Ausgemustert

Über 900 Kilometer haben sie nun, meine Altra Escalante. Sie sind fertig, ich habe sie kaputtgeliebt.

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Aber ich liebe diese Schuhe so sehr, dass ich sie nicht einfach so wegtun kann. Erstens muss ich ihnen diesen Beitrag widmen, da sie mich mittlerweile über zwei Halbmarathons und zu einem 10-km-Sieg getragen haben. Zweitens mussten neue her. Wo ausgemustert wird, läuft neues Gear vom Stapel:

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Byebye, treue Treter, willkommen neue Treter.

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Weiche Hindernisse

Gestern Abend habe ich meine Lauferei nach dem Wettkampf und der Erholung davon wieder gestartet. Ich möchte es nicht übersteigern, aber irgendwie war es keine gute Woche – meine Laune war am Boden. Das mag seltsam erscheinen, aber ganz unverständlich ist es nicht für mich: Ich habe einen großartigen Wettkampf hingelegt, meine eigenen Erwartungen übertroffen und das Training hat sich gelohnt. Nun ist aber plötzlich der nächste Wettkampf weit weg, man kann nicht permanent jedem seinen Erfolg unter die Nase reiben. Dazu war ja noch einiges an unserer Fassade zu tun – obwohl die Nachbarn da tatsächlich mehr übernehmen als wir, ist es doch ungewohnt mehr als sonst, und dazu ungewohnte Arbeit. Dazu noch ist mein Mann erkrankt, die Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat er sich selbst und mich mit Husten wach gehalten, hatte keine Stimme – und natürlich hatte ich die starke Befürchtung, mich anzustecken, erst recht nach dem Halbmarathon … aber zum Glück scheine ich diese Viren nicht angenommen zu haben.

Aber … ich gleite ab. Denn ich hatte auf meinem Wieder-Anlaufen nach dem Wettkampf zwei „weiche“ Hindernisse. Das erste war auf dem Weg neben der künftigen Bahnstrecke. Bei uns vor dem Dorf wird neben der neuen Trasse der B36 auch eine neue Bahntrasse gebaut. Diese dient als Zuleitung zum Tunnel unter Rastatt – genau zu dem Tunnel, dessen Bau die Rheinschiene letzten Herbst lahmgelegt hat. Meine kürzeren Laufstrecken führen an der Baustelle der nicht im Tunnel laufenden Strecke zum Tunnel hin entlang, und dort wurde der Feldweg nun durch einen asphaltierten Weg für Baumaschinen ersetzt. Dummerweise ist der Wendekreis der Baumaschinen zu groß, so dass sie in einer engen Kurve von Weg oben auf der Böschung zum Weg hinunter auf die Bahnbaustelle über den Dreck seitlich des Weges fahren – nach dem Regen der letzten Tage haben sie eine 15 Meter lange, bis zu 10 Zentimeter dicke, sandige Dreckschicht auf die Straße geworfen dabei. Meine schönen, neuen Saucony Kinvara 9 sehen nun so aus:

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Aber es gab noch ein anderes „weiches“ Hindernis. Das zweite Hindernis ist so ein „weiches“ Hindernis, das Autofahrer langsam werden lässt: Eine Geschwindigkeitskontrolle, aber keine mit Blitzer, sondern eine mit Anzeigetafel und Smiley. Dieser Smiley wird ein Grinsesmiley, wenn man das Limit einhält, und ein böser Smiley, wenn man es überschreitet. Ich habe zwar keine Ahnung, ob die Straße vor unserem Rathaus Spielstraße ist – ich fahre da eigentlich nie mit dem Auto lang – und wieso das Gerät plötzlich mich registrieren konnte – aber für eine Spielstraße war ich zu schnell. Der Smiley guckte böse, 12 km/h waren angezeigt. Kein Auto weit und breit, und mein Tempo passte auch – das Gerät muss wohl mich verwarnt haben, ich sei zu schnell. Das fand ich nun irgendwie WIRKLICH witzig!

Get ready!

Das ist heute Morgen mein Motto.

„Get ready to run!“

Denn es geht auf die Badische Meile 2018, in rund 120 Minuten geht es los.

