Bereit für den Spielbetrieb

Das Neko Industries Stadion (NI-Stadion oder NI-Arena) ist fertig! Für Spiele freilich kann noch mit Werbe- und Mannschaftsbannern dekoriert werden, aber ansonsten ist die Heimspielstätte der Automaton Island Iron Golems bezugsfertig!

Wichtig sind natürlich zunächst einmal die Zugänge: Die Fans der Heimmannschaft „Automaton Island Iron Golems“ erreichen das Stadion über die rosa U-Bahnlinie mit der Station „Stadion (Heim)“ im östlichen Basement oder über den Hochbahnring am IiA-Tower im Südwesten. Die Gastfans kommen von der Hochbahnstation „Flussschleuse“ oder vom Serverway [12] (Hochstraße) über die Stadionbrücke im Nordosten – oder alternativ mit der orangen U-Bahnlinie an der Station „Stadion (Gast)“. Dann geht’s durch den Unterbau auf die Tribünen!

Mit fünf Reihen in zwei Tribünenebenen bietet das NI-Stadion viel Platz für begeisterte Fans von Cubistic Football! Natürlich gibt es auch die Loge, die mein Mitautor Manuel erbeten hat. Dort ist Platz für die Bosse von Neko Industries, die sich die Spiele anschauen wollen – aber wenn die Redaktion der Highway Tales da ist, dann gehört uns dieser Platz!

Mit rund 25 Blöcken Höhe, einer Länge von über 60 Blöcken und einer Breite von 43 Blöcken ist das Stadion ein kollossales Projekt gewesen. Bestehend aus Birkenholz für die Heim- und Eichenholz für die Gästeseite, mit einer Menge Stein als Stützen und dem Redstone-Erz-Spur-Spielfeld ist es sicher nicht mit erstaunlichen Nachbauten realer Stadien, wie man sie auf Youtube vorfindet, vergleichbar – aber in meiner Stadt in Minecraft ist es DAS Stadion. Und ich finde, es kann sich sehen lassen!

Das NI-Stadion aus der Vogelperspektive.

Kubistisches Football-Stadion in Bau

Da ich diese Woche ein paar freie Tage habe und man ja nicht allzu viel unter Leute kann, komme ich derzeit in Minecraft ganz schön voran. Mein aktuelles Projekt ist eines, das schon lange auf meiner Agenda stand: Die Heimarena der „Automaton Island Iron Golems“, einer fiktiven Cubistic-(American)-Football-Mannschaft auf unserem Server.

Zunächst einmal: Warum eigentlich „Automaton Island Iron Golems“? Nun, das ist nicht so schwer. Als ich mir – vor mehr als zwei Jahren – auf unserem Server mein Grundstück suchte, überquerte ich einen kleinen Wasserlauf und begann, dort zu bauen. Später fand ich heraus, dass ich eine Insel erschlossen hatte. Da ich viele Maschinen gebaut hatte und weiter welche baue, die mir verschiedene Baustoffe produzieren, war recht schnell ein Name für meine „Institution“ gefunden: Das Institut für industrielle Automatisierung (IiA), angesiedelt auf der Automateninsel. Etliche meiner Rohstoffe wandeln meine Dorfbewohner durch Handel in hochwertigere Produkte um – und wenn Dörfer in Minecraft eine gewisse Bevölkerungszahl haben, bauen sich die Dörfler zur Verteidigung Maschinen – die Eisengolems.

Die Automaton Island Iron Golems sind also die harten, großen Maschinen, die die Dörfer bewachen – und drückt man so einem einen Football in die Hand und stellt eine Bedrohung für die Dörfler ans andere Ende des Spielfeldes, wird es nichts geben, das den Eisengolem aufhält – der geborene Fullback!

