Der Egotrip-Strudel

Vorkommen: In Staus auf mehrstreifigen Autobahnen. Immer. Überall. Immer wieder.

Symptome: Stau ohne erkennbares Verkehrshindernis – außer vielleicht einer Verengung von drei auf zwei Fahrstreifen.

Unterstellte Ursachen (an einem Beispiel): Am Stauende wechseln die Weisheitszähne des Reißverschlusses quer durch die mittlere Spur (und deutlich VOR Ende der ganz linken Spur) auf die rechte Spur. Warum? Ganz einfach: Vorn funktioniert der Reißverschluss nicht. Deswegen geht’s links und in der Mitte nicht richtig voran, rechts läuft es schon wieder. Die Weisheitszähne fahren also so schnell es geht rechts an der Einfädelstelle vorbei, ziehen mit Macht, kurz und spitz in zu kurze Lücken wieder nach links, wenn es auch links wieder laufen könnte – das führt zu einer Nachstockung. Ich sehe das dauernd bei Pforzheim Ost, Fahrtrichtung Karlsruhe, auf der A8.

Nervfaktor: Das eigentlich Schlimme daran ist, dass die 1-5% der Autofahrer, die sich als Egotrip-Strudel-Teilchen betätigen, selbst nicht langsamer vorankämen, wenn keiner den Egotrip-Strudel fahren würde. Denn insgesamt sorgt das Ganze für Verzögerungen für ALLE. Symptomatisch ist auch, dass derjenige, der den Strudel mitmacht, am wenigsten ausgebremst wird, aber alle anderen ausbremst – die Strafe für das egoistische Verhalten ist also nicht vorhanden, die Konsequenzen tragen andere. Gerade deswegen ist der Egotrip-Strudel als Makrostruktur der Stauanatomie so unglaublich nervig – weil er genau zeigt, WORAN es eigentlich krankt.

Der Transitus Interruptus

Disclaimer: Ich habe kein Latein gelernt. Allerdings habe ich versucht, witzig zu sein.

Vorkommen: Auf zwei- oder mehrstreifigen Autobahnen, quasi überall. Besonders häufig bei sich verändernder Steigung oder an strenger werdenden Geschwindigkeitslimits. Besonders ärgerlich auf zweistreifigen Autobahnen!

Symptome: Ein LKW, seltener ein PKW, versucht einen weiteren LKW, PKW oder ein Gespann zu überholen. Allerdings wird das für geraume Weile nichts … und so blockiert der Überholer bei fast gleicher Geschwindigkeit die Spur links neben der ganz rechten Spur – im schlimmsten Falle die einzige Spur, auf der man das Elefantenrennen passieren könnte. Langsam, ganz langsam schiebt der eigentlich zu Überholende sich wieder nach vorne. Quälend langsam sieht’s der Überholende ein und wechselt nach begonnenem, versuchtem und nicht geschafftem Überholen wieder rechts rein – und zwar HINTER dem, den er eigentlich überholen wollte.

Unterstellte Ursachen: Selbstüberschätzung der eigenen Motorenleistung – oder die Angst, in dem strikteren Geschwindigkeitslimit der Überschreitung überführt zu werden. Oft auch schlicht: Der wollende Überholer ist tatsächlich ein winziges Bisschen schneller, doch dann verändert sich die Steigung und damit dreht sich das Verhältnis um.

Nervfaktor: Zum Haare Raufen! Elefantenrennen mit Erfüllung des angestrebten Höhepunkts (erfolgreiches Überholen) kann den Hinterherfahrenden schon ziemlich nerven – aber dann schafft der’s nichtmal, vorbeizukommen!

Die Verengungs-Aufwerfung

Vorkommen: Auf Autobahnen oder mehrstreifigen anderen Straßen, kurz vor der Verengung auf einen Fahrstreifen weniger. Gerne auch ohne Verengung, nur mit einsetzendem LKW-Überholverbot.

