[KuK] Was soll das?

Heute, A831/B14, Stuttgarter Kreuz Richtung Stuttgart.

Ich komme aus dem Johannesgraben-Tunnel und will nach rechts rüber, um dann auf die Ausfädelspur zur Ausfahrt Universität zu fahren. Ich blinke. Ich habe Licht an. Ich mache alles richtig, fahre genau die erlaubten 60km/h. Hinter mir kommt aus Richtung Möhringen auf dem Verflechtungsstreifen ein LKW heran, deutlich über 65km/h, schließt auf. Ich denke mir, vielleicht hat er mich noch nicht gesehen. Aber nein, er macht meine Lücke zu. Der Vordermann fährt auch genau 60km/h, ebenso der Vordermann des LKW. Mindestens 30 Sekunden muss der LKW mich blinken gesehen haben.

Aber er ließ mich nicht rein. Ich hupte. Er ließ mich nicht rein. Also bremste ich brutal den Verkehr hinter mir aus, um hinter dem LKW rechts rüber und gerade noch so auf meine Ausfahrt zu kommen, gab Lichthupe, um ihn auf sein Verhalten aufmerksam zu machen. Keine Reaktion. Das war für den Fahrer offenbar normal.

Und nein: Es war nicht der übliche Autobahn-Brummi. Es war wohl ein LKW-Fahrer mit Baustellenfahrzeug mit Kleinkran an der Ladefläche, so einer, der Stadtverkehr gewöhnt ist. Ich glaube, die Langstreckenbrummis machen sowas eher selten …

[KuK] Schwertransport

Heute Morgen hätte ich mir einen Beifahrer mit schneller Kamera gewünscht. Kurz vor dem Leonberger Dreieck auf der A8 überholte ich einen LKW. Zugmaschine mit 3 Achsen, die angetriebenen hinteren beiden mit zwei Rädern je Seite, Auflieger mit drei Achsen. Große Pritsche hinten, an der sechs Pfosten herausragten, um Plane oder Ladungssicherung dran zu spannen. Zwischen den unteren Ösen des hinteren Pfostenpaars: Ein Spanngurt. Darunter …

Ein Bobbycar.

Boah, fand ich das cool!

Das meint der jetzt nicht ernst …

Heute war auf der A8 zwischen Dreieck Karlsruhe und Karlsbad ein Unfall. Die Folge war ein Verkehrsinfarkt für alle Zuleitungen zum Dreieck Karlsruhe – A5 von Süden, A5 von Norden, A65/B10/Südtangente von Westen. Es war SUPERÄTZEND, nach Stuttgart zu kommen.

Aber dem Fass den Boden herausgeschlagen hat eine Staubegegnung vor dem Kreuz Stuttgart. Was also ist passiert?

Ich fuhr in aller Ruhe vom Dreieck Leonberg Richtung Kreuz Stuttgart. Als ohnehin offenbar war, dass ich einige Dinge verschieben musste, hatte ich den drückenden Tee am Rasthof Pforzheim abgeladen und war tiefenentspannt. Also rollte ich mit den erlaubten 80km/h auf der zweiten Spur von links bei insgesamt vier Fahrstreifen bergan. In der Höhe des Rasthofs Sindelfinger Höhe wird im Moment eine Brücke erneuert, daher werden die linken zwei Fahrstreifen Richtung München über die Gegenfahrbahn, die rechten beiden über eine neue Brücke geführt, die wohl später die Ausfahrt zur Sindelfinger Höhe sein soll. Der zweite Fahrstreifen von links – MEIN Fahrstreifen – war innerhalb der kurzen Führung über die Gegenfahrbahn wegen der Brückenbaustelle heute Vormittag zeitweise gesperrt. Ich musste also eins nach links. Vor mir bildete sich ein herrlicher, ein vorbildlicher, ein regelrechter Lehrbuch-Reißverschluss aus.

