Die Highway Tales 2019

Das Jahr 2019 ist vorbei – und es war ein gutes Jahr für die Highway Tales. Freilich: Die Highway Tales sind kein hochbesuchtes Lifestyle-, Magazin- oder Lebenshilfe-Blog. Hier geht’s um das Pendeln und zunehmend das Laufen, das Fahrrad-, Zug- und Autofahren dreier Schreiber.

Aber mehr will dieses Blog auch nicht sein – und dennoch ist 2019 eine Menge gewesen. Erstmals wurden die Highway Tales jeden Monat eines Jahres mehr als 1000, ja mehr als 1100 Mal aufgerufen. Das hat natürlich auch mit der Regelmäßigkeit zu tun, denn seit dem 24.12.2018, meinem 39. Geburtstag, ist die Serie von (mindestens) einem Post täglich nicht abgerissen. Wir haben dieses Jahr auch die 100 Follower sowie die 1000 Beiträge überschritten. Ein paar Statistiken für 2019 und die Jahre davor sehr Ihr hier:

Rein an Aufrufen sind die Highway Tales von 2017 auf 2018 mehr gewachsen als von 2018 auf 2019. Allerdings verteilten sich die Aufrufe 2019 gleichmäßiger auf alle Monate.

Deutlich zu merken waren die häufigeren Kommentare und Likes für Postings hier, teils gab es ganze Diskussionsfäden. Die Interaktion mit Euch ist für uns viel befriedigender als die bloße Masse an Aufrufen.

Ebenfalls über die bloße Masse hinaus geht, dass die Highway Tales im Jahr 2019 aus 49 Ländern aufgerufen wurden! Die allermeisten Aufrufe freilich kamen aus Deutschland, auf Platz 2 liegen weiterhin die USA. Neben den Vereinigten Staaten sind die nicht-europäischen Länder in den Top Twenty Hongkong, Singapur, Südkorea, die Türkei (die ja zumindest teils nicht in Europa liegt), Kanada und Japan. Mit über 14.200 von 15.701 Aufrufen dominieren – nicht unerwartet bei einem deutschsprachigen Blog – die deutschsprachigen Staaten Deutschland und Österreich.

Aufrufe der Highway Tales nach Ländern, gewichtet mit der Einwohnerzahl (grün). Die Gesamtaufrufe sind in blau dargestellt. Die grünen Balken stehen für „Aufrufe der Highway Tales seit Beginn pro ca. 100.000 Einwohner“.

Mit Aufrufen aus insgesamt 61 Ländern hatte ich ja schon ein bisschen gespielt, in der Vergangenheit. Im Diagramm seht Ihr nun die Aufrufe der Highway Tales aus verschiedenen Ländern seit Beginn aufgezeichnet. Aufgereiht habe ich die Aufrufzahlen nach den Aufrufen pro 100.000 Einwohnern, da fast 800 Aufrufe von ca. neun Millionen Österreichern implizieren, dass unter den Österreichern wesentlich eher einer unserer Leser zu finden ist als bei knapp 1230 Aufrufen aus den USA, die aber über 325 Millionen Einwohner haben.

Unschwer ist zu erkennen, dass die Korrelation zwischen Blogaufrufen und gelaufenen Kilometern, die bis 2018 ganz gut gegeben war, nun nicht mehr greift:

Blogaufrufe und Kilometer – keine Korrelation mehr.

Wir von den Highway Tales freuen uns auf ein spannendes 2020 – mit Laufen, Fahrrad-, ÖPNV-, Fernzug- und Autofahren sowie vielen weiteren spannenden Themen. Der thematische New Entry sind Klemmbausteine, die schon 2019 auftraten, vermutlich aber auch 2020 wieder manchmal ihren Weg hierher finden.

Ein frohes neues Blog-Jahr wünschen wir allen Lesern, befreundeten Bloggern, Kommentatoren, Likern und Email-Followern.

Jahresrückblick: Taliannas Lauferei

Das Jahr 2019 war mein stärkstes Laufjahr bisher. Das gilt für die gelaufenen Kilometer, die Zahl der Wettkämpfe und das Tempo. Meine Bestleistungen auf allen Strecken, auf denen ich Wettkämpfe gelaufen bin, stammen aus 2019.

