Am Wetterpuls

Da ich meine Arbeitswege inzwischen zu nicht unbeträchtlichen Teilen außerhalb geschlossener Fahrzeuge verbringe, spielt für mich das Wetter eine weit größere Rolle als zuvor.

Bei meinem Mann kannte ich das ja schon, denn er fährt ja jeden Tag mit dem Rad oder Pedelec zur Arbeit. Aber zuschauen und selbst erleben sind nochmal zweierlei Dinge. Nun habe ich gestern Abend wieder mal die Wettervorhersage gecheckt und ärgere mich schon ein klein bisschen über die Wetterentwicklung. Am heutigen Mittwoch wird es wohl ganz gut gehen, trocken zu Fuß auf die Arbeit zu kommen – heim komme ich dann voraussichtlich per Bahn. Das plane ich nun schon eine Weile – denn am Donnerstagvormittag habe ich einen Termin etwa zehn Kilometer vom Büro entfernt.

Dort kommt man nur mit Umsteigen von der Bahn in den Bus, jeweils mit Wartezeiten und außerhalb der Arbeitshin- und Rückwegzeiten nur schlecht getaktet hin. Mit zehn Kilometern geradem Radweg durch den Wald, Rucksack mit vernünftigen Klamotten auf dem Rücken und schnellem Umziehen auf einer Toilette wäre das praktisch, schneller als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und dann auch noch Sport! Da man um den Wald, den ich mit dem Fahrrad durchfahren würde, mit dem Auto außenrum müsste und einiges an Stadtverkehr dabei ist, würde ich vermutlich sogar schneller mit dem Fahrrad dort sein als mit einem Dienstfahrzeug!

Indes: Am Donnerstag soll es regnen. Nicht nur ein bisschen, sondern eher ein bisschen mehr. Kurz umziehen vor dem Termin ist ja machbar, aber durchnässt dort ankommen, das ist nicht akzeptabel. Ich beobachte noch das Wetter, aber bin im Moment eher überzeugt, dass ich zwar heute zur Arbeit laufe und mich drüber freue, aber am Donnerstag nur mit dem Fahrrad ins Büro fahre, meinen Außentermin aber mit der Bahn wahrnehmen muss.

Plötzlich wird unheimlich wichtig, wie zuverlässig die Regen- und Windprognose von verschiedenen Wetterseiten und Wetterapps ist, die Heimfahrt wird auch mal eine halbe Stunde nach hinten verschoben, weil da ein Regenfenster ist. Schon krass, wie sehr sich die Anforderungen ändern, wenn man zunehmend auch von der Bahn auf Rad und teils Laufen für den Arbeitsweg umsteigt…

3 Kommentare zu „Am Wetterpuls

  1. … und es zeigt sich: Beiträge am Abend vorschreiben hat Nachteile. Ich habe heute dann doch etwas länger geschlafen und „muss“ aus zeitlichen Gründen mit dem Rad zur Arbeit fahren.

  2. Regen auf dem Nachhauseweg finde ich gar nicht so schlimm. Wenn ich daheim angekommen bin, nasse Klamotten aus und ab unter die Dusche. Morgens auf dem Hinweg schon etwas blöder. Aber es gibt gute Regenklamotten für‘s Rad. Da geht das schon. Es will halt alles gut geplant sein!

    1. Das Hauptproblem ist halt der Außendienst mit dem Fahrrad, da ist’s logistisch mit dem Trockenhalten der Wechselklamotten am komplexesten. Ich schaue mal, ob das morgen klappt!

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