Nun brauchten die Automaton Island Iron Golems natürlich ein Stadion – und das habe ich nun endlich zu bauen begonnen. Wie so häufig hat das Stadion natürlich einen Sponsor – die (ebenfalls von mir betriebene, ebenfalls auf der Automateninsel ansässige) Firma „Neko Industries“. Die künftige Neko Industries Arena war zunächst einmal ein Waldstück zwischen verschiedenen Einrichtungen auf der östlichen Automateninsel:

Die Grundfläche von zunächst 55 mal 43 Blöcken erwies sich allerdings schon bald als unzureichend. An den Schmalseiten wurde später noch überhängend verlängert… aber ich schweife ab. Eines nach dem anderen. Was wollte ich also in diese große Grube hineinsetzen? Zunächst einmal natürlich ein Spielfeld. Um ausreichende Beleuchtung zu gewährleisten, war der Plan, keinen echten Rasen zu verwenden, sondern grüne und für die Linien und Endzonen farbige Teppiche zu benutzen, unter denen „Glowstone“, eine blockförmige Lichtquelle positioniert wurde. Da ich ohnehin schon mit Teppichen arbeitete, kam mir noch eine tolle Idee: Im Fernsehen sieht man ja immer schön Linien auf das Football-Feld gelegt: Die Line of Scrimmage, die 10 Yard Raumgewinn für ein neues First Down, manchmal auch Laufwege… und Laufwege auf dem Feld als rot glitzernde Spur zu realisieren, ja, das ging: Das Erz des „Redstones“, einer Art Elektronik-Spiel-Mineral, leuchtet rot und emittiert rote Partikel, wenn es berührt wird – auch durch Teppich hindurch. Also konzipierte ich ein Spielfeld aus Redstone-Erz und Glowstone, beleuchtet und mit Laufspurdetektor, und darüber farbige Teppiche für die Spielfeld-Markierungen und den Rasen…

Nach und nach etablierte ich eine Idee, wie die Tribünen auszusehen hatten – etwas dunklere Eiche für die Gast-Tribüne, dazu oranger Teppich in der Endzone der Gäste, und helle Birke für die Heimtribüne, zusammen mit einer blauen Endzone. Fünf Sitzreihen sollten es werden, drei auf der unteren, zwei auf der oberen „Ebene“ der Tribüne… und erschrocken stellte ich fest: Himmel, ich muss ja das Stadion länger machen! An beiden Enden wird die Tribüne im Endausbau drei Blocks über die ursprüngliche Baugrube überhängen, insgesamt wird das Stadion also 61 Blöcke lang und 43 Blöcke breit. Zugänge soll es auf der Höhe des Spielfelds, getrennt nach Heim- und Gastfans geben, dazu noch Zugänge auf der oberen Tribünenebene von den Hochstraßen der Automateninsel aus. Schwer vorstellbar? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, was müssen dann erst mehrere Bilder sagen?

In Nordosten, in der Galerie zu Bauphasen 3 und 4 zumeist in der oberen, rechten Bildecke, habe ich eine Brücke von einer Bahnstation auf der anderen Seite des Flusses ins Stadion hineingeführt. Die Brücke ist noch ein ziemlicher Rohbau, sie führt aber die Beleuchtungsstützen der Längstribünen als Brückenträger und Beleuchtung fort. In der Südhälfte gilt es, zwei Hochwegzugänge mit den Tribünen zu verheiraten – insbesondere die Eckstücke des Südkurve werden also noch etwas komplizierter, da alle drei Hochweg-Zugänge unterschiedliche Geometrien aufweisen.

Aber am Ende unseres heutigen gemeinsamen Spieleabends konnte ich mit der obigen Phase 4 in Vogelperspektive aufwarten: Die Nordkurve ist bis auf ein paar Glasscheiben fertig, ein Fünftel der Südtribüne (das westliche) steht auch schon. Wenn man auf dem Spielfeld steht und hochguckt, ist es ein ganz schöner Hexenkessel!

Kubistische Insomnia

Ein Glück ist dieser Montag ein Feiertag! Ich finde es zwar schade, nicht mit meinen Lieben zusammen zu sein, aber ich bin im Moment unglaublich froh, dass heute frei ist. Das hängt damit zusammen, dass ich gestern beim zu Bett gehen der festen Überzeugung war, schnell einschlafen zu können.

