Statistik-Euphorie

Vorgestern hatte ich ein kurzes Gespräch mit zwei Kollegen auf der Arbeit. Der eine läuft in meinem Lauftreff am Dienstagnachmittag mit und er saß, bedingt durch gemeinsame Aufgaben, vorübergehend bei der anderen Kollegin im Büro. Irgendwie kamen wir auf Statistiken und Excel, und der Kollege hakte ein und sprach über meine Lauf-Statistik, die ich in Excel pflege. Es fühlte sich irgendwie zwischen Spott und Anerkennung an, wie er das ansprach, aber auch die Spott-Komponente finde ich voll in Ordnung. Die Kollegin klang interessiert, also dachte ich mir: Wenn hier schon „mit mir angegeben“ wird, dann unterfüttere ich das! 

Gesagt, getan: Ich druckte vorgestern Abend das Diagramm-Blatt meiner Lauf-Datei aus und nahm es gestern mit auf die Arbeit, um es kurz den beiden zu zeigen. Sechzehn Diagramme sind es inzwischen – und nachdem ich diese sechzehn Diagramme in loser Aufzählung hier beschrieben habe, stellte ich fest: das erschlägt den Leser. Also habe ich den Satz wieder gelöscht. Kurz gesagt: Es sind sechzehn Diagramme und die meisten davon habe ich auf die ein oder andere Weise hier schonmal gezeigt. Natürlich gibt meine Datenhaltung noch mehr her, aber besagte Diagramm-Menge habe ich bisher gebraucht und auch weiterhin für nützlich befunden. Als ich das Ganze nun den Kollegen kurz zeigte – ist schließlich auch ein „was kann Excel“ und somit potentiell nützlich – kamen mir ein paar Ideen: zwei für insgesamt drei neue Diagramme, eine für eine Ergänzung eines Diagramms. Diese seht ihr nun im folgenden. 

1. Ergänzung des Schrittlänge-Schrittfrequenz-Diagramms 

Bereits vor einigen Tagen habe ich an diesem Diagramm herumgespielt. Die Schrittlänge und die Schrittfrequenz sind die beiden Faktoren, aus denen sich die Geschwindigkeit beim Laufen zusammensetzt: Multipliziere ich Schrittlänge in Metern pro Schritt mit der Schrittfrequenz in Schritten pro Minute, so bekomme ich meine Geschwindigkeit in Metern pro Minute. Der Wert ist unhandlich, lässt sich aber leicht in Meter pro Sekunde oder Kilometer pro Stunde umrechnen. Die läuferübliche „Pace“ in Minuten pro Kilometer bekomme ich, indem ich einfach den Kehrwert des Produkts aus Schrittlänge und Schrittfrequenz bilde (dann habe ich die Pace in Minuten pro Meter) und dann mit 1000 multpliziere. 

Mich interessierte nun: Werde ich im Wettkampf vor allem durch Erhöhung der Schrittfrequenz schneller? Oder ist es die Erhöhung der Schrittlänge, vielleicht auch eine Mischung von beidem? Wie sieht es für die Trainingsformen aus? Das habe ich in einem früheren Beitrag bereits intensiv beackert und herausbekommen: Gegenüber allen anderen Läufen sind meine Wettkämpfe in der Schrittlänge herausragend, in der Schrittfrequenz nur im oberen Bereich. Meine Hauptstellschraube, im Wettkampf schneller zu sein als im Training ist also die Schrittlänge. Da in meinem Schrittlänge-gegen-Schrittfrequenz-Diagramm nur bedingt ein Gefühl habe, wie „schnell“ die jeweiligen Punkte im Diagramm sind, habe ich nun drei Pace-Kurven hineingelegt: 6:00, 5:00 und 4:00 pro Kilometer. 

Das bereits vor einigen Tagen gezeigte Diagramm, nun aber mit drei Hyperbeln, die für die Geschwindigkeiten oder eher Paces 6:00 pro Kilometer, 5:00 pro Kilometer und 4:00 pro Kilometer stehen.

