Redaktionsausflug der Highway Tales zum Campus Run nach Stuttgart

Heute wurde der vierte Campus Run der Universität Stuttgart ausgetragen. Für mich war es die fünfte Teilnahme – die fünfte, fragt Ihr, bei vier Austragungen? Ja, im ersten Jahr wurden Sechser und Zwölfer nicht parallel ausgetragen und ich lief zuerst für mich den Zwölfer und dann den Sechser mit einer Kollegin.

Der Campus Run geriet aber auch zum Redaktionsausflug der Highway Tales – denn der von seinem hartnäckigen Husten genesende Holger und auch Manuel waren dabei, beide gehören ja zum Team. Für mich begann der Campus Run bereits kurz nach Mittag in Karlsruhe, als ich meinen Nachmittag Arbeitszeitausgleich antrat und zum Hauptbahnhof fuhr, um mich dort mit Holger zu treffen. Dann ging es mit einem IRE nach Stuttgart und weiter an die Uni nach Vaihingen. Da ich meinen Körper in weiser Voraussicht mit Flüssigkeit gesättigt hatte, ging ich mit einem sehr dringenden Bedürfnis über den Campus in Richtung Startnummernausgabe.

Zwei Drittel der Redaktion bereit zum Laufen bzw. Walking.

Doch dieses Bedürfnis musste warten, denn als ich gerade meine Starnummer in Empfang nahm, nannte Holger neben mir die Nachnamen von Manuel und Holger … und ich so: „Was? Das musst Du mir erklären!“ Tatsächlich wurde beim Campus Run dieses Mal das erste Mal auch Walking ausgetragen und im Dienste der Rekonvaleszenz von Knie- und Hustenproblemen machten Holger und Manuel den Sechs-Kilometer-Walk mit! Das hat mich voll umgehauen! Doch dann ging ich auf Toilette und weiter ging alles recht schnell. Manuel traf ein und ließ sich mein dummes Gesicht schildern, das ich bei der Erkenntnis, dass die beiden mitliefen, gemacht hatte. Er hatte auch meinen Ex-Kollegen Abdennaceur mitgebracht, der leider nicht mitlief, aber zumindest beim Start anfeuerte. Auch eine kurze Unterhaltung mit dem Brandschutzbeauftragten der Uni hatte ich, denn mit ihm hatte ich ja lange zusammengearbeitet. Dann ging es auch schon auf die Strecke.

Zwölf Kilometer über den Campus sind es, in zwei gleich langen Runden von je sechs Kilometern. Um 16:30 starteten die Zwölfer, etwas später die Sechser-Läufer und denn die Sechser-Walker. Ich ordnete mich recht weit vorne ein, drei Jungs ließ ich noch vor, die sicher unter 50 Minuten zu laufen beabsichtigten. Die zogen auch recht rasch davon, aber ich ordnete mich schnell in einer der Verfolgergruppen der Jungs ein. Während der ersten Runde habe ich meine direkten Konkurrentinnen gar nicht gesehen, war die ganze Zeit Spitze des Rennens der Damen. Erst im Stadion sah und hörte ich, dass am Ende der ersten Runde die Vorjahres-Zweite etwa 400 Meter hinter mir kam. Im Vorjahr war ich Vierte geworden … und so rechnete ich jeden Moment damit, dass die Vorjahres-Zweite mich einholen würde. Die zweite Runde gab ich daher ordentlich Stoff, trank noch einen Schluck Wasser an der Wasserstelle bei zwei Kilometern. Dort überholte ich auch meine beiden Walker-Kollegen aus der Redaktion der Highway Tales und jubelte ihnen zu. Mit viel Druck versuchte ich, mögliche Verfolgerinnen gar nicht erst in Sichtweite kommen zu lassen, und als ich vom Gipfel der Strecke hinter dem MPA-Turm wieder Richtung Wohnheime den Abstieg begann und auf der langen Gerade keine Frau hinter mir erkennen konnte, wusste ich: Nun gilt’s, den Sieg nach Hause zu laufen. Und siehe da, ich kam souverän mit zwei Minuten Abstand als schnellste Zwölfer-Läuferin ins Ziel und brüllte erstmal meinen Jubel über den ersten ersten Platz dieses Jahr aus mir heraus.