Wettkämpfe

Neunzehn Wettkämpfe bin ich im Jahr 2019 gelaufen: Es begann mit dem Fünfzehner und dem Zwanziger der Winterlaufserie in Rheinzabern, danach folgte der Fünfzehner beim Rißnertlauf in Karlsruhe-Rüppurr, dann ein 14-Kilometer-Abschnitt der Marathon-Staffel der Sport Löwen Baden. Kaum eine Woche später ging es mit dem Zehner beim Volkslauf in Neureut weiter, dann lief ich im Mai bei der Badischen Meile mit, erreichte mein Halbmarathon-Personal-Best beim Dämmermarathon in Mannheim und nahm am Altstadtlauf in Ettlingen teil. Es folgten der Zehner beim Festungslauf in Philippsburg, der Hella Hamburg Halbmarathon bei brütender Hitze, dann der Campus Run in Stuttgart und schließlich eine Verbesserung der Halbmarathon-Bestzeit im August in Hambrücken. In September und Oktober lief ich binnen 31 Tagen den Stadtwerkelauf in Karlsruhe, den Badenmarathon, den Köhlbrandbrückenlauf und den abschließenden Zehner des ersten Regio Cups Karlsruhe beim Hardtwaldlauf.

Bereits als Teil der Saison 2019/2020 kamen dann im November und Dezember der Fünfer in Ötigheim, der Zehner der neuen Winterlaufserie in Rheinzabern und schließlich am heutigen Silvestertag der Silvesterlauf in Forchheim.

Alle meine Wettkämpfe. Läufe aus 2019 sind grün hinterlegt. Persönliche Bestleistungen erscheinen als Rauten mit rotem Rahmen. Die beiden Kurven sind Fit-Funktionen an meine Leistungen – eine stumpfe Parabel einerseits und das Steffny-Riegel’sche Exponentialgesetz.

Persönliche Meilensteine waren die zweimalige Verbesserung der Halbmarathon-Bestzeit auf unter 90 Minuten und zuletzt 1:27:02, die knappen Sub-40-Minuten auf zehn Kilometer beim Hardtwaldlauf mit anschließender Verbesserung auf 39:41 in Rheinzabern, der Marathon in unter 3:20 und der furiose Ritt in 48:59 zweimal über die Köhlbrandbrücke.

Training (Laufen)

Wie oben schon angerissen, kamen die Leistungen in den Wettkämpfen nicht von ungefähr. Es stecken ganze 4052 Kilometer und 790 Meter an Laufen drin, wobei die Wettkämpfe hier mit eingerechnet sind. 277,79 Kilometer an Wettkämpfen könnt Ihr gerne aus dem Training rausrechnen, wenn Ihr mögt.

Natürlich habe ich nicht nur Wettkampf und Training getrennt erfasst, sondern eben auch nach verschiedenen Trainingsformen sortiert und außerdem aufgeschlüsselt, was ich auf welchen Schuhen gelaufen bin:

Natürlich variierte die Länge der Strecken über das Jahr hinweg, auch das mittlere Tempo unterschied sich. Mir fiel auf, dass ich im Verhältnis zu 2018 zwar sehr viel mehr sehr lange Läufe dabei hatte, aber eben auch genug kurze (z.B. zum und vom Fitnessstudio), so dass die mittlere Distanz pro Lauf sich nicht wirklich verändert hat, während aber insgesamt doch das Tempo nochmal höher wurde:

Was noch fehlt, sind die überwundenen Höhenmeter – es waren insgesamt 10379 im Jahr 2019. Erstmals hätte ich in einem sehr flachen Anstieg den höchsten Berg der Erde erklommen, wenn ich nur bergan und nicht mehr bergab gelaufen wäre – theoretisch, natürlich. Außerdem hat sich mein „neuer“ Parameter, nämlich die Herzschläge pro 100 gelaufenen Meter, für mich als langfristiger Formanzeiger bewährt.

Was bleibt, sind Gesamtwerte:

  • 4052,79 Kilometer in 367 Stunden, 41 Minuten und 37 Sekunden, verteilt auf 388 Laufaktivitäten.
  • 10379 Höhenmeter.
  • 234.032 kCal beim Laufen verbrannt dieses Jahr.