Man sieht dabei schön, in welchen Tempobereichen sich meine jeweiligen Einheiten befinden und kann besser einordnen, was nun eine bestimmte Kombination von Schrittlänge und Schrittfrequenz bedeutet – für mich eine Verbesserung der Lesbarkeit des Diagramms. Dass die Legende viel länger wird, nehme ich für’s erste in Kauf, aber vielleicht finde ich da ja auch noch eine bessere Lösung für.

2. Tempo über Strecke

So, wie ich die Schrittfrequenz mit der Schrittlänge in Bezug gesetzt habe, mache ich es nun auch mit dem Tempo (also der „Pace“ in Minuten pro Kilometer) und der Streckenlänge. Für meine Wettkämpfe habe ich bereits so ein Diagramm erstellt. Von diesem wird es auch eine Aktualisierung geben, wenn ich Marathon gelaufen bin und auch da – hoffentlich – ein neues Personal Best eingeht, also im September.

Hier setze ich nun für alles Training und die Wettkämpfe zusammen Tempo und Streckenlänge zueinander in Bezug:

Alle meine Läufe 2019 zusammengefasst, analog zum Wettkampf-Diagramm mit Pace gegen Streckenlänge aufgetragen.

Deutlich zu sehen ist, dass die langsamen regenerativen Einheiten kürzer waren als die langsameren der Dauerlauf-Einheiten. Interessant finde ich, dass die Dauerläufe nahezu ungeachtet der Streckenlänge zwischen 6:00 und 5:30 pro Kilometer liegen. Schön sieht man auch die Tempo-Schichtung der „durchgelaufenen“ Laufformen: am langsamsten die regenerativen, etwas schneller die Dauerläufe, am schnellsten im Training die Tempodauerläufe – und darunter, also noch schneller die Wettkämpfe. Bei den Intervalleinheiten habe ich zumeist das Einlaufen und Auslaufen sowie die Trab-Phasen mit aufgenommen, so dass hier eine breite Tempo-Streuung auffällt. Ein erster Schluss ist: Es müssen nächstes Jahr wohl noch ein paar mehr langsamere ganz lange Einheiten her, wenn ich mich dann wieder auf einen Marathon vorbereite.

3. Die Streuung der Laufweiten im Training 

Bisher habe ich nur ein Diagramm der mittleren Laufstrecke pro Aktivität in meinem Set. Dabei benutze ich das arithmetische Mittel, gemeinhin auch Durchschnitt genannt. Ich zähle also alle gelaufenen Kilometer zusammen und teile durch die Zahl der Läufe, die ich gemacht habe. Ein solches Diagramm habe ich monats- und jahresweise. Jetzt käme aber zum Beispiel in einem Juni, in dem ich jeden Tag zehn Kilometer gelaufen wäre, genau dasselbe arithmetische Mittel heraus wie in einem April, in dem ich fünfmal dreißig und fünfzundzwanzig Mal sechs Kilometer gelaufen wäre. Ein solcher April und ein solcher September wären aber sicher nicht dasselbe im Bezug auf das Training. Also hatte ich schon lange überlegt, wie ich das darstellen könnte. Meine erste Idee war die Standardabweichung. Allerdings wäre arithmetisches Mittel mit Fehlerbalken in der Länge der Standardabweichung deswegen unpraktisch, weil ich ja tendenziell mehr kurze und wenig lange Läufe in meinem Programm habe, meine Laufaktivitäten also nicht normalverteilt sind. Long story short: das erste statistische Mittel, das mir für dieses Problem einfiel, würde mir nicht sagen, was ich wissen wollte. 