Nach gemütlichen sechs Kilometern Walking in unter einer Stunde tauchten dann Manuel und Holger im Stadioneingang auf, die ich auf ihren letzten Metern begleitete. Sie hatten es angesichts beider Knie-Probleme und Holgers Husten langsam angehen lassen. Bei langanhaltend-asthmaartigem Husten ist Ausdauersport ja durchaus eine gute Therapie. Und so gab’s ein glückliches Bild von drei Finishern:

Die Redaktion nach absolvierten insgesamt 24 Kilometern.

Am Ende des Tages kam ich mit 50:18 rein, als Siegerin der Damen. Nach dem vierten Platz mit über 52 Minuten im vergangenen Jahr eine richtig tolle Steigerung! Die beiden Walker-Herren erreichten die Plätze sieben und acht mit 59:48, und vor allem: Bewegung, warme Luft und Sonne scheinen den Knien der beiden und dem Hals des einen gut getan zu haben!

Mittig auf dem Podium: Talianna Schmidt von den Highway Tales.

Das übliche Bild nach dem Lauf umfasst dieses Mal neben Preisen nicht nur eine, sondern drei Startnummern und drei Urkunden. Ich bin sehr froh, dass neben meinem Erfolg auch der Genesung meines Mannes Vorschub geleistet wurde – und wir einen tollen Ausflug der Redaktion der Highway Tales hatten.

Drei Startnummern, drei Urkunden, eines von drei Campus-Run-Shirts, mein Sieger-Gutschein vom Sponsor Heart & Sole sowie das Siegershirt.

Altstadtlauf in Ettlingen

Es ist schon der achte Wettkampf dieses Jahr. Ja, der ACHTE, noch innerhalb des fünften Monats. Das ist schon ein bisschen krass. Jedenfalls war ich gestern beim Altstadtlauf in Ettlingen, angetreten für das Rennwerk Laufteam. Ich fuhr direkt von der Arbeit mit der S-Bahn dorthin, traf mich mit meinem per Pedelec angereisten Ehemann und strebte dann zur Startnummernausgabe. Auf dem Weg „stolperten“ wir erstmal über den Stand des Rennwerks, wo wir uns mit Petar und Damir eine Runde unterhielten. Dann holten wir meine Startnummer ab, brachten unser Gepäck am Stand unter und holten uns noch etwas zu trinken. Ich war bereits im Laufdress – ein Rennwerk-Laufshirt habe ich noch nicht, vermutlich aber mit der Betonung auf dem „noch“.

Nach einem kleinen Getränk lag ich dann rücklings mit unter dem Kopf verschränkten Armen auf dem Gras neben dem Stand, genoss die Sonne und bekam mit, wie langsam die anderen Rennwerk-Läufer und eine weitere Rennwerk-Läuferin eintrudelten. Ich lernte ein paar mehr Leute aus dem Umfeld des Rennwerks kennen und freute mich sehr darüber – wurde dann aber schon langsam hibbelig auf den Start hin. Mit Selina, ebenfalls vom Rennwerk Laufteam, orientierte ich mich in den Bereich zwischen den 40:00- und 45:00-Zugläufern, wo ich auch Michael von meinem Lauftreff der LG Hardt traf – der mir unterstellte, ich sei blind: Ich hatte ihn wegen des Gesprächs mit Selina gar nicht bemerkt. Genossen habe ich sehr, dass ich endlich mal am Start nicht zu frieren hatte – der zweite Lauf in diesem Jahr mit richtig gutem Wetter. Zumindest für mich: die anderen stöhnten, es sei zu warm. Warm war’s auch wirklich, aber für Wasser war an zwei Stationen des Rundkurses über etwa 3500 Metern gesorgt, man hatte also in weniger als zwei Kilometern Abstand immer wieder die Möglichkeit, sich einen Becher zu nehmen, einen Schluck zu trinken und sich den Rest über den Kopf zu schütten. Davon machte ich auch häufiger Gebrauch.