Toll, oder? Zu schön, um wahr zu sein? Leider ja. Ein Lieferwagen mit Laufer Kennzeichen (LAU) und irgendeinem autoaffinen Aufdruck war das Fahrzeug hinter der gemäß der Reißverschlussregeln für mich vorgesehenen Lücke. Ich strebte diese Lücke an, und er schien sie mir auch geben zu wollen – dann entschied er sich anders, etwa acht Autolängen vor der Verengung. Brav wie ich bin, wollte ich nicht auf den letzten Drücker, aber auch nicht viel vor der Verengung nach links – sonst hätte sich ja noch jemand vorbeigedrängt und den schönen Reißverschluss kaputtgemacht.

Meine Laufer Hintermann machte die Lücke immer wieder halb auf, dann schlagartig wieder zu. Als ich rüberwollte, fuhr er beinahe auf mich auf. Ich zog nochmal zurück, danach drängte ich einfach rein, als er meine Lücke fast aufgemacht hatte, nunmehr eine halbe Autolänge vor den Absperrbaken. Was machte mein Laufer Hintermann?

Er bremste. Nein, er STOPPTE sogar. Dann blieb er erstmal stehen, am Anfang des auf einen Streifen verengten Abschnitts, und bewegte sich nicht mehr. Erst als ich schon fast durch die Baustelle durch war, fuhr er wieder richtig weiter, wie ich im Rückspiegel gesehen habe. Erst bekämpfte er den funktionierenden Reißverschluss, dann blockierte er ohne Grund den nachfolgenden Verkehr! Da so ein Lieferwagen höher ist als mein Aygo, kann ich es nicht beschwören – aber wenn ich es nicht mit jemand vollkommen stupiden oder vollkommen böswilligen zu tun hatte, dann kann er nur völlig ablenkend auf dem Handy gespielt haben …

Meine Fresse! Wenn Leute so Auto fahren, braucht man sich über Staus und Unfälle nicht zu wundern!

Nochmal gut gegangen

Heute Morgen war ich am Leonberger Dreieck an einer Spurwechsel-Schere beteiligt. Ich wollte von der linken Spur auf die vormals mittlere, die dann zur rechten Spur der weiterführenden A8 werden würde – denn wegen Stau in der Baustelle zwischen Leonberg und Stuttgarter Kreuz bin in in Leonberg Ost abgefahren. Ein LKW von der vormals rechten Spur der A8, die nun zur linken Spur der zweistreifigen Abfahrt zur A81 Richtung Heilbronn und nach Leonberg Ost wurde, wollte auf der A8 bleiben und demzufolge eins nach links. Wir hatten also den selben Fahrstreifen als Ziel. Der LKW war leicht hinter mir. Beim Schulterblick könnte ich schwören, dass er noch nicht geblinkt hatte – ich aber schon. Ich habe seinen Blinker tatsächlich bei dem ganzen Manöver gar nicht aktiv gesehen. Jedenfalls hupte er mich an, als sein Bug etwa zwei Meter hinter meinem Heck auf denselben Fahrstreifen wechselte.

Wer nun schuld gehabt hätte, wenn was passiert wäre – gute Frage. Ich bin mir keiner Schuld bewusst, aber man sieht oft genug nicht alles. Ein Glück ist nichts passiert, so dass die Frage sich nicht stellt.

Das Recht auf Spurwechsel

Dieses Recht auf einen Spurwechsel – vor allem nach links, auf eine schnellere Spur, deren Tempo man noch nicht mitgehen kann – scheint ein tief im deutschen Autofahrer verankertes Recht zu sein. Manchmal gewinne ich den Eindruck, dass ich eine der wenigen, wenn nicht gar die einzige bin, die noch 200 Meter mehr hinter einem LKW herzuckelt. Ich weiß, dass mein Aygolein nicht die Kraft hat, auf die Schnelle mal von 85km/h auf 120km/h in die Lücke auf der mittleren Spur zu beschleunigen. Diese Kraft haben oft auch stärker motorisierte Fahrzeuge nicht, weil sich solche Szenen bevorzugt dort abspielen, wo die LKW langsamer werden – am Berg. Da ist bei schweren, stark motorisierten Gefährten auch nicht mit einem Schnippen die Beschleunigung da, dass es einen in die Sitze presst.