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Als ich gestern meine Startnummer abholte, was das aber auch eine gute Ausrede, zum rennwerk zu gehen und neue Schuhe zu kaufen. Die blauen Altra Escalante, die Ihr an meinen Füßen seht, haben mit an die 600 Kilometern inzwischen durchaus Anzeichen, dass sie bald ihre Grenzen erreichen werden – ich werde sie voraussichtlich noch im Mai kaputt gemacht haben. Daher gab’s neue Escalante, denn ich bin sehr, sehr überzeugt von dem Schuh. Zu den Saucony Kinvara 9 kann ich noch nicht so viel sagen – die drückte mir Petar vom rennwerk in die Hand, als ich meinte: „Ich will noch einen Schuh, der sich anders anfühlt als meine bisherigen drei Paare – also Mizuno Wave Rider, Altra Escalante und Vibram Fivefinger.“ Ich bin gespannt und werde noch berichten.

Aber erstmal geht’s mit bestehendem Material auf die Strecke der Badischen Meile. Nur das Shirt ist neu, der Garmin vívosport an meinem Arm ist nun schon eingetragen, aber da so ein Teil doch mehr Funktionen hat als ein Schuh, habe ich mich noch nicht zu einem Gear-Bericht durchgerungen.

Man könnte sagen: Ich bereite mich gerade mental auf die unmittelbar anstehenden Wettkämpfe vor – und in Sachen Material auf etwas weniger unmittelbar anstehende. Eben einfach:

„Get ready to run!“

Gemeinsam

Heute kam ich nach einem Tag mit Praktikums-Betreuung nach Hause. Es war trocken und gar nicht so kalt, also wollte ich gerne noch eine Runde laufen gehen. Im Dezember ein bisschen draußen laufen, das ist eine schöne Sache – erst recht, weil ich ja gegen kalte Luft eher empfindlich bin und es mir im Hals kratzt, wenn andere sich mit der Temperatur erst richtig wohl fühlen. Aber bei trockenem Wetter und 6°C ist das nun wirklich nicht der Fall. Also fragte ich meinen Mann, der von einem Besuch seiner Eltern in seiner Absicht, auf dem Laufband zu laufen, gestoppt worden war, ob er mitkäme.

Und siehe da: Kaum zehn Minuten später liefen wir zu zweit durch das dunkle Dorf, drehten eine Runde. Mein Mann probierte das erste Mal auf der Straße seine Topos aus, die er zuvor nur auf dem Laufband getragen hatte. Der November war für ihn nicht so gut, so dass sich draußen Laufen durch Erkältungen und langanhaltenden Husten nicht ergeben hatte. Ich war begeistert: Er lief deutlich schneller als bisher immer, auch deutlich eleganter und dynamischer! Die neuen Schuhe waren eine total gute Idee. Nach zuvor stets sowas wie 9:00 bis 10:00 auf den Kilometer waren nun am Ende der 3,2km 8:11/km auf dem Konto – sein schnellster Lauf überhaupt bisher. Das fand ich ganz großartig! Zusammen Laufen macht noch mehr Spaß, wenn man langsam ähnlicher schnell ist – ich kann zwar noch immer deutlich weiter und auch ein Stück schneller, aber es entwickelt sich – und bei ihm schneller als bei mir.

Das ist eine wundervolle Sache!

Mann-Schuhe

Vor einiger Zeit hat mein Mann meine Altra Escalante mal anprobiert und zum gemeinsamen Laufen ausgeführt, während ich in Fivefingers neben ihm her lief. Nach etwa anderthalb Kilometern erklärte ich ihm, dass er – ohne es zu merken – wesentlich vorfüßiger lief und außerdem 90 Sekunden schneller auf den Kilometer als üblich. Pausen kamen auch bis dahin keine – also waren wir beide der Ansicht, dass seine Mizunos – genau habe ich gerade nicht im Blick, welche es sind, auf jeden Fall welche mit Wave-Platte – vielleicht durch etwas wie die Altra Escalante ergänzt werden sollten. So weit, dass ich zum Ersetzen raten würde, wäre ich nicht gegangen und werde so weit auch nicht gehen.

