherheitsnadel vom Kollegen und gab mein Gepäck ab. Dem Kopf ging es besser, aber lange nicht gut. Beim Zusammenbinden der Haare zum Pferdeschwanz merkte ich recht deutlich, dass da noch eine fiese Blockade im Rücken war. Nebenbei: Durch die Brandschutzbestimmungen und dadurch bedingte Einlasskontingente lief das Abholen der Startnummer und das Abgeben des Gepäcks etwas schleppend, zumal trotz der Begrenzung eine Menge Leute in der Gepäckabgabe herumsaßen und sich warm-saßen. Das kam dann eingeschränkt gut und bedingte lange Warteschlangen – zum Glück größtenteils, nachdem mein Rucksack schon wohlbehalten dort angekommen und ich auf dem Weg zum Gruppenbild der Regierungspräsidium-Karlsruhe-Teilnehmergruppe war. Leider war ich – da noch neu – als einzige ohne eines der weißen Shirts mit den drei Löwen auf dem Rücken drauf, aber das machte so ja nichts aus. Nächstes Jahr gibt’s vielleicht eines für mich.

Langsam wurde ich hibbelig und nervös, es lag nur zu wenigen Prozentpunkten an der Temperatur, dass ich im Startblock fror – es war die Nervosität, weit mehr als der leichte Sprühregen. Zwei Lauftreff-Bekannte vom Dorflauftreff traf ich noch am Start, dann ging es los. Die Strecke führte von der Europa-Halle über die Brauer- und Kriegsstraße zur Ludwig-Erhard-Allee und dann nach Durlach. In Durlach war die Atmosphäre schon da, aber was ich im Mai in Seckenheim beim Dämmer-Marathon erlebt habe, stellt die Stimmung in Karlsruhe bei weitem in den Schatten – das gilt auch für den späteren Weg durch die Innenstadt am Schloss vorbei und durch die Südstadt, ebenso für Beiertheim, Bulach und Rüppurr. Im Oberwald war’s sogar richtig einsam. Aber an der Team-Wechsel-Stelle hinter dem Park-Office abseits der Ludwig-Erhard-Allee, da ging einiges – mehr noch beim zweiten Durchgang auf der Marathon-Runde.

Aber meine persönliche Verfassung in Körper und Seele hatte auf der Strecke ganz unabhängig des teils durch sehr motivierte und motivierende Einzelpersonen und Tanzgruppen getragenen Extraschubs ihre Höhen und Tiefen. Bis Kilometer 20 ging’s mit dem Kopf auf und ab, aber so stark aufwärts Richtung der 21 Kilometer, dass ich bei der Marathon-Weiche Richtung Kilometer 22 abbog statt Richtung Ziel. Ich habe es nicht bereut, bei Kilometer 25 oder 26 war ich kopfschmerzfrei. Dafür ließ die Kraft und auch der seelische, willentliche Schub jenseits der 30 Kilometer zunehmend nach, was sich auch in langsam in Richtung 6:00 strebender Pace äußerte, die zuvor konstant bei 5:20-5:30 lag. Am Schloss fragte ein mich überholender Marathoni, ob ich die vier Stunden noch schaffen würde – ich sagte: Wird knapp, aber sieht gut aus. Besagter Mitläufer traf mich im Ziel wieder und fragte, ob’s gereicht habe – und das hatte es. Obwohl ich zwischendrin dann nochmal ein Dixie-Klo nahe der Kriegsstraße nutzte, um den stärker werdenden Blasendruck zu reduzieren und wieder offen für Flüssigkeitszufuhr zu sein. Als ich ins Carl-Kaufmann-Stadion hineinlief, standen gerade noch 3:59 auf der Uhr, aber das war die Bruttozeit. Am Ende des Tages kamen 3:54:10 heraus, Platz 2 in der Altersklasse W35 und Platz 35 bei den Damen insgesamt. Gemessen an den Umständen war das schon eine Leistung, mit der ich sehr zufrieden sein kann und auch bin.

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Startnummer – wieder die Star Trek 1701 – und Finisher-Medaille.

