Fazit: KW10 gelaufen und geradelt

Diese Woche hat sich gezeigt, dass der Wettstreit der Läuferin und der Radlerin, jeweils ich, nun in eine neue Phase geht. Die Radlerin bestreitet den Arbeitsweg in kaum mehr Zeit als mit der Bahn, während zur Arbeit zu laufen ein erheblicher Zeitmehraufwand ist. Das gibt der Radlerin natürlich einen Vorteil, denn selbst wenn aus irgendwelchen Gründen die Zeit für einen Workrun, einen Homerun oder einen Mittagspausenlauf fehlt, Radeln zur Arbeit und folgerichtig wieder heim ist immer drin.

Mit dem ersten Arbeits-Außendienst per Fahrrad und ein paar weiteren praktischen Fahrten hat sich die Radlerin mit 206,7 Kilometern in KW10 ganz heftig abgesetzt – für Kalenderwoche 10 ebenso wie für den März. Gelaufen bin ich nämlich in der Woche durch zwei Außendienste über die Mittagspause, Verschlafen am Mittwoch, wo ich eigentlich zur Arbeit laufen wollte und stattdessen Rad gefahren bin, sowie Regen statt Intervalltraining am Freitagfrüh nur rund 77 Kilometer. Mit den etwas mehr als 25 vom ersten März liege ich zwar bei 102,3 Kilometern für den bisherigen Verlauf des März, aber das bedeutet auch, dass die Radlerin doppelt so viele Kilometer zurückgelegt hat wie die Läuferin.

Mit einem Intervalltraining nach „Warmradeln“ am Dienstag und einem kurzen Intervalltraining am Samstag, langem Lauf am Sonntag und einer 15-Kilometer-Stil-Einheit auf Fivefingers habe ich dennoch sinnvolle Dinge für die Wettkampfvorbereitung gemacht. Am Sonntag gab es zudem noch einen Besuch im Fitnessstudio, um ein bisschen Krafttraining zum Ausgleich zu machen.

Ich habe 17,5 Stunden mit Ausdauertraining und eine weitere mit Krafftraining in der KW10 verbracht, meine Ausdauertrainings hatten im Schnitt eine Herzfrequenz von 140 Schlägen in der Minute. Dabei lagen die Radfahrten bei 133 bpm im Schnitt, die Lauftrainings bei ungefähr 149 bpm, was mal wieder zeigt: Das Fahrradfahren ergänzt ein Trainingssegment, das ich mit dem Laufen nur schwer bediene, weil so langsam laufen einfach wenig Spaß macht. Meine längste Radfahrt waren 33,4 Kilometer, der längste Lauf der Woche waren 32,3 Kilometer, außerdem bin ich fünf 800-Meter-Tempoläufe mit jeweils über 15 km/h gelaufen, jeweils mit 400 Metern Ruhephase danach.

Am Ende des Tages war es doch eine produktive Marathon-Trainingswoche. Kommenden Sonntag folgt dann, sofern er nicht wegen Corona abgesagt wird, mit dem Rißnertlauf ein 15-Kilometer-Wettkampftest. Ingesamt ist erstmal der Trollinger-Marathon am 17.05. das Ziel, und da ich schon jetzt feste Intervalle, lange Läufe und viel Rad-Grundlagenausdauer mache, wird das wohl gut werden und sehe mich auf einem erfolgsversprechenden Weg.

4 Kommentare zu „Fazit: KW10 gelaufen und geradelt

    1. Nun ja – das Laufen ist und bleibt mein Wettkampfsport. Wer Langstrecke auf Wettkampf laufen will, kommt ums Langstreckenlaufen nicht herum, egal, was er oder sie sonst an Ausdauersport betreibt 😉

      Daher sehe ich es ein bisschen skeptisch, dass es mir nicht ganz leicht fällt, die 300 Kilometer im Monat vollzulaufen, zumindest schwerer als letzten Sommer. Aber das wird schon wieder, noch ist ja nicht Sommer.

        1. Ich denke auch, ich sehe halt, dass ich letztes Jahr 295, 340 und 370 Kilometer in Januar, Februar und März gelaufen bin. Dieses Jahr sind’s bisher 310 und 319 Kilometer. Irgendwie hätte ich gerne wieder 1000 Kilometer im ersten Quartal. 😉

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