Entsprechend dieser Erkenntnis gingen wir nun gestern mit der Absicht, ein zweites Paar Altra Escalante (neben dem, das ich fleißig belaufe) für meinen Mann zu kaufen. Da er etwas kleinere Füße hat als ich, waren ihm meine etwas zu groß – außerdem sind das meine! Wir fuhren also zum rennwerk nach Karlsruhe, wo ich ohnehin noch meine Preise vom KM-Fresser-Wettbewerb des Ladens abzuholen hatte. Dieses Mal wurden wir nicht von Petar beraten, sondern von einer seiner Kolleginnen, mit der ich noch ein nettes Gespräch über meinen Lauf in Prag zum Metronom hatte. Auch der Chef schaute noch vorbei – er war mit meinem Gewinn für meinen 15. Platz in der Sachpreiskategorie und einer hübschen kleinen Medaille vom rennwerk-Laden in Pforzheim nach Karlsruhe gekommen. Wie soll ich sagen: Escalante in den zierlichen Kategorien der Füße meines Mannes (er hat mit 42 ein bis anderthalb Schuhgrößen weniger als ich!) waren nicht mehr verfügbar, also bekam er die untenstehenden Topos empfohlen. Sein Lauf sah super darin aus, während er sich in einem alternativ angebotenen Modell von Saucony merklich unwohl fühlte – was nicht an den Schuhen, sondern am Zusammenspiel Schuh-Fuß-Mensch lag. Wie soll ich sagen: Nun hat auch mein Mann zwei Paar hoffentlich aktiv belaufene Laufschuhe und ich bin super-gespannt, wie er sich auf den Topos macht. Der Beschreibung nach will ich diesen Schuh auch irgendwann mal antesten.

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Bei uns wird der Schuhschrank allmählich echt sehr … sportlich aussehen, vorausgesetzt, wir (eher: Ich, die ich die meisten Schuhe – Laufschuhe und andere – in diesem Haus besitze) bringen ihn mal in Ordnung.

Angelaufen, eingelaufen: Altra Escalante

Vor einigen Wochen habe ich beim rennwerk in Karlsruhe drei neue Paar Schuhe gekauft. Über die Fivefingers muss ich nicht viel sagen, das habe ich in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal getan. Meine Mizuno Waverunner hatte ich auch schon nach Kräften benutzt, und auch wenn ich die Wave-Platte liebe, sich neue Waverider zu kaufen, war nicht sehr innovativ.

Wie im früheren Beitrag geschrieben, die Escalante fühlen sich ein bisschen wie ein komplementärer Schuh zu der „Linie“ an, die die Waverider und die Fivefingers aufspannen. Abwechslung für die Füße – aber haben sie sich auch in meinem Laufalltag bewährt? Die kurze Antwort ist: Ja! Auf jeden Fall!

Mein Schuh und ich
Der Altra Escalante hat keinerlei Sprengung, die Sohle unter der Ferse ist also exakt so hoch wie die Sohle unter dem Vorfuß. Mir als Vorfuß-Läuferin kommt das sehr entgegen. Zudem ist der Schuh angenehm leicht, was einem dynamischen Laufstil, der von Leichtigkeit, statt von Kraft geprägt ist, auch entgegenkommt. Ein genaues Gewicht gebe ich nicht an – das müsste ich nachschauen und das könnt Ihr selbst. In erster Linie will ich von meinen Erfahrungen berichten – vielleicht mag ja danach jemand den Schuh auch ausprobieren, oder weiß danach ganz genau: „Mit dem Escalante braucht mir keiner kommen!“

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Altra Escalante und Laufstil
Ich konnte bei meinen Tests mit dem Altra Escalante nicht umhin, ihn als Vorfuß-Läufer-Material zu betrachten. Ich kann mir nicht vorstellen, auf diesem Schuh mit der Ferse zuerst aufzukommen, wenn ich nicht gerade im Gehmodus bin. Das stelle ich mir unangenehm vor. Natürlich kommt er einem da ohne Sprengung entgegen. Der Schuh erlaubt nach meinem Dafürhalten größere Schritte als ein Fivefinger und frisst nicht so viel Energie wie eine Dämpfung – wie zum Beispiel das Gel an meinen alten Asics, die ich nicht mehr belaufe, oder die Dämpfung beim Waverider. Insgesamt ein schneller Schuh für mich – der schnellste, den ich bisher gelaufen bin.

