Fazit: Wieder ein Monat gelaufen!

Ich fahre zwar inzwischen auch Rad, aber Laufen bleibt mein Hauptsport. Im April hatte ich mit der Lauferei ein riesiges Problem: Nach zwei Zwanzigern auf dem Weg zur Arbeit beziehungsweise zurück ging mir am zweiten April nicht die Puste aus – sondern die Wade tat plötzlich beim Lauf in der Mittagspause weh, und zwar nicht nur so ein bisschen.

Im Ergebnis kamen sechs Wochen fast völlige Laufpause dabei raus, weil die Wade immer wieder wehtat und es auch kein solcher Schmerz war, der beim Warmwerden verschwindet. Den April konnte ich – läuferisch – damit abhaken. Radfahren ging natürlich dennoch, und somit löste das Radfahren auch die Arbeitswege ab, die ich im „Zwanzig-Zwanzig-Modus“ laufend zurückgelegt hatte.

Entsprechend gingen die Radzeiten zwar nicht VIEL weiter hoch, aber noch ein bisschen, während Laufzeiten und Laufkilometer einbrachen. Toll war das nicht, denn Laufen ist für mich sehr wichtig, es hält meine Kopfschmerzen zurück und macht mich glücklich, mehr jedenfalls als das Radfahren. Die reinen Sportzeiten allerdings blieben durch die Radlerei auf einem Niveau, wie ich das letztes Jahr öfter mal hatte – was man auch an den Bildern sieht. Mit unter 20 Stunden war die Juni 2019 weit weniger mit Sport behaftet als sowohl April als auch Mai 2020, auch wenn beim Laufen nicht viel ging.

Laufpace und mittlere Laufdistanz pro Lauf monatsweise – der Einbruch in Länge und Tempo im April ist hart, die Regeneration im Mai ist deutlich zu sehen!

Trotz alle dem sind aber andere Dinge passiert, die ich beim Laufen schon lange anvisiert hatte: Meine Altra Escalante (das vierte und fünfte Paar inzwischen) und mein drittes Paar Fivefingers haben die Dominanz in meiner Schuhnutzung erreicht, die ich haben wollte – zusammen sind’s 50% der letzten anderthalb Jahre.

Schuhnutzung – Zeitraum seit Januar 2019.

Beim Radfahren geht es allerdings weiterhin bergauf, auch wenn sich gewisse Elemente eines Plateaus sehen lassen. Die Trittfrequenz habe ich gesteigert, arbeite nicht mehr so viel mit Kraft – schneller geworden bin ich auch. Die Strecke pro Monat pendelt sich bei 500 bis 600 Kilometern ein, das macht sich schonmal gut!

Zu unserer neuen Waage, die auch mit Handteil Körperfett, Muskelmasse und dergleichen bestimmt, habe ich zwar auch ein paar Statistiken erstellt, aber das will ich mal noch ein, zwei Monate beobachten, bevor ich hier Schlüsse ziehe. Im Moment ist nur der Übergang zwischen den beiden Waagen mit einem Absturz des Körperfettanteils – den schätzt die neue Waage erheblich kleiner ein – zu sehen, aber der ist ja nicht real, sondern liegt nur an der Messmethode. Aber auch das wird kommen, eventuell dann sogar mit Statistiken für Körperteile!

Stay tuned for nerdy stats!

12 Kommentare zu „Fazit: Wieder ein Monat gelaufen!

    1. Tut er. Morgen wird aber nicht so viel gelaufen.

      Ich poste mein Statistikfazit typischerweise nach dem letzten Lauf oder der letzten Radfahrt im ablaufenden Monat 🙂

    1. Die sind voll super. Schutz für die Pfoten, aber Laufgefühl wie barfuß. Wir haben zwar keine Hornhaut zum Barfußlaufen, aber der Mensch hat viele, viele Zehntausende Kilometer ohne Dämpfung und Pronationsstütze erlaufen, Beute durch reine Ausdauer erlegt – und das barfuß. Ohne Knieprobleme. Der menschliche Gehapparat ist zum barfuß laufen geschaffen – wir tun das nur viel zu wenig 🙂

        1. Ich würde nicht NUR Fivefingers laufen, für den Anfang. Das ist – eine Umgewöhnung, vor allem, wenn man noch nicht auf dem Vorfuß läuft. Wir sind an Fersenlauf und Dämpfung gewöhnt, die Wade, der Fuß, die Achillessehne müssen erst lernen, wie das geht, und sich an die Belastung anpassen. Faustregeln sagen, wenn man mit Fivefingers anfängt, sollte man erstmal auf ein Zehntel der normalen Strecke reduzieren und sich langsam hocharbeiten.

          Ich habe das nicht gemacht, aber ich habe auch im Vorfeld auf anderen Schuhen Vorfuß trainiert – und die ersten paar Mal dennoch Muskelkater und Ziehen in der Wade aus der Hölle gehabt. Danach reduzierten sich aber die Schrittlängen, die Verletzungen – und steigerte sich die Geschwindigkeit. Mit Fivefingers sollte man – meiner Erfahrung nach – hohe Frequenz, kleine Schritte und auf dem Vorfuß laufen – und das kostet Umgewöhnung 🙂

          Im Zweifel auch ruhig mal etwas länger neben einem konventionellen Laufschuh (bevorzugt: geringe bis keine Sprengung, mittlere bis geringe Dämpfung und großzügige Zehenbox) ausprobieren und abwechseln.

          Wah, ich klinge wie eine Expertin, die ich nicht bin. Ich habe nur Erfahrung – aber eben nur MEINE Erfahrung.

        2. Du hast wie ich das mitbekomme sicher biel mehr Erfahrung als so mancher Rambo vom Runners Point. Danke jedenfalls für die Warnunug. Das wird wirklich eine Umstellung, aber das reizt mich jetzt, vielleicht fange ich erst mal an ein bisschen Vorfuß zu Laufen. Wenn jetzt das Studio wieder offen hat, kann ich ja auch mal auf dem Laufband probieren, da laufe ich eh nicht so weit.

        3. Naja, ich laufe seit Anfang 2017 intensiv, mit 25 (vor 15 Jahren) habe ich angefangen und war dann wechselhaft viel unterwegs. Vor allem 2014 und eben seit 2017 habe ich viele Erfahrungen mit dem Laufen gesammelt – zwei Marathons, viele Unterdistanz-Wettkämpfe, etwa 10.000 km. Mittlerweile hatte ich von sechs Marken ca. 10 verschiedene Modellreihen an Schuhen probiert (von drei Modellreihen auch mehrere „Generationen“). Das ist schon ein bisschen Erfahrung, das stimmt. Meine Berater im Laufladen meines Vertrauens sind allerdings WEIT erfahrener! Das Rennwerk in Karlsruhe und Pforzheim dürfte aber keine Option für Dich sein, weil zu weit weg 😉

        4. Och wenn ich mal wieder den emeritierten Prof. Wiesbeck beim KIT besuche, könnte ich ja mal einen Abstecher machen. Jedenfalls werde ich es nie mehr schaffen deine Aktivitäten auch nur annähernd einzuholen😉

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