Trailablaufen kann ich nicht

Ich merke immer wieder sehr deutlich, dass ich mit rollenden Steinen oder Ästen auf abschüssiger Strecke nicht gut klarkomme. Trailablaufen ist also echt nicht meins. Trail hoch macht Spaß, aber runter habe ich Unsicherheiten, die mich langsam werden lassen – und das ist dann ein Problem, weil bei höherer Bodenkontaktzeit auch die rollenden, losen Bodenteile Unsicherheiten potenzieren. Aber kürzer auftreten macht mich so schnell, dass Angst und Unsicherheit mich wieder völlig blockieren lassen. Gestern lehnte ich bei einem Lauf mit der Cousine meines besten Freundes die Option „Straße runter“ ab, ich müsse Trailablaufen ja irgendwie lernen. Ich wollte noch sagen: „Geht doch ganz gut…“ Da rollte ein Stein unter meinem rechten Fuß nach rechts die nach vorne rechts geneigte Seite des Pfads runter… ich fing mich ganz gut ab, bei dem Sturz, aber leider war die Wurzel, auf die ich mich stützte, knorrig. Der Großteil der linken Hand kam auf dem Schaft der Wurzel auf und hielt mich gut. Die Beine und Hand fing ich gut ab, aber der kleine Finger wurde von einer knorrigen Erhebung erwischt und stark nach oben-außen abgespreizt. Es ist wohl nichts gebrochen, aber ich habe den eindrucksvollen Beweis, dass Trailablaufen nicht meins ist…

Achtung vor den Bildern, wenn Ihr etwas empfindlich seid.

Abspreizen kann ich ihn ganz okay, zur Faust ballen auch – wegen der Schwellung zieht er etwas mehr nach innen als normal beim Ballen der Faust, aber nicht sehr. Voll Strecken geht nicht ohne Schmerz, an den Ringfinger andrücken tut weh, sobald ich Kraft ausüben will. Alles in allem wird’s wohl schon wieder besser, aber genervt bin ich tierisch davon. Nächstes Mal nehme ich runter wieder die Straße oder zumindest waldfahrzeug-tauglich geschotterte Wege. Man muss nicht alles können und es beim Lernen von Dingen, die einem unsichere Gefühle vermitteln, nicht unbedingt Verletzungen riskieren.

7 Kommentare zu „Trailablaufen kann ich nicht

    1. Danke! Es wird schon, aber es kotzt mich halt an. Hoffe, es geht ohne Besuch beim Arzt ab. Wenn ich nicht bis morgen oder Dienstag deutliche Besserung merke, werde ich wohl zum Arzt müssen. Denke aber, es ist nur verstaucht/überdehnt und wird schon.

        1. Schauen wie mal, ob ich morgen früh ausreichend wenig Besserung und ausreichend viel Lust habe, zum Hausarzt zu tappsen, auch wenn wir noch Besuch haben.

        2. Tja… ich hatte den Eindruck, es wird weiter besser, aber nicht so schnell wie erhofft. War beim Arzt, habe eine Überweisung zum Röntgen gewonnen – beim Radiologen stellte sich heraus, dass auf der Überweisung ein Fehler (Rheumatologe statt Radiologe) war. Unverrichteterdinge heim, nachmittags zum Hausarzt, Überweisung korrigiert. Morgen 9:30 wieder zum Radiologen… und es ist noch nichtmal klar, WAS nun ist…

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