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Trainings- und Wettkampftest
Vier Läufe knapp unter oder über zwanzig Kilometer habe ich auf meinen Escalantes bisher intus, dazu ein paar kürzere Strecken. Außerdem hat mein Mann eine Trainingsrunde auf den Escalantes zurückgelegt. Allgemein kann ich sagen: Der Schuh fühlt sich schnell an und ist auch schnell, wie oben beschrieben. Meinen Mann hat er auch mehr zum Vorfußlauf gebracht – auf seinen Mizuno Waves läuft er eher Mittelfuß, bis jetzt. Mein Mann war auch deutlich schneller als normal, als er die Schuhe probierte – und merkte es nicht einmal. Nach dem Training hat er (das erste Mal überhaupt) vom Laufen Muskelkater bekommen – in den Waden. Was ich oben geschrieben habe – schnell und vorfußig – basiert also auf Trainingserfahrungen. Eine andere, ziemlich deutliche Trainingserfahrung war, dass ich ein Ziehen im rechten Mittelfuß hatte, nach den ersten 20 Kilometern auf den Escalantes. Nach einiger Zeit merkte ich, dass dieses Ziehen die charakteristische Zeitstruktur und das Gefühl eines Muskelkaters hatte. „Sehr aktivierend“ nannte Petar vom rennwerk die Escalantes – und das kann ich auch bestätigen. Meine Fivefinger-gestählten Füße machten mir sehr deutlich klar, dass die Gewölbe des Fußes von den Escalantes sehr profitieren – vielleicht nicht mehr, aber mindestens anders, komplementär zu den Fivefingers. Gerade, wenn man sonst eher stilllegende Schuhe trägt – ich habe im Alltag oft Stiefel mit etwas Absatz an – ist der Escalante aus meiner Sicht für den Fuß eine interessante Abwechslung zu einem Fivefinger, um den Fuß zu aktivieren. Mir liegt der Schuh für einen Wettkampf eher als ein Fivefinger, weil ich eben doch nicht jedes Steinchen spüre.

Einziges Manko
Die mitgelieferten Schnürsenkel sind nicht gerade lang – man neigt dazu, den Escalante aufgrund der Kürze der Senkel zu straff zu schnüren, um noch genug Schnürsenkel in der Hand zu haben, um eine Schleife zu binden. Ist aber auch Gewöhnungssache, eben die Schleife mit etwas kürzeren Enden zu binden. Vielleicht habe ich auch nur einen recht hohen Fußrücken.

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Fazit
Nicht zuletzt, da ich auf dem Escalante einen Halbmarathon in für mich selbst überraschend guter Zeit gelaufen bin, liebe ich diesen Schuh. Empfehlen oder abraten kann ich sicher nicht – aber ich kann zumindest sagen: Für jemanden, er mit Fivefingers umgehen kann und Abwechslung sucht, ist das ein toller Schuh! Als Vorfußläuferin würde ich ihn nur anderen Vorfußläufern nahelegen, aber ich kann da nicht aus meiner Haut – wer anders läuft, muss sich Erfahrungen anderer Läufer anschauen. Jedenfalls ist’s mein neuer Lieblingsschuh!

Kaufrausch!

Da ja meine Fivefingers kaputtgeliebt wurden, war ich gestern Schuhe kaufen. Dafür bin ich einer Empfehlung meiner Schwägerin gefolgt, ich habe mich nämlich zum rennwerk in Karlsruhe begeben. Meine zerstörten Fivefingers und meine beanspruchten Mizunos hatte ich natürlich dabei – ebenso wie ein mulmiges Gefühl, dass bestimmt irgendwas über die ganze Zeit hinweg an meinem Laufstil nicht gut gewesen sei, sich vielleicht schleichend schlechter Stil etabliert hätte und so weiter … Es ist eine Weile her, dass ich mit Laufstilanalyse neue Laufschuhe gekauft habe, und so war ich nervös. Wirklich nervös. Vor allem hatte ich Angst, dass ein gegebenenfalls schlechter Stil, den zu korrigieren Arbeit, Einlagen oder sonst etwas erfordert hätte, meine Motivation schmälern würde. So kam ich etwas flatternd in der Rennwerk-Filiale in Karlsruhe an.