Ich erzählte meinem Mann (und den versammelten Kuscheltieren und unsichtbaren Mauzen und unsichtbaren, kybernetischen Wölfen – was halt in unserem Haushalt so kreucht und fleucht) eine Katzen-Superhelden-Geschichte. Dann gab’s für die Mauzen, die Kuscheltiere und den Wolf (meinen Mann) ein „Püh!“ zum Einschlafen, von meinem Mann dann ein „Püh!“ für mich, Licht aus –

Gedanken an. Keine Ahnung, was ich zuerst dachte. Jedenfalls konnte ich nicht schlafen. Vielleicht dachte ich auch gar nicht und konnte nur nicht schlafen, die Gedanken kommen dann automatisch. Ich versuchte es mit Phantasie, die sowas üblicherweise bricht, aber es klappte nicht. Es dauerte nicht lange, dann war mein Kopf bei einer Idee angekommen, die wohl schon den ganzen Ostersonntag in meinen Gedanken gelauert hatte: Eine Fracht-Bahn-Linie für unseren Minecraft-Server. Genau genommen: Ein bis drei Facht-Bahn-Linien, die in der Gleishalle West (Fracht) meines großen Haupt- bzw. Tiefbahnhofs Warenumschlag zwischen

  1. meiner Betriebsebene (Zentrallager),
  2. der Core-Lobby meines Turms (ganz unten, mit Minenzugang) und
  3. der Poststation

erledigen sollen. Farblich sollten die Gleise der ersten beiden Linien wohl schwarz oder grau unterlegt werden, die der dritten natürlich gelb – sie führt ja zur Post! Dafür musste ich mir weitgehende automatische Belade- und Entlade-Systeme für Güterloren ausdenken, und genau das geisterte in meinem Kopf herum. Hätte ich doch gegen 1:30 oder gegen 2:30, also bei den ersten beiden Malen, die ich draußen war, selbige Systeme in einer Welt im „Kreativmodus“, wo man frei bauen kann, als Protoypen erstellt und getestet! Aber ich dachte mir: „Tally, Du bist doch nicht SO albern! Du liest einen Moment und dann gehst Du ins Bett und schläfst.“

Aber natürlich bin ich doch so albern, weil das Schlafen nicht funktioniert, wenn mir sowas im Kopf rum geht. Gegen 5:00 gab ich meinen „vernünftigen“ Widerstand auf und baute einen ersten Prototypen. Nun konnte ich schlafen! Nun, nach wenig und unruhigem Schlaf, zudem nicht unbedingt zur richtigen Zeit, habe ich besagten Prototypen eines Be- und Entladesystems erweitert und einen Prototypen der oben genannten gelben Linie, die den Warenumschlag zwischen meinem Tiefbahnhof und der Post ermöglicht, zusammengezimmert. Bis auf eine Variante – bei mehr Fracht als auf einmal in die Lore geht – funktioniert das System super! Für den „Großmengen“-Fall habe ich aber einen manuellen Override gebaut, mit dem man das System wieder auf Schiene setzen kann.

Nun gilt’s, das Ganze irgendwann einzubauen. Ob ich für die Frachtbahnhöfe auf der Betriebsebene und in den Minen das Frontend Typ „Post“ oder das Frontend Typ „Tiefbahnhof“ verwende, weiß ich noch nicht – vermutlich wird’s die Post-Variante. Im Tiefbahnhof werden sich drei Frachtbahngleise Typ „Tiefbahnhof“ die „Gleishalle West (Fracht)“ teilen.

Ich würde ja gerne schreiben: Und jetzt kann ich schlafen. Aber es ist heller Tag! Ich sollte mich allmählich selbst gut genug kennen, dass ich bei manchen Gedankenmühlen einfach das machen sollte, was ich im Kopf zusammenbastele, aber nicht sicher bin, ob’s funktionieren wird. Erst recht, wenn es ohne Leute zu wecken geht!

