Lego Batmobil [Teil 3]

In Beutel 5 und 6 geht es jetzt endlich mal ans Mittelteil das Batmobils. Sah ja auch schon etwas komisch aus. Die Front schon soweit und alles andere noch Grundgerüst. Nachdem ein paar Platten gelegt wurde, kam das Lenkrad dran. Und zwar richtig schön funktional mit den übrigen Teil verbunden – so das man auch wirklich lenken kann. Ist jetzt glaube ich nicht so das neue Feature von Lego Autos. Aber mich freut es trotzdem. Dazu die Detailverliebtheit – so wird auch eine Bremse und ein Gaspedal angebracht!

Anschließend ging es mit einer seltsamen Apparatur weiter. Für was das gut sein sollte, habe ich erst am Ende von Beutel 6 herausgefunden. Und zwar hat ja das Batmobil von den 1989 Film auch zwei ein- und ausfahrbare MG’s dran. Genau dafür ist diese Apparatur. Man kann sie wirklich ein- und ausfahren! Wie geil ist das denn???

Da bin ich echt gespannt, wie das wird, wenn es mal fertig ist.

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Zu den Beuteln 3 und 4.

Wird fortgesetzt…

Lego Batmobil [Teil 2]

Und es ging weiter mit Beutel 3.

In diesen Beutel ging es hauptsächlich um den Weiterbau an der Frontseite des Batmobils. Weiterhin sehr interessante Bauweise! So habe ich noch nie die hohlen Noppen verwendet, sondern nur die ganzen. So kam es, das ein Teil eher mittig sitzt. Einfach klasse! Auch wirkt das ganze schon sehr stabil.

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Da in der Anleitung immer zwei Beutel zusammengefasst werden (kann man jedenfalls so interpretieren), werde ich das genauso mit den Blogbeiträgen machen. Damit werden sie nicht zu groß, gerade wegen den vielen Bildern. Das heißt: Es geht direkt hier weiter mit Beutel 4.

Hier geht es jetzt an die Radkappen vorne. Es sieht schon komisch aus, wenn es vorne immer dichter wird, aber hinten bleibt das Grundgerüst einfach so, wie es war. Aber auch das wird noch werden. Da bin ich mir sicher.

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Zu den Beuteln 1 und 2.

Wird fortgesetzt….

 

 

Lego Batmobil [Teil 1]

Am 29.11. 2019 war es soweit: Lego hat ein neues Batmobil veröffentlicht; und zwar so richtig eines für Sammler, was sie ja schon einmal gehabt hatten. Diesmal ist es das Batmobil aus dem ersten Batman Film von 1989 von Tim Burton. Genau – der mit Michael Keaton, Jack Nicholson und Kim Basinger.

Das Teil kam an in einer richtig Klasse-Schachtel. Alleine die ist es schon wert, sie anzuschauen. Der Held der Steine hat auch schon ein Video dazu gedreht. Ich habe es noch nicht angeschaut, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass er begeistert ist. „Ein Traum“ oder „ein Fest“, diese Worte werden sicherlich fallen. Anschauen werde ich es mir aber erst, wenn ich mit dem Aufbau fertig bin. Man könnte sagen: ich will mich nicht spoilern!

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Jedenfalls machte ich die Schachtel auf. Ein richtig dickes Handbuch kam zum Vorschein, sowie 24 nummerierte Beutel und zwei unbeschriftete Beutel. Letztere haben mich ein wenig verwundert. Aber dann habe ich die Schultern gezuckt und mir gesagt, dass es schon seine Richtigkeit haben wird.

Also ging es los mit Beutel Nummer 1. Und wie erwartet ging es um den Grundbau, das Grundgerüst des Batmobils. War auch nicht anders zu erwarten gewesen. Hier merkt man schon richtig, wie groß das Teil werden wird. Was mich sehr verwundert hat war, dass es sehr viele dieser Technik-Pins gab. Das ganze Grundgerüst wird mit diesen Pins zusammen gehalten. Es gibt keine flachen Steine, die die Teile zusammenhalten. Vielleicht ist das bei Fahrzeugen von Lego normal. Hatte ich bisher jedenfalls noch nicht und hat mich ein wenig verwundert. Aber nicht im negativen Sinne!