Symptome: Es stockt, ein Drittel der LKW scheren aus – das Ende des dritten Fahrstreifens ist da meist schon angesagt, das LKW-Überholverbotsschild in Sicht. Die PKW auf dem linken bzw. den zwei linken Fahrstreifen stocken ebenfalls. Ein oder mehrere LKW auf der mittleren bzw. linken Spur blinken rechts, direkt vor einem LKW-Überholverbotsschild, aber es ergibt sich keine Lücke – entweder lässt niemand den Blinkenden rein oder er stockt rechts so stark, dass keine Lücke aufziehbar ist. Direkt hinter dem „verzweifelt“ nach rechts wollenden LKW läuft’s für die PKW wieder.

Unterstellte Ursachen: Opportunismus der unter massivem Druck stehenden LKW-Fahrer. Es stockt, sie sind ohnehin spät dran oder haben unrealistische Fahrzeitvorgaben. Also schert man nach links aus und denkt sich: „Wird mich schon einer reinlassen, wenn dann die Spur sich verengt.“ Das ist natürlich unrealistisch, aber die PKW-Fahrer haben ja schließlich nicht diesen Druck – zumindest unterstellt der Brummi-Fahrer das, weil er einfach nur den eigenen (sicher krasseren) Druck spürt. Aber wenn’s schon 600m vor der Verengung stockt, wie realistisch ist es dann, dass weiter vorne mal so auf die Schnelle ’ne Lücke da ist?

Nervfaktor: Rein von der individuellen Situation her: Geht so. Schließlich hat man direkt nach dem verursachenden Rechtsblinker, der nicht reingelassen wird oder werden kann, ja wieder freie Fahrt, kann ein bisschen schimpfen und kommt voran. Generell: Unglaublich nervig, weil es ein Symptom für die Krankheit des Fracht-Fahr-Gewerbes ist, das mit zunehmend unrealistischen Vorgaben und enormem Druck auf die Fahrer für viele problematische Situationen auf der Autobahn verantwortlich ist, die mit realistischen, dem starken Verkehr Rechnung tragenden Vorgaben an die Fahrer wohl weit seltener auftreten würden.

Siehe auch Die Düne

Hand-Augen-Schlenker

Vorkommen: Auf zwei- oder mehrstreifigen Autobahnen, Bundesstraßen und sonstigen Verkehrswegen mit mehr als einem Fahrstreifen. Gelegentlich auch beim Überholen auf Straßen mit nur einem Richtungsfahrstreifen.

Symptome: Beim Annähern an den eigentlichen Moment des Überholens driften Überholender und Überholter zunehmend an die zwischen ihnen liegende Fahrstreifenmarkierung, nähern sich also nicht nur in Fahrtrichtung einander an, sondern auch quer dazu. Nach dem Überholvorgang geht’s in die entgegengesetzte Richtung.

Unterstellte Ursachen: Man guckt rüber zu dem Überholenden oder zum Überholten. Dabei bewegt man leicht das Lenkrad. Passiert mir auch gelegentlich und ärgert mich furchtbar, weil es einfach blöd ist. Besonders kräftig sehe ich den Effekt gelegentlich bei LKW.

Nervfaktor: So lange es bei einer Tendenz bleibt, ist es nicht wild. Aber wenn der LKW vor lauter gucken fast meine Spur einnimmt oder der schnelle Überholer den Eindruck erweckt, mich zwischen die LKW drücken zu wollen, wird es mehr als nervig – nämlich gefährlich,

Die Düne

Vorkommen: Vor Verengungen auf mehrstreifigen Straßen, bevorzugt vor solchen Verengungen, bei denen nach der Verengung die linke Spur zu schmal für LKW ist oder LKW-Überholverbot herrscht. Gelegentlich kann man die Düne auch auf freier, dreistreifiger Autobahn erleben.

Symptome: Ein LKW ist ausgeschert. Und kommt nun nicht mehr rein. Aber er will unbedingt nach rechts, versucht es vor jedem anderen LKW, aber eine Lücke tut sich nicht auf. Der Verkehr derweil bricht sich an der Verengung – und hinter dem Dünenkamm – also nach dem LKW – bildet sich eine Blase, in der die PKW recht schnell fahren, um dann vor der eigentlichen Verengung stark abzubremsen.