Dort grinste mir über die Theke hinweg ein freundliches Gesicht entgegen, der Berater fragte mich nach meinen Laufgewohnheiten, hörte sich an, was ich über mein Laufen zu sagen hatte. Er fragte, wie viel ich laufe – und freute sich, dass ich meine alten Schuhe dabei hatte – zwecks Analyse. Dann beruhigte er mich erstmal: Meine Mizunos standen gerade, die Außenkante war nicht so viel stärker abgelaufen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Er empfahl wieder einen Neutralschuh, kündigte an, mir da einen Vorschlag und einen neuen Mizuno zu bringen und meinte, ich solle mal auf der Bahn für eine video-basierte Laufanalyse mit meinen alten Mizunos laufen. Ich war schonmal sehr beruhigt – schließlich war auf den ersten Blick nichts da, was ich auf meinen letzten 1300 Kilometern offenkundig falsch gemacht hätte. Bei der Laufanalyse bekam ich dann die Ansage, dass mein Laufstil elegant sei, ich schön auf dem Vorfuß und symmetrisch laufe und somit fast schon „weniger“ Schuh als mein bisheriger Mizuno eine gute Idee sei. Bei dieser Gelegenheit kam auch auf, dass „weniger“ Schuh sicher auch gut funktionieren würde, da ich ja durchaus auch mal zwanzig Kilometer auf meinen Fivefingers zurücklege – am Stück. Die Zerstörung der alten Fivefingers ließ meinen Berater auch ein wenig die Braue hochziehen.

Nachdem ich dann eine Neuauflage meiner Mizunos probiert hatte und ein als Alternative hingestelltes Paar von Brooks nicht so gerne mochte, bekam ich noch zwei weitere „Versucherle“: Ein im Aspekt „viel Schuh“ deutlich reduziertes Paar von Mizuno, leichter und direkter als mein altes Paar, und ein Paar Altra Escalante. Was soll ich sagen? Die leichteren Mizunos fühlten sich wie eine Zwischenstufe von den Mizuno Waveriders zu den Fivefingers an, die Altra Escalante waren ein ganz anderes Ding. Ungewohnt, spannend, interessant. Wenn man die Fivefingers und die Mizuno Waveriders nimmt, eine Linie dazwischen zieht, dann lagen die leichteren Mizunos auf dieser Linie – die Altra Escalante spannten mit dieser Linie ein Dreieck auf.

Eigentlich hatte mein Berater Petar mir die Escalante nur als „Versuch“, um Feedback zu bekommen, in die Hand gedrückt. Ich war aber auf Anhieb begeistert – Abwechslung ist nicht, die bisherige Abwechslung zu nehmen und eine Zwischenstufe einzuführen, sondern was ganz Neues hinzuzufügen. Unten seht Ihr dann auch, was ich gekauft habe:

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Mizuno Waverider, Altra Escalante, Vibram Fivefingers – eine Dreieinigkeit für viele neue Kilometer und viel neuen Laufspaß. Ersetzt wurde in folgender Form:

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Alte Fivefingers gegen neue Fivefingers. Simpel, aber richtig und wichtig. Mit ’nem Loch in der Sohle ist auch ein Barfußschuh nicht mehr akzeptabel. Die neuen haben natürlich kein Loch in der Sohle.

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Die alten Mizuno Waves, deren genaues Modell ich nicht mehr weiß, sind nicht ganz so „fertig“ wie die Fivefingers, aber angezählt sind sie definitiv. Deswegen werden die neuen Waveriders, die hier auf den alten draufstehen, sie ersetzen – ziemlich bald, vielleicht sofort.

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Und hier seht Ihr die Neuanschaffung, die mich völlig geflasht hat: Altra Escalante. Beim Test habe ich direkt gemerkt, wie der Schuh meine Gewölbe fordert, was ich sehr wichtig finde – schließlich ist ein intaktes, trainiertes Gewölbe eine wichtige Basis für einen gesunden Fuß, der keine Fehlstellungen entwickelt. Leicht, sprungfreudig und unheimlich wendig fühlen sie sich an, die Escalantes, elegant und schnell. Neben dem nötigen und durch seinen Erfolg glücklich machenden Ersatz meiner bisherigen Laufschuhe durch jeweilige Neuauflagen ist das hier das neue Stück Laufbegeisterung.

Ich bin sehr froh, eine so angenehme Beratung bekommen zu haben und kann, erst recht bei diesem Ergebnis, das rennwerk nur empfehlen!