Recht am Schluss hatte ich dann doch ein kleines Problem. Teile haben gefehlt! Also mal weiterblättern und nachschauen… aber auch hier haben weitere Teile gefehlt. Dann hatte ich mich aber an die zwei unbeschrifteten Beutel erinnert. Und in der Tat: hier waren die fehlenden Teile drinnen. Keine Ahnung, was das Problem war: Ob diese Teile in der Produktion vergessen wurden und dann in einem extra Beutel nachgereicht; Oder ob der Beutel zu voll war… ich weiß es nicht. Ich war einfach nur glücklich, dass keine Teile gefehlt haben und ich weiterbauen konnte.

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Dann kam ich zu Beutel 2. Dieser drehte sich hauptsächlich am die Reifenaufhängung vorne. Eine sehr interessante Konstruktion. Anfang fühlte sich das ganze recht – wie soll ich beschreiben – lappig an. Alles hat sich bewegt und nichts war wirklich richtig fest. Dann wurde das ganze Teil (es wurde separat gebaut) in das Grundgerüst eingefügt. Und es passte wunderbar! Nichts hat sich mehr bewegt – wobei das falsch gesagt ist. Natürlich bewegt es sich noch. Man soll ja auch schließlich lenken können. Aber es war alles fest und bewegte sich nur noch so, wie es soll. Einfach klasse!

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Wird fortgesetzt….

E-Scooter und Pedelecs / Fahrräder

Es ist noch nicht lange her (zumindest gefühlt), da gab es hier auf dem Blog in den Kommentaren eine kleine Diskussion, wer mit Fahrrädern auf Gehwegen fahren darf und wer nicht. Außerdem hört man immer wieder, dass die blöden Fahrradfahrer doch den Fahrradweg benutzen sollen, wenn er schon da ist, und nicht auf der Fahrbahn fahren sollen (unter anderen hat mich das immer aufgeregt). Aber wie ist das? Müssen Fahrradfahrer den Fahrradweg benutzen? Auch wurde mir mal von jemandem gesagt, dass Motorroller ja eigentlich auf Fahrradwegen fahren dürfen. Aber stimmt das? Ich muss gestehen – ich wusste es in diesen Moment leider nicht.

Jetzt kommt seit Juni noch eine weitere Komponente hinzu. Die sogenannten E-Scooter sind jetzt unterwegs. Aber wo dürfen bzw. müssen diese denn fahren? Fahrbahn? Radweg? Gehweg?

Da habe ich im auf der Seite vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur – kurz BMVI – eine nette Grafik gefunden. Aber zuvor etwas Irritation von meiner Seite aus: was hat Verkehr mit digitaler Infrastruktur zu tun? Warum wurde das so zusammengelegt? Das hört sich für mich nach reinem Schwachsinn an und jedes der beiden hätte ein eigenes Ministerium verdient. Wie kann es sein, dass Fördergelder, die für den Aufbau der Games-Branche (auch das ist digitale Infrastruktur) für 2020 nicht mehr gezahlt werden sollen – obwohl es im Koalitionsvertrag steht? Und als Begründung wird die geplatzte PKW-Maut gesagt. Deren Geld hätte doch eigentlich in Verkehr (Instandhaltung der Straßen und Co.) fließen sollen – aber da die digitale Infrastruktur mit zu dem Ministerium gehört… nun ja… sind die Fördergelder für sowas wohl von Verkehrseinkünften abhängig. Aber genug aufgeregt. Um dieses Thema geht es hier ja eigentlich auch gar nicht.