Nicht mehr allein

Seit langem laufe ich. Seit 2006, um es genau zu nehmen, und seit nunmehr anderthalb Jahren immer mehrfach pro Woche. Meistens war ich allein unterwegs, selten hatte ich eine Laufgemeinschaft mit einer Kollegin oder meinem Mann. Bei einem Lauftreff war ich noch nie.

Nun hat es „mich erwischt“. Auf der Arbeit habe ich mich dem Lauftreff von Kollegen angeschlossen, selbst sogar noch einen dazu erschaffen für direktere Kollegen. Dazu habe ich mich nun auch – zumindest mit zwei Mal, wie anhaltend das bleibt, muss man sehen – einem Lauftreff im Ort angeschlossen.

Das ist ebenso komisch wie schön, und so ganz genau weiß ich noch nicht, was es mit mir machen wird. DASS es etwas mit mir machen wird und dass es anhalten wird, das weiß ich schon. Wahrscheinlich findet der ein oder andere krass, dass ich so lange in der Intensität, wie ich das betrieben habe, allein die Motivation gefunden habe. Das war nie das Problem. Aber die Gemeinschaft macht es anders, bringt eine neue Komponente.

… und ich bin gespannt, was das genau für eine sein wird.

Stadtwerkelauf Karlsruhe

Am heutigen 13.11. durfte ich mich – quasi in Vorbereitung für den Baden-Marathon, als letzten Vorwettkampf – beim Stadtwerkelauf Karlsruhe mit anderen Läufern messen. Der Volkslauf der Stadtwerke hat eine lange Tradition, er wurde schon das 35. Mal ausgetragen. Ich nahm das erste Mal daran teil.

Bei leichtem Regen traf ich mich gegen 16:30 an der Haltestelle Eckenerstraße mit meinem Mann, der trotz des Wetters zum Anfeuern mitgekommen war. Er war mit dem Auto zur Bahn gefahren und dann mit der Bahn in die Stadt, ich hatte den Weg aus der Stadt mit der Linie S2 gewählt. Wir gingen hinüber zum Stadtwerke-Gelände und freuten uns zu sehen, dass die Stadtwerke einige Möglichkeiten hatten, sich im Trockenen aufzuhalten. Auf der Strecke war das natürlich nicht der Fall, aber das kam natürlich erst später. Nachdem ich meine Startnummer – die 422 – beschafft hatte und meine Tasche abgegeben war, trieben wir uns auf dem Gelände herum, schauten uns um – um 17:20 wurde zum Start gerufen und um 17:30 erfolgte dann der Startschuss für eine ganze Menge Läuferinnen, Läufer, Walkerinnen und Walker. Zehn Kilometer laufen, fünf Kilometer laufen und fünf Kilometer Walking wurden angeboten. Ich hatte mich natürlich für die zehn Kilometer angemeldet, schließlich bin ich im Marathon-Training, da sind fünf Kilometer viel zu kurz – da muss man ja so schnell laufen, sage ich immer.

Ich startete recht weit vorne, hatte aber immer noch mehr Leute zu überholen, als mich überholten. Entlang der Alb sortierte sich das Rennen, und bei zwei oder drei Kilometern waren weitestgehend Männer um mich herum: Ein Indiz, dass ich recht schnell unterwegs war. Irgendwo kurz nach der Fußgängerbrücke über die Honsellstraße überholte ich eine Frau, weiter entlang der Alb sah ich immer wieder die Spitze des Rennens irgendwo um Kurven herum, oder glaubte es zumindest. Eine Frau war noch vor mir, zuerst dreihundert, später eher einhundertfünfzig bis zweihundert Meter, gefühlt zumindest. Aber sie war genauso schnell wie ich, sie taxierte mich von vorne nach hinten, ich sie von hinten nach vorne – aber das Tempo blieb über das gesamte Rennen durch den Regen so ähnlich, dass wir mal etwas mehr, mal etwas weniger Abstand liefen, uns auf Geraden aber nie aus den Augen verloren – und dabei den einen oder anderen Mann noch überholten. Im Ziel dann die Gewissheit: „Und mit der 422, Talianna Schmidt, Platz 2 bei den Frauen!“, hörte ich die Ansage. Ich hatte also in Sichtweite der Spitze des Rennens – zumindest bei den Damen – gestanden. Das fühlte sich grandios an, die angesagte Dreiviertelstunde (45 Minuten) hatte ich auf 10,25km auch unterboten. Meine Tracker behauptet tatsächlich, dass es meine schnellsten zehn Kilometer überhaupt bisher gewesen sind.

