[KuK] Elefanten gucken

Heute Mittag beim Laufen hatte ich kein Handy dabei – sonst hätte ich bestimmt Bilder gemacht. Was ich getan habe? Ich habe Elefanten angeschaut, während ich gelaufen bin!

Neben der Hirschbrücke, die über Mathy- und Jollystraße sowie die Tram 5 führt, gibt es in Karlsruhe nämlich auch noch die Fußgänger- und Radwegbrücke über den Stadtgarten, in dem sich auch der Karlsruher Zoo befindet. Von der Brücke kann man herrlich zu den Elefanten gucken, und genau das habe ich getan. Zweimal bin ich über die Brücke gelaufen und habe mir die Dickhäuter angeschaut. Vom neuen Büro aus ist das nicht weit.

Wahrscheinlich sollte ich mal ein Telefon mitnehmen und ein Elefantenbild beim Laufen machen!

[KuK] Auch Absteigen will gelernt sein…

Heute Abend auf der Heimfahrt von der Arbeit (Umzug ins neue Büro, anstrengender Tag) war ich noch beim Arzt, ein Rezept holen, und dann bei der Apotheke, das Rezept einlösen – alles natürlich mit dem Fahrrad.

Ich enthalte Euch das Bild vor bzw. habe keines gemacht. Jedenfalls war ich unachtsam beim Absteigen an der Apotheke, stieß mir am griffigen Mountainbike-Pedal richtig mit „Schmackes“, wie man bei uns sagt, das Schienbein an. Als ich dann eben die Socken und die Hose auszog, stellte ich eine fünf Zentimeter lange Verletzung fest, die die Zacken des griffigen Pedals in meine Haut gegraben haben – ein bisschen blutet’s auch. So ein Mist, und eine halbe Sekunde unachtsam, und schon hat man länger was davon…

Aber es gilt wie heute Morgen. Es ist soooo schön, wenn der Schmerz nachlässt!

[KuK] Es gibt nichts Schöneres…

…als wenn der Schmerz nachlässt.

Das sagte mein Vater eine Zeit lang gerne, und es steckt natürlich ein gewisser, beißender Sarkasmus darin. Heute Morgen vor dem Spiegel sagte ich genau das. Den ganzen gestrigen Tag und die nun mehr abgelaufene Nacht quälte mich eine druckvoll geschwollene Stelle an der Lippe. Ich machte mir schon Sorgen, was das wohl sein möge – aber in erster Linie hielt meinen Schlaf unruhig, dass diese Schwellung weh tat.

Tja, wie soll ich sagen: Es gibt nichts Schöneres, als wenn der Schmerz nachlässt. Es war nur ein Pickel, aber direkt am Rande der Unterlippe, kurz vor dem Mundwinkel. Dieser fand heute morgen vor dem Spiegel sein jähes Ende. Einerseits eklig, aber andererseits: Endlich ist das Ding weg! Die fulminanten Details lasse ich mal weg. Wenn ich es recht betrachte, war da seit Wochen ein komisches Gefühl, während sich das Ding entwickelte. Nun ist es erstmal weg, Schmerz und Schwellung lassen nach. Uff!

Nur die schlechte Nacht wirft ihre Schatten auf den Tag. Mal sehen, was der dann bringt.

[KuK] Schreck-Schrei-Glück

Nachdem ich gestern schon über Begegnungen mit dem Rad geschrieben habe, gab’s heute wieder eine Menge. Ich greife aber nur eine heraus…

An der Alb auf dem Radweg entlang, ich rollte. Da rollt es sich gut! Der Asphalt ist glatt, meine Skater im Verein sprechen von „Black Ice“. Langsam war nicht nicht, zumal es kurz vorher von der Brücke über die Alb südlich der Südtangente runter auf den Radweg an der Alb entlang ging. An der nächsten Treppe kam eine Hundehalterin mit ihrem Hund herunter, blieb stehen – der Hund auch. Zuerst blieb er stehen. Dann lief er auf den Radweg, vielleicht drei, vier Meter vor mir. Ich war schnell – über 20 km/h bestimmt, eher über 25 km/h. Ich wusste mir nicht mehr zu helfen, ich schrie in der Antizipation eines Unfalls, bei dem der Hund schlechter wegkommen würde als ich, aber auch ich sicherlich einen Salto über den Lenker mit anschließendem Sturz des Fahrrads auf mich erleben hätte können…

Diese Sekunde dehnte sich heftig!