Baustufe Cyan

Der Minecraft-Boom in meinem Kopf und meinen Freizeit-Kontingenten, der mit dem weißen Haus und einer neuen Population auf unserem Server einherging, hat angehalten. So gibt es nun vom Turm des Instituts für industrielle Automatisierung (IiA) Bilder von der nächsten Baustufe.

Der IiA-Turm in Bau, Baustufe Cyan ist zu sehen. Im Vordergrund ganz links die Baustelle der Hafentürme (schwarzer Glaszylinder), das Weiße Haus und die Kathedrale „Out fine Lady from the Block“.

Der Turm gliedert sich in mehrere Abschnitte. Unter der Oberfläche, im Unterbau, liegen die Core-Lobby, das Gefängnis und die Betriebsebene, die jeweils auch mit Farmen und Automaten verbunden sind, welche mich mit Baumaterial versorgen. Dann folgt, von Wasser umgeben, ein noch immer als Keller bezeichneter Abschnitt. Bei Ebene 0 hebt sich der Turm aus dem ihn umgebenden, tiefen See, auf Ebene +2, acht Blöcke über dem Seespiegel, bilden Brücken die Zugänge zum Turm. Danach geht es nur noch aufwärts!

Die bisherige Nordansicht der Skyline meiner Stadt in Minecraft. Vor „Our fine Lady from the Block“ liegt die Baustelle des Hochhauses der Konzernzentrale von „Neko Industries“, die die Entwicklungen des IiA vertreiben werden. Hoch oben im Nebel sind die in Bau befindlichen Abschnitt des IiA-Turms zu sehen.

Auf Ebene +22 liegt das blaue Stockwerk, das als optisch hübscher Streifen und zugleich für mich markiert ist, damit ich weiß, dass ich nun in den nächsthöheren Abschnitt eintrete, wenn ich im Turm nach oben laufe. Der nächste Absetzpunkt ist dann die Ebene +32 das cyanfarbene Stockwerk. Dort bin ich mit dem Bau nun angekommen, auch wenn die Verglasung auf den Ebenen +30 und +32 noch fehlt. Wie Ihr auf den Bildern seht, ist die Turmkrone mit der Aussichtsplattform schon angesetzt, auch das zentrale Treppenhaus geht schon durch bis ganz oben.

Der Blick hinauf am IiA-Turm, aufgenommen von der Ring-Hochstraße um die Turmbasis.

Wenn der Turm fertig – oder zumindest etwas weiter ist, werde ich wohl auch noch Bilder zusammen mit der Hängebrücke im Süden machen – die Schrägseilbrücke mit dem weißen Seil neben der Kathedrale ist ja weiter oben schon im Bild. Wie bei den meisten extremen Hochbauten kann man – vom Superlativ abgesehen – Sinn und Zweck des Hochbaus bezweifeln.

In Minecraft baue ich seit jeher Türme, da ich stets Sorge hatte, meine Basis nicht wiederzufinden. Ein Turm ermöglicht mir, die Basis aus weiter Ferne zu sehen – und zugleich auch, von der Basis aus weit in die Landschaft zu schauen. Der IiA-Turm allerdings, der bis an die Obergrenze des bebaubaren Raumes reichen wird, übererfüllte diesen Zweck allerdings schon, bevor ich bis zur Ebene +22 (blau) gekommen war. Nun geht es nur noch darum, den Turm so hoch zu bauen, wie man kann – weil man es kann! Wie man auf den Bildern sieht, fügt Minecraft bei solchen Distanzen schon leichten Nebel ein, auch von ganz oben beginnt die Landschaft unten langsam zu verschwimmen. Was auf die ganzen Stockwerke kommen wird – nun, ich weiß es noch nicht.

