Phantastik-Pedanterie

Für die Welt Tethys, auf der eine Menge meiner Phantasie spielt, habe ich schon Landkarten gezeichnet, Firmen entworfen und einiges mehr. Hier ist nun zu sehen, wie ich ein Schema der Entwicklung der Strömungen spiritueller und körperlicher Praktiken einer dortigen Kultur angesichts neuer Gedanken erweitere.

Vielleicht ist das „Übertreiben“, aber mir bereitet es Freude.

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Vorstellung meines Buchs auf Youtube

Der zugegebenermaßen voreingenommene Ehemann der Autorin – also mein Ehemann, um genau zu sein, hat Am Rand des Strömungsabrisses auf seinem Youtube Kanal vorgestellt. Wenn Ihr aus seiner Perspektive einen Blick auf mein Erstlingswerk werfen möchtet, schaut doch mal rein:

https://www.youtube-nocookie.com/embed/m8L5L2lQHK8?rel=0

Hauptsächlich macht er allerdings Let’s Plays und das schon über einer lange Zeit sehr regelmäßig – auch da lohnt es sich, mal hineinzuschauen, wenn Ihr Euch dafür interessiert.

Gute Vorsätze

Es hat eine Weile gedauert, nach den Festtagen wieder etwas zu schreiben. Das hat auch mit einer Erkenntnis zu tun, die in einem guten Vorsatz für 2017 resultiert ist:

Nicht Übernehmen!

Warum das? Nun, ich hatte viele Ideen, viele Gedanken, die aus der Euphorie des herausgebrachten Buches resultierten. Unter anderem stand da eine textlich beschriebene Fernsehserie in der Romanwelt plus Beschreibungen des Drehumfelds in der Romanwelt im Raum – genannt „Acht Quadratkilometer“. Ich musste feststellen, dass ich zwar nicht die Arbeit dafür, aber meine Fähigkeit, sie zu leisten falsch eingeschätzt hatte. Daher verschiebe ich das auf unbestimmte Zeit – lieber schreibe ich am zweiten Buch weiter, kümmere mich um Rand- und Nachgangsaspekte des ersten Buches und gönne meiner Freizeit, auch mal zwei Urlaubstage lang in „Cities: Skylines“ zu versinken.

Es so zu halten, das ist der Vorsatz für 2017 – und das fühlt sich gut an.

Inspirationen

Wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass ich „Am Rand des Strömungsabrisses“ geschrieben habe? Das ist nicht ganz so einfach zu beantworten wie die Frage, wie ich zu meiner Langstreckenpendelei gekommen bin – aber so schwer ist es auch nicht.

Es begann mit zwei Filmsamstagabenden mit meinem Mann, auf dem Sofa liegend. Wir schauten am einen Abend den „Green Lantern“-Film und am nächsten „Top Gun“. Kann auch umgekehrt gewesen sein. Jedenfalls setzte in diesem Moment bei mir ein Mechanismus ein: „Hmm, ich habe Top Gun ewig nicht gesehen, aber cool finde ich ihn immer noch. Auch wenn ich Tom Cruise nicht cool finde. Und sowohl der dann zum Superhelden werdende Hal Jordan als auch Tom Cruise sind mit zu glatt. Und sie sind Jungs…“ An der Stelle hätte ich mich ausklinken können. Aber meine Phantasie gibt sich nicht geschlagen. Die Idee gärte in meinen Gedanken und dann entstand nach und nach Jenny Korrenburr, die lange nicht so cool und glatt ist, wie „Maverick“ in „Top Gun“, aber es zu gerne wäre – und die auch eine Sache zu verarbeiten hatte. Ich begann, meine neue Gestalt in gemeinsamen kleinen Chatspielen mit meinem besten Freund auszutesten, und dann fing es an: Ich begann, „Das erste Mal“, das erste Kapitel von „Am Rand des Strömungsabrisses“ zu schreiben. Damals war der Arbeitstitel noch etwas sperriger: „Leben am Rand des Strömungsabrisses“. Ich denke, ich bin mir mit mir selbst einig, dass das Abschneiden der ersten beiden Worte eine gute Idee war.

