Lego Batmobil [Teil 9]

Anders als das Batmobil aus der 1966er Serie ist dieses hier kein Cabriolet. Beutel Nummer 17 kümmerte sich Hauptsächlich um die geschlossene Fahrgastzelle.  Ein paar Vorbereitungen, um es auch anzubringen, waren auch enthalten, aber hauptsächlich waren im Beutel die Teile des Verdecks.

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Nummer 18 baut das Ganze noch weiter aus; so, dass man es auch ohne Probleme aufmachen kann. Ein wenig noch am Heck und Verkleidung, auch der Innenraum wurde noch ein wenig erweitert.

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Zu den Beuteln 15 und 16.

Wird fortgesetzt…

Alte Bekannte

Wie Euch Lesern der Highway Tales vielleicht schon aufgefallen ist, lese ich gerne die Bücher von Tom Clancy aus dem Jack-Ryan-Universum. Ich habe mittlerweile doch schon einige davon gelesen:

„Jagd auf Roter Oktober“ hat er als erstes geschrieben und es war auch mein erster Clancy. Danach habe ich „Der Kardinal im Kreml“, „Der Schattenkrieg“ und schließlich „Im Zeichen des Drachen“ gelesen. Schon dabei merkte ich, dass Gestalten wieder auftauchten, sich weiter entwickelten. Neben Jack Ryan entwickelte sich John Clark zu einer wichtigen Gestalt, aber auch Bart Mancuso, den man anfangs als Skipper der „Dallas“ kennenlernt, das Ehepaar Foley und KGB-Mann Golowko, die in „Der Kardinal im Kreml“ eine wichtige Rolle spielen, zu meiner Freude auch SONAR-Mann Ronald Jones treten wieder auf. Allerdings zeigte ich an diesen Gestalten auch der Bruch, den ich erzeugte, indem ich aus der Not der physisch vorhandenen Bücher zwischen „Der Schattenkrieg“ und „Im Zeichen des Drachens“ einen Haufen Bücher ausließ. Ein zerstörtes Capitol, ein Präsident Jack Ryan („WHAT?“, fragte ich mich), das Ehepaar Foley an der Spitze der CIA, ich merkte: Mir fehlte einiges.

Also holte ich per eBook „Echo aller Furcht“, „Ehrenschuld“, „Befehl von oben“ und „Operation Rainbow“ nach. Die Lücken schlossen sich, mehr denn je kam alles zusammen und ich konnte langsam den Werdegang von einem Haufen Gestalten nachvollziehen. Neben den oben genannten bekam Manuel „Portagee“ Oreza eine weitere Geschichte, Dan Murray, Pat O’Day, Andrea Price-O’Day und diverse weitere gewannen Profil. Ich bekam – am Beispiel von Andrea – auch mit, dass Clancy nicht nur bei Arnold van Damm einen netten kleinen Grinser in die Namen eingebaut hatte.

Nachdem ich zuerst in chronologischer Reihenfolge der Romanereignisse gelesen, dann gewaltig gesprungen war und schließlich, wiederum chronologisch, die Lücke geschlossen hatte, hätte ich weiter machen können. Aber da es auch drei „Prequel-Romane“, zwei zu Jack Ryan und einen zu John Clark gibt, zog ich diese erstmal vor. In „Gnadenlos“, dem in „Jack-Ryan-Universums-Zeit“ frühesten, bin ich gerade knapp über die Hälfte, danach kommen die anderen beiden.

Nun durfte ich feststellen, dass die Menge an Charakteren, die man über mehrere Bücher verfolgen darf, nicht kleiner wird. Wie schon in „Im Zeichen des Drachen“ zu erahnen, trat Portagee Oreza in Clarks Vorgeschichte auf, aber da sind noch viele andere – ich wollte ja „Yay!“ rufen, als Admiral Greer in „Gnadenlos“ seinen ersten Auftritt hinlegte, und das Auftreten eines Polizisten namens Emmett Ryan, genannt „Em“ begriff ich im ersten Moment gar nicht richtig – Jack Ryans Vater! Nun lief mir dann eben auch noch Joshua Painter über den Weg, der in „Jagd auf Roter Oktober“ bereits vorkam. Ich finde es faszinierend und spannend, wie neben der Handlung Clancy einen Flickenteppich aus durchgehenden Biographien webt.

Genau das hat mir in einem anderen Universum echt gefehlt, nämlich in C.J. Cherryhs „Allianz-Union-Universum“. Ansätze gab es, aber gerade so, dass man es vermisst, dass es nicht mehr sind. Wahrscheinlich hätte mich C.J. Cherryhs Werk noch viel mehr beeindruckt, wenn sie so mit Charakteren und Biographien über den gesamten Handlungsbogen gearbeitet hätte wie Clancy im Jack-Ryan-Universum.

