Neue Saison – erster langer Lauf

Am 22.09.2019 bin ich Marathon gelaufen – es war mein zweiter Marathon und der vorletzte Lauf, den ich der Saison Winter 2018 bis Herbst 2019 zugeordnet habe. Seit dem Marathon gab’s drei Wettkämpfe für mich, jedoch keinen über 12,5 Kilometern Länge. Auch bei den Trainingsläufen nahm ich mich etwas zurück. Immerhin hatten drei Monate nacheinander mit jeweils über 400 Kilometern Laufleistung ganz schön an mir gezehrt. Maximal knapp über 25 Kilometer bin ich im Oktober gelaufen, auch im November waren die 25 Kilometer mein Maximum… bis heute.

Im Lauftreff habe ich schon vor zwei Wochen mit einem Trainingspartner gesprochen. Er plant nicht den Baden-Marathon, sondern einen Marathon im späten Frühjahr ein. Welcher, das ist noch nicht klar, aber Marathon möchte er gerne laufen – allerdings nicht allein. Das kann ich verstehen: Ich hatte zwar nicht den einen Trainingspartner und auch keinen, der mit mir den Marathon lief, aber eben doch mehrere Gruppen und Partner, mit denen ich die Vorbereitung durchzog. Mein hauptsächlicher Trainingspartner lief mit mir in Karlsruhe, allerdings nur den Halbmarathon, während ich Marathon lief – für ihn war der Wettkampf in Berlin gesetzt. Es ist beschwerlich, sich allein durch die Vorbereitung und den ganzen Marathon durchzubeißen, da tut es gut, Gesellschaft mit gleichen oder mindestens ähnlichen Zielen zu haben.

Also habe ich mich inzwischen damit angefreundet, kommendes Jahr zwei volle Marathon-Wettkämpfe zu laufen: einen im späten Frühling und einen im Herbst in Karlsruhe. Die kommende Winterlaufserie ist auch eine Topp-Hinführung auf einen Frühjahrsmarathon. Also schaue ich, dass ich parallel zur Vorbereitung auf die Winterlaufserie in Rheinzabern schonmal die langen Läufe wieder einbaue. Und so sieht das dann aus:

Leicht ansteigendes Tempo über dreißig Kilometer. Die beiden Einbrüche von Pace und Herzfrequenz sind Warten bei einer Straßenüberquerung und dann der Treffpunkt mit dem Lauftreff nach ca. zwölf Kilometern.

Lustig finde ich die Welle in der Schrittfrequenz – zuerst langsame Steigerung, dann Abfallen bis zum Lauftreff. Während des Lauftreffs habe ich mich ganz gut an meinen Laufpartner angepasst, der größere, niederfrequentere Schritte läuft als ich. Danach ging die Frequenz wieder hoch, als ich allein noch acht Kilometer dranhängte.

Die rechte (westliche) Schleife über die Obere Hardt bin ich direkt am Anfang einmal gegen den Uhrzeigersinn und am Schluss nochmal im Uhrzeigersinn gelaufen. Den Rest bin ich jeweils einmal gelaufen.

Besonders anstrengend fühlte es sich nicht an, und es war immer noch ein Halbmarathon deutlich unter zwei Stunden enthalten – im Training! Wenn ich das Tempo durchlaufe, ist das auch Marathon in weniger als den 3:54:22 meines ersten Marathons. Die Basis ist also noch da. Ich habe vor, zumindest mal ein oder zwei Läufe jeden Monat in der Größenordnung oder länger zu machen – dann fällt das Umschalten auf volles Marathontraining nicht mehr schwer.

Man könnte sagen: Die Jagd auf die eigene Marathon-Bestzeit ist eröffnet!

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