Unterstellte Ursachen: Warum lassen die LKW ihren ausgescherten Kollegen nicht rein? Gelegentlich einfach, weil sie keinen Platz haben, eine Lücke aufzuziehen. Oft genug sehe ich aber, dass sie bewusst die Lücke zumachen, während links ein LKW ins Überholverbot reinfährt. Oder seinen Überholvorgang abbrechen will, ohne die ganze Kolonne zu überholen. Im Überhole geht wohl das vor, was ich „Besserwisser“ nenne: Er glaubt, schneller voranzukommen, wenn er links fährt. Aber dann muss er wieder nach rechts. Und dann rächen sich die, die sich übervorteilt fühlen. Der PKW-Verkehr, der sich an dem linksfahrenden LKW bricht, gibt nach dem Hindernis nochmal richtig Gas – aber in der Regel passiert sowas vor einem „echten“ Hindernis, so dass das Abbremsen um so heftiger ist. Oder das nächste „Elefantenrennen“ mit einer Überholschlange ist schon in Sicht.

Nervfaktor: Eigentlich ist es sogar eher lustig, zumal es in aller Regel die ohnehin stattfindende Stockung nur auf ein bisschen früher in den Verlauf der Strecke verlagert. Aber wie die meisten Störungen ist es nicht ungefährlich. Und Unfälle haben einen extremen Nervfaktor als Hindernisse, von allem anderen negativen an Unfällen mal ganz abgesehen.

Belgischer Kreisel

Vorkommen: Auf mehrstreifigen Autobahnen und Bundesstraßen. In aller Regel nur dort, wo kein LKW-Überholverbot herrscht. In aller Regel, wohlgemerkt. Ich habe auch schonmal einen auf der Steigung von Pforzheim Ost Richtung Pforzheim Nord erlebt, wo striktes LKW-Überholverbot – oft ignoriert wird.

Symptome: Im Gegensatz zum sogenannten Elefantenrennen, auf das ich bisher als Stauanatomie bewusst verzichtet habe, überholen die LKW hier eher flott, aber es sind fast stets zwei links der rechten Spur, und es scheint so, als schere der letzte der Reihe gerade wieder aus, obwohl er gerade überholt wurde – und überholt ebenfalls mit fünf bis zehn Stundenkilometern mehr die Reihe derjenigen, die gerade erst an ihm vorbei sind.

Unterstellte Ursachen: Es kann meine Einbildung sein. Aber an vielen Stellen gibt es eben doch die Situation, dass ein Brummi-Fahrer mal pennt, etwas isst, etwas trinkt, Zeitung liest oder was auch immer er in seinem Führerhaus so tut. Dann fährt er langsamer, wird überholt, und wenn er wieder volle Aufmerksamkeit hat, überholt er wieder. Teils liegt’s auch an Steigungen. Mal ist der schwer bepackte, stärker motorisierte LKW schneller, dann wieder der eher leichtere, schwächer motorisiertere, oder aufgrund der Windverhältnisse spielen Größe und Form eine Rolle. Jedenfalls glaube ich, mir das Vorkommen von belgischen Kreiseln von LKW auf der Autobahn nicht nur einzubilden.

Nervfaktor: Zum Kotzen. Vor allem bringt es keinem was. Der Schnitt bleibt bei knapp über 80, für alle Beteiligten. Nur wird die mittlere oder gar linke Spur gefühlt dauerblockiert.

Die Nachstockung

Vorkommen: Nach jeder Art von Spur-Zusammenführung, sichtbarem Blitzer, Auffahrt, Senke – kreiert hat mein Kopf den Begriff anhand von Staus nach Spur-Zusammenführungen.

Symptome: Eben stockte es, gerade lief es wieder. Und schon steht man wieder. Genau das ist die Nachstockung. Die Ursache ist am Straßenrand hinter einem zurück geblieben und stockt’s gleich nochmal, oft sehr abrupt.