Und so stelle ich immer wieder fest, dass ein Recht auf den Spurwechsel zu bestehen scheint – die Leute verhalten sich so. Manchmal ist das super-ätzend. Oft genug brandgefährlich.

Denn eigentlich gibt es KEIN Recht auf Spurwechsel. Und das ist auch gut so.

Bundes-Auto-Platz

Wir kennen alle das Kürzel BAB für „Bundesautobahn“. Leider entspricht das derzeit auf der A8 … der BAB 8 und auch der BAB 5 nicht unbedingt immer den Tatsachen. Denn eine Bahn impliziert, dass sich dort was bewegt. Das ist zur Zeit erschreckend häufig nicht der Fall. Die Baustelle zwischen Rastatt und Karlsruhe auf der A5 erzeugt sehr häufig Stau, den ich inzwischen stets durch den Umweg B36, L566 und dann Ortsdurchfahrt Ettlingen umgehe. Dazu kommt die Engstelle bei Pforzheim Ost, an der häufig neben der ohnehin vorhandenen Engstelle mit Senke noch Unfälle passieren – und schließlich ist da noch die Baustelle zwischen Leonberg und dem Stuttgarter Kreuz.

So auch heute Morgen: Ich umfuhr den Stau auf der A5 und der B3 als primäre Ausweichstrecke über B36, L566 und Ettlingen, dann jedoch gab’s wenige Möglichkeiten: Neben dem ohnehin jeden Morgen auftretenden 10-Minuten-Stau vor Pforzheim Ost war noch ein Unfall in Fahrtrichtung Karlsruhe passiert, direkt in der Senke an der Ausfahrt Pforzheim Ost. So ein Unfall auf der Gegenfahrbahn bringt selbst ohne ausgemachte Gaffer Unruhe in den Verkehr hinein – somit stand ich mehr als 20 Minuten vor Pforzheim Ost. Dann drückte der Frühstückstee schon so stark, dass ich um eine Pause nicht umhinkam – erst recht, weil Google Maps in Navi-Funktion noch mehr als eine Stunde für die verbleibenden 35 Kilometer bis zur Arbeit prognostizierte. Also fuhr ich in Pforzheim auf die Raststätte, löste mir meinen Sanifair-Voucher und stellte anschließend fest, dass ich fünf von den Dingern im Geldbeutel hatte – da der Stau langsam weniger wurde, und ich lieber frei durchkommen wollte, habe ich dann noch ein paar Cent auf die fünf Voucher draufgelegt und mir einen Espresso gegönnt. Danach waren’s nur noch fünf Minuten Stau bis Leonberg West und den Rest konnte ich über die B295 und die L1187 sowie ab Schattenring die B14 umgehen. Dennoch …

Heute waren A8 und A5 durch all die Unfälle und Störungen eher „Bundes-Auto-Plätze“ (BAP) mit viel Stillstand als Bundesautobahnen mit fließendem Verkehr.

Der „Left-Lane-Lurker“

Am heutigen Morgen hatte ich eine Staubegegnung, wie sie viele hassen. Sehr viele Menschen stöhnen über die Menschen, für die das Rechtsfahrgebot in der Straßenverkehrsordnung nicht einmal als Vorschlag daherkommt. Ich selbst sehe das eher gelassen. Mir ist sehr bewusst, dass häufige Spurwechsel für den Verkehrsfluss oft schädlicher sind als einfach mal ein bisschen länger auch eine linksgelegene Spur zu halten. Natürlich sind 300 bis 400 Meter zwischen zwei LKWs auf jeden Fall eine Lücke, die man gerne auch zwischen den LKWs auf der rechten Spur zurücklegen kann – aber bei 50-100 Metern hängt’s schon wieder vom Verkehrsfluss ab: Es kann mehr stören, dass man beim LKW abbremsen und Lücke suchen muss, dabei den Verkehr auf der Spur eins weiter links aus dem Takt bringt.

Der Fall heute Morgen auf der A8 war allerdings absolut glasklar. Das Ganze spielte sich am Ende des durchaus bedrückend-beeindruckenden Staus vor Pforzheim Ost ab. Ab Pforzheim West ging fast gar nichts mehr, über 20 Minuten Verzögerung erzeugte das heute früh. Wieder einmal lief es nicht nach der Verengung von drei auf zwei Fahrstreifen wieder, sondern staute sich noch bis ins Tal. Über die Gründe hierfür habe ich sicher schonmal geschrieben.

