Advent, Advent – der Zucker brennt

Gestern wurde – seit langem einmal wieder – dieser Beitrag aufgerufen. Er stammt aus dem Sommer 2016 und stellt eine Rechnung dar. Im Sommer 2016 war ich recht stark auf dem Weg, schwerer zu werden – und mochte es auch damals nicht. Ich lief nicht, weil ich nicht so in die Sonne sollte – aufgrund meiner Colitis ulcerosa nahm ich das Immunsuppressivum Azathioprin, weswegen die körpereigene Abwehr gegen insbesondere den sogenannten weißen Hautkrebs nicht richtig funktioniert. Dennoch war mir sehr bewusst, dass ich etwas tun musste, da mein Gewicht immer mehr stieg.

Es war wohl auch so, dass ich mich in dieser Zeit ein wenig darüber ärgerte, dass es beim Runtergehen im Gebäude immer hieß: „Nehmen wir doch die Treppe!“, ging’s dann aber die drei Stockwerke wieder hoch, bestanden alle auf den Aufzug. Ich wollte schon damals lieber Treppe laufen. Also erklärte ich den damaligen Kollegen, dass treppab gehen wenig Energie verbrennt und gleichzeitig insbesondere bei Übergewicht die Gelenke stark belastet. Die Treppe hoch gehen dagegen schont die Gelenke und verbrennt mehr Energie. Auch bei meiner aktuellen Arbeitsstelle liegt mein Büro derzeit im vierten Stock. Ich fahre quasi gar nicht Aufzug, sondern nutze – hoch wie runter – die Treppe. Übergewicht, das meine Gelenke bei jeder Stufe runter zusätzlich belastet, habe ich auch nicht mehr.

Dennoch finde ich es interessant, was ich damals gerechnet habe. Reine Hubarbeit habe ich nur angesetzt und natürlich nicht viele Kilokalorien herausbekommen. 5 kCal an Energie braucht’s, wenn man meine damaligen 69 Kilogramm um 30 Meter nach oben bewegen will und Gehstil, Absenken des Körpers beim Aufkommen auf der Stufe und dergleichen unberücksichtigt lässt. Zur Zeit verbrenne ich meine Kalorien eher beim horizontalen Bewegen, unter anderem in Form des Anhebens des Körpers bei jedem Schritt – ca. 7% der Körperhöhe, nehmen einige Modelle an. Künftig will ich diesen Wert bei meinem Laufstil messen, mit einer neuen Sportuhr mit entsprechenden Peripherie-Geräten – die gibt’s nach dem Geburtstag. Dann kann ich mal sehen, wie sich mein rein physikalisches Modell und die Einschätzung der Sportuhr über den Energieverbrauch verhalten.

4 Kommentare zu „Advent, Advent – der Zucker brennt

    1. Gefahren? Du meinst zuckriges Gebäck… ja, da muss man ein bisschen aufpassen, wenn man nicht dem Körper durch ständige Zuckerzufuhr das Verbrennen von Fett abgewöhnen will. Die Idee, den Körper im Zehren von den fettigen Vorräten zu trainieren, steckt ja auch im intermittierenden Fasten.

  1. Wusste garnicht, dass Treppe rauf gesünder ist als Treppe runter. Ausser Atem gerät man doch eher wenns aufwärts geht. Naja, so lange es nicht die Treppe runter gleich auch gesundheitlich bergab geht – Achtung Kalauerkasse wegen zwanghaften Wortspielversuchs! Grüssle!

    1. Hihi! Ich fand’s lustig… aber ich bin auch Wortwitz-affin. Oder Wortwitz-Äffin? 😉

      „Gesund“ ist hier relativ. Außer Atem geraten, so lange man es nicht übertreibt, tut dem Körper gut. Mit vollem Gewicht und 17-22cm zusätzlicher Fallhöhe auf die Gelenke fallen, das mögen die auf Dauer nicht. Gelenkschonender, aber anstrengender ist die Treppe rauf zu gehen als sie runter zu gehen. Anstrengend ist aber auch nicht ungesund 🙂

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