Während wir uns dann was zu Essen organisierten – Verpflegung gab’s bei den Stadtwerken einen Haufen – sah ich auf dem Podest für die Siegerehrung etwas, das mir ganz komisch werden ließ: Pokale. Siebzehn Stück! Was habe ich gerätselt, wie die siebzehn zustande kam, bei drei Wettkämpfen und zwei Geschlechtern. Altersklassen konnten es ja nicht sein, denn dafür wären es ja irgendwie wieder zu wenige gewesen, da es ja doch recht viele Altersklassen waren …

Des Rätsels Lösung: Eine Drittplatzierte (5km Walking) musste früher weg und hatte ihren Pokal schonmal mitgenommen. Am Ende stand ich mit drei Minuten Vorsprung auf die Drittplatzierte auf Platz 2 bei den 10km-Läuferinnen, den Abstand zur Siegerin habe ich gar nicht mitbekommen in all der Pokal-Euphorie.

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Das Podium der Frauen – links die Dritte, mittig die Siegerin und rechts ich.

Der Lauf war topp organisiert, trotz des Mistwetters war alles wundervoll, man hatte Platz zum Unterstellen und es gab viele, viele Tische und Bänke zum Sitzen, gute Verpflegung. Einzige Engpässe waren die Gepäckabgabe und die Bon-Kasse für die Verpflegung, die beide nur einfach besetzt waren – aber das war auch der Infrastruktur geschuldet. Hätte ich nicht im Regen jeweils gewartet, hätte ich das Warten aber wohl gar nicht realisiert. Mit 44:27,5 habe ich mein Ziel erreicht und dabei endlich mal ein Podium geschafft.

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Daheim musste der Pokal gleich mal den Damen Heldinnen vorgestellt werden.

Das Ende der Quälerei

Die Quälerei hat nun ein Ende. Denn offen gestanden: Die Halbmarathon-Vorbereitung hat beides Mal richtig Spaß gemacht, die ich sie wirklich durchgezogen habe, aber das Marathon-Vorbereitungsprogramm war doch eine Übung in Disziplin und Härte. Ob ich mir das nächstes Jahr nochmal antue, muss ich mir noch überlegen. Aber ich will es nicht grundsätzlich ausschließen.

Im Moment erstmal freue ich mich, dass nun zwei Wochen Ruhe ist, bis zum Wettkampf. Nur verhältnismäßig kurze Läufe (ein Intervalltraining auf jeden Fall noch, dazu noch einen Vorbereitungswettkampf über zehn Kilometer beim Stadtwerkelauf in Karlsruhe am Donnerstag), danach den Marathon – und dann gehe ich in den Modus „Halbmarathon nächstes Jahr, zwei unter-Halbmarathon-Wettkämpfe noch dieses Jahr“ über. Ich freue mich sehr drauf, dass keine Dreißig-Plus-Läufe mehr auf dem Programm stehen.

Das klingt nun ein bisschen so, als habe es mir gar keinen Spaß gemacht. Das ist nicht der Fall – aber das Halbmarathon-Training ist gegen ein Marathon-Training einfach total schön und entspannt für mich, Marathon ist etwas über der Distanz, auf der ich mich bisher wohl fühle. Das KANN sich noch ändern, muss sich aber nicht ändern. Aber zumindest fühle ich mich nach 40,55km heute, die auch sehr gut liefen, passabel präpariert für in zwei Wochen. Da kommt’s dann drauf an. Ich bin sehr gespannt. Ich erwarte nicht mehr als 4:00:00 zu unterbieten, bin aber für alle Möglichkeiten, die sich im Rennen ergeben, vollständig offen.