Der Ettlinger Altstadtlauf führt zunächst aus der Altstadt hinaus direkt an die Alb, dann ein Stück am Flüsschen Alb nach oben ins Albtal, in Form einer kurzen Strecke, die eher eine Wende ist, auf die Pforzheimer Straße – und mitten durch die Altstadt zurück zum Start/Ziel. Ein bisschen vergleichbar ist die Runde für mich mit der (deutlich längeren) Runde des Freiburg-Marathons: An der Alb hoch wird’s recht einsam, die Pforzheimer Straße runter ist auch nicht so viel los, aber in der Altstadt steppt der Bär. Das Schöne ist, dass man nach Beschleunigen auf dem Weg zurück nach unten durch den Hexenkessel und Stimmungshöhepunkt in der Altstadt läuft. Die dritte Runde ist dasselbe in ein wenig kürzer – mit einem herrlichen Lauf abwärts auf Rad-/Fußwegen entlang der Alb statt auf der Pforzheimer Straße – der Anteil an „Hexenkessel“ ist größer und das macht dann richtig Laune.

Gefinisht habe ich – so viel schonmal vorweg.

Für mich war der Anstieg in der ersten Runde einfach – die Motivation vom Start, das Stellung Finden nach dem Start trieb mich – dann ging’s runter und alles war super und in der Stadt trieb mich die Stimmung und die Anfeuerungsrufe, ich sei die zweite, dritte, manchmal die erste Frau im Rennen. Ein paar Leute gingen so richtig, richtig ab – war das schön! Ich selbst freilich wusste, dass ich auf Rang zwei war, hinter Claudia Wipfler in ihrem knall-pinken Trikot, die aber schon während der ersten Runde außer Sicht geriet. Dann kam der eher einsame Anstieg am Albgaubad zum zweiten Mal – und da tat er richtig weh. Ich war sehr schnell gelaufen, es wurde langsam richtig warm, der Arbeitstag steckte auch in den Knochen und ich quälte mich nach oben. Ich merkte aber auch, dass ich gut im Rennen war – die Abstände nach vorne wurden zwar größer, die nach hinten aber auch. Der Abstieg in der Pforzheimer Straße mit der anschließenden Altstadt, in der ich teils sogar namentlich angefeuert wurde, holten mich aber aus dem Loch. Mit dem Wissen, dass mehr als zwei Drittel geschafft waren, verlor ich nicht so viel an Tempo wie beim zweiten Anstieg, außerdem ging’s ein ganzes Stück weniger weit hoch. Nach dem recht einsamen Weg an der Alb entlang, der die Abkürzung auf der dritten Runde darstellt, kam ich dann mitten in das „dicke Ende“ der zweiten Runde, wo sehr, sehr viele Läufer auf dem letzten Stück Pforzheimer Straße und in der Altstadt unterwegs waren. Da artete es schonmal in Slalom aus, aber die Stimmung war noch mehr der Hammer als vorher – und dann bog ich zum Ziel ab, wo der Laufreport gerade Claudia Wipfler nach ihrem Sieg interviewte. Sie wies den Herrn vom Laufreport dann noch darauf hin, dass ich Zweite gewesen war – er erkannte mich als Dritte vom Rißnertlauf wieder, wo er mich gemeinsam mit Emma Simpson Dore interviewt hatte.

Altersklassen-Sieger Jugend bis W40 auf der Bühne – es wurden dann noch alle Altersklassensieger auf die Bühne geholt, dann die besten drei geehrt und der 222. Läuferin ein Gutschein für ein Paar Gratis-Laufschuhe verehrt. Die links mit dem Pferdeschwanz, direkt neben dem Herrn im Anzug – das bin ich.

Euphorisch stellte ich Michael vom Lauftreff und meinen Mann einander vor, ließ mir von Damir und Petar vom Rennwerk gratulieren und freute mich über das tolle Erlebnis. Meinen Hunger stillte ich kaum zehn Minuten nach der Zielankunft mit zwei Bratwürsten. Leider dauerte es noch mehr als eine Stunde bis zur Siegerehrung – und wir verpassten unseren Zug um 21:49, weil’s zu lange dauerte – fuhren dann aber um 22:49 nach Hause und kamen kurz vor Mitternacht daheim an.