Im Gespräch mit einem Kollegen kam ich aber auf eine andere Idee: Quantile. Ich werde also meine Läufe jeden Monat nach Länge sortieren. Dann sortiere ich in das kürzeste Achtel, das zweitkürzeste Achtel und so weiter bis zum längsten Achtel meiner Läufe. Die Grenzen zwischen diesen Achteln sind dann Kilometerzahlen. Zum Beispiel sehe ich dann, dass ein Achtel aller meiner Läufe kürzer als zum Beispiel sechs Kilometer waren, die Hälfte kürzer als zwölf Kilometer – und am anderen Ende des Spektrums zum Beispiel ein Achtel der Läufe länger als 32 Kilometer. Klingt anstrengend? Wäre es auch! Aber zum Glück kann Excel Quantile beziehungsweise Perzentile (statt Anteile nimmt man Prozentzahlen, ansonsten alles gleich) berechnen, ich kann das also automatisieren. 

Leider geht das nur für die Zeit, in der ich meine Läufe alle mit Länge in Excel übertragen habe – also ab Anfang 2019. Für die Zeiträume vorher habe ich nur die Monatssummen eingetragen. Aber das macht nichts – so sieht das Diagramm für Januar bis in den laufenden August 2019 aus: 

Ein Achtel meiner Läufe war kürzer als die rote Linie, ein Achtel lag zwischen rot und orange, ein Viertel zwischen orange und gelb … und das längste Achtel der Aktivitäten des jeweiligen Monats war länger als die von der blauen Linie gezeigte Distanz.

Deutlich ist zu sehen, dass sich in der kurzen Hälfte meiner Laufaktivitäten nicht viel tut. Die sind immer etwa gleich lang. Dass nur ein Achtel meiner Läufe im April über 10 Kilometer lang waren, im Juli aber sogar ein Viertel der Läufe länger als 15 Kilometer und ein Achtel gar länger als 26 Kilometer, spricht schon eine deutliche Sprache im Hinblick auf das Marathon-Training.

4. Die Streuung des Tempos im Training 

Hier gilt dasselbe wie unter Punkt 3. Auch die Geschwindigkeit trage ich bisher nur im Monatsmittel auf. Wenn ich also in einem Monat drei Tempodauerläufe mit absurd hohem Tempo plus einen Wettkampf habe, aber dazu auch vier ganz lange Läufe in gemächlichem Tempo, um mich für einen Marathon vorzubereiten, spiegelt der Mittelwert nicht wieder, was ich wirklich gemacht habe. Also benutze ich auch hier Quantile, konkret wiederum Achtel oder 12,5%-Schritte – und so sieht das dann aus: 

Ein Achtel meiner Läufe in den jeweiligen Monaten war langsamer als die von der roten Linie gezeigte Pace. Je die Hälfte meiner Läufe in den jeweiligen Monaten war schneller bzw. langsamer als die von der gelben Linie gezeigte Pace. Ein Achtel schließlich war schneller als die Pace auf der blauen Linie …

Deutlich tritt auch hier das Marathon-Training im August hervor: die gelbe Linie, die meine langsamere und meine schnellere Trainingshälfte trennt, zeigt nach oben – zu langsameren Geschwindigkeiten hin. Das ist dem vielen aeroben Ausdauertraining für den Marathon geschuldet. Das Intervalltraining sieht man aber auch, denn das schnellste Achtel meines Trainings unterhalb der blauen Linie hat im August gewaltig angezogen.

Am Ende des Tages sehe ich mal wieder, dass gute Ideen für die Darstellung oft dadurch kommen, dass man etwas nur kurz jemand anderem zeigt. Manchmal braucht der andere nicht einmal eine Idee oder einen Vorschlag zu machen, allein durch den Austausch bekommt man neue, potentiell gute Ideen! Tendenziell sind diese vier neuen bzw. die drei neuen und der eine erweiterte Plot recht spezialisiert. Allerdings glaube ich, dass sie mir in der Zukunft treue Dienste für die Trainingssteuerung leisten werden.

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[KuK] Fuß und Hintern

Über dem Sitz in der S-Bahn prangt dieses Schild.

Möchte man Straßendreck am Hintern haben? Das überlegte ich mir, als heute ein Herr von der Sicherheitsfirma, die die Züge der Albtalverkehrsgesellschaft betreut, in der S7 zwei junge Damen aufforderte, ihre Füße nicht auf den Sitz gegenüber zu stellen. Er verwies auf die Schilder, die über den Sitzen prangen. Die waren mir schon lange nicht mehr aufgefallen …

Da musste ich das Schild doch gleich mal fotografieren. Der Sicherheitsmann grinste, als ich das tat. Ich wäre fast neugierig, was er wohl gedacht hat!