Ich habe mich manchmal gefragt, ob ich letztlich eher etwas wie einen Fanfic geschrieben habe, aber inzwischen bin ich mir sehr sicher, dass das nicht der Fall ist. Zudem war die schon in meinem Kopf entstandene, sich immer weiterentwickelnde Welt „Tethys“ eine hervorragende Kulisse für eine Geschichte, die ebenso gefühlvoll und schwierig wie cool sein sollte. Ich würde es glaube ich nicht mögen, mit Jenny zusammenzuarbeiten – aber ich habe sie mit der Zeit einfach liebgewonnen. Manchmal habe ich fast vergessen, dass alles mit einem „Hmm, Hal Jordan und Maverick sind schon cool, aber ich will einen weiblichen Piloten, weniger glatt, weniger cool, und doch cooler.“ begann. Ob das gelungen ist, darf jeder gern selbst beurteilen.

Man lernt nie. Aus!

Tja, dass ich ein Buch geschrieben habe, habe ich hier nun ein bisschen ausgebreitet. Auch, dass das Buch nicht vom Autoverkehr handelt, habe ich Euch erzählt.

Nun habe ich viele Dinge beim Schreiben und zur Veröffentlichung Vorbereiten meines Buchs gelernt – über eBook-Formate, über Lektorat, über … nun, vieles. Eine weitere Sache lerne ich aber gerade in diesen Tagen: Werben. Während ich hibbelig meinen Verleger alle paar Tage mit der Frage nach Verkaufszahlen nerve, überlege ich zugleich, wie man das Buch bekannter machen kann. Neben den üblichen Kanälen – mein Blog, mein Facebook-Profil, das persönliche Gespräch – suche ich nach weiteren Wegen. Ein bisschen was zum Thema Werbung habe ich auch als Kind schon gehört: Meine Mutter hat Graphik-Design studiert und wollte bei einer Werbeagentur anfangen, als ich sozusagen „dazwischenkam“. Somit habe ich durchaus Erzählungen meiner Mutter über Werbung, wie das geht und wie man etwas dafür designt angehört, als ich ein Kind war. Nicht, dass hier ein falscher Eindruck aufkommt: Meine Mutter hat ihre Karriere zwar nicht gerne für mich und meine Schwester hintenangestellt, man könnte auch sagen: aufgegeben. Aber spüren lassen hat sie uns das nie.

Zurück zum Thema: Meine Mutter erklärte öfter, worum es letztlich geht: Aufmerksamkeit Generieren. Das geht auf zweierlei Extreme: besonders gute, intelligente, gewitzte Werbung auf der einen Seite – die schwere Variante. Die Werbung, bei der sich alle an den Kopf fassen und erklären: „Mein Gott, wie schlecht!“, die funktioniert genauso gut und ist zudem leichter zu erreichen. Oder auch: Ein berühmter PR-Manager sagte wohl einmal: „Schreiben Sie über mich, was Sie wollen – aber schreiben Sie meinen Namen richtig!“

Nun bin ich jetzt selbst in der Verlegenheit, ein Produkt zu haben, das ich gerne bekannter machen würde. Ich mag eigentlich nicht den Weg gehen, möglichst tiefes Niveau zu erreichen, um Aufmerksamkeit zu generieren. Zugegeben: mit schlechten Wortwitzen aus meiner Freundeskreise um Likes zu auf Facebook zu heischen, das habe ich zum Sport erhoben. Aber wenn es um „Am Rand des Strömungsabrisses“ geht, will ich das eigentlich nicht so machen. Also habe ich mal ganz unschuldig und sehr neugierig auf den Button „Werben auf Facebook“ geklickt. Ich weiß nicht, wer von meinen Lesern hier wie viel Erfahrung damit hat, in sofern schreibe ich vielleicht nur Triviales, aber vielleicht ist es ja interessant, hilfreich oder zumindest amüsant, wenn ich über meine ersten Erfahrungen berichte:

