Nach dem Musical

Am Donnerstagabend haben wir in Hamburg das Musical „König der Löwen“ besucht. Mit einem sehr ergreifenden Anfangsbild mit „Circle of Life“ und wundervollen, etwas eigenwilligen Kostümen und Bühnenbildern sowie zwei hervorragenden Soli von Nala und Rafiki hat es mir sehr gut gefallen – wenn auch die anderen noch deutlich begeisterter waren. Ich bin eben eher für Ballett und Oper zu haben als für’s Musical. Das ist aber voll in Ordnung so – toll war es auf jeden Fall.

Ein paar Bilder vom nächtlichen Hamburg, von der Elbinsel in Richtung HafenCity habe ich bei der Rückfahrt vom Musical über die Elbe gemacht:

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Die Elbphilharmonie vom Steg bei König der Löwen, bei Nacht.
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Blick auf die Landungsbrücken vom König der Löwen aus.
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Mehr Landungsbrücken bei Nacht.

Viel mehr Bilder wird’s aus Hamburg leider auch nicht geben – naja, leider ist relativ. Ich mache meist wenig Bilder und begeistere mich mehr für die Eindrücke auf meiner Netzhaut.

Auf dem Heimweg mit der S3 nach Neugraben habe ich dann den halben Zug unterhalten. Ich war todmüde und wollte keinesfalls einschlafen auf der Autofahrt von Neugraben nach Horneburg. Also alberte ich, auch um die Tochter unserer Gastgeber ein wenig von „Ich bin müde!“ und „Ich habe Hunger“ und „Mir ist kalt!“ abzulenken. Also brannte ich ein Feuerwerk an Witzen, dummen Sprüchen und Anekdoten ab, von „Als ich schlechte Laune hatte, habe ich mich über das nächste am Straßenrand unbändig gefreut!“ über Wortwitze bis hin zum einfach nur grinsenden Gucken und Lachen. Mehrere Mitreisende schauten zwischen irritiert, betreten, lachend und mit der Zeit etwas verzweifelt, aber das passte dann schon. Meinen Mitreisenden war ich jedenfalls nicht genug peinlich, um sich von mir wegzusetzen – zumindest setzte sich die Tochter meiner Freundin nur zwei Plätze weg und wollte etwas später schon wieder neben mich, aber mein Nebensitzer meinte „Weggegangen, Platz gefangen.“

Wir sind dann auch noch gut angekommen, auch wenn ich auf der Heimfahrt ruhiger wurde. Aber ich war hinreichend wach vom Herumalbern, dass ich nicht müde genug für Sekundenschlaf wurde – und das war ja auch eines der Ziele der Alberei.