Uff, das war ein Haufen. Aber da ist…

Noch was?

Ja, in der Tat. Da ist noch was: Ich habe im Dezember das Radfahren nach mittlerweile 20 Jahren Pause wieder angefangen. 68 Kilometer habe ich in meinem ersten Monat als „wiedergeborene Radlerin“ absolviert. Außerdem ergänzt seit März das Fitnessstudio mein Training – ein wenig regelmäßiger als die 38 Termine dieses Jahr hätte ich es noch gerne, aber irgendwas ist ja immer.

Und am Ende des Jahres stelle ich fest: Sport ist mehr denn je ein fester, wichtiger Teil meines Lebens! Boah, tut das gut!

It is life but not as we know it – Taliannas persönlicher Rückblick 2019

Ich benutze diese Zeile aus „Star Trekking“ von The Firm recht gerne, vor allem, wenn da etwas Neues auf mich zukommt. Dieses ablaufende Jahr 2019 enthielt eine Menge neue Dinge. Ich habe mal gelesen, im ersten Drittel des Lebens liefere man den Text, im Rest dann den Kommentar. Demnach müsste ich 120 Jahre alt werden, denn dieses mein vierzigstes Lebensjahr war voller neuer Dinge, die ich als „Text“ einstufen würde und nicht als Kommentar.

Was die Arbeit angeht, möchte ich hier eher auf der abstrakten Ebene bleiben. Vieles, was im Büro passiert, sollte nicht nur, sondern hat im Büro zu bleiben. Das funktioniert zwar nicht immer optimal, was „im Kopf“ angeht, aber was „im Blog“ angeht, ist Dienst Dienst und Schnaps Schnaps, wie man so nett sagt. Ein paar Dinge gehen aber doch: Nachdem ich 2018 zweimal den Arbeitgeber gewechselt habe und einen ziemlich wilden Ritt hingelegt habe, könnte man meinen, dass 2019 eher ruhig war. Tatsächlich kündigen sich die größeren, „sichtbaren“ Veränderungen für 2020 an: Die Strahlenschutzaufsichts- und -genehmigungsbehörde wird in Baden-Württemberg ein eigenes Referat an den Regierungspräsidien, wir ziehen in ein neues Bürogebäude und unsere Rechner werden auf Windows 10 umgestellt – alles in 2020. Aber 2019 verließen zwei Leute unsere Gruppe vorübergehend, drei neue kamen hinzu. Schon das verändert einiges – ich wurde von einer „Neuen“ zu einer der erfahrensten Personen zumindest in der Karlsruher Gruppe! Es ist eine erstaunliche Erfahrung, dass plötzlich eher die anderen mit Frage und Kaffeetasse in meiner Tür lehnen als ich bei ihnen. Außerdem durfte ich die Erfahrung machen, dass mein zynischer, manchmal brachialer Humor und meine Art, zumindest intern auch mal über Kuriositäten meiner Arbeit nicht mehr an mich halten zu können vor lachen, plötzlich geschätzt wird, selbst von der Chefin! Das ist wirklich neu.

Tiefer in die Arbeit gehe ich aber nicht hinein. Auch privat veränderte sich so manches! Zuoberst steht hier, dass ich mehr als zuvor Besuche bei Freunden mit Wettkämpfen verbunden habe – besonders neu ist aber, dass Freunde und Familie extra anreisten, um meine sportlichen Wettkämpfe zu sehen! Das gab es zwar bei den Campus Runs 2017 und 2018 sowie bei den Köhlbrandbrückenläufen 2017 und 2018 schon, aber 2019 ging das richtig durch die Decke: Zu Pfingsten kamen mein Nennbruder und sein Vater mit zum Festungslauf nach Philippsburg, im Juni beim Hella Halbmarathon in Hamburg machte unsere Gastgeberin Fotos und stand mit an der Strecke, beim Campus Run war die Redaktion der Highway Tales komplett, im August in Hambrücken war mein Vater dabei. Im September und Oktober war’s noch mehr: Ein Vereinskamerad schoss Fotos beim Stadtwerkelauf im September, indem er auf Skates an verschiedene Punkte der Strecke kam, beim Badenmarathon war wieder die Redaktion der Highway Tales komplett, zudem mein Vater vor Ort und vier Vereinskollegen von den Sport Löwen feuerten an! Beim Köhlbrandbrückenlauf waren dieses Mal sogar fünf Nichtläufer für mich an der Strecke: Mein Mann, mein Nenn-Bruder, sein Vater und unsere Gastgeberehepaar aus der Nähe von Hamburg! Genauso war’s dann beim Hardtwaldlauf in Karlsruhe: das „übliche Trio“ aus meinem Mann, meinem Nenn-Bruder und seinem Vater wurde durch ein befreundetes Pärchen ergänzt und mein Vereinskamerad mit Skates und Fotoapparat war auch wieder an der Strecke!

