Wieder hervorgeholt

Bei uns im Esszimmer hängt ein Bild an der Wand, das gizzy einmal für mich gemalt hat. Das Bild lag recht lange bei ihr, bis ich dann nach Berlin kam, um es persönlich abzuholen. Was ein wundervoller Abend das war, vor nunmehr etwas mehr als einem Jahr!

Das Bild wurde nach meiner Beschreibung von Miyoshi Sayuri, eines ShadowRun-Charakters aus meinem Fundus, von gizzy komponiert.

Miyoshi Sayuri, einer meiner ShadowRun-Charaktere. Gemalt von Michaela T. Eckert alias gizzy.

Gestern Abend fand die Tochter unseres Besuchs Interesse an dem Bild. Sie packte, als das Gespräch der Erwachsenen ihr zu langweilig wurde, ihr Tablet aus und begann, das Bild elektronisch abzuzeichnen. Ich habe daraufhin einen erneuten kleinen Kick bekommen, wie sehr mir das Bild gefällt. Es ist ja durchaus so: Was wir dauernd haben, täglich sehen, nehmen wir irgendwann nicht mehr ganz so wahr. Nun kam diese Darstellung eines meiner Charaktere ganz stark wieder hoch, weil die junge Dame sie abzeichnete – sehr kunstfertig übrigens!

Und deswegen möchte ich Euch daran teilhaben lassen, was ich so toll finde. Ich habe oben auch gizzys Facebook-Seite verlinkt, da gibt’s noch sehr viel mehr tolle Bilder!

Ordnung

Mein Mann hat mich überrascht! Mal wieder …

Was hat er getan? Er hat dafür gesorgt, dass meine Urkunden und Startnummern vom Laufen nicht mehr lose im Schrank herumliegen, sondern man gut durchblättern kann. Ich bin ja so eitel, dass ich meine Urkunden aufhebe – und auch die ausdrucke, die ich nicht beim Rennen selbst bekomme, sondern über die Online-Zeitnahme nachträglich als PDF bekomme. Bisher lag in unserem Vitrinenschrank im Esszimmer unter der Glasscheibe, auf der die Medaillen und der eine Pokal angeordnet sind, ein Stapel von Urkunden. Damit sie nicht kaputtgehen und gegebenenfalls wieder ausgedruckt werden müssen, habe ich sie laminiert. Dieser lose Stapel war meinem Mann ein Dorn im Auge …

Der Urkundenordner und die zugehörigen Hüllen, um laminierte A4-Seiten einheften zu können.
Ein Blick in den Ordner.
Noch ein Blick in den Ordner.

Künftig kann ich also meine neuen Urkunden einfach da rein tun und dann den Ordner auf den Tisch am Trek Monday auslegen, wenn ich mal wieder irgendwo vermeintliche Laufheldentaten vollbracht habe. Macht schon was her so!

[KuK] Mit erster Läuferbräune

Meine Wenigkeit, vor dem Essengehen am 30.05.2019.

Am 30.05.2019 habe ich mich tatsächlich ein bisschen verbrannt, beim Laufen. Ich bekämpfte erfolgreich Ansätze zu Kopfschmerzen mit einem langen Lauf über 23 Kilometer – dummerweise ging das in die Mittagsstunde. Ergebnis: Braun und ganz leicht angerötet am Nacken, den Oberarmen – aber nur bis zum Shirtärmel. Die Unterarme sind sogar ein bisschen mehr gerötet gewesen, dank exzessivem Cremen aber wieder besser – der nächste Lauf in der Sonne braucht wieder Sonnenschutz!

An den Beinen ist es sogar noch krasser, ich habe richtig braune Stiefel an, da ich meistens in einer Laufhose bis über’s Knie unterwegs bin.

Arbeitsweg

Heute fiel mir auf, dass am Weg von der Haltestelle zum Büro einige nette Gebäude liegen. Mir gefiel besonders das über die Front des Gebäudes verlaufende Treppe der Heinrich-Hübsch-Schule in Karlsruhe, das Ihr unten sehen könnt.

Auch recht hübsch finde ich, dass offenbar beim Sprechen der Ansagen des KVV auch Humor im Spiel war. Die Sprecherin, die mir nebenbei auch vom Autofahren nach Stuttgart bekannt ist, klingt bei der Ansage „Werderstraße“ sehr amüsiert …

Für Eure Vorstellungskraft: Autobahn-Ästhetik

Eines vorweg: Ich habe kein Foto geschossen. Das ging nicht, denn ich saß am Steuer. Daher möchte ich Eure Vorstellungskraft ein wenig bemühen.

Auf der A5 von Karlsruhe Richtung Frankfurt gibt es diese langen, schnurgeraden Abschnitte. Den zwischen Karlsruhe und Bruchsal befahre ich ja derzeit öfter – und heute, mit VNV Nations „Streamline“ im Ohr, fiel mir bei herrlichem Wetter die seltsame Ästhetik eines so von der Zivilisation dominierten, aber absolut unstädtischen Abschnitts der Landschaft ins Auge.

Das schnurgerade, sechsstreifige Band aus Beton, mit Standstreifen und Mittelleitplanke. Zwischen aufgeschütteten Rampen auf der schmalseite stehende, trapezförmige Brücken aus Beton, mit je zwei rechteckigen Durchlässen für die beiden Fahrbahnen – ein Anblick, der mich aus unerfindlichen Gründen an alte Diaprojektoren erinnert, auch wenn eine kurze Google-Bildsuche klar macht, dass die eigentlich anders aussehen. Der Stangenwald links und rechts der Fahrbahn – schlanke, hochgewachsene Stämme ohne Unterholz, darüber eher kleine Baumkronen, die einander überlappen.

Fahrbahn, Standstreifen, Mittelleitplanke, Stangenwald. Unendlich fortgesetzt. Nur gelegentlich durch Brücken immer gleicher Form unterbrochen. Darüber blauer Himmel. Unten grau, dann schattig und braun, leichtes Grün, darüber leuchtendes Blau. Ein starkes Bild, das zugleich Ödnis, Unendlichkeit und Schönheit vermittelt, in unmissverständlicher Fluchtpunkt-Perspektive.

Autobahn und Wald

Bewegung, Sog und Stillstand

Der Mensch ein Fahrer