Our fine Lady from the Block

Ihr wisst vielleicht, dass es in spanischsprachigen Ländern Kirchen, Schiffe, Orte gibt, deren Namen mit „Nuestra Señora“ beginnen. Typischerweise ist dann eine Orts- oder Eigenschaftsbezeichnung angehängt und das Ganze steht für „Unsere liebe Frau von…“, bezieht sich also auf die Jungfrau Maria aus dem Christentum.

Daneben gibt es einen Song eines neuzeitlichen Superstars – dass Jennifer Lopez ein Superstar ist, ist denke ich unbestritten, ob man sie mag, steht auf einem anderen Blatt. Insbesondere das sehr eingängige „Jenny from the Block“ ist allerdings für mich etwas, das mir nicht zwingend immer gefällt, aber doch sehr im Kopf geblieben ist.

…und nun galt es eine Kirche in Minecraft zu benennen. Plötzlich gab einen Moment, den ich nur als „Erscheinung“, als „Emergence“ bezeichnen kann. Wie bezeichnet eine Person, die zwar Sakralbauten unheimlich schön findet – viele zumindest – aber eigentlich irgendwas zwischen Agnostikerin, Atheistin, Humanistin und Trekkie ist, eine Kathedrale in einem Spiel, in dem alles aus Klötzchen, im Englischen „Blocks“ aufgebaut ist? Nun… die Kirche in Minecraft, deren Bauzustand ich Euch vor Zeiten mal zeigte? Ja, richtig:

Our fine Lady from the Block

Natürlich steckt hier ein Haufen Augenzwinkern mit drin. Aber dennoch prangen zwei Schilder über dem Eingang, die die Kirche als „Our Fine Lady from the Block“ kennzeichnen. Bezeichnenderweise hatte ich den ersten Aufschlag, Euch den Grundriss zu zeigen, ebenfalls mit einem Pop-Hit bezeichnet – Blockstreet’s Back war das damals. Und nun ist sie fertig, die Kathedrale „Our fine Lady from the Block“:

Die Ansicht vom „Our fine Lady from the Block“ kurz vor Sonnenaufgang von Westen.
Der Blick von weit oben im Osten der Kirche auf den Chorraum und die beiden Türme. Rechts unten im Bild die Wolfenbrücke zur Turmbaustelle von Holger/Aringus, meinem „Wolf“. Im linken Hintergrund ist die Hängebrücke „Solidarität“ zu sehen. Im rechten Hintergrund seht Ihr die Hochbahnstation „Flussschleuse“, und im Hintergrund in der Mitte reckt sich der Hauptturm des Instituts für industrielle Automatisierung (IiA) in die Höhe.
Noch mehr von „Our fine Lady from the Block“, nun hinter der Wolfenbrücke und der Straße dorthin. Rechts unten im Bild ist die Baustelle der Konzernzentrale der Firma „Neko Industries“ zu sehen.

Natürlich ist nicht nur die Außenansicht eine tolle Sache. Ich habe auch deswegen die Bilder vor Sonnenaufgang gemacht, weil ich dann noch eine spektakuläre Aufnahme machen wollte… und die ist mir glaube ich auch gelungen:

Der Blick in das Hauptschiff von „Our fine Lady from the Block“ vom Westportal aus in Richtung Osten. Hinter dem Chorraum geht die Sonne auf.

Meine Stadt „Mauzingen“ mit ihrem Stadtzentrum auf der Automateninsel hat somit eine neue Attraktion. „Our fine Lady from the Block“ kann von der östlichen Hauptstraße meiner Insel erreicht werden und ist Tag und Nacht für Besucher geöffnet. Eine U- und eine Hochbahnhaltestelle sind in Planung, aber das wird noch viel Arbeit werden.

[KuK] Blockstreet’s back

Die Bodenplatte meiner Kirche in Minecraft in der Bildmitte.

Nun, da ich Urlaub habe, habe ich die Freude an den Klötzchen in Minecraft wieder gefunden. Hier seht Ihr die Grundplatte meiner künftigen Kirche auf der Automateninsel, meinem kleinen Reich auf unserem Server.

Ebenfalls im Bild sind: Im Hintergrund die Hängebrücke „Solidarität“, am rechten Bildrand der Turm des Instituts für industrielle Automatisierung (IiA), davor der Torturm des IiA mit dem verglasten Schriftzug. Rechts unten im Bild liegt die Baustelle des künftigen Firmensitzes von Neko Industries, einer Firma, die Entwicklungen des IiA vertreiben wird – und am unteren Bildrand sind die Pylonen und Seile der Ookami-Brücke zum Wolfenturm, der Heimstatt meines Ehemannes auf dem Server, zu sehen.