Bestimmt allerdings werde ich glücklich sein wie in einem Traum, wenn ich einen maximal hohen Turm gebaut habe und diesen endlich mal fertig habe. Die nächsten Hochbauten sind schon in der Mache: zylindrische Zwillingstürme aus schwarzem Glas („die Hafentürme“), die Konzernzentrale von Neko Industries aus poliertem Diorit und türkisem Glas sowie der Turm der Klötzchen-Transport-Behörde (KTB). Doch das sind andere Geschichten.

[KuK] Blockstreet’s back

Die Bodenplatte meiner Kirche in Minecraft in der Bildmitte.

Nun, da ich Urlaub habe, habe ich die Freude an den Klötzchen in Minecraft wieder gefunden. Hier seht Ihr die Grundplatte meiner künftigen Kirche auf der Automateninsel, meinem kleinen Reich auf unserem Server.

Ebenfalls im Bild sind: Im Hintergrund die Hängebrücke „Solidarität“, am rechten Bildrand der Turm des Instituts für industrielle Automatisierung (IiA), davor der Torturm des IiA mit dem verglasten Schriftzug. Rechts unten im Bild liegt die Baustelle des künftigen Firmensitzes von Neko Industries, einer Firma, die Entwicklungen des IiA vertreiben wird – und am unteren Bildrand sind die Pylonen und Seile der Ookami-Brücke zum Wolfenturm, der Heimstatt meines Ehemannes auf dem Server, zu sehen.

Was man noch nicht sieht (neben dem Hochbauteil der Kirche): Der grüne Hügel rechts des Flusses wird früher oder später etwas oben eingeebnet und es wird darauf ein Regierungssitz der Automateninsel erstellt – das Weiße Haus. Auf dem anderen Ufer, obere Bildmitte, ist das Parlamentsgebäude geplant.

[KuK] Block-Leidenschaft

Unsere kleine Lego-Minecraft-Landschaft.
Und dasselbe nochmal – von etwas „tiefer“.

Nach den Geschenken zum Geburtstag schickten uns als „Revanche“ für mein „Schnellziehen“ beim gemeinsamen Essen gehen gute Freunde, die mir auch schon die Lego Minecraft Crafting Box 2.0 geschenkt hatten, auch noch die Hühnerfarm aus der Serie – das Farmhaus kaufte ich mir selbst – und nun habe ich das Ganze zu einer Landschaft arrangiert.

Ist ganz hübsch geworden, finde ich!

Brick Overload

Das wird hier zur Serie, mit dem Overload … denn ein „Emotion Overload“ ist auch noch in der Pipeline. Neben diversen anderen – wundervollen! – Geschenken habe ich die Lego Minecraft Crafting Box 2.0 geschenkt bekommen. Ein wundervolles Lego-Set, das riesige Möglichkeiten bietet. Ich habe die letzten Tage immer mal gebaut, und nun habe ich eine Landschaft mit diversen Details zusammen. Meine Besucher – die auch die Urheber dieses Geschenks sind – haben zusammen mit meinem Mann begeistert zugeschaut, während ich Lego gebaut habe. Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte:

Ein Überblick: Fünf verschiedene Teile, deren Grenzen man gar nicht mehr genau sehen kann, weil sie so schön kombinierbar sind.

Das Tolle an diesem Set ist, dass man es wunderbar zusammenbauen, kombinieren und aneinandersetzen kann. Es fühlt sich sehr klassisch an, dieses Set, Steine, wie ich sie lange nicht mehr in Lego gesehen habe.

Steve will alles in die Luft jagen!
Bääääääm!
Ssssss… Dieser junge Mann hier ist ganz neidisch auf das „Bäääääm!“

Ein wundervolles Spielzeug, für das ich nun einen Platz finden muss … denn ich habe auch wegen einiger Geschenke, die ich noch bloggen werde, etwas umräumen müssen.

Und falls nun jemand fragt: Laut meinem Ausweis bin ich 39 geworden. Mein Verhalten behauptet, dass ich irgendwo zwischen 14 und 17 liege … eine Freundin meinte heute, sie wundere sich, ich sei doch 29 geworden. Tatsächlich sind Klamottenstil und Verhalten wohl tatsächlich jünger als das kalendarische Alter – da merkt man nicht so, dass ich vielleicht doch inzwischen ein winziges bisschen so aussehe, als wäre ich über 30.