Fortschritte

Früher war hier eine große Straße, inzwischen ist der Deckel auf der künftigen große Straße unter Grund drauf und das Straßenbahngleis wird wieder quer drüber gebaut.

Auch wenn ich gerade mal wieder an der Haltestelle geäußerte Zweifel belauschte, ob wir das Ende der Baustelle noch erleben würden: es geht voran.

Die Bilder habe ich gestern morgen auf der Kreuzung Kriegsstraße, Fritz-Erler-Straße und Rüppurrer Straße in Karlsruhe aufgenommen.

Umleitung

In Karlsruhe wird derzeit gebaut.

Ähm. „Derzeit“ ist gut, werden einige Leute sagen. Tatsächlich wird ja in jeder halbwegs größeren Stadt, zu denen Karlsruhe mit seinen 300.000 Einwohnern wohl zählt, ständig irgendwo gebaut. Allerdings baut Karlsruhe seit etlichen Jahren an seiner „Kombilösung“, was letztlich bedeutet, die S-Bahnen aus der Fußgängerzone zu verbannen, indem man sie unter die Fußgängerzone verlegt, dabei auch eine große, zentrumsnahe Durchgangsstraße in den Untergrund zu verlegen und noch ein paar weitere Anpassungen vorzunehmen. Da nicht nur eine Linie, sondern ein ganzes T-Stück von Schienen unter die Erde verlegt wird und einer von drei Ästen dieses „T“ die tieferzulegende Straße kreuzt – und vor allem: Alle größeren Nord-Süd-S- und Tram-Bahnen über das „T“ verlaufen und die tieferzulegende Straße kreuzen, stellt sich das kompliziert dar.

Im Ergebnis haben wir derzeit das zweite Mal die kürzerfristige Umleitung von der längerfristigen Umleitung. Alle Nord-Süd-Bahnen werden nicht nur (längerfristig) parallel zum senkrechten Balken des „T“ umgeleitet, sondern für Sommer und Frühherbst auch auf halber Höhe des „T“ parallel zum waagerechten Balken des „T“. Klingt undurchsichtig? Oh, das ist es auch, sogar für Kenner des Karlsruher Netzes. Da das wohl auch den Verkehrsbetrieben und der Albtalverkehrsgesellschaft klar ist, verteilten sie im Vorfeld Broschüren in der Bahn, statt Tickets zu prüfen. Der darin gezeigte Netzplan löste bei mir erstmal einen gedanklichen Knoten aus, bis ich mich wieder reingefunden hatte.

Im Endergebnis darf oder muss ich nun bedingt durch die „Umleitung-von-der-Umleitung“ etwa anderthalb Stationen vor meiner Station der „normalen“ Station entfernt aussteigen und über drei Ampeln, zwei davon Teil der Straßen-tieferlege-Baustelle, bis zu meinem Büro gehen. Allerdings bin ich der Auffassung, dass es das wert ist. Am Ende wird die Karlsruher Innenstadt eine echte Fußgängerzone haben, in der nicht alle anderthalb Minuten ein Zug aus irgendeiner Richtung über die fast die Hälfte der Fußgängerzone einnehmenden Gleise durch selbige hindurchfährt. Eine große Straße nahe der Innenstadt wird in den Untergrund verlegt, an der Oberfläche entsteht ein neuer Raum, der lebenswerter ist. Zugleich werden die S-Bahnen nicht mehr in der Fußgängerzone durch Vorsicht wegen achtlos kreuzender Fußgänger langsam fahren oder Verspätung ansammeln müssen.