Was man noch nicht sieht (neben dem Hochbauteil der Kirche): Der grüne Hügel rechts des Flusses wird früher oder später etwas oben eingeebnet und es wird darauf ein Regierungssitz der Automateninsel erstellt – das Weiße Haus. Auf dem anderen Ufer, obere Bildmitte, ist das Parlamentsgebäude geplant.

[KuK] Block-Leidenschaft

Unsere kleine Lego-Minecraft-Landschaft.
Und dasselbe nochmal – von etwas „tiefer“.

Nach den Geschenken zum Geburtstag schickten uns als „Revanche“ für mein „Schnellziehen“ beim gemeinsamen Essen gehen gute Freunde, die mir auch schon die Lego Minecraft Crafting Box 2.0 geschenkt hatten, auch noch die Hühnerfarm aus der Serie – das Farmhaus kaufte ich mir selbst – und nun habe ich das Ganze zu einer Landschaft arrangiert.

Ist ganz hübsch geworden, finde ich!

Brick Overload

Das wird hier zur Serie, mit dem Overload … denn ein „Emotion Overload“ ist auch noch in der Pipeline. Neben diversen anderen – wundervollen! – Geschenken habe ich die Lego Minecraft Crafting Box 2.0 geschenkt bekommen. Ein wundervolles Lego-Set, das riesige Möglichkeiten bietet. Ich habe die letzten Tage immer mal gebaut, und nun habe ich eine Landschaft mit diversen Details zusammen. Meine Besucher – die auch die Urheber dieses Geschenks sind – haben zusammen mit meinem Mann begeistert zugeschaut, während ich Lego gebaut habe. Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte:

Ein Überblick: Fünf verschiedene Teile, deren Grenzen man gar nicht mehr genau sehen kann, weil sie so schön kombinierbar sind.

Das Tolle an diesem Set ist, dass man es wunderbar zusammenbauen, kombinieren und aneinandersetzen kann. Es fühlt sich sehr klassisch an, dieses Set, Steine, wie ich sie lange nicht mehr in Lego gesehen habe.

Steve will alles in die Luft jagen!
Bääääääm!
Ssssss… Dieser junge Mann hier ist ganz neidisch auf das „Bäääääm!“

Ein wundervolles Spielzeug, für das ich nun einen Platz finden muss … denn ich habe auch wegen einiger Geschenke, die ich noch bloggen werde, etwas umräumen müssen.

Und falls nun jemand fragt: Laut meinem Ausweis bin ich 39 geworden. Mein Verhalten behauptet, dass ich irgendwo zwischen 14 und 17 liege … eine Freundin meinte heute, sie wundere sich, ich sei doch 29 geworden. Tatsächlich sind Klamottenstil und Verhalten wohl tatsächlich jünger als das kalendarische Alter – da merkt man nicht so, dass ich vielleicht doch inzwischen ein winziges bisschen so aussehe, als wäre ich über 30.

Turmbau und Netze

Wie Ihr in meinem vorherigen Post zu Minecraft schon gesehen habt, ist Minecraft für mich ein recht „industrielles“ Spiel. Meine Maschinen – zuletzt ist die Goldmaschine fertig geworden, die nun fleißig produziert – zeige ich denke ich ein andermal.

Für den Moment bin ich stolz, den Fortschritt des Turmbaus zeigen zu können. Während ich nämlich an der Goldmaschine baute und dann noch ein paar Schildkröten züchtete, arbeiteten meine anderen Maschinen fleißig weiter und ich bekam die Möglichkeit, Stück für Stück meine Vorräte an Glas aufzubauen. Das hat sich ausgezahlt, denn ich habe nicht einmal ein Drittel meiner Vorräte verbraucht, um vier oder fünf Ebenen des Hochhauses der Zentrale des Instituts für industrielle Automatisierung nun zu verglasen. Bald ist bis zur ersten (dunkelblauen) Zwischenebene alles verglast und mit Glowstone beleuchtet – die Vorräte dafür sind auch vorhanden.

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Die Baustelle des Hochbaus des Instituts für industrielle Automatisierung (mit blauer oberster Ebene) von Norden aus gesehen. Im Vordergrund ein Zugangsturm mit dem IiA-Logo in Glas, rechts hinten die pilzförmige Eisenmaschine.

Da ich schon von der Goldmaschine gesprochen habe – die zu bauen hatte auch einen Grund. Nun ja – mehrere Gründe. Eine Maschine in Minecraft zu bauen braucht meistens für mich keinen weiteren Grund als dass es möglich ist – denn ich habe Spaß, solche Konzepte zu erdenken oder auch welche, die andere erdacht haben, nach meiner Designidee zu modifizieren. Ein weiterer gewichtiger Grund für eine Goldmaschine sind aber auch Antriebsschienen. Diese werden in Minecraft unter Verwendung der Ressource Gold erstellt und mittels Redstone (eine Art Elektronik-Baukasten in Minecraft – ich spreche gerne von Redstonik) unter Strom gesetzt, so dass sie Loren beschleunigen. Antriebsschienen braucht man natürlich für ein mit Antriebsschienen immer wieder neu beschleunigtes Bahnsystem. Dafür habe ich mir die Klötzchen-Transport-Behörde (KTB) ausgedacht, die nun wohl das Netz betreiben wird … und es gibt auch schon einen vorläufigen Netzplan, der allerdings noch Entwurf ist:

