Morgens, halb acht in Deutschland

Ich fahre gerne Bahn. Weiterhin.

Heute allerdings frage ich mich mal wieder, was der Mist nun soll. Ich bin nach der SuperBowl-Party bei Freunden nach Hause, habe eine Stunde geschlafen und bin nun am Karlsruher Hauptbahnhof, um auf eine Fortbildung nach Stuttgart zu fahren. Dank Vorschlafen am Sonntagnachmittag hält sich die Müdigkeit in Grenzen. Um meinen Fernzug nicht zu verpassen, bin ich mit einer frühen S-Bahn in die Stadt gefahren. Oft steht die S-Bahn ein paar Minuten vor Durmersheim und dann etwas vor dem Albtalbahnhof. Daher habe ich lieber auf 7:30 in Karlsruhe geplant als auf um 7:45. Mein IC fährt um 8:06. Theoretisch. Praktisch hat er 10 Minuten Verspätung, die bereits 25 Minuten vor Einfahrt in Karlsruhe angezeigt werden – Potential für mehr – und kommt in umgekehrter Wagenreihung an.

Es erweist sich mehr und mehr, dass der ÖPNV auch ohne Berücksichtigung der höheren Taktung zuverlässiger ist als der Fernverkehr. Ich hoffe, auch im Interesse der Umwelt, dass die Bahn das mal in den Griff bekommt!