Wachstum

An der Bahnlinie Rastatt-Karlsruhe via Durmersheim tut sich was! Der Graben entlang der B36 … der neuen B36, die die Dörfer Durmersheim, Bietigheim und Ötigheim umgeht, existiert ja schon seit geraumer Zeit. Im Süden, bei Ötigheim, wird er auch schon eine Weile fortgesetzt, dazu sieht man dort Tunnelverschalungen herumliegen und auch den Tunneleingang. Mit Gleisen wird der Abzweig in Höhe Mörsch bereits bestückt. Besonders augenfällig sind aber all die Pfosten, die für Lärmschutzwand und Oberleitung aufgestellt werden.

Im Bild zu sehen ist der Abzweig in die Grube zum Tunnel, gesehen aus der S8 von Rastatt nach Karlsruhe, in Höhe des Nordrands von Durmersheim … und die Sonne über dem Nordschwarzwald.

[KuK] Wenn‘s kommt, kommt‘s dicke

Die Bahnen des KVV werden nicht bestreikt, doch was nützt das, wenn man von DB-Stellwerken abhängig ist? Dazu musste ich heute früh feststellen, dass ich nicht ganz so frischen Fisch für’s morgige Sushi bekommen konnte, wie ich wollte – frisch und gut genug, freilich, aber nur Lachs und keinen Thun, außerdem nicht ganz gemäß meines Anspruchs. Und dann verlor ich auch noch Zeit, weil ich tanken musste.

Vermutlich nehme ich das alles nur deswegen so schlimm, weil ich diese Nacht schlecht geträumt habe.

[KuK] Jeden Morgen (wenn ich den frühen Zug erreiche) …

… wird der drei Straßenbahn-Einheiten lange Zug der S8 am Albtalbahnhof geteilt, weil drei Wagen zu lang für die Haltestellen in der Stadt sind. Für die Mitteilung darüber gibt’s keine automatische Ansage, also muss der Wagenführer ran.

Es gibt lustige, laute, nuschelnde, gutgelaunte, genervte, stark akzentbehaftete …

Manchmal wird’s einmal gesagt, ich habe aber auch schon vier Wiederholungen gehört. Irgendwie bleibt diese Ansage am stärksten in Erinnerung, von der ganzen Fahrt …

Knotenpunkt

Seit ich öfter mit dem ÖPNV zur Arbeit fahre – und auch privat häufiger mit der Bahn nach Karlsruhe unterwegs bin – ist er mir zu einem bekannten Anblick geworden: Der Albtalbahnhof.

Als Übergabepunkt zwischen dem Bereich den Anlagen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe und der Albtalverkehrsgesellschaft sowie als Knoten vieler Gleise südwärts aus der Stadt hinaus kommt man (fast) unvermeidlich hier durch. Es gibt einen Weg nach Süden aus der Stadt, der über den Karlsruher Hauptbahnhof statt über den Albtalbahnhof führt: Die S71 und S81 entlang der B3 nach Rastatt. Alles andere läuft unter diesen beiden runden Dächern hindurch:

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Karlsruhe Albtalbahnhof, Blick nach Süden.

In meinem Rücken laufen von rechts die Gleise aus der Karlstraße und Brauerstraße über die Ebertstraße ein, von links die Gleise aus Ettlinger Straße und vom Tivoli über den Bahnhofsvorplatz. Der linke Strang nach Südosten führt mit S1 und S11 nach Ettlingen und dann weiter nach Bad Herrenalb („Albtalbahn“) und Ittersbach, der rechte Strang mit S7 und S8 nach Südwesten bis zur B36 und dann an ihr entlang nach Rastatt.

Unabhängig davon, dass der Albtalbahnhof als Knotenpunkt, als Mittler zwischen den zwei wichtigen Betreibern des Karlsruher und regionalen ÖPNV und Depot fungiert, finde ich ihn in seiner schlichten Zweckmäßigkeit auf schnörkellose Weise schön.