Als ich nun durch die Senke mit der auf 80km/h begrenzten Enz-Brücke hindurch war, die Autobahn wieder dreistreifig in meine Richtung wurde und das Geschwindigkeitslimit wieder 120km/h betrug, es aber steil bergauf ging, blieb da ein Lieferwagen auf der linken Spur. Aufder mittleren Spur war’s völlig frei, auf der rechten fuhren die LKWs mit etwa 70km/h den Berg hoch. Der Lieferwagen vor mit blieb links, fuhr kaum 60km/h und wurde sogar langsamer! Ich wollte ihn nicht rechts überholen, also blieb ich halbwegs auf Abstand, signalisierte ihm aber, dass er vielleicht nicht das Richtige tat – mittels Lichthupe. Er brauchte fast den halben Hang, um zu realisieren, was ich eigentlich gemeint hatte – bis dahin war es einem LKW hinter mir zu dumm geworden, zumal das Tempo auf 55km/h abgesunken war … mit geschätzten 80km/h zog der LKW rechts vorbei, als mein Vordermann gerade am Blinken war.

Der Lieferwagen fuhr dann – wohl auch erschrocken von dem rasch von hinten kommenden LKW, wegen dem er sein Einscheren rechtzeitig abgebrochen hatte – bis hinter Pforzheim Süd auf einer freien linken Spur neben einer freien mittleren Spur her … und brauchte bis halb nach Heimsheim, um schlussendlich zwei LKW zu überholen und am Ende dann doch noch einzuscheren. Himmel, an der Stelle muss ich dann doch mal sagen: Das nervt!

So ein notorischer „Triple-L“ oder auch Left-Lane-Lurker sollte vielleicht doch mal über das Rechtsfahrgebot gegriffen werden.

Freie Fahrt

Gestern Abend, auf der Heimfahrt von der Sauna, sagte mein Radio an:

„Und jetzt die Verkehrsmeldungen … “ Der Sprecher stockte etwas. Dann erklärte er verblüfft: „Es liegen keine Verkehrsbehinderungen vor. Freie Fahrt!“ Das ist so selten, dass ich im Auto saß und breitest grinste, aber auch ein bisschen verblüfft war, während ich bei Rastatt Nord auf der B462 die A5 überquerte.

Fünf Minuten später kam dann eine neue Verkehrslage. Nun doch Stau auf der A3, ein Pannenfahrzeug auf der A5 zwischen Rastatt Nord und Ettlingen und noch irgendetwas. Der Sprecher erklärte noch, er frage sich, was mit der A5 auf diesem Abschnitt los sei – da gebe es mehrfach täglich Pannenfahrzeuge … DAS hätte ich ihm sagen können: Da gibt es im Moment nur Nothaltebuchten, keinen Standstreifen. Die Pannenfahrzeuge fallen einfach mehr auf und haben größere Konsequenzen – außerdem ist das ein ziemlich stark frequentierter Abschnitt.

Aber es war schön, sich der Illusion keiner Verkehrsbehinderungen im Einzugsbereich des SWR hinzugeben – sogar sehr schön, so lange es währte.

Verschoben

Verschieben kann man vieles: Termine, Möbel, Diebesgut – wobei ich mit letzterem keine Erfahrung habe. Verschieben kann man aber leider auch Objekte auf der Straße. So wie zum Beispiel Mittelleitplanken, wahlweise in der Baustelle oder – etwas ambitionierter, da größer und schwerer – zwischen zwei regulären Fahrbahnen.

