Fazit: Der Sportjanuar ist gelaufen

Ein neues Jahr hat begonnen – und für mich hat es nicht unbedingt „prall“ begonnen, wie man so sagt. Der Winter ist nicht meine Jahreszeit, es ist mir zu kalt und zu dunkel. Dieses Jahr kam noch dazu, dass der Jahresanfang von recht viel Wetterwechseln geprägt waren, die meiner Kombination aus Wetterfühligkeit und Kopfschmerzen gar nicht gut taten! Am 02.01. und am 04.01. lag ich mit Kopfschmerzen auf den Latten. Dazu kam, dass meinen Mann ein Husten quält – natürlich haben wir den Arzt schauen lassen, der schrieb „nicht akut“, keine Infektion – aber heftig ist er dennoch, und so hatte ich durchaus meine Sorgen, wenn ich zu sehr belaste, falls es doch eine Infektion sei, die Erkältung meines Lebens einzufangen. Das hatte ich schon zweimal und wollte es nicht wieder. Mit Homeoffice war zudem nicht viel Fahrt auf die Arbeit im Spiel. Im Endeffekt kam vor allem Laufen dabei herum, mit einem für mich sehr hohen Laufbandanteil.

Um meiner Kopfschmerzen Herrin zu werden, habe ich auch ein bisschen meine Muskeln trainiert und gedehnt. Nach Aufnahme dieser Dinge in die Statistik und daraus folgendem Übereifer stabilisiert sich das Ganze nun als Teil meiner Routinen.

Beim Laufen ergab sich, dass der Umfang in etwa wie im Dezember blieb, allerdings in etwas mehr und kürzeren Einheiten. Bei den Schuhen bin ich im ersten Zwölftel von 2021 bei meinen üblichen geblieben – und auch die Trainingsform des normalen Dauerlaufs dominierte:

Auf dem Rad kam allerdings eine Veränderung zustande: Durch hohen Homeoffice-Anteil wegen des Lockdowns kamen wenige Arbeitsfahrten zustande, so dass selbst das bisschen, was ich sonst gemacht habe, ordentlich zu Buche schlug, um den Anteil des Arbeitswegs am Radfahren zu senken. Außerdem kam ein neues Fahrrad dazu, der „Red Flash“, mein Trek 520. Wahrscheinlich wird dessen Anteil noch mächtig steigen, da der „Green Scooter Killer“ nun gemäß seiner eigentlichen Bestimmung nicht mehr raus ins Mistwetter muss…

Nun kann man sagen, so schlecht sei’s doch gar nicht gewesen. Im Verhältnis zum Dezember war es das auch nicht. Aber ich hätte mir mehr gewünscht. Womit ich mich noch mehr tröste als mit dem Vergleich zum Dezember 2020 ist der Vergleich mit dem Januar 2020. Im Vorjahresmonat – gerade außerhalb der 12-Monate-Anzeigen – legte ich nämlich 316 Kilometer laufend zurück, diesen Januar waren’s 331. Beim Radfahren habe ich meine Strecke trotz weniger Anlässe sogar verdoppelt, wobei der Vergleich hinkt: Im zweiten Monat seit 20 Jahren, den ich wieder Rad fuhr (also im Januar 2020) waren 176 Kilometer ein Haufen, die 356 diesen Januar entsprechen nicht unbedingt dem, was ich wollte. Eigentlich wären’s noch mindestens 140 Kilometer mehr gewesen, aber zwei Fahrten von zuhause zum KIT Campus Nord, um dort (mit Maske und allem drum und dran) Vorträge im Rahmen meiner Nebentätigkeit zu halten, absolvierte ich per Auto. Das Wetter war mit Sturm und starkem Regen einfach so unterirdisch, außerdem hatte ich im Umfeld der Vortragstermine noch andere Termine, so dass 1:45 Heimfahrt mit starkem Gegenwind und dann noch Duschen einfach nicht drin waren.

So ist der Januar 2021 nun doch gar nicht so schlecht gewesen, auch wenn ich nicht viel Bonus auf mein Laufziel (10 km pro Tag im Jahresschnitt), Rückstand auf mein Radfahrziel (20 km pro Tag im Jahresschnitt) erworben und auch die Ansage, Marathon laufen zu wollen, gebrochen habe. Das Jahr hat erst angefangen, da geht noch was!

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