So als erstes ist hier einmal die Grafik:

BMVI

Zu finden ist diese Grafik hier:

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/K/elektrokleinstfahrzeuge-zulassung.html

Hier sieht man eigentlich sehr schön, wer wo fahren darf, insbesondere ab welchem Alter. Bleiben wir kurz beim E-Scooter, hier auch schön „Elektrokleinstfahrzeug mit Lenkstange“ genannt. In der Grafik sieht man, dass man dieses Gefährt erst ab 14 Jahren benutzen darf. Außerdem dürfen sie nicht schneller als 20km/h fahren. Und sie dürfen auf Radwegen benutzt werden. Falls keine vorhanden sind, müssen sie auf die Fahrbahn; Also genau wie ein Fahrrad / Pedelec. Auf Gehwegen haben sie überhaupt nichts zu suchen!

Wie sieht es bei den Motorrollern aus? Laut dieser Grafik heißt es, dass diese nur auf der Fahrbahn fahren dürfen. Das stimmt allerdings so nicht. Hier verschweigt die Abbildung etwas: Dass Mofas nur die Fahrbahn benutzen dürfen, gilt nämlich nur innerorts. Also wenn es innerhalb eines Ortes einen Radweg gibt, so dürfen ihn Mofafahrer nicht benutzen. Außerhalb eines Ortes jedoch dürfen sie und auch E-Bikes (sogenannten S-Pedelecs) Radwege benutzen. So steht es in der Straßenverkehrs-Ordnung.

§ 2 Abs. 4 StVO

Mit Fahrrädern muss einzeln hintereinander gefahren werden; nebeneinander darf nur gefahren werden, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird. Eine Pflicht, Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung zu benutzen, besteht nur, wenn dies durch Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist. Rechte Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen benutzt werden. Linke Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen nur benutzt werden, wenn dies durch das allein stehende Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ angezeigt ist. Wer mit dem Rad fährt, darf ferner rechte Seitenstreifen benutzen, wenn keine Radwege vorhanden sind und zu Fuß Gehende nicht behindert werden. Außerhalb geschlossener Ortschaften darf man mit Mofas und E-Bikes Radwege benutzen.

Hier in diesen Abschnitt steht auch noch etwas anderes. Was ich mich oben gefragt habe: müssen Radfahrer denn Radwege benutzen oder nicht? Wenn es also einen Radweg gibt, der aber nicht gekennzeichnet ist – dann dürfen Radfahrer ihn getrost ignorieren oder benutzen; es bleibt dem Radfahrer überlassen. Bei Radwegen auf der linken und rechten Seite muss aber die rechte Seite benutzt werden; es sei den ein Schild sagt, dass man auch den linken Radweg benutzen darf.

Anders sieht es aus, wenn der Radweg mit den Zeichen 237, 240 oder 241 gekennzeichnet ist. Dann müssen Radfahrer den Radweg benutzen. Fahren sie auf der Fahrbahn machen, so sie sich strafbar. Da wahrscheinlich niemand was mit der Nummer Bezeichnung anfangen kann – hier mal die Zeichen und wie sie aussehen.

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Der unterschied zwischen 240 und 241 ist übrigens, dass man bei ersterem einen Weg zusammen teilt und bei 241 es zwei getrennte Wege gibt.

Kommen wir zu Kindern auf dem Gehweg. Hier in der Grafik sieht man, dass Kinder, die jünger oder 7 Jahre alt sind, auf dem Gehweg fahren müssen, Kinder mit bis zu neun Jahren dürfen auf dem Gehweg fahren. Lange Zeit war es so, dass es hieß, dass sie auf dem Gehweg fahren müssen, auch wenn ein Fahrradweg vorhanden ist. Das ist mittlerweile nicht mehr so. Sollte ein Fahrradweg vorhanden sein, dann darf dieser auch gerne von Kindern unter 7 benutzt werden. Zu den komischen Regeln hat auch gehört, dass erst seit 2016 eine Begleitperson mit auf den Gehweg fahren darf, um das Kind zu begleiten. Vorher durfte dies niemand. Und da ist es auch schon zu echt seltsamen Vorfällen bekommen.