Als erstes habe ich mal eine Seite für „Am Rand des Strömungsabrisses“ erstellt. Das ist der erste Punkt, in den einen diese Werbung auf Facebook hineinleitet. Es ist auch ganz einfach: Man bestimmt einen Namen der Seite, gibt ihr noch eine direkte Adresse, setzt ein Profil- und ein Hintergrundbild drauf, ganz wie bei einem persönlichen Profil. Die Anordnung der Bilder, Buttons und Leisten ist beim Ergebnis etwas anders als bei einem Profil, aber letztlich doch noch immer sehr ähnlich. Wenn man schon ein geeignetes Titelbild hat (was bei mir durch das Buchcover ja der Fall war), sieht das auch recht schnell ganz hübsch aus. In meinem Falle war dann auch noch das Logo von „Star Cargo“ bereits vorhanden, das für die Firma des Vaters meiner Romanheldin steht – der Stern mit Armen, der ein Paket trägt. Das wurde dann das Profilbild von „Am Rand des Strömungsabrisses“ und somit war das Meiste schon da.

Nun ging es daran, die Seite zu verwalten, mit Beiträgen und relevanten Informationen zu füllen sowie bekannter zu machen. Als erstes lernte ich, dass es ein Textfeld für das Impressum sowie mehrere Textfelder für Kontakt gibt. Ich habe also erstmal ein Impressum erstellt – es gibt da nette Informationen, die man auch per Websuche finden kann. Bei mir fiel die Wahl auf den Guide von erecht24. Im selben Aufwasch habe ich auch das Impressum der Highway Tales etwas erweitert. Anschließend kamen ein paar weitere Informationen hinzu, schließlich habe ich ein paar weitere Informationen als erste Beiträge auf die Seite gestellt – zum Beispiel die Karten, die Leser der Highway Tales schon von hier kennen. Nahezu alle Leute auf meiner Freundesliste einzuladen, war der nächste Akt.

Das Ergebnis

So weit, so gut. Nun sprang mir noch der Button „Call to Action“ ins Auge. Dort verlinkte ich mit dem Button-Titel „Jetzt einkaufen!“ die Webseite des Bayer-Verlags, und zwar konkret die zu „Am Rand des Strömungsabrisses“, wo man Links auf alle Shops, in denen das eBook angeboten wird, angeboten bekommt. Somit sind’s drei Klicks von der Facebook-Seite bis zum eBook. Nicht optimal, aber da es mobi und ePub als Formate gibt und ich noch nicht herausbekommen habe, wie man zwei Buttons setzt, muss das erst einmal reichen.

Nun galt es, Reichweite zu erlangen. Facebook nennt das „Hervorheben“ der Beiträge. Was das meint, ist letztlich: Werbeanzeigen in Form von „empfohlenen Beiträgen“ in den Newsfeed von Facebook-Nutzern zu platzieren. Damit freilich verdient Facebook sein Geld, und somit kostet es etwas Geld, eine solche Kampagne zu starten. Man legt eine Laufzeit fest, einen täglichen Betrag, der von Facebook „möglichst optimal“ ausgegeben wird. Dann lässt Facebook den Werbebeitrag „automatisch“ auf Plätze für zu platzierende Anzeigen bieten, gibt das gegebene Budget oder einen möglichst nahe daran gelegenen Betrag aus. Wichtig dabei ist, eine Zielgruppe festzulegen – man kann Alter, Herkunft, Sprache auswählen, auch geschlechtsspezifisch kann man werben. Rückmeldung bekommt man dabei über ausgegebenes Budget, erreichte Personen (was letztlich heißt: Wie viele Leute haben diese Anzeige in ihrem Newsfeed gesehen) und daraus resultierende Likes und Seiten-Interaktionen. Eine Statistik-Seite zur zu bewerbenden Webseite gibt Aufschluss darüber, wie viele Interaktionen, Likes und so weiter „organisch“ entstanden sind, also durch die eigene Freundesliste und aktives Teilen durch andere Leute, und wie viele „eingekauft“ sind, also aus Klicks auf die „empfohlenen Beiträge“ resultieren. So kann man auch bewerten, ob die Kampagne erfolgreich ist oder nicht.

Da ich nur mal ein bisschen damit gespielt habe und meine erste Kampagne noch läuft, kann ich noch nicht mit schlüssigen Ergebnissen meiner Erfahrung aufwarten. Natürlich sind am Anfang die „organischen“ Likes und Interaktionen in der Überzahl – knapp über 280 Facebook-Kontakte habe ich, dazu ein paar Abonnenten, wenn man denen allen einen Like empfiehlt und auch nur 10% annehmen, dann wird viel mehr bei rumkommen als die „1-3 Interaktionen“, die Facebook bei vergleichbar erschwinglichen Budgets verspricht (und bisher auch gehalten hat, in meiner Aktion).