Fette Beute – Urkunde für Altersklassensieg, Urkunde für Platz 2 Damen gesamt, Startnummer, Rennwerk-Gutschein, Stirnlampe, Eismacher, Power-Bar, Decke und Stofftasche.

[KuK] Asymmetrie

Manchmal finde ich es unglaublich, wie asymmetrisch, wie BETONT asymmetrisch die Dinge oft laufen. Zur Zeit habe ich mal wieder diese Situation:

Bei mir läuft es richtig gut. Ich habe mein Personal Best auf zehn Kilometern innerhalb eines Wettkampfs über zwanzig Kilometer aufgestellt und all die anderen Angeber-Parameter erfüllt, die ich am Sonntagabend gebloggt habe. Heute Morgen vor der Arbeit gelang mir in einem Online-Spiel das erste Mal ein taktischer Kniff, durch den ich andere besser aussehen ließ und zugleich einiges an Belohnungen einstrich – und erst hinterher realisierte, wie gut das eigentlich funktionierte. Mit meiner Arbeit komme ich auch ganz gut voran und bin trotz ordentlichem Arbeitsaufkommen und gelegentlichem kleinen oder auch größeren Blödsinn, der ja immer mal irgendwo läuft, sehr glücklich mit der Arbeitsstelle.

Um mich herum dagegen bricht bei vielen Leuten vieles zusammen. Bei diversen Freundinnen und Freunden und auch sonst ist es an mehreren Baustellen gesundheitlich, beruflich und privat nicht top, Dinge gehen schief und machen Probleme. Ich hatte in der Vergangenheit schon oft den Eindruck, dass wenn es mir gut geht, andere besonders viel Mist erleben.

Ist das dann ein selektiver Blick, vielleicht? Nehme ich nur mehr wahr, worüber die anderen (berechtigt und/oder um sich davon ein bisschen psychisch frei zu machen) jammern, wenn ich auf einer Welle der Euphorie reite?

Held der Arbeit …

… war für mich am gestrigen Abend ein Kollege. Ich hatte ein Problem schon recht stark eingegrenzt, aber da stieß ich dann an meine Grenzen. Es ging darum, eine alte Software wieder zum Laufen zu kriegen auf dem neuen System. Klar, ich bin alles andere als ein LabView-Crack, aber dort, wo die Probleme waren, hätte ich eh nichts machen können.

Am Ende läuft’s drauf raus, dass eine schnöde Punkt-fünf-Revision statt des Major Release dazu geführt hatte, dass bestimmte Funktionen einfach nicht mehr zur Verfügung standen und damit meine Datennahme nicht ging. Aber das ging total darin unter, dass es ein neuer Rechner, ein neues Betriebssystem, neue Steckplätze … und so weiter waren. Aber nach fast drei Stunden kamen wir auf den Trichter, weil der Kollege das so schonmal erlebt hatte – und dann installierten wir das Ganze auf einem Rechner, der noch über die alte Version verfügte – und Tada! Nun ging’s. Dass ich erst um 21:20 aus dem Institut kam und der Kollege sich den Abend mit mir zusammen um die Ohren geschlagen hat, hat wenigstens zu einem Erfolg geführt!

Wenigstens war dann die Heimfahrstrecke – an einem Freitagabend! – frei. Die Bilanz ist ein neuer Streckenrekord, auch wenn ich im Verhältnis „zivil“ gefahren bin – nur dort, wo es ging, habe ich die Limits so weit es geht ausgenutzt. Und das ging so gut wie überall … beim unbegrenzten Stück nur gehemmt durch die Leistung meines kleinen Aygolein. Neue persönliche Bestleistung auf der Strecke (87km, davon rund 20 Landstraße): 50 Minuten, durchschnittliche Geschwindigkeit 105km/h.

Kein Plan …?!

