[KuK] Verbrannte Erde – Erster Versuch

Heute wollte ich „Verbrannte Erde“ beim Laufen spielen. Das bedeutet, dass ich keine Strecke zweimal, aber möglichst weit durch meinen Heimatort laufen wollte. Leider habe ich aus Gedankenlosigkeit zweimal gefoult:

Mein erster Versuch „Verbrannte Erde“.

Bei Foul 1 habe ich einfach nicht daran gedacht, dass ich den mit der türkisen „1“ markierten Weg schon gelaufen bin, eigentlich wollte ich die türkis markierte Alternativstrecke laufen. Bei Foul 2 bin ich zu spät abgebogen, das war dann die Sackgasse statt des Weges um die Turnhalle.

Im Süden lässt sich vielleicht noch ein bisschen was rausholen, im Westen des Dorfes ist es schwierig. Aber wenn ich das Industriegebiet im Osten mitnehme, komme ich wahrscheinlich auf 20 Kilometer. Das obige Muster mit den zwei Fouls waren 14,46.

Der Glastisch

In unserem Wohnzimmer steht vor dem Sofa ein Glastisch. Immer wieder verstecken sich unsere 25 unsichtbaren Mauzen unter dem Glastisch und sind der festen Überzeugung, dass man sie nicht sieht – sie verstecken sich ja unter dem Glastisch.

Die Nachbarskatze tut das auch gelegentlich, um sich dem Hinauskomplimentiertwerden zu widersetzen. Ob die Katze davon ausgeht, unter dem Glastisch nicht gesehen zu werden oder ob sie sich dessen bewusst ist, dass sie sich damit dem Zugriff entzieht, kann ich nicht beurteilen.

Ich jedenfalls habe mir heute den Kopf am Glastisch angestoßen, während ich mich für Crunches auf dem Boden zurechtlegen wollte, um während der Übung ein Video auf dem Bildschirm des Rechners meines Mannes zu sehen. Das lag nicht daran, dass der Tisch aus Glas und daher unsichtbar wäre. Es lag auch nicht daran, dass der Tisch undurchsichtig wäre – was er nicht ist. Es lag daran, dass ich hinten keine Augen habe.

Am Ende sind es doch die banalen Gründe, auch wenn es ein wirklich smarter Move ist, sich unter dem Glastisch zu verstecken.

[KuK] Lustiger Verschreiber und Poller

Das hat zwar gar nichts miteinander zu tun, aber beides spukt mir im Kopf herum:

Ich habe gestern einer Freundin, die wissen wollte, was es zu essen gab, folgendes geschrieben:

„Es gab Schnitzel mit Pfeffersoße, Salat und Bratkartoffeln, so richtig lecker mit Spiegel und Zweck.“

Meine Message an eine Freundin

Beim Spaziergang am Rhein empfand ich es als zwingend nötig, einen Poller zu fotografieren… seltsam, was mein Geist für Blüten treibt.

Foto vom Spaziergang am Rhein.

Wer herausfindet, ob es einen Zusammenhang gibt und wenn ja, welchen, darf mir das gerne in einem Kommentar mitteilen. Ich weiß nämlich selbst nicht genau, warum ich beide Ereignisse als einander zugehörig empfinde, aber es ist so.

[KuK] Im Wasser ist sie schnell

Heute auf unserem Wasserbett…
Auf dem Kissen: Die kleine Maus. Vor dem Kissen v.l.n.r. Rocky, Kitty, Glitzi und Indiana Maus. Am Beginn der Strecke links unten: Fritjof. Mitten im Wettrennen: Schildi und der kleine ICE. Am Ziel: Xue.

Wenn man mal nicht auf Arbeit ist, sondern im Homeoffice, bekommt man manchmal Dinge mit… Da Schildi, die Schildkröte, stets betont, dass sie im Wasser schneller ist als an Land, und der kleine ICE auf Schienen schneller als sonst irgendwo, haben die beiden ein Wettrennen gestartet – auf unserem Bett. Der Vorteil lag natürlich bei Schildi: Wir haben keinen Lattenrost, den man als Schienen interpretieren könnte, sondern ein Wasserbett. Ich platzte mitten in die Entscheidung, als ich nochmal ins Schlafzimmer schaute… es ging Kopf an Kopf aus!

Kopf an Kopf – spannendes Finale!

Am Ende fehlten dem kleinen ICE die Schienen und das Wasser – nun, das Wasserbett, war Schildis Vorteil. Die kleine Schildkröte tröstete den kleinen ICE aber, nachdem sie gewonnen hatte. Das Grüppchen feiert das tolle Rennen noch immer.

Konsequenz ist, was man draus macht…

Eine Folge aus der Serie „CKB – Corona-Krisen-Blog“. Mal sehen, ob’s eine Serie wird!

Heute morgen, als ich mit dem Fahrrad durch das kühle, aber sonnige Karlsruhe sprintete, sah ich an der Karlstraße eine Herren. Er stand in der Straße, die zum Ludwigsplatz führt, und mir fielen seine blauen Nitrilhandschuhe zu ganz normalen Straßenklamotten auf. Mundschutz trug er keinen.

Exkurs: Nach allem, was ich gehört und gelesen habe, verbreitet sich das neuartige Corona-Virus, so wie Erkältungen und die Grippe, vor allem über Tröpfcheninfektion. Schmierinfektion ist theoretisch möglich, aber selten bis nicht nachgewiesen, während die Tröpfcheninfektion allerorten ist. Handschuhe nutzen also gegen den der beiden Hauptverbreitungswege von Infektionen, der beim aktuell grassierenden Sars-CoV-2 ohnehin die kleinere Rolle spielt. Die ganzen (Privat-)Leute mit Einweghandschuhen und ohne Mundschutz im Supermarkt und in der Stadt regen mich also ein bisschen auf. Hab‘ ich den Mist auf den Mund- oder Nasenschleimhäuten, bringt auch Abwaschen nix mehr, angedockt haben die Rezeptoren schon. Hab ich den Mist auf den Händen, kann ich ihn auch einfach Waschen und mit Seife die Lipidhülle mit den Andockstellen zerstören – und produziere nicht dauernd zusätzlichen Kunststoffmüll an Handschuhen. Immer vorausgesetzt, ich fasse mir nicht – mit oder ohne Handschuhe ins Gesicht.

Zurück zu dem Herrn in der Karlstraße. Ich sah recht schnell, warum er keinen Mundschutz trug. Denn er fasste sich ins Gesicht. Die behandschuhten Greiferchen schön an die Lippen. Was nützen Handschuhe dann?

Natürlich hatte der Herr einen guten, wichtigen Grund, sich ins Gesicht zu fassen, mit seinen Nitrilhandschuhen, nämlich etwas anderes, das er mit seiner Lunge ganz ohne Corona-Virus anstellt – die Kippe zwischen den blauen Fingern.

Ich seh‘ es genau!
Die Hände sind blau!
– River Tam / Firefly