Ich bin allerdings sehr gespannt, wie das dann über die Zeit weiterläuft: Ob aus organisch entstandenen Likes und Interaktionen (und organisch entstandenem Teilen der Seite des Strömungsabrisses) oder aus neuen Anzeigen mehr zusätzliche Reichweite entsteht. Das muss sich aber über die Zeit zeigen. Ich drohe hier schonmal an, darüber zu berichten … und ende mit dieser Drohung an dieser Stelle.

Eigentlicher Release-Tag …

… meines Buchs wäre heute gewesen. Aber dann ging doch alles sehr schnell. Am 20.11. reagierte die erste Verkaufsplattform auf die eingereichten Dokumente und bei mir setzte die Euphorie ein: Am Rand des Strömungsabrisses ging in den Verkauf.

Mit dem 01.12.2016, dem nun nachträglich offiziellen Beginn des Verkaufs meines Buchs, geht eine mehr als zweieinhalbjährige Entwicklungszeit zu Ende. Im Sommer 2014 habe ich die Datei für „Am Rand des Strömungsabrisses“, damals noch unter dem Arbeitstitel „Leben am Rand des Strömungsabrisses“ angelegt: eine LaTeX-Datei, allerdings nur der Text und die Strukturmerkmale. Die Präambel war bereits damals ausgegliedert in eine „Formatierungsdatei“. Zweieinhalb Jahre später nun blicke ich zurück auf eine Zeit, in der ich manchmal viel geschrieben habe – aber auch wieder Phasen hatte, in denen ich gar nicht vorankam. Im ersten Elan war ich bis ungefähr Kapitel 40 gekommen, dann wurden erstmal Probeleser beansprucht, die vieles am Stil verbesserten. Danach kam der furiose Mittelteil über Jennys erste Einsätze in Quenliik. Action, schlimme Ereignisse und eine Mischung aus Schock und Gewissensbissen bei Jenny formten einen Story-Bogen, der dann mit dem Anschneiden eines neuen Themas im Kapitel „Code Red“ endete.

Genau wie meine Schreibphase – nach „Code Red“ tat ich erst einmal gar nichts, für geraume Weile. Meine Probeleser bemerkten deutlich, dass diese Pause nicht gut getan hatte – denn der Stil in den neuen Kapiteln nach dieser Pause erforderte viel mehr Anpassungen als in den Kapiteln 45-71. Relativ zügig schrieb ich danach das Buch zuende und hatte im August 2015 mein erstes Gespräch mit meiner Lektorin. Im Herbst ging das Buch dann an sie, und da ich es nicht eilig hatte, bot ich an, dass sie mein Buch hinter aktuelle, dringendere Projekte zurückstellte – im Frühjahr bekam ich meine Korrekturen und es dauerte bis zum Sommer, sie einzuarbeiten. Da war ich dann bereits in Verhandlungen mit Herrn Bayer vom Bayer Verlag, um das Buch als eBook zu veröffentlichen. Wir machten einen Vertrag und legten als Abgabetermin den 31.10. fest, als Release-Termin den 01.12. … tja, und damit sind wir in der Gegenwart angekommen, in welcher ich in einer Sweater-Jacke mit dem Star-Cargo-Logo groß auf dem Rücken und klein auf der linken Brust, mit Namensdruck „J. Korrenburr“ vor meinem Rechner sitze und diesen Beitrag schreibe (auch wenn es im Moment noch 30.11. ist).