Freilich kommt noch ein „sportlicher Review“ von 2019, das hier ist schließlich der persönliche. Dass aber mein Sport im Umfeld weit mehr wahrgenommen wird als früher, das ist eine durchaus sehr persönliche Sache – auch, dass ich zunehmend mehr Leute auf den Wettkämpfen kenne und Worte mit ihnen wechsle, und dass ich nun für einen Verein laufe, sind Dinge, die mich 2019 ziemlich überrascht und gefreut habe.

Was halb im ganzen Sport untergeht: Wir haben 2019 auch weit mehr als je zuvor Gäste beherbergt. Zu diversen Anlässen – auch einer Menge nicht-sportlicher – hatten wir Übernachtungsgäste. Eine Freundin fuhr vor und nach ihrer Reha auf eine Nacht bei uns vorbei, mein Nenn-Bruder und sein Vater waren öfters hier, unter anderem für die Party zum Vierzigsten meines Mannes und für die Party zu meinem Vierzigsten.

Wo ich gerade schon dabei bin: 2019 habe ich auch das bisher schlimmste Unwetter erlebt – einen heftigen Downburst, bei dem lange auch über einen Tornado spekuliert wurde, suchte unser Dorf heim. Die Schäden im Umfeld sehe ich teils noch immer beim Laufen. Außerdem entdeckte ich Lego und andere Klemmbausteine wieder – was unter anderem in einem Besuch beim Helden der Steine resultierte und im Lego Teilchenbeschleuniger zum Vierzigsten seinen vorläufigen Höhepunkt fand.

Bestimmt habe ich einen Haufen Dinge vergessen – 2019 war ein ereignisreiches Jahr. Dass 2019 eben auch stressig war, spürte ich auch. Die Kopfschmerzhäufigkeit ist wieder hochgegangen und ich bemühe mich derzeit, das wieder in den Griff zu bekommen.

Zum Sport und zum Blog sind noch Rückblicke in der Pipeline, aber die kommen morgen bzw. übermorgen Abend, wenn die jeweiligen Statistiken auch vollständig sind. Rutscht gut ins neue Jahr und stoßt Euch nirgends an!

Jahresrückblick 2018 – Laufen

2018 war ein krasses Jahr für mich. Es gab viele Veränderungen – sehr viele sogar. Ich habe Anfang 2018 die Arbeitsstelle gewechselt und Mitte 2018 nochmal. Dazu habe ich meinen Schrank ausgemistet, mein Pendel- und Verkehrsverhalten signifikant umgestellt. Darüber wird glaube ich noch zu schreiben sein, auch wenn ich das im Jahr immer mal wieder getan habe. Vor allem aber bin ich gelaufen, viel gelaufen. Es war das bisher lauf- und laufwettkampfstärkste Jahr meines Lebens. Es kamen zusammen:

  • ein Marathon in unter vier Stunden,
  • ein Halbmarathon mit einer Zeit von 1:35:53,
  • zwei Wettkämpfe über ungefähr 12 Kilometer, beim einen mit Altersklassensieg und insgesamt Platz 4,
  • drei Wettkämpfe über 10 Kilometer, den einen habe ich bei den Damen gewonnen, bei einem weiteren gab’s Platz 2 und schließlich
  • die Badische Meile über 8,89 Kilometer.