Für die Datenwälzer: Es waren heute 40,55km in 3:44:59 bei etwas zu hoher Herzfrequenz, aber noch nicht aus der Toleranz für den langen Lauf oben raus.

Was vor einem Jahr noch unmöglich erschien…

Im August 2017 war ich unglücklich über das Pendeln nach Stuttgart und wollte an einem Ort näher an zuhause arbeiten. Aber meine Initiativen dafür trugen (noch) keine Früchte, was mich frustrierte. Ich bereitete Halbmarathon vor und fragte mich, welche Zeit ich schaffen könnte – an Marathon dachte ich nicht. Als sich im August abzeichnete, dass ich über 200km in einem Monat laufen würde, rechnete ich aus, dass ich für 300km in einem Monat 70km in der Woche laufen müsste und sagte mir: „Niemals schaffst Du das!“

Nun arbeite ich weniger als 20km von zuhause, pendle mit der Straßenbahn, bereite Marathon vor und bin seit letzten August zweimal Halbmarathon gelaufen. Im August stehen bereits 301,5km auf dem Laufkonto.

Was ein wilder Ritt!

Hunde und Menschen – aus Läuferinnen-Perspektive

Hunde haben von den Wölfen sowas wie einen Jagdtrieb geerbt – das ist nicht unbedingt ein Vorteil für so ein Tier, wenn es sich in der menschlichen Zivilisation bewegen möchte. Das ist ’ne generelle Sache, die ich ohne Beschränkung der Allgemeinheit hier zu behaupten bereit bin.

Die meisten Menschen, die mit Hunden zusammenleben und daher mit Ihnen unter anderen Menschen unterwegs sind, tun irgendetwas, um ihre Hunde kompatibler mit den für Hunde seltsamen, aber zwangsweise zu tolerierenden Verhaltensweisen anderer Menschen zu machen. Als Läuferin, die also den Jagdtrieb triggert, und als Person, die gefühlt überhäufig Reaktionen bei Hunden auslöst, bekomme ich das natürlich aus recht direkter Perspektive mit. Ich sage nicht, dass ich Hunde nicht mag – aber im Durchschnitt bin ich fremden Hunden in einer Mischung aus Vorsicht und leichter Abneigung nicht verbunden. Individuelle Hunde, die ich kennen gelernt habe, mag ich fast immer. Leider ist das Kennenlernen bei der Interaktion Läuferin-Hund in der Regel nicht drin. Somit habe ich ein paar Typen von Hund-Mensch-Gespannen identifiziert, die mir auf Wegen und Pfaden begegnen und mir die Einordnung erleichtern:

  • Der Hund-im-Griff-Haber. Der Mensch sieht mich, verändert die Haltung und der Hund steht, von der Autorität des Alphas gebannt. Darauf kann man sich meist verlassen – wenn der Hund sich nicht beugt, merkt man das rechtzeitig für eine jagdtriebmindernde Gehpause.
  • Der Hunde-Halter. Der Mensch sieht die Läuferin, greift ans Halsband und der Hund steht – gelegentlich unter Protest, aber das ist okay.
  • Der Hund-Entschuldiger. „Der macht nichts!“, das ist meist der erste Satz. Dieser Satz ist absolut unnötig. Wenn ich den Hund an Schwanzwedeln, Rasse und Verhalten auf seine Mentalität einschätzen muss, kann der Mensch auch gleich seine Klappe halten – oder mich nett grüßen. Einen Mehrwert für meine Sicherheit bringt er kaum – und dann auch nur durch Anwesenheit, nicht durch das Entschuldigen des Hundes, der in der Regel vor allem dann entschuldigt wird, wenn er aufgrund Spiel- oder Jagdtriebes so aufgekratzt ist, dass ich ihn selbst taxiere.

Wie man wohl herausliest, ziehe ich den Im-Griff-Haber vor – auch beim Halter bedanke ich mich. Der Entschuldiger bekommt ein „Hallo!“ und gegebenenfalls ein „Ich weiß, kenne die Rasse!“ oder „Sehe ich ihm an!“