So ist die Mutter des Kindes regulär auf der rechten Straßenseite gefahren und das Kind links auf den Gehweg. Rechts gab es keinen Gehweg. Damals war das alles so gesetzlich geregelt. Also alles nach Vorschrift. Oder doch nicht? Nein – denn es ist etwas passiert und die Mutter hat die Schuld bekommen, weil sie ihre Aufsichtspflicht verletzt habe. Aber um diese einzuhalten, hätte sie die STvO verletzen müssen. Egal wie – wahrscheinlich hätte man ihr beides zur Last gelegt.

Wer über diesen Fall nachlesen will, der kann dies gerne hier tun:

https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=311%20C%20734/04

Aber zum Glück ist das jetzt nicht mehr der Fall. Eine (nur eine!) Aufsichtsperson (ab 16 Jahren) darf nun als Begleitperson auf den Gehweg mitfahren. Aber es ist schon erstaunlich, dass solch eine Regelung erst ab 2016 gekommen ist. Das ist im Grunde noch nicht so lange her.

Hier übrigens noch der Auszug aus dem StVO:

§ 2 Abs. 5 StVO

Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen, Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern Gehwege benutzen. Ist ein baulich von der Fahrbahn getrennter Radweg vorhanden, so dürfen abweichend von Satz 1 Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr auch diesen Radweg benutzen. Soweit ein Kind bis zum vollendeten achten Lebensjahr von einer geeigneten Aufsichtsperson begleitet wird, darf diese Aufsichtsperson für die Dauer der Begleitung den Gehweg ebenfalls mit dem Fahrrad benutzen; eine Aufsichtsperson ist insbesondere geeignet, wenn diese mindestens 16 Jahre alt ist. Auf zu Fuß Gehende ist besondere Rücksicht zu nehmen. Der Fußgängerverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Soweit erforderlich, muss die Geschwindigkeit an den Fußgängerverkehr angepasst werden. Vor dem Überqueren einer Fahrbahn müssen die Kinder und die diese begleitende Aufsichtsperson absteigen.

Und mit soviel Rechtslage mache ich erst mal Schluss. Jedenfalls recht interessant das ganze und wie es sich entwickelt. Genau wie dieser Text, in dem ich eigentlich nur über den E-Scooter reden wollte, und was man mit ihm darf oder nicht darf.

In diesem Sinne, eine fröhliche Fahrt oder Lauf mit egal welchen Fahrzeug oder Beine!

Motivation durch Ziele

Hallo zusammen!

Auch wenn ich, seitdem es den Blog hier gibt, etwas posten könnte, habe ich dies bisher noch nicht getan. Warum ich es jetzt mache, kann man mit einem Wort sagen: laufen! Es wird also ein Läuferbericht werden.

Vielleicht erst kurz etwas zu mir: Wie gesagt, habe ich hier noch nie etwas geschrieben – das ist mein erster Post. Wer also schreibt diese Zeilen? Holger ist mein Name. Ich bin mit Talianna verheiratet; daher auch die Befugnis hier schreiben zu dürfen. Da mal ein „vielen Dank“ an meinen Schatz! Aringus ist mein Nick-Name hier. Dieser Name existiert schon recht lange. Es war mein erster Name im Spiel Word of Warcraft, und zwar damals, als es frisch herausgekommen war. Dieser Name ist irgendwie hängen geblieben. Unter Aringus Ookami findet man auf YouTube auch meinen Let’s Play Kanal. Das ist ein großes Hobby von mir. Zwar nicht besonders erfolgreiches Hobby, aber doch immer noch mit Begeisterung. Aber das wäre, glaube ich, ein Thema für ein anderen Beitrag. Wenn überhaupt.

