[KuK] Es macht mich sprachlos…

…in wie viele Scherben der Traum von einer friedlichen Welt, den ich in meinen Teenager-Jahren mit so vielen zusammen geträumt habe, nach dem Ende des kalten Krieges, zerbrochen ist.

Es fühlt sich nach einem ähnlichen Bruch an wie damals 9/11. Die Konsequenzen sind unübersehbar. Nicht nur, dass ein rücksichtsloser, illiberaler Aggressor ein zweites Mal unwidersprochen, und dieses Mal mit einem offenen Angriffskrieg, loszieht, Menschen umbringt und Gebiete erobert, um den Menschen dort seine Vorstellung vom Leben aufzuzwingen, nein, mehr noch: Grenzen, die kriegerisch zu verschieben man hinter sich zu lassen geglaubt hatte, werden kriegerisch verschoben – nach einem ersten überraschenden Coup nun ganz offen und im festen Vertrauen, dass sich niemand ihm entgegenstellen wird.

Und das macht mir Sorge, nicht nur Sorge, sondern Angst.

Die Frage ist nämlich ganz klar, wo das endet, in Sachen Annexionsambition und auch in Sachen Eskalation, sowohl räumlich als auch qualitativ.

Sagte ich schon Angst?

4 Kommentare zu „[KuK] Es macht mich sprachlos…

    1. Ja. Dass wir aber nicht zum Warschauer Pakt oder der UdSSR gehört haben, beruhigt mich nur wenig und hilft denen, die nun seinem Expansionsdrang unterworfen sind, gar nicht.

      Das ist brandgefährlich für die Welt…

      1. Er will die Grenze von 1997 wiederhaben. Wenn er dafür Natostaaten angreift (z.B. das Baltikum) haben wir den dritten Weltkrieg.
        Von daher gehe ich davon aus, dass Georgien sein nächstes Angriffsziel ist, wenn die Ukaine fällt.

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