[KuK] Strava Heatmaps

[KuK] Schneeweißchen und Rosenrot auf neuem Radweg

Neuen Radweg ausprobieren – und neue Spitznamen für die Räder von Holger und mir vergeben, zumindest, wenn wir gemeinsam unterwegs sind.

Unsere Gemeinde und der Landkreis haben die K3737 mit einem durchgängigen Radweg vom Kreisel im Ort über die Hardt nachgerüstet. Zwischen der supereckigen, rechtwinkligen Ecke am Kreisel in Bietigheim und dem Radwegende auf der anderen Seite der Bahnlinie in Muggensturm ist nun (von einer Ampel an der B3 abgesehen) freie und komfortable Fahrt.

[KuK] Konkretisierung

Das Leben ist im Fluss. Aber es gibt Wasserfälle!

Am Samstag werde ich voraussichtlich das letzte Mal ein eigenes Auto fahren. Ob „für immer“, ist schwer zu sagen. Aber zumindest mal für eine lange Zeit.

Gleichzeitig habe ich bei einem Händler bezüglich elektronischer Schaltung (Ultegra Di2 2×11) für mein Rennrad „Green Scooter Killer“ angefragt und werde wohl die mechanische Ultegra 2×11-Schaltung, die bisher drauf ist, auf den „Red Flash“ umziehen – freilich dann mit einer Kurbel mit 50 und 34 Zähnen, der Flash ist ja schon deutlich schwerer als der Scooter Killer. Nach der Vereinheitlichung der Ventile (zuvor gab’s im Haushalt Schrader, Blitz und Sclaverand, nun haben alle meine Räder Sclaverand) ist eine Vereinheitlichung der Komponenten eindeutig ein Wartungsvorteil.

Der Trend geht von vier plus fünf Laufrädern mit Schrader-Ventil zu achten mit Sclaverand- und zweien mit Blitz-Ventil (ein Auto mit Ersatzrad und Winter-Kompletträdern wird gegen drei Fahrräder bei mir und zwei bei meinem Mann getauscht).

Fühlt sich gut an!

[KuK] Es macht mich sprachlos…

…in wie viele Scherben der Traum von einer friedlichen Welt, den ich in meinen Teenager-Jahren mit so vielen zusammen geträumt habe, nach dem Ende des kalten Krieges, zerbrochen ist.

Es fühlt sich nach einem ähnlichen Bruch an wie damals 9/11. Die Konsequenzen sind unübersehbar. Nicht nur, dass ein rücksichtsloser, illiberaler Aggressor ein zweites Mal unwidersprochen, und dieses Mal mit einem offenen Angriffskrieg, loszieht, Menschen umbringt und Gebiete erobert, um den Menschen dort seine Vorstellung vom Leben aufzuzwingen, nein, mehr noch: Grenzen, die kriegerisch zu verschieben man hinter sich zu lassen geglaubt hatte, werden kriegerisch verschoben – nach einem ersten überraschenden Coup nun ganz offen und im festen Vertrauen, dass sich niemand ihm entgegenstellen wird.

Und das macht mir Sorge, nicht nur Sorge, sondern Angst.

Die Frage ist nämlich ganz klar, wo das endet, in Sachen Annexionsambition und auch in Sachen Eskalation, sowohl räumlich als auch qualitativ.

Sagte ich schon Angst?

[KuK] Freude am Fahren

Nachdem der Lenker des Red Flash, meines Alltagsrads, bei einem Sturz im November ein wenig gelitten hatte, habe ich mich nun mal dran gemacht. Konkret war gar nicht so viel passiert – der rechte Schalt-/Bremshebel war ein bisschen verschoben. Aber da kommt man natürlich nicht ganz so einfach ran.

Also habe ich beschlossen, dass ich auch gleich neues Lenkerband dran mache und gleich auch für mehr Griff-Grip an den Zeitfahr-Extensions sorge. Wie soll ich sagen? Glücklich wie in einem Traum!

[KuK] Eigentlich…

…sollte ich mich freuen.

Die erste Erkältung seit langem, und es ist (laut Schnelltest) nicht Sars-CoV-2, sondern nur „Kontrolle“, aber das heftig. Seit gestern Nachmittag fühlt sich’s schleimig im Rachen an, ich huste und schniefe ein wenig, aber mehr ist nicht. Vermutlich wird’s noch ein bisschen schlimmer, aber meine richtig fiesen Erkältungen fingen bisher immer auch fulminanter an als das hier.

Es geht mir gerade so schlecht, dass laufen, Rad fahren und voraussichtlich auch arbeiten morgen keine eindeutigen „Nein, bin krank!“-Entscheidungen sind, sondern: „Bin ich krank genug, um es nicht zu tun?“-Abwägungen.

Heute habe ich mich gegen den Lauftreff entschieden. Ich möchte das Immunsystem nicht belasten und im berüchtigten „Open Window“ nach dem Lauf den bereits im System befindlichen Viren Tür und Tor öffnen. Damit habe ich meinen Laufstreak abgebrochen und bin davon genervt. Aber vermutlich war es die vernünftige Entscheidung.

Mit dem recht starken Bedürfnis, den leicht brummenden Kopf wieder in die Waagerechte zu bewegen und sich unter der Decke zu verkriechen, mit einer Packung Taschentücher und heißem Tee gegen den verschleimt-brennenden Rachen wächst in mir der Verdacht, dass auch morgen einiges nicht gehen wird.

Wo ich jetzt so drüber nachdenke: Viel eindeutiger muss die Entscheidung nicht mehr werden. Je tiefer ich in mich hinein höre, um so klarer ist: Ich brauche eine Auszeit, damit mein Körper das Virus bekämpfen kann. Dafür muss es dann eigentlich auch nicht so viel schlimmer werden, dass die Entscheidung gefühlt eindeutiger wird. Schließlich geht es bei nichts von dem, was ich tue, um einen heldenhaften Fight auf dem Schlachtfeld, nachdem ich dann den Heldentod sterbe. Lieber jetzt kurz raus aus der Mühle als später lange.

[KuK] S-CH-S

Es läuft wieder mit dem Laufen – das hatte ich ja Ende Januar mit dem Fazit des ersten Monats 2022 und dem ersten wieder richtig vollen Laufmonat schon angedeutet. Intervalle kommen auch wieder – und ich laufe ja gerne den „SOS“-Modus, also dreimal 400 Meter mit jeweils einer halben oder ganzen Bahnrunde als Pause, dann dreimal 1200 Meter mit jeweils einer halben oder ganzen Runde Pause, und schlussendlich nochmal dreimal 400 Meter hintenan. Dreimal kurz, S. Dreimal lang, O. Dreimal kurz, S.

Dieses Mal habe ich wegen Lust und Freude und allem nach dem dritten langen noch einen vierten 1200er angehängt. Ich wollte dann zuhause nachlesen, welcher Buchstabe das ist, also viermal lang. Da kam dann die Erkenntnis: Oh, das ist gar kein „normaler“ Morse-Buchstabe, sondern ein Sonderzeichen, das kyrillische Cha (geschrieben „X“) wiedergibt. Ich bin also S-CH-S-Intervalle gelaufen, und das Tempo war auch nicht konstant. Aber sei’s drum, nächstes Mal nehme ich eine Morse-Tabelle mit!