Dass die Mittelleitplanke zwischen Rutesheim und Heimsheim derzeit beschädigt, teils verschoben ist, habe ich ja schon geschrieben. Heute Morgen allerdings wurde eine andere Mittelleitplanke verschoben – und zwar die Baustellen-Mittelleitplanke im Bereich der Fahrbahnerneuerung zwischen Rastatt Nord und Ettlingen. Dort werden beide Fahrtrichtungen derzeit auf der Richtungsfahrbahn nach Süden entlanggeleitet, weil die andere Richtungsfahrbahn von Betonplatten auf Asphalt umgerüstet wird, um im Sommer nicht mehr für Blow-Ups anfällig zu sein. Ein LKW, unterwegs in Fahrtrichtung Süden, also Basel/Freiburg, verschob die Mittelleitplanke zwischen den beiden Baustellenspuren Richtung Basel und den beiden Baustellenspuren Richtung Karlsruhe. Der Unfall fand also in Richtung Süden statt, würde mich normal nicht interessieren. Dummerweise wurde die Mittelleitplanke natürlich von der Unfallfahrbahn weg verschoben – also in den linken Fahrstreifen Richtung Karlsruhe.

Man kann nun die Frage stellen, was ich überhaupt dort suchte. Dummerweise gibt es hierfür auch eine gute Erklärung: Wegen der Baustelle ist die Anschlussstelle Karlsruhe Süd in Richtung Norden gesperrt, ich müsste also in Ettlingen auffahren – und stehe dort immer ewig an der kurzgeschalteten Linksabbiegerampel von der B3 Richtung Karlsruhe.

Im Endeffekt verschieben sich hier die Verkehrsströme – und mein optimaler Hinweg zur Arbeit beinhaltet nun das gegen meine eigentliche Richtung fahren bis nach Rastatt Nord, um dann durch die Baustelle hindurch … und genau da stieß ich auf die verschobene Mittelleitplanke. Zum Glück stieß ich nur im Übertragenen, nicht im wörtlichen Sinne darauf – ein Unfall mit einem mehrere Meter langen, ungefähr einen halben Meter hohen und zehn Zentimeter dicken Beton-Stück hätte mich sicher mehr Zeit gekostet als die gute halbe Stunde, die ich aufgrund der Fahrbahnverengung durch den Unfall im Stau stand.

Zum Glück war mein erster Termin auf der Arbeit etwas später, so dass ich den nicht auch noch verschieben musste …

Was soll das – schon wieder …

Dieses Mal ist es nicht der Müll, der mich wundert bis aufregt. Dieses Mal ist es eher die Neigung der Menschen zum Überholen am heutigen 23.08. Liegt es am wundervollen Sommerwetter, das man so intensiv nach der kühl-regnerischen zweiten Augustwoche gar nicht mehr erwartet hätte? Liegt es an den Ferien?

Ich bin heute Morgen bereits im Ort überholt worden – ich fuhr gerade aus dem Slalom um geparkte Autos heraus, ein kurzes freies Stück bis zum Kreisel, an dem man wieder bremsen konnte. Den Motor aufheulen lassen wollte ich nicht – 45km/h werden’s wohl gewesen sein. Plötzlich fuhr da einer links an mir vorbei, er war schneller an mir vorbei, als ich an parkenden PKW beim Laufen – sechzig waren es mindestens.

Dann, bei 70km/h auf der Fahrt über den Silberstreifen auf der L566 von Mörsch nach Ettlingen – ich fuhr etwas schneller als erlaubt, so 75km/h, der Bahnübergang kam auch noch – und wurde überholt, als würde ich stehen.

Schließlich auf der L1187 von Leonberg Ost hoch zum Schattenring, da sind 60km/h erlaubt, mein Tacho zeigte … irgendwas zwischen 55km/h und 62km/h, da sich dort die Steigung schnell verändert und man manchmal nicht SOFORT kompensiert, schwankt die Geschwindigkeit dort oft leicht – nicht nur bei mir. Wieder wurde ich überholt, als würde ich stehen.

Klar, verrückte Überholmanöver gibt’s immer mal wieder, aber in dieser Häufung definitiv geschwindigkeitsbegrenzungsüberschreitende Überholmanöver auf nur einer Arbeitsfahrt, die größtenteils auf der Autobahn abläuft, das ist selten. Daher frage ich mich: Habe ich mich getäuscht? War ich so viel langsamer, als ich hier angegeben habe, obwohl ich mir eigentlich sicher bin, dass ich nicht so viel langsamer war? Sehr seltsam, das.