Anfrage an die Gemeindeverwaltung Bietigheim bezüglich Baustellenbeschilderung

Wie im gestern Abend erfolgten Aufrege-Beitrag geschrieben, war die Beschilderung einer Baustelle in meinem Heimatort Bietigheim (Baden) nicht korrekt. Ich finde aber, sich aufzuregen, dann aber den zuständigen Personen oder Behörden nicht die Chance zu geben, den Fall zu korrigieren, ist massiv unfair – und falsch.

Also schrieb ich an die Gemeinde eine Mail, in der ich den von mir erkannten Fehler beschrieb. An der betreffenden Stelle können sich die Fahrer durchaus einigen, man ist langsam und so viel Verkehr ist da nicht. Daher schrieb ich noch, dass man darüber streiten könne, ob mein Anliegen „korrekt“ oder „spitzfindig“ sei. Das war gestern Abend nach 22:00. Bereis heute Morgen um 8:40 hatte ich eine Mail in meinem Postfach – die zuständige Dame aus dem Bauverwaltungsamt der Gemeinde bedankte sich für meine Mail und den Hinweis auf die falsche Beschilderung. Der relevante Satz war:

„Ich habe bereits den zuständigen Bauleiter informiert und ihn beauftragt, die Beschilderung entsprechend zu ändern, damit Sie der StVO entspricht.“
Antwort des Bauverwaltungsamts Bietigheim vom 05.05.2018 auf Anfrage von Talianna Schmidt vom 04.04.2018

Prompte Reaktion, das gefällt mir. Ein bisschen frage ich mich allerdings auch, ob ich da unser Bauverwaltungsamt mit einer Nichtigkeit belästigt habe.

Ein lustiger Aspekt am Rande war, dass die Mail an einen Bekannten von mir weitergeleitet wurde, der ebenfalls in der Gemeindeverwaltung arbeitet. Ich hatte mir das gar nicht klar gemacht, obwohl ich weiß, dass er dort arbeitet. Wäre er nicht gerade im Urlaub, wäre vermutlich mein Bekannter für meine Anfrage zuständig gewesen – das muss ich mir für’s nächste Mal merken, dann verzichte ich auf eine Anfrage an die allgemeine Adresse der Gemeinde und schick’s gleich an die richtigen Leute.

Eines allerdings ist noch nicht geschehen: Die Umbeschilderung. Als ich heute auf dem Heimweg an der Baustelle vorbeilief, war die Beschilderung noch falsch.

Neue Autobahnanschlussstellen, Württemberg, Teil 2: Regierungsbezirk Stuttgart

Nun ergänze ich die Antwort des Regierungspräsidiums Stuttgart, nachdem ich ja schon in Baden und in Süd-Württemberg die Lage geschildert bekam und hier auf dem Blog veröffentlicht habe.

Von Herrn Holzwarth vom Regierungspräsidium in Stuttgart bekam ich folgende Mail:

Sehr geehrte Frau Schmidt,
wir bitten Sie die verzögerte Antwort auf Ihre Anfrage zu entschuldigen.

Zu Ihrer Frage selbst kann ich Ihnen mittteilen, dass derzeit im Bereich des RP Stuttgart keine neuen Anschlussstellen geplant sind. Die derzeitige Anschlussstellendichte unserer Autobahnstrecken, die alle der höchsten Kategorie zugeordnet sind, ist bereits deutlich über dem Regelmaß von 8 km Abstand. 

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Holzwarth

Verzögerte Antworten passieren – das ist ganz normal. Das Regierungspräsidium, insbesondere die Leute in den Fachabteilungen, haben ja durchaus wichtigere Dinge zu tun, als Bürgeranfragen zu beantworten. Autobahnanschlussstellen planen und bauen gehört im Moment allerdings mindestens in Nordwürttemberg nicht dazu, wie wir der Mail von Herrn Holzwarth entnehmen.

Damit haben wir Baden-Württemberg vollständig, und es zeigt sich: derzeit ist eine Anschlussstelle, nämlich die am Baden Airpark, in Planung – und eine weitere, bei Malsch, in der Diskussion. A8, A6, A61, A81, A96, A98 und die dreistelligen Nummern bekommen derzeit keine neuen Anschlussstellen, nur die A5 im Regierungsbezirk Karlsruhe.

Dann sehen wir mal, was uns Hessen liefern wird – ich bin gespannt, was da Mitte Juli kommen wird.