Am Ende wird es ganz wunderbar. Aber das ist noch ein bisschen hin. Und so nehme ich die Umleitung von der Umleitung hin. Ein bisschen genieße ich ja sogar, die ganzen Linien in meinem Kopf neu zu ziehen. Denn mit Linien hab‘ ich’s, das macht mir Spaß. Umleitungen machen natürlich weniger Spaß, aber hey: Die enden auch irgendwann. Und dann wird es ganz wunderbar.

Ein Traum

… oder eher ein Albtraum?

Heute morgen um fünf Uhr wachte ich auf. Normal startet mein Wecker ab 6:05 den Countdown zum Raketenstart (ja, wirklich), 5:00 ist also eine wirklich blöde Zeit zum aufwachen. Allerdings war der Traum, aus dem ich erwachte, hinreichend seltsam, dass ich ihn erstmal erinnern musste, bevor ich mich um noch ein paar Minuten Schlaf bemühte. Also …

Ich lief durch den Wald, in meiner lila Laufshort und dem grauen Trikot vom Campus Run. Auf dem Heimweg kam ich an einem Bach entlang, an einer Brücke bekam ich mit, dass dort bald ein Zehn-Kilometer-Wettkampf starten würde. Anmeldung solle nur vor Ort erfolgen, Plätze wären noch frei. Also lief ich heim, holte meine Startnummernmagnete und etwas Geld, kam wieder zurück und wollte mich anmelden. Aber die beiden Leute an der Anmeldung – der Tisch stand mitten auf einer Wiese – hatten wohl Weisung von der Veranstalterin, mich nicht zuzulassen. Warum, das verstand ich erst nicht. Ich lief also ohne Startnummer mit. In meinem Traum sah ich dann Punkte auf einer Karte die Strecke abrennen – und ich war schneller als alle anderen! Im Ziel wurde ich bejubelt, aber die Veranstalterin war stinkesauer, weil sie, in oranges Sommerkleid gekleidet, ihren Freund als Sieger küssen wollte, irgendwas stand da mit Verlobung an. Der Freund hatte unter denen mit Startnummer aber nur ganz knapp gewonnen…

Dann spulte der Traum zurück, ich bekam doch eine Startnummer, gewann und freute mich mit den beiden Verlobten, die das nun doch okay fanden.

Dann wachte ich auf und fragte mich, was DAS nun wieder für ein Traum war! Ich schlief nochmal ein, dann klingelte der Wecker – oder eher: zählte seinen Countdown. Ich machte mich nach kurzem Schließen der Augen ans Aufstehen, nahm an, dass es 6:07 sei – und wurde von übereinstimmend 6:35 anzeigenden Uhren geschockt!

Einen Reim auf diesen Morgen habe ich mir auch noch nicht gemacht.

Der Abendspaziergang

Am Abend spazieren zu gehen, das ist eine gute Sache. Für mich ist das wärmere Licht, das anders als Beleuchtung im Haus oder gar Bildschirme die Müdigkeit nicht hindert, die Kühle des Abends, die leichte, aber nicht anstrengende Bewegung ein Wert an sich. Es hilft mir, mich zu entspannen, andere Gedanken zu fassen, mir selbst eine Einschlafgeschichte zu basteln.

Im Endeffekt schlafe ich dann besser. Dass es gestern Abend aus anderen Gründen nicht geklappt hat, tut der Qualität, die ein Abendspaziergang meinem Leben und vor allem meinen Nächten gibt, keinen Abbruch.

Gestern allerdings merkte ich schon, dass es im Moment wieder ordentlich abkühlt, am Abend. In T-Shirt und Rock, aber ohne Jacke und Strümpfe spazieren zu gehen, das war dann doch ganz schön kühl. Wie gesagt, die Kühle lässt mich besser schlafen, wenn ich dann etwas abgekühlt in mein warmes Bett krieche. Das ist ein bisschen so wie damals, als ich mit meiner Schulklasse nach Heilbronn ins Theater ging. Draußen war es unglaublich kalt – im Theater schön warm. Bis zur Pause hatte sicher jeder – auch die Lehrer – ein paar Minuten die Augen zugehabt.

Da war der Effekt unerwünscht. Abends im Bett aber schon.