It is life but not as we know it – Taliannas persönlicher Rückblick 2019

Ich benutze diese Zeile aus „Star Trekking“ von The Firm recht gerne, vor allem, wenn da etwas Neues auf mich zukommt. Dieses ablaufende Jahr 2019 enthielt eine Menge neue Dinge. Ich habe mal gelesen, im ersten Drittel des Lebens liefere man den Text, im Rest dann den Kommentar. Demnach müsste ich 120 Jahre alt werden, denn dieses mein vierzigstes Lebensjahr war voller neuer Dinge, die ich als „Text“ einstufen würde und nicht als Kommentar.

Was die Arbeit angeht, möchte ich hier eher auf der abstrakten Ebene bleiben. Vieles, was im Büro passiert, sollte nicht nur, sondern hat im Büro zu bleiben. Das funktioniert zwar nicht immer optimal, was „im Kopf“ angeht, aber was „im Blog“ angeht, ist Dienst Dienst und Schnaps Schnaps, wie man so nett sagt. Ein paar Dinge gehen aber doch: Nachdem ich 2018 zweimal den Arbeitgeber gewechselt habe und einen ziemlich wilden Ritt hingelegt habe, könnte man meinen, dass 2019 eher ruhig war. Tatsächlich kündigen sich die größeren, „sichtbaren“ Veränderungen für 2020 an: Die Strahlenschutzaufsichts- und -genehmigungsbehörde wird in Baden-Württemberg ein eigenes Referat an den Regierungspräsidien, wir ziehen in ein neues Bürogebäude und unsere Rechner werden auf Windows 10 umgestellt – alles in 2020. Aber 2019 verließen zwei Leute unsere Gruppe vorübergehend, drei neue kamen hinzu. Schon das verändert einiges – ich wurde von einer „Neuen“ zu einer der erfahrensten Personen zumindest in der Karlsruher Gruppe! Es ist eine erstaunliche Erfahrung, dass plötzlich eher die anderen mit Frage und Kaffeetasse in meiner Tür lehnen als ich bei ihnen. Außerdem durfte ich die Erfahrung machen, dass mein zynischer, manchmal brachialer Humor und meine Art, zumindest intern auch mal über Kuriositäten meiner Arbeit nicht mehr an mich halten zu können vor lachen, plötzlich geschätzt wird, selbst von der Chefin! Das ist wirklich neu.

Tiefer in die Arbeit gehe ich aber nicht hinein. Auch privat veränderte sich so manches! Zuoberst steht hier, dass ich mehr als zuvor Besuche bei Freunden mit Wettkämpfen verbunden habe – besonders neu ist aber, dass Freunde und Familie extra anreisten, um meine sportlichen Wettkämpfe zu sehen! Das gab es zwar bei den Campus Runs 2017 und 2018 sowie bei den Köhlbrandbrückenläufen 2017 und 2018 schon, aber 2019 ging das richtig durch die Decke: Zu Pfingsten kamen mein Nennbruder und sein Vater mit zum Festungslauf nach Philippsburg, im Juni beim Hella Halbmarathon in Hamburg machte unsere Gastgeberin Fotos und stand mit an der Strecke, beim Campus Run war die Redaktion der Highway Tales komplett, im August in Hambrücken war mein Vater dabei. Im September und Oktober war’s noch mehr: Ein Vereinskamerad schoss Fotos beim Stadtwerkelauf im September, indem er auf Skates an verschiedene Punkte der Strecke kam, beim Badenmarathon war wieder die Redaktion der Highway Tales komplett, zudem mein Vater vor Ort und vier Vereinskollegen von den Sport Löwen feuerten an! Beim Köhlbrandbrückenlauf waren dieses Mal sogar fünf Nichtläufer für mich an der Strecke: Mein Mann, mein Nenn-Bruder, sein Vater und unsere Gastgeberehepaar aus der Nähe von Hamburg! Genauso war’s dann beim Hardtwaldlauf in Karlsruhe: das „übliche Trio“ aus meinem Mann, meinem Nenn-Bruder und seinem Vater wurde durch ein befreundetes Pärchen ergänzt und mein Vereinskamerad mit Skates und Fotoapparat war auch wieder an der Strecke!

Freilich kommt noch ein „sportlicher Review“ von 2019, das hier ist schließlich der persönliche. Dass aber mein Sport im Umfeld weit mehr wahrgenommen wird als früher, das ist eine durchaus sehr persönliche Sache – auch, dass ich zunehmend mehr Leute auf den Wettkämpfen kenne und Worte mit ihnen wechsle, und dass ich nun für einen Verein laufe, sind Dinge, die mich 2019 ziemlich überrascht und gefreut habe.

Was halb im ganzen Sport untergeht: Wir haben 2019 auch weit mehr als je zuvor Gäste beherbergt. Zu diversen Anlässen – auch einer Menge nicht-sportlicher – hatten wir Übernachtungsgäste. Eine Freundin fuhr vor und nach ihrer Reha auf eine Nacht bei uns vorbei, mein Nenn-Bruder und sein Vater waren öfters hier, unter anderem für die Party zum Vierzigsten meines Mannes und für die Party zu meinem Vierzigsten.

Wo ich gerade schon dabei bin: 2019 habe ich auch das bisher schlimmste Unwetter erlebt – einen heftigen Downburst, bei dem lange auch über einen Tornado spekuliert wurde, suchte unser Dorf heim. Die Schäden im Umfeld sehe ich teils noch immer beim Laufen. Außerdem entdeckte ich Lego und andere Klemmbausteine wieder – was unter anderem in einem Besuch beim Helden der Steine resultierte und im Lego Teilchenbeschleuniger zum Vierzigsten seinen vorläufigen Höhepunkt fand.

Bestimmt habe ich einen Haufen Dinge vergessen – 2019 war ein ereignisreiches Jahr. Dass 2019 eben auch stressig war, spürte ich auch. Die Kopfschmerzhäufigkeit ist wieder hochgegangen und ich bemühe mich derzeit, das wieder in den Griff zu bekommen.

Zum Sport und zum Blog sind noch Rückblicke in der Pipeline, aber die kommen morgen bzw. übermorgen Abend, wenn die jeweiligen Statistiken auch vollständig sind. Rutscht gut ins neue Jahr und stoßt Euch nirgends an!

3 Kommentare zu „It is life but not as we know it – Taliannas persönlicher Rückblick 2019

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