Unterstellte Ursachen: Eben erst hat man mit Bravour die Sache gemeistert: Man hat nach eigener Auffassung sinnvolles Einfädeln hinbekommen – ob nun reinrassiger Reißverschluss oder Reindrängeln oder viel zu früh einscheren, man selbst fand’s richtig. Oder man hat richtig geschaltet für die Senke, am Blitzer die richtige Geschwindigkeit (oder vielleicht 20 weniger) durch abruptes Bremsen drauf gehabt. Sprich, man hat alles richtig gemacht. Nun soll aber auch mal eine Belohnung dran sein – man darf wieder auf die schnellste Spur fahren, ein bisschen dichter auffahren, weil der Vordermann nur schleicht und …

Plötzlich werden die schlagartig einsetzenden egoistischen Fahrmanöver mit noch immer vom Stocken zu geringen Abständen kombiniert und schon bremsen alle zum Stillstand ab – je kürzer die Abstände, um so abrupter und um so nachhaltiger wirkt sich die Nachstockung aus. Oft vereinigt sie sich sogar mit der Stockung an der vorherigen Ursache.

Nervfaktor: Unnötig wie ein Kropf, keiner kommt schneller voran. Ich könnte in’s Lenkrad beißen, aber das schmeckt ja nicht.

Die Überhol-Schlange

Vorkommen: Auf Straßen mit mehreren Richtungsfahrstreifen. Generell und überall, besonders aber bei hohen – in dem Fall dann aber eher: Ehemals hohen Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen den Fahrstreifen.

Symptome: Freier rechter Fahrstreifen hinter einem langsam fahrenden Fahrzeug – ob nun LKW, aus dem letzten Loch pfeifender Bus, von altem Mann mit Hut oder anderen erstaunlichen Gestalten des Verkehrs gesteuertes Fahrzeug oder irgendwas in der Art. Jedenfalls langsam. Und dahinter gefühlt mehrere Kilometer freie rechte Spur. Links davon eine sich in Zeitlupe am langsam fortbewegenden Hindernis vorbeiwälzende Kolonne von Fahrzeugen, die gefühlt mehrere Kilometer vor dem Hindernis beginnt und sich regelrecht magisch direkt nach dem Hindernis auflöst.

Unterstellte Ursachen: Jeder möchte möglichst genau das Tempo fahren, das er am liebsten hat. Dafür bräuchte man für jedes Auto eine eigene Spur – und so viel Platz ist nicht. Also müssen sich die Leute, die gerne mit 95 einen LKW überholen würden, aufgrund von seltsamem Schalten, Steigung oder was auch immer gerade mal 87 schaffen, die Spur neben dem LKW mit dem von hinten mit 100, 110, 120, manchmal mehr anrollenden Verkehr teilen. Oft genug wird die Überholspur (ob es nun die mittlere, die linke oder was auch immer ist) dann auch noch von Störungen ausgebremst – jeder, der kurz hinter dem LKW mit 83 ausschert, weil er ja überholen darf, bringt den folgenden Überholverkehr auf 83 oder weniger. Zwangsläufig. Je kürzer die Lücke, um so mehr wird der Verkehr dahinter ausgebremst. Und so sammelt sich ein Fahrzeug nach dem anderen schräg links hinter dem Hindernis, und die Reihe wird immer länger. Das Rechtsfahrgebot hilft wenig, weil es von den einen als „sofort vor dem LKW einscheren, dass der schon bremst wie verrückt, und dem LKW auf’s Nummernschild auffahren, dabei abbremsen und dann ausscheren“ interpretiert wird – und von den anderen als „da vorn ist noch ein LKW, am Horizont, mit Fernglas zu sehen – ich bin im Überholvorgang!“.

