[KuK] Cuteness Overload

Xue versucht, den Fahrkartenkontrolleur auf sich aufmerksam zu machen.

Von unserer kleinen Xue und Rocky, ihrer gestreiften Reisebegleitung, gab’s am Wochenende in den Zügen und danach noch ein paar weitere Bilder. Ich bekomme selbst den Cuteness-Overload, wenn ich das Ganze nochmal ansehe…

Xue zeigt den anderen Tierchen ihren kleinen ICE, den sie von mir geschenkt bekommen hat.

Zuhause musste die Kleine dann unbedingt ihren kleinen ICE den daheimgebliebenen Tierchen zeigen. Rocky und die Mäuse, die im Rucksack schlafend die Zugfahrt verbrachten, sind auch dabei – aber Schildi, der Pinguin Fritjof sowie Glitzi und Kitty, die beiden Tuschelkatzenfreundinnen, haben den kleinen ICE total ehrfürchtig bewundert!

Bauklötze

Seit geraumer Weile haben viele davon gehört, und unter Zockern ist es jedem geläufig: Minecraft. Sicherlich ist das Spiel Vielen schon bekannt, aber ich werde dennoch nochmal meine Sicht zum Besten geben, was das eigentlich ist: Minecraft.

Kurz gefasst ist es ein PC- und Konsolenspiel, bei dem man in eine aus Klötzchen aufgebaute, mit einem gewissen Touch von Realismus aufgebaute Welt hineingeworfen wird. Der Realismus der Welt besteht in erster Linie darin, dass es unterschiedliche Landschaften, die mehr oder minder der Natur nachempfunden sind, in der Welt gibt. Es gibt Wüsten, Wälder, Berge, Eisflächen, ganz kalte und ganz warme Regionen liegen nicht direkt nebeneinander. Es gibt Tag und Nacht, auch Lebewesen bevölkern die Welt – die Tiere und Dorfbewohner in Anlehnung an die Realität, die Gegner, die bei Dunkelheit auftauchen, sind nicht ganz so realistisch – Zombies, Skelett-Bogenschützen, große Spinnen – und nicht zuletzt die kultigen Creeper, die sich an einen anschleichen und dann explodieren. Nimmt man die Spielfigur des Spielers als Maß, so sind die Klötzchen, aus denen all das aufgebaut, Würfel von einem Meter mal einen Meter mal einen Meter. Das Ganze ist also durchaus recht „grobkörnig“ aufgebaut, was durchaus manche abschreckt.

Die große Stärke dieser simplen, grobkörnigen Welt, in der fast jeder Klotz mit dem richtigen Werkzeug abbaubar und wieder platzierbar ist, liegt in ihrer Freiheit. Wie aus einfachen Lego-Steinen in verschiedenen Farben kann ich quasi alles daraus bauen, was ich bauen möchte. Im sogenannten Survival-Modus muss ich langsam meine sichere Position aufbauen, langsam qualitativ bessere Werkzeuge erwerben, um mehr verschiedenartige Blöcke zu bekommen, aber dann kann ich mit diesen Blöcken quasi alles machen. Türme, Höhlensysteme, Nachbauten realer, imposanter Gebäude, ja auch Kugelraumer aus Perry Rhodan oder die USS Enterprise, alles schon gesehen. Im Kreativ-Modus habe ich alles zur Verfügung, muss mich nicht um das Überleben meiner Spielfigur kümmern und kann nach Belieben bauen. Mit einigen speziellen Aspekten, nämlich dem Redstone, sind auch Schaltungen möglich – damit wird Minecraft zum Lego- und Elektronik-Baukasten mit Survival-Aspekt.

Als weiteren Modus gibt es noch den Adventure-Modus, in dem Spieler durch von anderen Spielern geschaffene Welten marschieren und Abenteuer erleben oder gegeneinander kämpfen können – die Regeln können recht frei vom Ersteller der Welt bestimmt werden, so dass sehr viele Möglichkeiten bestehen. Zudem ist Minecraft Modifikations-freundlich, so dass recht einfach von der Community geschaffene Erweiterungen, Mods und Graphik-Verbesserungen eingebunden werden.

Das Spiel bietet also recht viele Aspekte – für mich sind es vor allem der Lego- und Elektronik-Baukasten mit Survival-Aspekt sowie die Möglichkeit, auf einem Server mit anderen zusammen zu spielen, sich in den jeweiligen Baustellen und Bauten zu besuchen und zu bestaunen, was sich die anderen so ausgedacht haben.

Und so habe ich derzeit mit einem Sammelsurium von Menschen, die ich über eine Weile hinweg „angesammelt“ habe, einen Server für Minecraft aufgesetzt, auf dem fleißig gebaut wird. Ein Mitspieler hat ein beeindruckendes Haus mit einem Labyrinth von Sälen und Gängen darunter gebaut – ich bewundere immer wieder seinen Geschmack und sein Händchen für schöne Innen- wie auch Außeneinrichtung. Zwei andere Mitspieler bauen beeindruckende Festungen auf die Berge, einer plant eine Art Minen von Moria im Untergrund, an anderer Stelle entsteht ein Design-Turm. Einen Laden gibt’s, dazu noch zwei Spielerinnen, die sich mit Dörfern auf der Welt befassen, und eine Erkunderin will sich eine Poststation aufbauen, von der aus sie die Leute mit der Beute von ihren Erkundungen beliefert. Ich selbst baue mir derzeit automatische Farmen für alles Mögliche und planen einen riesigen Wolkenkratzer und ein Verkehrs-System für unsere Welt. All das geht auf einem einzigen Server, ohne sich in die Quere zu kommen – die Vielfalt macht es sogar noch interessanter und schöner. Und genau dafür liebe ich das Spiel und hätte gerne mehr Zeit dafür – aber die ist nunmal begrenzt. Nichtsdestotrotz ist Minecraft vor allem deswegen eine so tolle Beschäftigung, weil man sehr, sehr frei ist – ein Sandbox-Spiel eben.

„Wir bekommen Besuch!“

Heute kam mein Paket an … da ich nach „Beauty and the Beast“ nun auch total auf „Frozen“ abfahre, habe ich nicht widerstehen können …

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Und hier besuchen die alteingesessenen Damen (untere Ebene, v.l.n.r.: Black Widow, Wyldstyle, Wonderwoman, auf der Treppe: Aayla Secura, rechts auf der Rampe: Harley Quinn) die neuen Bewohner unserer kleinen Welt: ganz rechts Olaf, auf dem Balkon Elsa und Anna.

Es mag albern und kindisch sein, aber ich LIEBE es einfach. Der Eispalast ist wirklich hübsch und nun hat sich mein Club der Lego-Mädels weiter vergrößert. Da’s auf Elsas Berg winterlich ist, habe ich auch Wyldstyles Kapuze aufgelassen …

Beim Shooting für dieses Bild wurden keine Schneemänner geschmolzen, Lichtschwerter und Lassos der Wahrheit wurden den Besitzerinnen anschließend zurückgegeben. Es wurden auch keine Marvel-, DC-, Star Wars- oder Lego-Film-Gestalten eingefroren und es wurde auch niemand gefragt, ob sie eine DJane sei.