Turmbau und Netze

Wie Ihr in meinem vorherigen Post zu Minecraft schon gesehen habt, ist Minecraft für mich ein recht „industrielles“ Spiel. Meine Maschinen – zuletzt ist die Goldmaschine fertig geworden, die nun fleißig produziert – zeige ich denke ich ein andermal.

Für den Moment bin ich stolz, den Fortschritt des Turmbaus zeigen zu können. Während ich nämlich an der Goldmaschine baute und dann noch ein paar Schildkröten züchtete, arbeiteten meine anderen Maschinen fleißig weiter und ich bekam die Möglichkeit, Stück für Stück meine Vorräte an Glas aufzubauen. Das hat sich ausgezahlt, denn ich habe nicht einmal ein Drittel meiner Vorräte verbraucht, um vier oder fünf Ebenen des Hochhauses der Zentrale des Instituts für industrielle Automatisierung nun zu verglasen. Bald ist bis zur ersten (dunkelblauen) Zwischenebene alles verglast und mit Glowstone beleuchtet – die Vorräte dafür sind auch vorhanden.

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Die Baustelle des Hochbaus des Instituts für industrielle Automatisierung (mit blauer oberster Ebene) von Norden aus gesehen. Im Vordergrund ein Zugangsturm mit dem IiA-Logo in Glas, rechts hinten die pilzförmige Eisenmaschine.

Da ich schon von der Goldmaschine gesprochen habe – die zu bauen hatte auch einen Grund. Nun ja – mehrere Gründe. Eine Maschine in Minecraft zu bauen braucht meistens für mich keinen weiteren Grund als dass es möglich ist – denn ich habe Spaß, solche Konzepte zu erdenken oder auch welche, die andere erdacht haben, nach meiner Designidee zu modifizieren. Ein weiterer gewichtiger Grund für eine Goldmaschine sind aber auch Antriebsschienen. Diese werden in Minecraft unter Verwendung der Ressource Gold erstellt und mittels Redstone (eine Art Elektronik-Baukasten in Minecraft – ich spreche gerne von Redstonik) unter Strom gesetzt, so dass sie Loren beschleunigen. Antriebsschienen braucht man natürlich für ein mit Antriebsschienen immer wieder neu beschleunigtes Bahnsystem. Dafür habe ich mir die Klötzchen-Transport-Behörde (KTB) ausgedacht, die nun wohl das Netz betreiben wird … und es gibt auch schon einen vorläufigen Netzplan, der allerdings noch Entwurf ist:

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Der Netzwerk-Plan der KTB. Das alles ist sehr vorläufig, aber könnte eine Vision darstellen, wie die verschiedenen Orte verbunden werden. Die roten und orangen U-Bahn-Linien verbinden weitgehend meine Stadt und die Minen meiner südlichen Nachbarin, die blauen und grünen Hochbahnen stellen Fernbahnen dar. Die cyane Linie soll ein Panorama-Hochbahnring um meine Stadt werden – und die rosa Querverbindung im Norden ist noch recht vage geplant.

Ich finde es ziemlich spaßig, auf wie unterschiedliche Weise man das Spiel spielen kann – ich konstruiere Maschinen, Städte, Verkehrsnetze. Andere bauen Festungen, idyllische Dörfer, Schlösser oder auch Modelle von Stabkirchen. Solange man sich nicht daran stört, dass alles etwas kubisch ist, gibt es kaum Grenzen.