Mit neun Wettkämpfen und stets recht guten Zeiten, die bei Läufen mit Altersklassen stets zu guten bis sehr guten Platzierungen in der Altersklasse führten, ist das tatsächlich DAS Laufjahr meines bisherigen Lebens gewesen. Natürlich steckt da auch eine Menge Training drin. Ich habe vor allem im Frühling und im Sommer konsequent Intervalltraining einmal die Woche betrieben, im Spätsommer lange Läufe bestritten und auch ansonsten recht viel Lauftraining betrieben. Das sieht man natürlich im Diagramm, das ich schon für 2019 bereitgemacht habe:

Laufstrecke und Laufzeit über die Jahre, die ich schon aufzeichne.
Geschwindigkeit und mittlere zurückgelegte Strecke pro Aktivität über die Jahre.

Ich bin 2018 also schnell und weit gelaufen – insgesamt weiter als die Jahre zuvor und pro Aktivität weiter als die Jahre zuvor, auch schneller als die Jahre zuvor. Es zahlt sich also aus, dran zu bleiben. Das Ganze verteilte sich natürlich nicht homogen über die zwölf Monate des Jahres 2018, speziell in der Marathon-Vorbereitung habe ich viele Kilometer abgespult. Das sieht man hier:

Laufzeitsumme und Laufstreckensumme 2018, monatsweise.
Mittlere Geschwindigkeit und mittlere Strecke pro Aktivität monatsweise für 2018.

Recht deutlich zu erkennen ist die Erkältung im Oktober, nach dem Köhlbrandbrückenlauf, plus die Erkältung Ende November – und das langsame Tempo auf sehr langer Strecke in Juni bis August sowie die verhältnismäßig langen Läufe im Marathon-Monat September.

Da ich so viele schöne Wettkämpfe gelaufen bin, die ich gerne wieder besuchen möchte, und dazu noch inzwischen mit dem Lauftreff „meine Termine“ habe, muss ich für 2019 das erste Mal sowas wie eine Saisonplanung machen. Ende April und Anfang Mai häufen sich die Wettkämpfe, die ich mir ausgeguckt habe, zwei kollidieren terminlich sogar direkt. Das ist ärgerlich, aber es ist nun einmal so. Nach der einen Erfahrung auf dem Marathon ist erklärtes Ziel für 2019, die Halbmarathon-Zeit unter 1:30:00 zu drücken, was auch dazu führt, dass ein Marathon nicht auf dem Plan steht – wobei, wenn ich in Weimar Ende April, in Mannheim Mitte Mai oder in Hamburg Ende Juni mein Halbmarathon-Ziel erreiche, schließe ich nicht aus, beim Baden-Marathon im September doch wieder volle Strecke zu laufen.

Aber erstmal freue ich mich, dass ich in der Summe über 219 Laufaktivitäten, größtenteils im Freien und nur wenige auf dem Laufband, in fast 218 Stunden knapp 2312 Kilometer zurückgelegt habe und dabei mit 7171 Höhenmetern (in Summe und in einem extrem flachen Anlauf) mehr Höhenmeter angesammelt habe als der höchste Berg außerhalb Asiens hoch ist.

Ein neues Diagramm habe ich auch eingeführt, das ich nun weiter verfolgen will. Rein interessehalber habe ich nämlich einen neuen Parameter meiner Lauferei bestimmt, den ich zumindest im Monatsmittel verfolge. Ich multipliziere dabei die sogenannte „Pace“, also die Geschwindigkeit in Minuten pro Kilometer, mit dem Puls über die Aktivität hinweg, dividiere dann durch 10 und erhalte die Pulsschläge pro 100 Meter gelaufener Strecke. Ich bin mir dessen bewusst, dass das kein „Trainingsparameter“ im eigentlichen Sinne ist, aber mich faszinierte, dass sich da die Minuten wegkürzen. Mal sehen wie sich dieser Wert über die Zeit entwickeln wird, eine eindeutige Tendenz 2018 war nicht zu sehen, wenn auch 2017 eindeutig „mehr als ein Schlag pro Meter“ vorherrschte, 2018 jedoch zuverlässig unter 0,9 Schläge pro Meter erreicht wurden:

Ein neues Diagramm … mal sehen, wie sich’s entwickelt.

Den nichtlaufenden Anteil des Rückblicks bewahre ich mir für später auf – das hier ist allerdings mit den 12,8 Kilometern, die ich vorhin gelaufen bin, für 2018 definitiv abgeschlossen.