Lego Batmobil [Teil 8]

Es geht zurück zum Anfang! Zumindest zurück zur Vorderseite des Autos. Hier wurde die Frontseite des Autos verkleidet. Es sind keine speziellen Teile dafür verwendet worden, nur recht reguläre. Und trotzdem konnte man so einen schönen Effekt erzeugen. Es sieht einfach nur klasse aus – und es wird langsam immer besser. Kaum vorstellbar, wenn man das Ergebnis von Beutel 1 noch gesehen hat, wie das später noch werden würde.

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Im zweiten der heutigen Beutel geht es um die Motorhaube, und auch ein wenig um den weiteren Seitenaufbau. Auch hier wirkt es nach dem Bau schon richtig fertig und hochwertig. Vom Motorinnenleben sieht man allerdings jetzt nichts mehr. Dafür von einer schönen Verdeckung. Wenn man es vorher noch nicht erkannt haben sollte, jetzt sollte es mittlerweile recht klar sein, wie es später aussehen wird.

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Zu Beutel 13 und 14…

Wird fortgesetzt….

[KuK] Knoten

Mein Bahnknoten in Cities: Skylines.

Wie ich ja schon schrieb, ist Krankseizeit bei mir Zeit für Cities: Skylines. Über das Laufen lassen der Simulation, während ich am Erholen war, fielen mir ein paar Dinge auf – die Güterzüge, die meine Straßen entlasten, stauten sich bis zu den Stadtgrenzen. Also schuf ich ein paar zusätzliche Gleise, Bypässe für verschiedene hochfrequentierte Güterbahnhöfe. Es wurde besser…

Und dann kam mir eine Idee: Planfreie Kreuzungen! Das realisiere ich schon eine Weile bei den Straßen des Spieles. Nun sah ich aber, dass sich die Bahnen insbesondere dort stauten, wo sie an Weichen das Gegengleis überqueren müssen. Ich versuchte also, solche Überkreuzführungen von Gleisen verschiedener Richtungen zu beheben, so wie man das z.B. von Autobahnkreuzen kennt. Aus dem ohnehin schon recht vielsträngigen Knoten der Frachtgleise inmitten meiner Stadt wurde dann das oben gezeigte Spaghetti-Bündel. Und es funktioniert tatsächlich – der Verkehr ist entflochten und fließt flüssig – manchmal muss an Zusammenführungen ein Zug warten, aber nie muss ein Zug warten, weil ein entgegenkommender das Gleis blockiert – die fahren dann nämlich auf einer anderen Ebene.

Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not

Diesen Satz habe ich aus der Feder von David Gerrold gelesen, dessen Roman „Sternenjagd“ großen Eindruck auf mich gemacht hat. Er schrieb in dem Text, den ich gelesen habe, wie lange er die Geschichte von „Sternenjagd“ schon hin und her wälzte, bis sie es schließlich in ein Buch schaffte.

Ich muss gestehen, so richtig viel weiß ich nicht mehr, was genau in „Sternenjagd“ ablief. Es war eine düstere Atmosphäre – zwei fast gleich schnelle Kreuzer folgten einander, um sich gegenseitig zu zerstören. Auf dem Schiff, auf dem das Buch spielt, gibt es noch dazu Spannungen zwischen dem erfahrenen, etwas dickfelligen Kapitän und dem ersten Offizier, einem aufstrebenden Karriere-Offizier. Großen Eindruck hat es aber auf mich gemacht, dieses Buch, weil es eine ganz eigene, düstere Kriegsatmosphäre aufbaute, die weder das unsichere Lauern des U-Boot-Szenarios noch die Action eines Luftkampfes implementiert. Ob eine See-Schiff-Verfolgung so spannend und düster sein kann, weiß ich nicht – aber es ist der einzige Raum, der weit genug ist, in dem zugleich die Geschwindigkeiten ähnlich genug sind, um die Verfolgung so nervenzerreissend in die Länge zu ziehen…

Allerdings ging’s mir gar nicht um Sternenjagd selbst. Es ging mir darum, dass ich noch krank bin. Ich hätte vermutlich versuchen können, zu schreiben. Vermutlich wäre noch weniger etwas „Gescheites“ dabei herausgekommen, als das sonst der Fall ist. Aber ich habe in der Zeit gespart, daher hatte ich in der Not. Und so ist Folge 1.38 des Howard-Goldstein-Vortex heute online gegangen. Freilich hätte ich gerne noch einmal RICHTIG konzentriert drüberlesen wollen – aber das war durch die „Rüsselpest“ nicht drin.