Eindrücke vom Institut für industrielle Automatisierung

Das Institut für industrielle Automatisierung (IiA) ist der Name meiner Einrichtung in Minecraft auf dem aktuellen Server, auf dem ich spiele. Braucht man so eine „Einrichtung“, in Minecraft? Nein – natürlich nicht. Ich erstelle mir aber immer so eine Idee einer „Firma“ oder „Institution“, die meine Bauten in Minecraft „betreibt“. Da ich gerne Maschinen baue, die verschiedene (Roh-)Stoffe in Minecraft erstellen, hat das Ganze meistens etwas Industrielles an sich. Auf meinem ersten Minecraft-Server, betrieben von einem Kumpel mit Nickname „Lexxagon“, war ich die ELCTA – die Eastern Lexxington City Transportation Authority. Warum? Ich baute viele Bahnlinien und hatte dazu ein paar Hochbauten und Straßen, die analog zur New York City Port Authority natürlich auch von der ELCTA betrieben wurde. Auf meinem zweiten Server, betrieben von Leuten der WoW-Gilde eines meiner besten Freunde, war ich „Neko Industries“ (NI). Dort habe ich das Konzept der „Betriebsebene“ entwickelt, eines Kellers unterhalb eines Hochhauses, in dem viele, viele Lagertruhen, automatische Öfen und diverse Maschinerie herumstehen. Als NI begann ich auch mit den umfangreichen Maschinen für Eisen, Gold, Zuckerrohr, Tinte und so weiter.

Auf meinem eigenen Server, dem Server von „Wednesday Night Fever“ (WNF), einer Gruppe von Zocker-Freunden, die am Mittwochabend zusammenspielen, bin ich nun das IiA, das Institut für industrielle Automatisierung. Der Zentralturm der IiA verfügt auf Ebene -6, also schon einer Kellerebene, natürlich über eine Betriebsebene. Der Turm ist, auch ein typisches Designmerkmal meiner Minecraft-Gebäude, sehr hoch (und immer noch in Bau), außerdem steht er in einem Teich und kann nur deutlich über der Erde und auf Kellerebenen betreten werden. Ein paar grobe Eindrücke gibt es hier erstmal:

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Die IiA-Zentrale oberirdisch, mit Hochstraßen in alle Himmelsrichtungen.

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Die Betriebsebene des Instituts für industrielle Automatisierung. In der Mitte des Bilds der zentrale Beleuchtungsschacht mit Lavafall.

Die IiA-Zentrale zwischen Betriebsebene und den ersten oberirdischen Stockwerken habe ich im Beitrag Meta-Minecraft skizziert.

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Die Brücke „Solidarität“, die meinen künftigen Containerhafen überspannen wird, analog zur Köhlbrandbrücke in Hamburg – nur dass die Köhlbrandbrücke eine Schrägseilbrücke ist, während ich hier eine Hängebrücke designt habe.

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Der östliche Zugangsturm des IiA, mit dem Schriftzug IiA in Glas im Turm. Im Hintergrund die Ookami-Brücke, eine Schrägseilbrücke.

Natürlich ist das alles noch nicht fertig. Im Moment baue ich im tiefen Untergrund des Westens des IiA an einer Gold-Maschine, die Netherportale benutzt. Ein Tiefbahnhof mit vier Gleisen ist noch in Bau, neben der IiA-Zentrale ist noch ein weiterer Turm in Bau, zwei weitere Hochhäuser sind in Planung. Dazu wird noch ein Container-Hafen im Süden entstehen. Es gibt immer was zu tun.

Meta-Minecraft

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Wie Ihr wisst, ist Lego mein Ding – und Minecraft habe ich schon öfter als virtuelles Lego mit Crafting und etwas verrückter Technik bezeichnet. Da ich in Minecraft einen für andere etwas unübersichtlichen Baustil pflege, bin ich nun am Zeichnen von Plänen.

Ein erster Anlauf auf einen Teil der Stockwerke des Zentralturms meines „Instituts für industrielle Automatisierung“ (IiA) habe ich hier mal abfotografiert. Leider ist die Anordnung von Service-Schächten und Zentralturm zu komplex, um sie im ersten Anlauf schon in einer solche isometrische Ansicht einzubauen, aber immerhin – so ganz schlecht sieht’s nicht aus, finde ich.