Ich weiß, dass ein Trainingsplan total sinnvoll ist und mir helfen würde, meine Ziele zu erreichen. Ich kenne die Vorzüge des Ganzen und würde mich auch dran halten wollen – nur dummerweise ist da das Pendeln. Das bedingt, dass ich recht unregelmäßig starke Verzögerungen beim Heimkommen hinnehmen muss. Fest geplante Abendaktivitäten gehen dann vor, Essen muss ich ja auch noch – und schon bin ich aus dem Plan raus. Deswegen habe ich im Moment für mich eine andere Basis gefunden:

Ich versuche, einen Rhythmus aus schnellen, langsamen und unterschiedlich langen Einheiten zu halten, streue auch immer mal Intervalle ein. Aber ich tu das ohne festen Plan, sondern mit dem Blick auf die Abwechslung und auch immer mal eine Ruhewoche zwischendrin, ohne mich vorab auf eine Abfolge festzulegen, oder gar auf Termine, die ich ja doch nicht halten kann.

Das Schöne derzeit ist, dass ich mich fast immer beim Heimkommen auf das Laufen freue wie verrückt. Ich muss unbedingt noch eine Einheit unterbringen, an vielen Tagen, weil ich weiß: Es tut mir gut. Es macht mir Spaß. Gelegentlich muss ich auch eine Einheit unterbringen, um zu verhindern, dass meine Verspannungen von Staufahrt und Büro sich in Spannungskopfschmerzen am nächsten Tag verwandeln. Wie gesagt, es läuft, und es läuft richtig gut. Das Gewicht fällt, aber nicht in freiem Fall, sondern so, dass ich es bei gegebener Marke (voraussichtlich werden das 65 oder 66 Kilogramm bei meinen 174 Zentimetern Körperhöhe) mit „mehr Essen“ fangen muss. Die Geschwindigkeit steigt, zumindest, wenn ich die Herzfrequenz konstant halte. Klar gibt es ein Auf und Ab, natürlich ist nicht ganz klar, auf welches genaue Ziel an Strecke und Tempo ich zusteuere. Aber es läuft, und zumindest die zehn Kilometer in einer Stunde sind in eine Nähe gerückt, die ich beim Wiederanfangen im März nicht für möglich gehalten hätte.

Eine Marke habe ich mir allerdings gesetzt: Ich möchte in diesem Jahr 600 Kilometer zu Fuß, laufend, zurücklegen. Das meint: 600 Kilometer oder mehr in diesem Jahr auf den Zähler bringen. Das ist nicht unrealistisch, wird mich aber auch bei der Stange halten, denn es dauert noch eine Weile, bis ich das erreichen werde.

Ich laufe also nach Gefühl, aber ich scheine resistent dagegen, es zu übertreiben und damit vor lauter „Hurra, ich bin schnell!“ in ein Übertraining zu kommen, trotzdem bleibe ich dran. Ich bin froh, dass das so geht, denn mein innerer Schweinehund und seine Reaktion auf geplante, versäumte Einheiten passt nun wirklich nicht mit der Kombination aus Pendeln, Baustellen auf der Strecke und Trainingsplan zusammen.

Laufen gegen Kopfschmerz: Es wirkt!

Heute Morgen wachte ich auf und der Kopf tat bereits weh. Es gab Zeiten, da war nach so einem Aufwachen völlig klar: Dieser Tag wird ein verlorener sein. Wenn ich meine „einen Tag verlieren“, dann heißt das, den ganzen Tag im Bett liegen, zwischen schlafen und leiden hin- und herdämmern und frühestens zu einem späten Abendessen mühsam aus dem Bett kommen.

Aber wenn ich laufe, ist das anders. Ganz anders. Als ich dann heute Morgen einen Spaziergang zusammen mit meinem Mann machte, zur Post, Pakete abholen, tat ich das schon in Laufsachen. Frische Luft, Bewegung, Ablenkung – das tat gut. Leichte Übelkeit durch den Schmerz machte sich dennoch breit. Also beschloss ich, nach dem Spaziergang gleich noch eine Runde zu laufen. Sieben Kilometer bei 140bpm und 7:20/km später ging es mir gut. Der Kopfschmerz war weg. Auch die Verspannungen im Rücken waren signifikant besser.

Wenn laufen gegen Kopfschmerz hilft, motiviert das zum Laufen, was dann wiederum gegen Kopfschmerzen vorbeugt … und somit wird der innere Schweinehund mehr und mehr seiner Macht beraubt, weil’s nicht nur gut tut, dem Gewicht hilft, sondern auch ganz klar die Lebensqualität in Sachen Kopfschmerzen verbessert.

… und das ist wundervoll!