GemeinsamRun „Lauf zum Rhein“

Der Badenmarathon in Karlsruhe veranstaltet dieses Jahr eine Laufserie mit virtuellen Läufen, aber offizieller Zeitmessung mit Chip in der Startnummer. Drei solche Läufe gibt es, sie laufen jeweils für drei Wochen, in denen man beliebig oft versuchen darf. Seit 01.04. ist der erste Teil „Lauf zum Rhein“ offen.

Meine Anfahrt zum und auch die Rückfahrt vom GemeinsamRun in Karlsruhe am Ostersonntag.

Am Karfreitag habe ich es direkt mal versucht – bin mit dem Rad nach Karlsruhe gefahren, gestartet, habe mich aber verlaufen und damit wohl eine Zwischenzeitnahme verpasst. Das war mir eine Lehre und ich habe somit erkannt, wo ich vom Weg abgekommen bin, indem ich die offizielle Strecke und meinen Lauf nebeneinander gelegt habe. Statt des üblichen Laufs am Sonntag mit dem pandemiebedingt verkleinerten Lauftreff gab’s diesen Sonntag dann den zweiten Versuch – im Rahmen des pandemiebedingt verkleinerten Lauftreffs. Ich reiste wieder mit dem Rad an, konnte aber dieses Mal meine Gepäcktasche im Auto des Laufpartners verstauen.

Da nun dieses Mal der Weg klarer vor mir lag und auch einer der Laufpartner Komoot als Backup dabei hatte, lief es dieses Mal ohne Wegfindungsprobleme ab. Die Strecke war – gefühlt – auch besser markiert als noch am Freitag, so dass wir den Weg problemlos fanden. Bereits auf der Hälfte zeichnete sich ab, dass ein Lauf in unter 1:45 drin sein würde – und das bewahrheitete sich auch! Allerdings wurden wir von insgesamt vier Läufern überholt: Drei Jungs von der LG Region Karlsruhe liefen scheinbar locker-flockig an uns vorbei, als würden wir stehen. Mit nicht ganz so viel höherem Tempo überholte uns kurz nach der Hälfte der Strecke noch ein großer Vorfußläufer auf FiveFingers. Aber ansonsten waren wir verdammt gut dabei, und so sah auch das Ergebnis sehr brauchbar aus:

Ich werde es die Tage wohl nochmal versuchen, aber für den Moment bin ich sehr zufrieden. Am Ende der Strecke zog mein Laufpartner nochmal an, auf dem Radweg entlang der Tramlinie 1 bergauf. Ich fühlte mich etwas herausgefordert und zog mit – und dann rollten die Schritte wie von selbst, die Brücke hinunter. Plötzlich war ich 10, 20 Meter weggespurtet… war noch genug Sprit im Tank, wie es scheint. Schauen wir mal, was beim nächsten Versuch drin ist.

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