StarCargoLogo

Ich habe in dieser Zeit viel gelernt – über viele Dinge:

  • LaTeX und vor allem die Konvertierung von LaTeX in HTML.
  • eBook-Formate wie mobi und ePub, die Regeln, die für sie gelten und welche Probleme es beim Benutzen von LaTeX-generiertem HTML gibt.
  • calibre, das mit seinen Command Line Tools meine wichtigste Ergänzung zu LaTeX und tex4ht war, um eBooks zu erstellen.
  • Wie man einem Künstler, der ein Cover malen soll, genau beschreibt, was man will – und wie so eine Kooperation abläuft.
  • Wie Lektorat und Probeleserschaft und viele weitere Korrektur-Mechanismen ineinandergreifen.
  • Inhaltliches wie Flugfunk, Flugausbildung, manche Details der Aerodynamik – das Buch ist fiktional, natürlich, und als Science Fiction auch nicht bedingungslosem Realismus verschrieben – aber völlig an unserer Realität vorbei soll die Realität auf der Welt Tethys, wo mein Buch spielt, nun auch nicht gehen.
  • Nicht zuletzt, dass zumindest innerhalb meiner Probeleserschaft das Interesse an meinem Buch größer ist, als ich dachte bzw. befürchtet hatte …

Sicherlich werde ich über das eine oder andere Detail noch etwas Schreiben, aber der eigentliche Release-Tag ist, finde ich, ein guter Tag für einen kleinen Überblick und eine Rückschau auf das Projekt.

… und die kleine Ansage: Ich plane bereits an einem „Spin-Off“-Projekt in Blog-Form: Innerhalb von Tethys wird die Serie „Acht Quadratkilometer“ über eine Werft gedreht. Zwei Jahre nach den Ereignissen von „Am Rand des Strömungsabrisses“ erfolgt der Kick-Off für diese Serie, deren Handlung 45 Jahre vor Jennys Geburt spielt. Ich hoffe, zwischen den Jahren die ersten Serien-Episoden und vielleicht auch ein paar Hintergrundposts auf den Weg zu bringen, aber der Zeitplan ist noch nicht endgültig. Ebenso liegen bereits eine Grob-Planung und 43 vorläufig ausformulierte Kapitel von „Aus Feuer und Stahl“, dem zweiten Roman über Jenny Korrenburr, auf meinem Rechner. Unabhängig vom kommerziellen Erfolg – es wird also weiter gehen!

Tethys in Groß!

Die Welt meines Buches – den Planeten Tethys mit seinen beiden großen Kontinenten im Norden und im Süden – habe ich vor geraumer Weile mit Buntstiften und einem A3-Zeichenblock zu Papier gebracht. Nun war einiges an „Massage“ nötig, die Bilder fit zu machen für die Darstellung in einem eBook, bei dem man ja auch Schwarz-Weiß-Darstellung berücksichtigen muss.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die wundervollen blauen Meeresstreifen vor den Küsten fielen einer langwierigen, anstrengenden, aber nötigen Bearbeitungs-Aktion zum Opfer. Mein Mann hat das für mich gemacht und ich weiß gar nicht, wie ich ihm für die viele, stupide Klick-Arbeit danken soll!

Hier möchte ich nun aber die ursprünglichen Bilder zeigen:

Zunächst der Nordkontinent mit der auf ein gewaltiges Impakt-Ereignis zurückgehenden Struktur um den Nordpol, dem ambossförmigen dontischen Subkontinent, den weiten Fluss-Ebenen Nord-Sinros und den gewaltigen Gebirgen der Bao. In der oberen, linken Ecke ist die lange, schmale Halbinsel Arselias zu sehen. Das ist die einzige Stelle, an der Nord- und Südkontinent aneinander grenzen. Ansonsten – also fast überall – wird der Äquator von dem riesigen, breiten und tiefen Tethys-Meer eingenommen, welches durch seine schiere Größe Namensgeber des Planeten ist.

tethys-nord

Nun der Südkontinent. Dominiert wird er von der gewaltigen Landmasse in der rechten Bildhälfte, die teils auch durch die auf der Südhälfte des Planeten wieder zusammenlaufenden Schockwellen des Nordpol-Einschlags aufgeworfen wurde. Unten im Bild ist das zerfurchte Darr’Eten zu sehen, am linken Rand des Bildes liegt Quenliik, ein wichtiger Schauplatz meines Romans. Im Norden sind das matriarchisch geprägte Kimyaro und das raue, auf einer gewaltigen vulkanischen Insel liegende Sorheymhald zu sehen.

tethys-sued

Das Buch selbst – mit dem Glossar und darin ein paar Erklärungen zur Welt Tethys – ist unter Veröffentlichungen zu finden. Alternativ kann es auch über die Webseite des Bayer Verlags bezogen werden.