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Der Netzwerk-Plan der KTB. Das alles ist sehr vorläufig, aber könnte eine Vision darstellen, wie die verschiedenen Orte verbunden werden. Die roten und orangen U-Bahn-Linien verbinden weitgehend meine Stadt und die Minen meiner südlichen Nachbarin, die blauen und grünen Hochbahnen stellen Fernbahnen dar. Die cyane Linie soll ein Panorama-Hochbahnring um meine Stadt werden – und die rosa Querverbindung im Norden ist noch recht vage geplant.

Ich finde es ziemlich spaßig, auf wie unterschiedliche Weise man das Spiel spielen kann – ich konstruiere Maschinen, Städte, Verkehrsnetze. Andere bauen Festungen, idyllische Dörfer, Schlösser oder auch Modelle von Stabkirchen. Solange man sich nicht daran stört, dass alles etwas kubisch ist, gibt es kaum Grenzen.

Eindrücke vom Institut für industrielle Automatisierung

Das Institut für industrielle Automatisierung (IiA) ist der Name meiner Einrichtung in Minecraft auf dem aktuellen Server, auf dem ich spiele. Braucht man so eine „Einrichtung“, in Minecraft? Nein – natürlich nicht. Ich erstelle mir aber immer so eine Idee einer „Firma“ oder „Institution“, die meine Bauten in Minecraft „betreibt“. Da ich gerne Maschinen baue, die verschiedene (Roh-)Stoffe in Minecraft erstellen, hat das Ganze meistens etwas Industrielles an sich. Auf meinem ersten Minecraft-Server, betrieben von einem Kumpel mit Nickname „Lexxagon“, war ich die ELCTA – die Eastern Lexxington City Transportation Authority. Warum? Ich baute viele Bahnlinien und hatte dazu ein paar Hochbauten und Straßen, die analog zur New York City Port Authority natürlich auch von der ELCTA betrieben wurde. Auf meinem zweiten Server, betrieben von Leuten der WoW-Gilde eines meiner besten Freunde, war ich „Neko Industries“ (NI). Dort habe ich das Konzept der „Betriebsebene“ entwickelt, eines Kellers unterhalb eines Hochhauses, in dem viele, viele Lagertruhen, automatische Öfen und diverse Maschinerie herumstehen. Als NI begann ich auch mit den umfangreichen Maschinen für Eisen, Gold, Zuckerrohr, Tinte und so weiter.

Auf meinem eigenen Server, dem Server von „Wednesday Night Fever“ (WNF), einer Gruppe von Zocker-Freunden, die am Mittwochabend zusammenspielen, bin ich nun das IiA, das Institut für industrielle Automatisierung. Der Zentralturm der IiA verfügt auf Ebene -6, also schon einer Kellerebene, natürlich über eine Betriebsebene. Der Turm ist, auch ein typisches Designmerkmal meiner Minecraft-Gebäude, sehr hoch (und immer noch in Bau), außerdem steht er in einem Teich und kann nur deutlich über der Erde und auf Kellerebenen betreten werden. Ein paar grobe Eindrücke gibt es hier erstmal:

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Die IiA-Zentrale oberirdisch, mit Hochstraßen in alle Himmelsrichtungen.

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Die Betriebsebene des Instituts für industrielle Automatisierung. In der Mitte des Bilds der zentrale Beleuchtungsschacht mit Lavafall.

Die IiA-Zentrale zwischen Betriebsebene und den ersten oberirdischen Stockwerken habe ich im Beitrag Meta-Minecraft skizziert.

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Die Brücke „Solidarität“, die meinen künftigen Containerhafen überspannen wird, analog zur Köhlbrandbrücke in Hamburg – nur dass die Köhlbrandbrücke eine Schrägseilbrücke ist, während ich hier eine Hängebrücke designt habe.

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Der östliche Zugangsturm des IiA, mit dem Schriftzug IiA in Glas im Turm. Im Hintergrund die Ookami-Brücke, eine Schrägseilbrücke.

Natürlich ist das alles noch nicht fertig. Im Moment baue ich im tiefen Untergrund des Westens des IiA an einer Gold-Maschine, die Netherportale benutzt. Ein Tiefbahnhof mit vier Gleisen ist noch in Bau, neben der IiA-Zentrale ist noch ein weiterer Turm in Bau, zwei weitere Hochhäuser sind in Planung. Dazu wird noch ein Container-Hafen im Süden entstehen. Es gibt immer was zu tun.