Quartalsbilanz II und Juli 2021 im Sport

Im zweiten Quartal des Jahres 2021 lief bei mir einiges an Sport. Eine Sportart kam neu dazu – das Schwimmen. Ferner habe ich das Skaten beibehalten. Der April war bis auf beim Skaten so lala, im Mai ging’s beim Laufen und Radeln voll ab, der Juni war dann wieder ein eher normaler Monat.

Deutlich sehe ich, dass insgesamt Trainingseffekte durchschlagen – meine Belastungspulse bei verschiedenen Sportarten bleiben gleich oder gehen zurück, auch wenn – wie weiter unten zu sehen sein wird – Tempo und Belastung durch Schwierigkeiten (wie eben Steigungen) zugenommen haben. Insgesamt habe ich den Löwenanteil der Zeit auf dem Rad zugebracht, das Sportgerät und primäres Verkehrsmittel ist, danach kam ein großer Anteil Laufen und es folgten Skaten, Schwimmen und sonstige Dinge. Insgesamt liegt der Löwenanteil meines Sports im Grundlagenbereich, und so soll es ja auch sein. Ein bisschen mehr Tempotraining dürfte es freilich werden und das ist auch der Plan für den Sommer.

Beim Laufen ist vor allem zu sagen, dass ich das Laufen häufig mit dem Radeln kombiniert habe – 184 Kilometer Laufstrecke waren entweder mit Radtransfer von Zuhause zum Start und nach dem Lauf zurück oder im Duathlon-Format mit dem Radeln verbunden. Dazu kamen eine Menge niedrig intensive Einheiten, insgesamt um die 200 Kilometer Tempotraining (das Spezialtraining waren Bergläufe) sowie ein Halbmarathon-Wettkampf mit ermutigenden 1:28:15, meiner zweitbesten Zeit überhaupt auf der Strecke. Bei den Schuhen dominieren die Altras und die Fivefingers, der Lone Peak trägt mich bei trailigen Bergläufen. Dass die einen wesentlichen Anteil nun einnehmen – jeden Mittwoch Mahlberg – sieht man auch an 2500 Höhenmetern jeweils in Mai und Juni. Mein mittleres Tempo bleibt im Bereich von 5:30/km, die Schrittfrequenz über 190 pro Minute – alles so weit super, aus meiner Sicht.

Das Radfahren hat gleich zwei neue Qualitäten gewonnen: Ich habe den Punkt „Besorgungen“ aufgenommen, der auch gleich einen ganz erklecklichen Anteil der Kilometer einnimmt – auch, weil mit meinem Anhänger für den „Red Flash“ auch die Möglichkeit dazu gekommen ist, den Wocheneinkauf per Rad zu erledigen. Die zweite neue Qualität sind Cleats – und da ist die Umgewöhnung weit schneller abgeschlossen gewesen, als ich das dachte: Im ersten Quartal habe ich erstmals mit Cleats rumprobiert und das Ein- und Ausklicken am Heimtrainer versucht, im zweiten Quartal gab’s bereits keine Fahrten mehr ohne Cleats. Schneller als gedacht und mittlerweile richtig gut für mich, wegen der Option der Kraftausübung durch „Ziehen“ und der zusätzlichen Kontrolle über das Rad.

Nach dem Winter mit recht vielen Indoor-Fahrten, auch zum Cleats-Üben, ging meine Radlerei wieder nach draußen. Natürlich ist durch Besorgungen mit dem Hänger und durch gemütliche Ausfahrten mit meinem Mann die mittlere Geschwindigkeit runter gegangen, die geht nun aber auch langsam wieder hoch. Deutlich auch zu sehen ist, dass ich die Anfahrt zum Mahlberg immer per Rad erledige – denn auch nach Waldprechtsweier geht’s ein bisschen hoch, so dass wieder mehr Rad-Höhenmeter auf dem Plan stehen.

Ganz deutlich ist zu sagen: Im Juni bin ich das erste Mal eine 100-Kilometer-Tour gefahren. Zugleich geht das maximale Tempo auch wieder hoch, ich merke sehr deutlich, dass erst jetzt, nach einem Jahr Rennradfahren, die Anpassungsprozesse so richtig durchzuschlagen beginnen.

Insgesamt ist mit den Bergläufen, dem seit Juni wieder einsetzenden Intervalltraining beim Laufen, mehr Bergtraining beim Radfahren, dem Skaten und vor allem dem Schwimmen eine neue Qualität im Sport drin. Diese verstärkt sich derzeit noch weiter, so dass ich eine vielfältigere und vollständigere Athletin zu werden hoffe. Beim Krafttraining ist nämlich auch noch die Möglichkeit einer Klimmzugstange und weiterer Übungen an demselben Gerät dazugekommen…

Ich schaue voraus in ein spannendes drittes Quartal, das zweite ist nicht nur ein Erfolg, sondern auch ein Versprechen für das dritte gewesen.

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