Aber jetzt zurück zum Thema.
Vor langer Zeit hatte ich einmal angefangen mit dem Laufen, aber es schnell wieder aufgegeben. Es tat mir in den Schienbeinen und vor allem im Knie weh. Es ging einfach nicht, ohne Schmerzen zu laufen. Und mit Schmerzen zu laufen ist keine gute Idee. Erst später hat sich herausgestellt, dass es doch ging. Und zwar mit anderen Schuhen und einem anderen Laufstil: dem Vorfußlaufstil. Damit konnte ich ohne Schmerzen (wenn man anfangs den Muskelkater in den Waden absah) gut laufen gehen. Da fing es also an. Dummerweise hat es nie wirklich sehr lange gehalten. Entweder durch Krankheit aufgehört und erst sehr viel später wieder angefangen oder der innere Schweinehund (diese fiese Sau – Entschuldigung – Hund) hat mich wieder davon abgebracht. Seit Anfang dieses Jahres laufe ich aber wieder; und bis jetzt habe ich es gut durchgehalten zumindest zweimal die Woche zu laufen.

Warum laufe ich? Und warum halte ich es diesmal durch? Erst einmal sollte man etwas tun. Grade wenn man in mein Alter kommt (ein halbes Jahr älter als meine Frau). Es ist zumindest nicht verkehrt etwas für das Herz-Kreislauf-System zu machen. Die Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt wird im Grunde mit jedem Jahr größer. Vor allem, wenn man gar nichts macht und auch noch verschleckt ist, wie ich es bin. Da hilft das Laufen doch ganz gut zum vorbeugen. Natürlich nur, wenn man nicht übertreibt. Von 0 auf 100 auf einmal zu kommen, ist natürlich das Gegenteil von gesund. Aber sich langsam steigern – sprich trainieren – hilft. Das ist natürlich nur ein Grund. Ein anderer ist, etwas Gewicht zu verlieren und den Bauch schmaler zu bekommen. Verschleckt sagte ich schon einmal, oder?

Das sind gute Gründe. Doch helfen diese den inneren Schweinehund zu besiegen? Die ehrliche Antwort ist: schwer. Er ist immer noch da, und es fällt mir immer noch sehr schwer, mich aufzuraffen und laufen zu gehen. Trotz guter Gründe fühlt es sich an, als ob der Schweinehund sich mit seinen 367 kg auf einen draufsetzt und sagt: „Ich geh hier nicht weg!“. Durch die Regelmäßigkeit geht es besser – aber vorhanden ist er immer noch.

Seit einiger Zeit habe ich aber noch ein weiteres Ziel, und das hat es bisher geschafft mich am laufen zuhalten. Es handelt sich um den Ehrgeiz, auch endlich mal bei einem Wettkampf mitzumachen. Natürlich keinen Halbmarathon. Keine Ahnung ob ich jemals soweit sein werde für so etwas. Aber beim Hambrücker Lußhardtlauf kann man auch einen 5-Kilometer-Lauf mitmachen. Und genau das ist die Entfernung, auf die ich grade trainiere.

Anfangs bin ich ca. 3 km gelaufen. Seit Ende Januar habe ich die Strecke auf 4 km erhöht. Und bis heute laufe ich die 4 km und versuche die Zeit zu verbessern. Ich versuche auch, die Strecke ein wenig zu erhöhen; muss ich doch auf die 5 km kommen! Die erste Zeit hatte ich eine Pace von 9:00 bis 9:30 pro Kilometer. Mittlerweile bin ich auf eine Pace von 7:30 – 8:00 pro Kilometer gekommen. Wobei man dabei sagen muss, dass auf meiner Laufstrecke (grade im Winter, wenn man noch nicht wirklich durch den Wald kann) auch eine kleine Erhöhung dabei ist und nicht alles flach. Das ist gleich noch mal eine Trainigssteigerung. Heute ging es durch den Wald und hier hatte ich meine bisher beste Pace. Und zwar 7:27 min/km. Und das auf eine Entfernung von 4,63 km! Das ist mehr als meine normale Trainingsroute und schneller. Da sehe ich – dass ich doch auf den besten Wegen bin.

Jedenfalls hilft mir dieses Ziel – diesen Wettkampf vor Augen – nicht mit dem Training aufzuhören. Das Fazit daraus: Wenn man ein gutes Ziel vor Augen hat – dann kann man sogar seinen inneren Schweinhund besiegen.