Nervfaktor: Auftreten wie auch Nervfaktor steigt mit der Verkehrsdichte. Insbesondere die Fahrer, die rechts vorbei fahren und sich vorne reindrängeln, verkürzen die Abstände weiter – und verlängern die Überhol-Schlange. Hintenan schleichen verletzt aber – gefühlt – das Rechtsfahrgebot. Für mich persönlich ist der Nervfaktor enorm, weil man genau wie beim Ende eines Fahrstreifens im Stau sieht, dass jeder Abstand, jede Lücke, die man vielleicht bis zur Zusammenführung offen halten könnte, rücksichtslos zugefahren wird. Und die Abstände und Lücken fehlen bei der Zusammenführung – ob nun durch Spurende oder durch LKW aka dynamisches Spurende – dann. Und da könnt ich in’s Lenkrad beißen.

Inspiriert von Philipp! Vielen Dank!

Der Flaschenhals

Vorkommen: Vor Verengungen einer mehrstreifigen Strecke auf ein oder mehrere Streifen weniger. Auch vor Autobahnauffahrten und gelegentlich sogar den Auffahrten aus Parkplätzen oder Raststätten. Besonders häufig vor Baustellen – dort dann gelegentlich auch noch eine verschärfte Spezialform.

Symptome: Stauung. Schlicht und einfach. Außerdem: Viele Spurwechsel, nicht funktionierender Reißverschluss. Gelegentlich dann auch mal das klassische „Rauspladdern“ wie bei einer Flasche mit Sauce – die zuerst gar nicht fließt und dann, mal ins Fließen gekommen, als Ladung der Größenordnung „halbe Flasche“ den Teller ziert.

Unterstellte Ursachen: Fahrbahnverengung. Eine Spur weniger heißt: Weniger Abstand, bei gleichem Tempo deutlich weniger Durchsatz an Autos. Da der Durchsatz an Autos pro Spur – in einem simplen Überschlag unter Idealbedingungen korrekten Abstands und ohne Spurwechsel – bei ca. 20-30km/h am größten ist, verlangsamt sich natürlich der Verkehr. Ergebnis ist: Dahinter stockt’s, wenn man mit höherer Geschwindigkeit drauf anfährt. Dazu kommt: Bei Verlangsamungen des Verkehrs werden meist die Abstände nicht mehr eingehalten, da man unterstellt, es geht schneller, wenn man dichter auffährt. Störungen (kurzes Bremsen) breiten sich schneller und mit Verstärkung aus, wenn der Abstand zu gering ist. Zu guter letzt: Reißverschluss oder besser gesagt dessen nicht-Funktionieren. Lücken werden nicht aufgezogen, vor allem nicht kurz vor der Zusammenführung. Der Verkehr auf der endenden Spur fährt fast nie bis zum Ende, so dass sich die aufnehmende Spur übervorteilt fühlt und die Lücken zumacht. Des Reißverschluss‘ Weisheitszähne. Das Rauspladdern kommt meist zustande, wenn’s dann doch mal wieder funktioniert … und plötzlich steht man da und kann gar nicht so schnell beschleunigen, wie der Vordermann wegzieht – nur um dann wieder abrupt zu bremsen und den Zyklus neu zu beginnen.

Nervfaktor: Nyarg! Hoch!

Der Blitzer-Auflauf

Vorkommen: Vor stationären und mobilen Geschwindigkeitsmessstellen, bevorzugt solchen, die bekannt oder üblich sind.

Symptome: Während der Verkehr vorher mit ungefähr 20km/h mehr als erlaubt fließt, gelegentlich auch etwas mehr oder weniger, verringern sich direkt vor der Geschwindigkeitskontrollstelle Geschwindigkeit und Abstand massivst, meistens auf 20 oder mehr Kilometer pro Stunde unter das lokale Tempolimit.

Unterstellte Ursachen: Schlechtes Gewissen. Nichteinhalten von Tempolimits und massive Überkompensation. Unkenntnis des Tempolimits. Zudem: Verstärkungseffekt von verringertem (auch zuvor schon zu geringem) Abstand und starkem Bremsen.

Nervfaktor: Argh! Aber meistens ist es schnell wieder vorbei. Einziges Problem: Vor lauter Gucken und Bremsen und allem kommt man kaum dazu, sich mit dem Blick auf den Tacho zu vergewissern, dass man auch wirklich schon vor dem Bremsen nicht zu schnell gewesen wäre.