Sport-Fazit Januar – nun geht endlich wieder los!

Mit den Sport-Fazits jeden Monat hatte ich ja aufgehört, weil ich krank geworden war und alles irgendwie gar nicht lief. Nun hat das neue Jahr auch nach der Genesung auch die erneute Freude am Sport gebracht. Die Kilometer, die Zeit beim Sport, all das ging wieder hoch:

Im Gegensatz zum vergangenen Sommer, in dem über einige auch mentale und psychische Schwierigkeiten, über einen ungesunden Umgang mit Stress die Intensität hochging, habe ich die Intensität meines Sports nun bewusst niedrig gehalten. Mit hohen Umfängen hatte ich über lange Zeit gar kein Problem, nur als ich dann anfing, mich zu viel bei hoch intensivem Training auszulaugen, und das mehrfach in der Woche, wurde es zu viel. Daraus habe ich gelernt. Einerseits habe ich die Intensität deutlich heruntergeschraubt, so dass ich langsamer und bei niedrigerem Puls unterwegs war, andererseits habe ich mit Yoga und Dehnen für die Beweglichkeit einen Ausgleich geschaffen. Beides zusammen bringt mich auf einen neuen, sehr wahrscheinlich nachhaltigeren Weg:

Natürlich bin ich nach einem Vierteljahr quasi komplettem Ausfall noch nicht wieder auf vollem Niveau, was sich auch an im Vergleich zu vor der Krankheit noch immer höherem Ruhepuls äußert. Dadurch ist auch die in Pulsreserve angegebene Soll-Schwelle von 70% der Puls-Reserven-Ausnutzung noch höher. Aber wie deutlich zu sehen ist, bin ich trotz mehrerer Intervalltrainings beim mittleren Puls beim Laufen über den ganzen Monat nahe an die 140 herangekommen – beim Radfahren deutlich drunter. Mehr Training mit weniger Intensität – das ist im Moment meine Formel. Bisher klappt’s gut!

Bei den Sportgeräten sieht man deutlich, dass weit mehr noch als im vergangenen Jahr ich mich auf Schuhwerk fixiert habe, das den „Natural Running“-Anspruch bedient – Zero-Drop-Schuhe von Altra für Trail (Lone Peak), Training (Escalante) und Tempo (Escalante Racer), FiveFingers für Trail (Trek Ascent) und Training (V-Run) und nur den Mizuno WaveShadow als eher klassischen Laufschuh, in diesem Fall für Tempo. Die zweirädrige Ausrüstung bedient eher meine derzeitige Umstellung des Alltags auf das Rad als Verkehrsmittel – mein rotes Trek 520 hat Gepäckgestell und Anhängekupplung, und es wird für’s Pendeln zum Brüo, für Fahrten zu Vorträgen und auch zum Einkaufen genutzt. Im Winter macht einfach so Radfahren einer Frostbeule wie mir weniger Spaß, da laufe ich lieber – entsprechend wenig kam das grüne Carbon-Rennrad Izalco Race zum Einsatz. Indoor bin ich erstaunlich wenig gefahren, wenn man die Kilometer bedenkt…

Eine Besonderheit im Januar war der „Streak“. In der Laufgruppe, zu deren Mitgliedern auf Facebook ich mich zähle und die ich sehr motivierend finde, war eine Herausforderung gestartet, bei der unter anderem Streakrunning Bonuspunkte gab. Da ich all mein Training in der Excel-Tabelle, aus der diese Diagramme stammen, verwalte, lag es nahe, einen Streak-Detektor zu bauen. Da ich das Konzept nun schonmal hatte, habe ich es erweitert: Der Streak beim Laufen hält, Streakrunning-typisch, dann an, wenn ich an jedem der betroffenen Tage mehr als eine Meile (1,609 km) gelaufen bin. Beim Radfahren verlange ich zwei Meilen von mir, aber das mit dem Fahrrad-Streak ist eher Spielerei. Das Eigengewichts-Krafttraining für mehr Rumpfstabilität und das Dehnen sind dagegen motivierende Werkzeuge für etwas, das absolut sinnvoll für mich ist. Wenn der Radfahrstreak abreißt, werden dennoch diese beiden Streaks beibehalten – auch am Laufstreak hänge ich nicht so sehr wie an fünf Minuten Dehnen jeden Tag und mindestens zwei verschiedenen Rumpfstabis, auch jeden Tag:

Schlussendlich bin ich im Plan mit dem Laufen, dem Dehnen, dem Radeln, dem Krafttraining, dem Yoga und der Balance-Übung auf dem Wackelbrett, meist ausgeübt beim Arbeiten am Stehschreibtisch. Die ersten 1000 Kilometer auf dem Weg zum Mond habe ich 2022 auch schon zurückgelegt und nähere mich den 9% der Erreichung des Mondes.

Und so hoffe ich, dass mich keine Krankheit und keine Quarantäne wegen Sars-CoV-2 erwischen, freue mich, dass es wieder geht und auf den Sommer!

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