So ganz nebenbei: Bis Folge 1.40 und damit das Ende von Staffel 1 sind schon alle vorgeplant. Spare in der Zeit, wie gesagt.

Kranksein ist Skylines-Zeit

Selbst wenn ich krank bin, fällt es mir schwer, einfach nur herumzuliegen und nichts zu tun. Klar, lesen ist eine Option, viel schlafen, viel trinken, ein bisschen Hörspiel hören oder Serie schauen, mit der Bettdecke auf dem Sofa. Das tue ich auch viel. Vier Tage krank können ein ganzes Buch, eine halbe Serie und einen Haufen Serienfolgen bedeuten.

Aber ein bisschen was Anderes mag ich dann doch haben. Und so spiele ich, wenn ich krank bin, gerne Cities: Skylines. Das Schöne daran ist: Man kann die Cims einfach durch die Gegend wuseln lassen und mal zehn, zwanzig, dreißig Minuten einfach nur zugucken, was passiert. Das bietet sich auch an – denn wenn man wirklich an den Verkehrswegen der Stadt optimiert, wirklich versucht, den Güterverkehr per Bahn und die Pendlerströme per ÖPNV, Fußweg und Rad zu steuern, die Cims von Auto weg zu bringen, dann braucht jede Veränderung eine Weile, bis sie in der Routine der Stadt angekommen ist. Die Cims, die vor der Veränderung losgelaufen oder losgelaufen sind, die Waren, die auf den Weg geschickt wurden, sind noch auf dem alten Weg unterwegs. Und so sieht man einen Stau an einer Kreuzung, sieht sich die Züge bis zum Stadtrand stauen – und enzerrt ein bisschen an der einen Stelle, optimiert ein bisschen an einer anderen, setzt ein paar Wege anders, verändert die Ampelschaltungen – und geht dann mal eine Runde Tee machen, lässt die Cims und die Waren laufen, kommt zurück – und siehe da: Der Stau ist woanders, an einer Stelle fahren gar keine Züge mehr, weil man eine Verbindung wieder zu schließen vergessen hat. Ha, nochmal umbauen, langsam den Tee trinken, und schon wird’s langsam.

Dieser Rhythmus passt sehr gut zum Kranksein. Er hilft mir, etwas zu tun, das nicht hektisch, aber eben doch sehr befriedigend ist, bei dem man auch mal ruhig eine Stunde einfach nichts tun und nur den Cims zugucken kann, während einem der Kopf dröhnt, dennoch ist man abgelenkt.

Deswegen ist Cities: Skylines ein Spiel, das ich vor allem dann spiele, wenn ich krank bin. Zugegebenermaßen auch deswegen, weil ich die gemütliche Zeit, die ich da rein stecke, gar nicht habe, wenn ich gesund bin.

[KuK] Es wissenschaftlich angehen

Ich bin leider – noch immer – krank, aber das ist ja kein Wunder: Erkältungen gehen nicht über nacht weg. Allerdings habe ich – bevor sie dann am Montagabend richtig fett ausbrach – fast nichts von der Erkältung gemerkt. Streng genommen: Ich habe nichts bemerkt, auch wenn vielleicht ganz leichte Symptome bemerkbar gewesen wären. Daher war ich am Montag auch noch einmal kurz draußen, laufen…

Nun gibt es ein Schreckgespenst für Sportler, das mit Erkältungen in Zusammenhang steht. Belastet man sich stark, während der Infekt im System ist, kann es zu einer Herzmuskelentzündung kommen, und die ist mal gar nicht lustig. Da mir – erkältungstypisch – in der Nacht von Montag auf Dienstag ziemlich das Herz klopfte, kamen die Ärztin und ich überein, zu meiner Beruhigung ein Ruhe-EKG zu machen. Sie sah dann kurz drauf und meinte: „Alles okay!“

Nun war ich aber doch neugierig und nahm den Ausdruck mit – und beschaffte mir ein paar Dokumente, wie man EKGs zur Diagnose benutzt. Natürlich überlasse ich das echte Diagnostizieren den Profis, aber zumindest wissen wollte ich, wie man einen Herzmuskelinfekt im EKG sieht. Und siehe da: Ich konnte mich selbst überzeugen, dass die darauf hindeutende Struktur in meinem EKG nicht zu sehen war. Ich finde es gut, zumindest an der Basis ein bisschen zu wissen, was meine Ärzte eigentlich tun und wie sie die Daten lesen.

Der EKG-Ausdruck …