Aber dann drehte der Hund, erschrocken über meinen Schrei, zurück zur Halterin. Ich war so froh, dass es gut ausgegangen ist – für den Hund, für mein Fahrrad, für mich. Eine Schuldfrage mache ich nicht auf. Das Tier ist wohl nicht auf so schnellen Querverkehr gepolt, und das ist ein Radweg, Teil des Radwegs in die Pfalz – und abgesehen vom wartenden Fußgänger-Querverkehr war alles frei. Wäre echt eine Verkettung ungünstiger Umstände gewesen…

Manchmal ist der Schreckensschrei doch für etwas gut – hier sogar dazu, den Unfall zu vermeiden!

[KuK] Lustiger Verschreiber und Poller

Das hat zwar gar nichts miteinander zu tun, aber beides spukt mir im Kopf herum:

Ich habe gestern einer Freundin, die wissen wollte, was es zu essen gab, folgendes geschrieben:

„Es gab Schnitzel mit Pfeffersoße, Salat und Bratkartoffeln, so richtig lecker mit Spiegel und Zweck.“

Meine Message an eine Freundin

Beim Spaziergang am Rhein empfand ich es als zwingend nötig, einen Poller zu fotografieren… seltsam, was mein Geist für Blüten treibt.

Foto vom Spaziergang am Rhein.

Wer herausfindet, ob es einen Zusammenhang gibt und wenn ja, welchen, darf mir das gerne in einem Kommentar mitteilen. Ich weiß nämlich selbst nicht genau, warum ich beide Ereignisse als einander zugehörig empfinde, aber es ist so.

[KuK] An der Alb…

…sieht man zur Zeit die Leute. Bei gutem Wetter sind Unmengen von Leuten dort, weil Schwimmbäder und Kneipen und… alles ja nicht gehen.

Bei nahezu jedem Wetter ist an dem Stückchen Alb, das durch den Karlsruher Stadtteil Mühlburg und dann an Daxlanden vorbei Richtung Rheinhafen weiter führt, ein Ort für Sport. Ich fahre ja auch auf meinem Hin- und Rückweg an Arbeitstagen dort durch.

Heute kamen mir viele Läufer entgegen. Und siehe da: Eine Läuferin kannte ich sogar! Auf ihre Laufpartnerin hatte ich nicht geachtet, aber die, die ich erkannt habe, war Sarah Hettich – der ich auf Wettkämpfen schon öfter hinterhergelaufen bin. Wenn wir die Wahl haben, laufen wir nicht gegeneinander – nicht aus Intention, denn sie würde gewinnen und für mich spielt’s keine Rolle. Aber ist die Wahl da, nimmt sie die kürzere, ich die längere Strecke.

Es war lang kein Wettkampf. Es wird auch noch lang keiner sein. Um so schöner ist’s, zumindest mal die Leute zu sehen, die man dort sehen würde, selbst wenn es nur einander entgegenkommend, eine auf dem Rad, eine zu Fuß ist.

[KuK] Es deprimiert mich…

Kurze Vorrede: Ich sehe ein, dass es dem Schutz anderer vor den Tröpfchen meines Atems dient. Ich weiß, dass keine Symptome nicht bedeuten, dass ich das Virus nicht haben und verbreiten könnte.

Dennoch: Die Maskenpflicht in Läden, sie deprimiert mich. Ich fühle mich furchtbar dabei, die Maske tragen zu müssen.

Auch wenn ich die Pflicht rational einsehen kann, ist die emotional echt furchtbar für mich.