Baustufe Cyan

Der Minecraft-Boom in meinem Kopf und meinen Freizeit-Kontingenten, der mit dem weißen Haus und einer neuen Population auf unserem Server einherging, hat angehalten. So gibt es nun vom Turm des Instituts für industrielle Automatisierung (IiA) Bilder von der nächsten Baustufe.

Der IiA-Turm in Bau, Baustufe Cyan ist zu sehen. Im Vordergrund ganz links die Baustelle der Hafentürme (schwarzer Glaszylinder), das Weiße Haus und die Kathedrale „Out fine Lady from the Block“.

Der Turm gliedert sich in mehrere Abschnitte. Unter der Oberfläche, im Unterbau, liegen die Core-Lobby, das Gefängnis und die Betriebsebene, die jeweils auch mit Farmen und Automaten verbunden sind, welche mich mit Baumaterial versorgen. Dann folgt, von Wasser umgeben, ein noch immer als Keller bezeichneter Abschnitt. Bei Ebene 0 hebt sich der Turm aus dem ihn umgebenden, tiefen See, auf Ebene +2, acht Blöcke über dem Seespiegel, bilden Brücken die Zugänge zum Turm. Danach geht es nur noch aufwärts!

Die bisherige Nordansicht der Skyline meiner Stadt in Minecraft. Vor „Our fine Lady from the Block“ liegt die Baustelle des Hochhauses der Konzernzentrale von „Neko Industries“, die die Entwicklungen des IiA vertreiben werden. Hoch oben im Nebel sind die in Bau befindlichen Abschnitt des IiA-Turms zu sehen.

Auf Ebene +22 liegt das blaue Stockwerk, das als optisch hübscher Streifen und zugleich für mich markiert ist, damit ich weiß, dass ich nun in den nächsthöheren Abschnitt eintrete, wenn ich im Turm nach oben laufe. Der nächste Absetzpunkt ist dann die Ebene +32 das cyanfarbene Stockwerk. Dort bin ich mit dem Bau nun angekommen, auch wenn die Verglasung auf den Ebenen +30 und +32 noch fehlt. Wie Ihr auf den Bildern seht, ist die Turmkrone mit der Aussichtsplattform schon angesetzt, auch das zentrale Treppenhaus geht schon durch bis ganz oben.

Der Blick hinauf am IiA-Turm, aufgenommen von der Ring-Hochstraße um die Turmbasis.

Wenn der Turm fertig – oder zumindest etwas weiter ist, werde ich wohl auch noch Bilder zusammen mit der Hängebrücke im Süden machen – die Schrägseilbrücke mit dem weißen Seil neben der Kathedrale ist ja weiter oben schon im Bild. Wie bei den meisten extremen Hochbauten kann man – vom Superlativ abgesehen – Sinn und Zweck des Hochbaus bezweifeln.

In Minecraft baue ich seit jeher Türme, da ich stets Sorge hatte, meine Basis nicht wiederzufinden. Ein Turm ermöglicht mir, die Basis aus weiter Ferne zu sehen – und zugleich auch, von der Basis aus weit in die Landschaft zu schauen. Der IiA-Turm allerdings, der bis an die Obergrenze des bebaubaren Raumes reichen wird, übererfüllte diesen Zweck allerdings schon, bevor ich bis zur Ebene +22 (blau) gekommen war. Nun geht es nur noch darum, den Turm so hoch zu bauen, wie man kann – weil man es kann! Wie man auf den Bildern sieht, fügt Minecraft bei solchen Distanzen schon leichten Nebel ein, auch von ganz oben beginnt die Landschaft unten langsam zu verschwimmen. Was auf die ganzen Stockwerke kommen wird – nun, ich weiß es noch nicht.

Bestimmt allerdings werde ich glücklich sein wie in einem Traum, wenn ich einen maximal hohen Turm gebaut habe und diesen endlich mal fertig habe. Die nächsten Hochbauten sind schon in der Mache: zylindrische Zwillingstürme aus schwarzem Glas („die Hafentürme“), die Konzernzentrale von Neko Industries aus poliertem Diorit und türkisem Glas sowie der Turm der Klötzchen-Transport-Behörde (KTB). Doch das sind andere Geschichten.